Ach watt, Leben!, Dat Nerdstuff, Ernährung, Training

Eine Reihe mehr oder weniger stressiger Ereignisse

Mal nach langer Zeit wieder eine gezeichnete Dame. Ich hatte dieses Jahr weniger Frauen in Illus als die Vorstände deutscher Unternehmen! 

Könnte der Titel eines auf ärgerliche Weise herablassenden Kinderbuchs sein (ich mochte das Lemony Snicket-Zeug nicht, merkt man das?), ist aber mein derzeitiges Leben. Irgendwie ist eine Menge los, ohne dass viel los ist. Ich fühle mich gehetzt und genervt. Gefühlt. Vermutlich mal wieder meine Geisteskrankheit, die sich den Schnurrbart zwirbelt, das Monokel zurechtrückt und dramatisch ihr Cape schwenkt.

Und außerdem natürlich Twitter. Seit dem Verlust von Tumblr an die Brigade zur christlichen Moralerneuerung habe ich entdeckt, wie viele meiner RL-Freunde auf Twitter sind. Und dass es Spaß macht, sich dort auszutauschen. Und dass man dort so viele Penisse abbilden darf, wie man lustig ist. Coole Sache! 

Aber ich habe es im Laufe der Zeit bei vielen Blogs beobachtet. Sobald die Blogbesitzer auf Twitter waren, fingen sie an, ihre Blogs zu vernachlässigen. Es ist so viel einfacher, schnell mal ein Bild oder ein Bonmot zu twittern als kleine Einzelereignisse in einen Blogpost zu verweben, der sich dann durch den mangelnden Bogen auseinandergefallen und uninteressant liest. Kurz: Bloggen ist mühsamer und Menschen sind gern faul. Ich auch.

Aber ein Tagebuchblog ist etwas, das einfacher zu behalten ist als eine Twitter-Timeline. Weshalb ich auch weiterhin mein Bestes tun werde, hier zu dokumentieren. In meinem eigenen Interesse!

Also.

Weihnachten ist eine harte Sache, wenn man nicht so viel trainieren darf, wie man gerne möchte. Ich fahre derzeit in fettes 700er Defizit plus Sport und ordentlich Schritte, damit ich so viel Schokolade und Plätzchen haben kann, wie ich möchte. Und so eine ganze Tafel Bruchschokolade vom Besuch der Ritter Sport-Werke geht locker am Abend. Und diesen Samstag noch Schokofrühstück auf dem Dielsberg. Tja, da sehen meine Tage eben so aus: Morgens Bodyweight. Irgendwann am Vormittag eine Kaki. Zum Mittagessen Sojaghurt-Porridge mit Heidelbeeren. Während des Tages 15.000 Schritte. Abends 500 Gramm Kartoffeln, 250 Gramm Tomaten, 250 Gramm Sojaghurt. Richtiges Training mit voller Belastung an Geräten (natürlich nur Beine und Rumpf. Seufz) bis Ende des Jahres nur einmal die Woche.

Macht genug Ersparnis, dass ich nicht nur bei Süßigkeiten voll zuschlagen kann, sondern überraschenderweise die engen Mi-Parti-Hosen irgendwie zu rutschen angefangen haben. Ja nun. Abnehmen mit Schokolade – es geht!

Jetzt versuche ich mal, vor Weihnachten noch an ein neues Headset zu kommen. K. hat mir schließlich den neuen Superrechner gebaut und da möchte ich jetzt auch etwas Fescheres als die ollen Gummelkopfhörer, deren nicht-ersetzbare Polsterung in Fetzen abfällt. Echt, ich liebe die Sennheiser-Soundqualität – aber dass bei den meisten ihrer Headsets die Polster nicht austauschbar sind, ist einfach nur ärgerlich und sorgt dafür, dass ich jetzt eine andere Marke kaufen werde.

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Über Moral und Motivation

Wurde auf Tumblr zu recht geflagged: Bild für die Waldnymphe.

Letztere habe ich gerade nicht. Zumindest nicht zum Schreiben. So schön es ist, dass der Schmerz in der Schulter (fast) weg ist, so sehr zieht es mich runter, dass ich nicht trainieren kann. Für die Schulter habe ich ja bis Jahresende komplettes Verbot und nun hatte ich auch noch eine Erkältung. Mehr als mein morgendliches Bodyweight geht nicht und das ist irgendwie gar nicht gut. Ich fühle mich, als hätte ich persönlich versagt. Und wenn man so unterwegs ist, hat man auch kaum Kraft für kreative Dinge. Zumindest für nichts, das so offenlegt, was man alles gerade nicht tun kann.

Zum Glück liegt nun ein extralanges Wochenende vor mir, das nicht nur einen Schokoladenfabrikbesuch beinhaltet, sondern auch weihnachtliche Maßnahmen (wir helfen der Waldnymphe durch pure Anwesenheit, während sie mit Bügelsäge bewaffnet durch die Christbaumplantage springt) und ich bekomme wohl meinen Computer aufgebohrt. Die Teile sind schon da und stapeln sich in meinem Arbeitszimmer – muss nur noch K. Zeit haben!

Heute noch ein bisschen Arbeiten, massiert werden und abends schön solitär sein.

Und die Moral … ja, die Moral nimmt bizarre Formen an. Tumblr wurde schon vor längerer Zeit von Yahoo/Verizon übernommen und nun legen sie die Daumenschrauben an. Bis zum 17. Dezember flagged ein Algorithmus alles, was er für NSFW hält. Und ab dem 18. ist Tumblr dann porentief rein. Eines der letzten Refugien des Internets für fröhlich gezeichneten/geschriebenen P0rn, für Albernheit, wirre Memes und lange, verrückte Tiraden – gesäubert.

Nicht nur meine sorgfältig kuratierte Liste exquisiter Fanart-P0rn-, Fitspo-, Kunsthistorien-, Kraftsport-, Gamer-Blogs wird sich in Nichts auflösen. Warriormale bekommt seine Ringer geflagged, DidoofCarthage ihre Aphrodite-Statuen und von den tausend WoW-Nackedeis will ich gar nicht anfangen. Die wenigstens zurecht, aber das ist ja nicht der Punkt. Ebenfalls ist nicht der Punkt, dass die Hälfte meines Blogs das rote Label bekommen hat. Und ebensowenig geht es darum, dass der Algorithmus so schlecht programmiert ist, dass er bisher unter anderem geflagged hat: Katzenbilder, Hundebilder, ein komplett rundes Chinchilla, Schuhe, Füße, Bäume, Landschaftsbilder, das Bild eines Kalamarikostüms in der Straßenbahn, seine eigene Ankündigung, die Hälfte meiner TESO-Landschafts-Screenshots, das Video eines im Schnee spielenden Shiba-Inu mit Pullover, das Erdnussbutter-Baby und ein Bild eines Tuxedo-Vvardvark. 

Der Punkt ist, dass überhaupt Zensur stattfindet.

Ja, mir bluten auch die Augen, wenn ich beim Scrollen des WoW-Tags mehr Futa-P0rn finde, als ein gesunder Mensch sich innerhalb eines Jahres aussetzen sollte. Aber ich werde an der Seite jedes Futa-P0rn-Zeichners auf diesem Hügel stehen und kämpfen! Denn Freiheit ist das Wichtigste, was wir haben. Und Freiheit der Kunst darf nicht beschnitten werden. Dafür wurde der Mutzenbacher-Prozess geführt! Das Fanny-Hill-Urteil im angelsächsischen Raum.

Alles Geschichte. Weil die Marketingclowns Angst haben, nackte Haut könnte die falsche Zielgruppe anlocken. Surprise, Motherfuckers – es gibt keine Zielgruppe! Vor allem nicht auf Tumblr. Tumblrs ganzes Konzept ist es schließlich, heterogen zu sein!

Dass Apple die Tumblr-App aus dem Store geworfen hat, weil auf Tumblr auch Kinderpornoblogs gehostet wurden, war der Anlass, mit dem Flammenwerfer loszuziehen. Die Tumblr-Community hat den Staff seit Jahren angefleht, die Childporn-Blogs endlich zu bannen. Nichts geschah. Man hätte in all der Zeit das Ganze gescheit moderieren können.

Aber es sieht so aus, als wäre ein kompletter Purge von Anfang an Yahoos/Verizons Ziel gewesen, weshalb man das eigentliche Problem ignorierte und nun 50% der Userbase ausschließt. 

Ob Tumblr diese Säuberung überlebt, kann ich nicht sagen. Die meisten meiner Künstlerkumpels packen jedenfalls gerade die Koffer. Man migriert bisher größtenteils gen Twitter (ich auch: https://twitter.com/eatsbluecrayon), Pillowfort (mal sehen, ob ich das auch annehme) und auf irgendeine japanische Seite, die nicht das bietet, was ich möchte. Ärgerlich, dass meine sorgfältig gepflegte Liste nun wieder von vorne begonnen werden muss. Immerhin sind @warriormale und @imfemalewarrior schon gefunden. Und mit dem Tag „#tumblrmigrant“ kann man sich gut verständigen.

Ach, warum wird die Welt nur immer verklemmter? Wir rasen mit großen Schritten zurück in die Fünfziger. Es fängt schon an, muffig zu riechen. Bald wachsen uns Nierentische.

… und dann kapiere ich nicht, wie man Bilder von Twitter in einen WordPress-Post einbinden kann. Mal klappt es, mal nicht! Und Tweets einbetten klappt auch nur ohne Bilder. Aaaarrgghhh! Curse you, Verizon!

Ach watt, Leben!, Dat Nerdstuff

Subjektives Anstrengen

Neues Kaffeetassenmotiv für die Waldnymphe ist fertig und schon bestellt.

Diese Sport-Sache, von der man so reden hört, bringt wohl tatsächlich etwas.

Das letzte Mal war ich vor etwa fünf Jahren (Angstpatient und volle, dunkle, laute, stickige Räume sind nicht ganz so einfach zu verbinden) in einem Konzert und das war noch zu völlig unsportlichen Zeiten. Ich hatte es als sehr, sehr anstrengend in Erinnerung, obwohl ich nicht die ganze Zeit getanzt habe.

Vorgestern waren wir und die Gang bei Glitch Mob und es war ein völlig anderes Erlebnis. Ich kam von neun Stunden Arbeit, hatte meine 15k Schritte für den Tag schon drin und trotzdem habe ich dann noch drei Stunden am Stück durchgetanzt. Wirklich ohne Pause komplett. Der Imperator hat mir dafür 1000 Kalorien und nochmal 16k Schritte gegeben.

Am Ende hatte ich gut geschwitzt, war aber nicht wirklich erschöpft. Kondition läuft also bei mir. Und angstmäßig ging es auch. Zwar stand direkt vor mir der größte, streng riechendste Typ des ganzen Saals – aber zum Glück ging der irgendwann und ein sehr winziger, komplett rotunder Mann nahm seinen Platz ein. Nicht, dass ich dann die Bühne gesehen hätte, weil direkt davor eine enorme Frau herumschwankte – aber die hat zum Glück sehr viel mit dem Telefon gefilmt, so dass ich zumindest über ihr Display sehen konnte, was vorne abging. Wie gesagt – kein einziges Mal Panik.

Die Schulter war auch brav. Ich habe das ganze „put your hands in the air“-Gedöhns schön sein gelassen.

Gestern dann Kontrolltermin beim Arzt. Ich bekam keine weitere Cortisonspritze (Buuuh!), dafür die Aufgabe, bis Ende Dezember gar nichts mehr zu trainieren, was die Schulter betreffen könnte. Also auch kein Latzug oder so. Nur noch Rumpf und Beine. Nicht schön.

Außerdem nicht schön, dass mir dann beim Einkaufen einer der mit Glück ergatterten Kaufland-Sojaghurts (echt, die sind so selten, dass man immer gleich alle kaufen muss, wenn sie mal da sind. Mehr als drei Stück sind es eh nie) im Rucksack kaputtgegangen ist und alles eingesaut hat. Machste nix!

Ach watt, Leben!, Ernährung

Weitergehen, es gibt nichts zu sehen!

Es ist tatsächlich so, dass ich wenig habe, was mir aufschreibenswert erscheint. Das Cortison hat seinen Dienst getan und seit gestern mache ich wieder mein tägliches Bodyweight-Training (ordentlich Muskelkater nach einer Woche völliger Untätigkeit) und morgen habe ich einen Arzttermin. Mal sehen, ob ich herausbekommen kann, ob das nun ein Dauerzustand ist – immer mal wieder Schleimbeutelentzündung – , oder ob man die Lage permanent verbessern kann. Durch was auch immer.

Ansonsten hat mich die Vorweihnachtshektik. Genieße ich bis zu einem gewissen Grad, da ich gern getrieben bin. Stillstand macht mir nur dunkle Gedanken.

Gestern habe ich mit dem Schneidplotter Warhammer-Symbole für Weihnachtskugeln ausgedruckt. Die kleben wir dann am Wochenende auf und können das Zeug dann in der geekigen Umgebung verschenken oder selbst behalten. Für mich gab’s das Space Wolves-Symbol, für die Waldnymphe ihre Tyraniden, der Erklärfaun bekam Custodes und Mechanicum, Th. seine Orcs und ansonsten noch einen generischen Aquila und eine generische Inquisition.

Ich habe aber auch sonst noch viel zu tun. Besonders die Tassen-Illu für die Waldnymphe (das ist kein Weihnachtsgeschenk, ihre alte Tasse ist nur langsam ausgewaschen) und den Plot für Vampire ab Januar. Den habe ich zwar schon heftig angefangen, stecke aber in wesentlichen Punkten sehr, sehr fest. Sehr. Mist. Und es ist bald Januar.

Außerdem saisonbedingt: Firmenweihnachtsfeiern. Gibt’s natürlich auch im Verlag und ich bin gespannt, ob ich etwas zu Essen finden werde. Denn außer dem Dessert ist nichts vegetarisch und vegan ist gar nichts. Klar, Gans ist sehr weihnachtlich (und wer Gänse besitzt hat auch keine Skrupel, diese nervigen Blockwarte der Natur zu essen), aber bei einem Veganeranteil von zehn Prozent (drei von dreißig) gibt’s hoffentlich mehr als Gemüse ohne Soße. Und Sorbet. Ich mag kein Sorbet, aber es scheint Konsens zu sein, dass man Veganer mit Sorbet als Dessert glücklich machen kann.

Aber ich motze mal nicht weiter. Sondern gehe positiv davon aus, dass es etwas Leckeres geben wird. Und weil ich Realist bin, nehme ich mir ein paar Gläser Aufstrich in salzig und süß mit. Denn Brot wird’s geben. Und dann wird das auf jeden Fall ein netter Abend.

Ach watt, Leben!, Training

T-Rex out of effin‘ nowhere

Corgies trösten. Dazu braucht es in WoW nur die „Corgie-Goggles“, mit denen jeder Mitspieler und NSC zu einem solchen Hündchen wird. Also, nur von meinem Standpunkt aus.

Jetzt ist es also außer Kontrolle geraten.

Ich hatte schon seit Tagen das Gefühl, die Schulter würde sich auf ihren großen Auftritt vorbereiten, habe aber meine Übungen weiter durchgezogen. Vermutlich keine meiner weiseren Entscheidungen.

Jedenfalls wachte ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit rasenden Schulter/Oberarm/Ellbogenschmerzen auf, und nur zwei 500er Paracetamol haben mich wieder auf ein halbwegs einschlafkompatibles Niveau gebracht.

Morgens wurde das ganze Ausmaß sichtbar: Der Arm war nur noch angewinkelt erträglich (T-Rex-Arm!), ich konnte nichts heben, halten oder den Arm auch nur drehen und mehr als zehn Grad aus der Vertikalen von unten ging auch nicht.

Also krank gemeldet, mit unglaublichen Mühen angezogen und zum Arzt. Dort bekam ich die lapidare Aussage „Schleimbeutelentzündung“ und eine Cortisonspritze. Mit einer Woche Autofahrverbot und Krankschreibung bedacht, wurde ich wieder nach Hause geschickt.

Tja. Und so isses nun. Ich bin meinen Liebsten und den Elternheiten lästig, weil ich Fahrdienste benötige und auch wenn das Cortison nun angefangen hat zu wirken, kann ich natürlich noch kein Bröckchen Sport machen, was mich etwas grantig zurücklässt.

Apropos Sport … meine Übungsauswahl wurde eher neutral-grummelig vom Herrn Doktor zur Kenntnis genommen, aber zumindest Latzug entlockte ihm größere Begeisterung. Wie üblich orakelte er von Bandscheibenproblemen durch alles, was auch nur im Dunstkreis einer Langhantel stattfindet. Da ich aber keinerlei Rückenprobleme habe, erlaube ich mir das Wegignorieren dieser Kassandrarufe.

Bleibt die Frage nach den Zukunftsaussichten.

Keinerlei Hoffnung, dass das Kalkding jemals von selbst weggeht, ganz egal, was das Internet behauptet. Ich muss eben damit leben, dass sich die Schleimbeutel im Schulterbereich immer und immer wieder entzünden werden. Die Frage ist da nicht ob, sondern nur wann.

Bleibt mir also, genauer auf die Schulter zu hören, und mir den nächsten Cortisonfix zu holen, bevor es so ausartet wie dieses Mal.

Tja.

Ach watt, Leben!, Dat Nerdstuff, Ernährung

Versehentlicher Spinat

Im Winter packe ich mir anstatt frischer Beeren die gefrorene Variante in meinen Mittagsporridge. Schmeckt fast genauso und ist sogar gesünder. Und ist völlig aufwandslos. So ein Kilosack Beeren hält zwei Wochen und ist schnell mitgenommen.

Außer man bekommt den „Huh, das könnte ich ja auch mal ausprobieren!“-Anfall und nimmt eine unbekannte Fruchtbeutelsorte beim Lidl mit. Denn es stellte sich heraus, dass das nicht nur eine Umweltschweinerei (da sind im Beutel nochmal portionierte Beutel!), sondern eigentlich für Smoothies gedacht ist. Was daran das Problem ist? Nun, irgendein Gesetz besagt, dass Smoothies nur dann Smoothies sind, wenn Spinat drin ist.

Was bedeutet, dass ich gestern zu meiner nicht enden wollenden Überraschung einen Klotz Spinat in mein warmes Porridge fallen sah. Neben anderen Früchten, natürlich.

Und jetzt habe ich ein grüngeflecktes Porridge in meiner Mittagstupperdose und bin sehr gespannt, wie das heute schmecken wird. Ist bestimmt super gesund, das steht mal fest.

An anderer Front … sind die ersten bestellten Weihnachtsgeschenke eingetroffen und ich bin sehr zufrieden damit. Die Druckqualität auf der Einkaufstasche ist wirklich gut. Der bedruckbare Bereich auf der Tasse war größer, als auf der Webseite angegeben, was dazu führt, dass meine Illu etwas verloren darauf herumsteht. Aber sieht immer noch nett aus.

Außerdem kam das neue Gehäuse für meinen PC an. Ich bin gespannt, wann die Bastelei losgehen kann. Ich möchte vor Weihnachten noch Monster Hunter World und Assassin’s Creed Odyssey ausprobieren! Insert freudiges Geek-Quieken here.

Um meine Katze mache ich mir immer noch Sorgen. Es geht ihr zwar immer besser, aber irgendwie scheint sie mir leichte Lähmungserscheinungen zu haben. Ich muss mich mal belesen, ob das bei Epilepsie vorkommen kann. Dass man nichts dagegen tun kann, ist ziemlich klar – aber es ist ein Unterschied, ob das zum „normalen“ Krankheitsverlauf gehört oder etwas total Neues ist. Letzteres wäre schlimmer.

Ach watt, Leben!, Dat Nerdstuff

Hundert Mal Liebe und trotzdem Unwohlsein

Work in Progress. Sehr unzufrieden mit seinem Gesicht. Rest ist okay.

Das elende Sommerwetter macht mich fertig. Mein Kreislauf kippt einfach weg. Das Licht sagt „Herbst/Winter“, aber die Temperaturen „Spätsommer“ (zwanzig Grad am Montag), damit komme ich nicht klar. Das sorgt nicht nur für Körperstress, sondern macht mich auch seelisch fertig. Seit zwei Wochen kratze ich am Rand einer depressiven Episode und falle ständig tiefer hinein.

Und nicht nur mich trifft es, sondern das Wetter hat auch meiner Katze einen Anfall beschert. Zum Glück keinen schweren und sie musste nicht in die Klinik. Aber sie schleicht noch sehr neben sich durch die Wohnung. Ich habe das bedrückende Gefühl, dass es ihr nach jedem Anfall schlechter geht. Dass sie sich jedes Mal nicht mehr ganz auf das Vor-Anfall-Niveau erholen kann. Ja, ich habe akzeptiert, dass Katzen mit Epilepsie nicht so lange leben wie Gesunde … aber das so reingedrückt zu bekommen, ist schlimm. Ich bin bereit, jederzeit die letzte Entscheidung zu treffen. Das, was für Butzel am besten ist. Kein Leid.

Und dann nie wieder ein Haustier. Oder maximal so etwas wie eine Bartagame.

Ja, mir geht es wirklich nicht gut. Und die Schulter hilft auch nicht. Mittlerweile habe ich keine Kraft mehr im linken Arm, wenn ich irgendetwas über 90° heben will. Es wird zunehmend lästiger. Und fühlt sich permanent entzündet an. „Geht in der Mehrzahl der Fälle von selbst wieder weg“ … my ass!

Ich versuche, mich an Kleinigkeiten wieder aus dem Sumpf zu ziehen. Dass ich wieder mehr Spaß an Cardio habe (gezwungenermaßen … ich darf ja kaum noch an die Gewichte …). Dass heute die Geschenke für meine Liebsten ankommen. Dass wir am 27. Mit der ganzen Familie (also wir drei und die Gang) Glitch Mob sehen. Dass ich bald lustige Waschbären als Illustrationsprojekt bekomme. Dass die Teile für den PC nach und nach eintreffen.

Und ich habe mir die putzigste Halskette der Welt bestellt. Ich bin ja immer sofort für solche Gimmicks zu haben. Ich weiß noch nicht, ob ich sie selbst behalte oder der Waldnymphe schenke. Der Erklärfaun trägt ja keinen Schmuck.

Ich erwarte für den Preis keine Designwunder, aber ich finde die Idee schön. Und mag rätselhafte Dinge.

Heute bekomme ich wieder Massage. Und muss zugeben, dass ich die dritte Übung schlicht vergessen habe. Also nicht vergessen, sie zu machen. Sondern vergessen, wie sie geht. Ich bin so ein Eichhörnchen …

Ach watt, Leben!, Ernährung

Teilzeit-Gut

Das wird die Weihnachtsgeschenk-Einkaufstasche für die Waldnymphe. Gemüsesticks mit Dip und einem Stripper ist so ein Insider.

Unter der Woche vegan. Am Wochenende so gut es geht vegan und ansonsten eben vegetarisch. Läuft bei mir. Damit gehe ich meinen Freunden nicht auf den Sack und habe trotzdem zu 80% die Möglichkeit vegan zu essen. Derzeit immer noch zu viel Soja, aber vielleicht ergeben sich in dieser Richtung ja noch Dinge. Ich möchte mir keinen Slowcooker anschaffen und auch keinen zu großen Schwerpunkt auf Hülsenfrüchte legen, so dass ich in dieser Beziehung noch etwas ratlos bin.

Ansonsten komme ich mit den Weihnachtssachen gut voran. Ich habe die Illus für den Erklärfaun, die Waldnymphe, J1 und J3 fertig, fehlen noch die Sachen für A., Th., K., T. und Voller Napf. Bei denen wird’s nicht einfach. Da fehlen mir noch die Ideen. Am besten sehe ich mal, wie gut die Druckqualität von Spreadshirt auf Taschen ist und entscheide dann. Also dann doch einen Testballon mit den Sachen für meine Liebsten und dann weitersehen. Der Rest der Geschenke wird gekauft. Die Arbeitskollegen bekommen Schokolade aus dem Ritter-Sport-Land (da gehen wir im Dezember hin und ich bin schon ganz raschelig!) und die Elterneinheiten etwas aus dem Bodyshop, bzw. aus dem Laden mit den österreichischen Spezialitäten.

Dieses Wochenende werden die neuen Teile für meinen Rechner bestellt. Ich bin aufgeregt und freue mich.

Ich muss mal wieder etwas zu den Entwicklungen an der Kaffeefront schreiben. Auch wenn der Lernprozess noch anhält. Na, nächste Woche!

Culinary Diversity-Wölfe, Ernährung

Die Culinary Diversity-Wölfe würzen mit geräuchertem Paprikapulver

Druck

… und es addiert wirklich überraschend viel Umami-Volumen! Ich habe die süße Variante genommen, was nicht bedeutet, dass Zucker drin ist, sondern dass es edelsüßer Paprika ist. Hoffe ich doch!

Jedenfalls habe ich es bei meinem Rosenkohl-Paprika-Tomaten-Sojageschnetz-Eintopf ausprobiert und war sehr angetan. Sonst kam nur Salz und Pfeffer rein, so dass ich mir ein gutes Urteil bilden konnte. Die Stärke des Raucharomas konnte ich noch nicht abschließend beurteilen, da ich das Ganze zu lange im Ofen hatte und von daher schon … äh … natürliche Raucharomen drin waren. Dafür war dann das obenliegende Sojageschnetz hübsch knusprig. Ein bisschen Sommer-Grill-Feeling.

Ich koche wirklich nicht gut. Es sollte eigentlich nicht so schwer sein, aber sobald etwas in der Küche stattfindet habe ich die Aufmerksamkeitsspanne eines gut durchkoffeinierten Eichhörnchens. Es funktioniert mit Betreuung und Anleitung. Soll heißen, ich kann mit der Waldnymphe backen … also, einfache Hilfsdienste leisten. Dann macht es nichts, wenn ich alle zehn Sekunden abgelenkt bin, weil ich mit sanfter Gewalt zurückgeholt werde, sobald ich abwandern will oder anfange, nach dem Handy zu schielen.

Aber allein … keine Chance! Ich habe schon Porridge zu einem Brikett gekocht, weil ich Duschen gegangen bin. Oder weil ich „nur mal kurz“ den Computer angeschalten habe. Ich habe Zeug ohne Kühlung herumliegen lassen, weil ich mein Springseil in die Hand genommen und dann den Rest verdrängt habe.

Es kostet einfach unglaublich Mühe, sich auf Nahrungszubereitung zu konzentrieren. Und es macht mir keinerlei Spaß. Es ist maximal lästig. Das erklärt erstens, warum ich dick geworden bin – Convenience Food ist einfach weniger anstrengend – und zweitens, warum ich immer das Gleiche koche. Wenn ich einmal eine Routine habe, ist es nicht mehr so schwierig, es durchzuziehen.

Ich hätte gern Freude am Kochen und Backen. Aber es ist einfach nicht meins. So überhaupt nicht. Ich mag es, neue, seltsame Zutaten zu finden und möchte sie auch immer sofort ausprobieren … aber die Realität grätscht dann oft dazwischen.

Egal. Da hilft kein Jammern. Wer essen will, muss auch kochen. Und das gute an Problemernährung (und vegan ist definitiv problematisch) ist, dass man from scratch arbeiten muss. Da gibt’s nix in der Convenience-Abteilung, das ich nicht maximal abstoßend finden würde (Wurstersatz … würg), weshalb eben Kühlschrank und Vorratsregal voll mit frischen, unverarbeiteten Sachen sind. Und dann wird gekocht.

Keine Chance, dann mehr zu essen. Weil nicht mehr da ist.

Einziges Binge-Potential sind Erdnussbutter und das Obst. Das kostet eben Willenskraft.

Ach watt, Leben!, Dat Nerdstuff

Diversity, Representation und so

Das kommt auf eine Tasse für den Erklärfaun. Fulgrim – der niedlichste Demon Primarch!

Ich weiß gerade nicht, ob ich nun ein privilegiertes mitteleuropäisches Arschloch bin, oder der gesunde Menschenverstand in mir nur einen Breakdown hat und schluchzend in der Ecke sitzt.

Worum geht’s?

Darum, dass die Adipositas-Epidemie nun auch die virtuellen Welten erreicht hat und dort Anstalten macht, zur Norm zu werden. Konkret: Blizzard hat auf der Blizzcon die neuen spielbaren Rassen für WoW vorgestellt. Die Kul’Tirans waren meine große Hoffnung, weil es Menschen sind, die endlich einmal körperlich in mehr Varianz daherkommen. Sehr dünn, normal und dick. Wäre doch prima – da könnte ich endlich mal den Spargeltarzan spielen, den ich mir schon länger wünsche und der besser zu meinem flauschigen kleinen Hunter passt, als das derzeitige Muskelpaket (unabhängig davon, dass ich es eh nicht bekommen hätte, weil Worgen – die Rasse meines Hunter – diese neuen Körper bestimmt nicht hätte wählen dürfen, aber egal).

Falsch gedacht. Die Kul’Tirans wird es nur in dick (muskulös-dick. Nicht wabbel-dick. Honi soit qui mal y pense) geben. Und die Fanbase schäumt vor Freude darüber über. Preisungen des „Dadbod“ und der „thicc“en Frauen allüberall. Komplett mit allen Klischeekellen „real men like curves“ und dergleichen. Und ich so … WTF?

Es ist nicht so, als hätte WoW bisher besonders realistische Körperschemata geliefert. Kniehohe Gnome, Türfüllungs-Tauren, waif-ische Bloodelves oder hoch-wie-breit-Orcs. Außer, erstaunlicherweise, bei menschlichen Frauen. Hier ist das Modell nicht wirklich übertrieben. Das sind realistische Proportionen.

Aber anscheinend geht’s nicht darum. Es ist schade, dass ich meinen dünnen Kul’Tiran nicht bekommen werde – aber bringt mich nicht um.

Dummerweise hört’s hier aber nun nicht auf. Es wurden auch neue, modernisierte Modelle für die alten Rassen vorgestellt. Und da ging’s dann los. Massenhaft Fan-edits, die z.B. die weiblichen Worgen auch in dick haben wollten. Das sind Werwölfe, verflixt nochmal! Und WoW-Charaktere sind Abenteurer, die den ganzen Tag herumrennen und kämpfen …

Und jetzt weiß ich wirklich nicht – bin ich nur engstirnig oder braucht es wirklich nicht überall ein Abbild der „70% übergewichtig“-Realität? Einerseits wünsche ich mir Repräsentation in Computerspielen … aber für mich sind das dann eben weibliche NSCs in Machtpositionen (der derzeitige Warchief der Horde ist weiblich – und darf sich gerade zu einer herrlich verrückten Bösewichtin mausern. Die Nachtelfen haben eine Chefin. Bei den Trollen gibt’s eine mächtige Prinzessin. Die Kul’Tirans werden von einer Frau mit einer noch beeindruckenderen Tochter regiert. Die Zwerge haben eine Anführerin …), ernst zu nehmende weibliche Gegner (yay für Azshara!) und keine gegenderten Klassen (gibt’s in asiatischen MMOs oft und da möchte ich jedes Mal im Strahl kotzen). Ich hätte gern mehr Hautfarbenvarianz in den menschlichen Rassen – aber da hängt auch viel an den Modellmöglichkeiten.

Andererseits … wenn ich meine weibliche Repräsentation bekomme, darf ich dann über dicke Charaktere die Augen verdrehen?

Vermutlich geht mir mehr auf die Eierstöcke, dass der laute Teil der Fat-Acceptance-affinen Fanbase zwar jetzt vor Freude Rad schlägt, man im Endeffekt aber ingame wenig merken wird. Denn in jedem MMO, das ich gespielt habe und das die Möglichkeit zu dicken Charakteren bot, wurde diese praktisch nie genutzt. Und wenn, dann nur für Fun-Charaktere. Der dicke, alberne SWTOR-Sith in rosa Lederklamotte, der fette TESO-Orc im Brautkleid, der betrunkene, rotunde Händler in SL-Gor … Und weibliche Charaktere sind dort wirklich fast nie dick. Obwohl sie es sein könnten. Und sogar auf die attraktive Weise dick – die mit der schmalen Taille.

Auf die berechtigte Frage, warum die nun „endlich dicke Figuren!“-Schreier in WoW keine weiblichen Zwerge spielen würden, die wären ja auch nicht dünn, wurde übrigens nicht geantwortet (ich habe einen weiblichen Zwergencharakter. Kann man über dem letzten Post sehen. Ihre Figur war mir schon immer egal, auch als ich selbst noch so aussah).

Jedenfalls wird der WoW-Tag auf tumblr nun wieder vor Fanart „in dick“ überquellen (no pun intended). Da macht man nix. Ist ja auch nicht schlimm, ich zeichne meine Charaktere ja auch so, wie ich sie haben möchte.

Fazit … äh, keine Ahnung. Verwunderung vermutlich. Vor allem, was die Leute so an „Dadbod“ finden. Ich bin froh, dass der Erklärfaun sehnig und trainiert ist – dann haben wir nämlich noch lange etwas von ihm!

Morgen schreiben die Culinary Diversity-Wölfe übrigens über geräuchertes Paprikapulver. Das ist nämlich toll. Danke für die Empfehlung – für so etwas liebe ich das Internet!