Und dann ist man irgendwann an einem Punkt …

… an dem man genug Schwung gesammelt hat, um anzufangen. Anzufangen, weniger zu werden.

Ich bin 1,62m groß und wiege 89 Kilo. Das ist nicht übergewichtig, das ist verdammt nochmal adipös. Und es gibt keine putzigen kleinen Adipose aus Dr. Who, die Nachts davonspringen (außerdem möchte ich auch natürlich nicht so enden, wie die in dieser Folge gezeigten Menschen), also muss ich etwas tun.

Der eigentliche Auslöser war vermutlich, dass das großartige Gravity Falls-XL-Women-Shirt von QWERTEE zwar an der Taille wunderbar sitzt, aber nichts dafür tut, meine Monstertitten und den wohlstandsverwahrlosten Arsch zu kaschieren. Das saugt Kamelhoden und ich komme nicht darum, den Tatsachen ins Auge zu sehen: Das da vorne muss weg (das hier ist auch ein Nerdblog, also darf so eine Referenz – für die Jüngeren: Chroniken des Schwarzen Mondes – ruhig sein). Ich starte den Versuch „Normalgewicht bis zum Urlaub im Herbst, damit ich in Rom nicht in den Katakomben stecken bleibe“.

Und weil ich schon immer unheimlich gut darin war, Dinge einfach sein zu lassen, habe ich vor zwei Wochen meine Kalorienzufuhr auf ungefähr 800 pro Tag reduziert.

Außerdem lebe ich nun so gut es geht low carb. Ist als Vegetarier nicht ganz so einfach, vermutlich muss ich für die Zeit des Abnehmens zumindest wieder Fisch essen oder mir einen Metzger suchen, der lokal erzeugtes Fleisch anbietet.

Zusätzlich dann noch intermittierendes Fasten. Von 17 Uhr bis 13 Uhr des Folgetages wird nichts gegessen. Läuft.

Was bisher wirklich besser klappt als gedacht ist der Verzicht auf Zucker. Wie gesagt – wenn man etwas dadurch erreichen kann, in dem man schlicht und ergreifend nichts tut, bin ich vorn dabei!

Dummerweise muss aber auch mehr Bewegung sein. Und wie jeder gute Nerd ziehe ich meine Höhle der freien Natur vor. Also … ist ab jetzt beim Serienschauen angesagt, auf dem Stepper herumzuhampeln. Klappt bisher so mittel, wird aber besser. Eine ganze Folge Black Sails schaffe ich nicht einmal im Traum – aber Steven Universe oder Adventure Time sind auf jeden Fall schon drin.

Also, Motivation ist da. Hilfsmittel sind mir Kalorienzählen und meine neue Körperfettwaage. Es kann losgehen.

Der erster Dank geht an grandiose Blogs wie fettlogik, Robinsurbanlifestories (Yay für die „Endgegner“-Stories!) und Minus35kilo. Ich denke, da werde ich auch noch mehr finden.

Soviel erst einmal zur Zielsetzung.

Der nächste Beitrag wird sich wohl erst einmal dem Nerdteil meines Lebens und den sich dadurch stellenden Abnehmproblematiken widmen.

 

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