Obst, Objektivität, Old Woman Yells At Cloud

Aus Konsequenzgründen werde ich die Topics des Posttitels natürlich von hinten her aufrollen.

Rogue One! Gestern das große Thema. Auch im Verlag. Jeder sah sich ehrfürchtig den Trailer an und man war sich einig, dass das doch bestimmt richtig nett wird. Da schon klar war, dass der erste Standalone-Film definitiv nicht die herbeigesehnte Boba-Fett-wird-der-Mandalore-Story sein kann (bleibt das überhaupt noch kanonisch? Wäre zwar mit der Clone-Wars-Story absolut möglich, aber wer weiß schon, was Disney so in der Marketingabteilung herumspukt!), war ich auch nicht besonders enttäuscht. Was mich aber nachhaltig erschütterte, war die geringe Nerd-Affinität unserer Praktikanten (also, die der Redaktion. Die Grafik hat man zum Glück mit der Bürde des Lehrens verschont). Kann man mit den „älteren Leuten“ (ab 30) problemlos in Ghostbusters-Zitaten kommunizieren, so fragte Praktikant D. nach dem Trailer „Boba Fett? Ist das der, der sie dann verraten will?“ Nein, Junge (der Mann ist 28!), du meinst höchstwahrscheinlich Lando Calrissian … Aber ich will nicht verurteilen. Immerhin habe ich dafür erst letzte Woche gelernt, dass es eine Frau Katzenberger gibt, die wohl im Fernsehen irgendwie rosa heiraten möchte. Jeder setzt andere Prioritäten. Aber in einem Spieleverlag war früher definitiv mehr Lametta!

Ruhig bleiben. Einen Schritt zurück machen, objektiv sein. Star Wars-Lore ist leider noch keine anerkannte Kulturtechnik und von daher Mangel daran auch kein Grund, jemanden zu verurteilen („Shun! Shun the nonbeliever!“).

Objektivität. Genau. Auf zum nächsten Topic und damit zum Abnehmcontent!

Ich liebe die kühle Herangehensweise ans Abnehmen, die man von Fettlogik so schön vermittelt bekommt. Nimm 7000 Kalorien weg und du verlierst ein Kilo. Ist so, bleibt so. Und ist dem nicht so, ist das kein unabwendbares Schicksal und keine kosmische Strahlung sondern man hat entweder weniger als 7000 Kalorien eingespart oder lagert gerade Wasser ein, das sich aber recht schnell wieder abbauen wird, wonach man dann sehen wird, dass man eben doch abgenommen hat. Das ist wunderbar beruhigend. Berechenbarkeit. Da stehe ich total drauf.

Gerade heute wieder gemerkt: Ich fühle mich aufgeschwemmt wie die Seuche. Rein intuitiv müsste die Waage mehr anzeigen. Aber da ich weiß, dass ich die letzten Tage immer unter tausend Kalorien gegessen habe (denn auch das kann man wunderbar berechnen!), stelle ich mich trotzdem ohne größere Panik darauf. Und siehe da – 88,3. Ganz planmäßig weiter abgenommen. Ich mag mich gerade vom Körpergefühl im Elefantenbereich aufhalten – rein objektiv ist dem nicht so.

Ja, sehr, sehr beruhigend. „Gefühltes Gewicht“. Haha.

Also weiter auf dem guten Weg.

Heute ist Freitag. Das bedeutet: Wocheneinkauf! Und die Aufgabe, Ersatz für die nun wirklich nicht mehr essbaren Zitrusfrüchte zu finden. Die Saison ist vorbei, da geht nichts mehr. Schade drum. Ich bin mit Obst sehr mäkelig und das einzige, was ich immer anstandslos und mit Freude verzehre, sind Mandarinen/Clementinen/Orangen und Bananen. Sicher, ich esse auch gern andere Früchte – aber die sind entweder nur sehr zeitbegrenzt verfügbar oder ich scheue den Zubereitungsaufwand. Klingt extrem faul – immerhin muss man bei den wenigsten viel tun. Aber das ist vermutlich irgendetwas psychologisch tief sitzendes. Obwohl ich ziemlich sicher bin, als Kind nie mit einer Kiwi geschlagen worden zu sein.

Also diesmal eine leicht modifizierte Herangehensweise. Da ich auch immer noch mehr Fett und Protein brauche, werde ich einfach zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und statt zwei Stück Obst mit in die Firma zu nehmen, lieber eins in einen Naturjoghurt hauen. Klar, auch das bedeutet Zubereitung. Aber das kann ich theoretisch auch schon am Abend vorher erledigen.

Dazu muss ich mir aber eine kleine Tupperschüssel kaufen. Ich gehöre nicht zu den Leuten mit Plastiktöpfen in allen Formen und Größen. Ich habe zwei zu große Pötte, zwei komisch geformte, in denen wir früher das Vogelfutter aufbewahrt haben und sonst nichts. Derzeit wohnt zwar noch ein Schüsselchen in optimaler Größe bei mir – aber auch nur, weil ich seit vier Wochen ständig vergesse, es F. zurückzugeben. Und so lange wir noch nicht in der Kender-Gesellschaft angekommen sind („Alles, was sich länger als zwei Wochen in meinem Haushalt befindet, ist ein Familienerbstück!“), brauche ich wohl doch etwas eigenes. Kein Jodeldiplom, sondern eine Tupperdose in der richtigen Größe.

Sollte machbar sein.

Und last but not least: Ich habe schon einen Follower dieses Blogs! Ausgerechnet Erzählmirnix, die Don Quichote im Kampf gegen die Albernheiten des „kaputten Stoffwechsels!“ Ich bin begeistert.

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