Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

sechste Woche und 84,6 Kilo!

Läuft gerade.

Am Wochenende war ich aber auch mit großer Begeisterung sehr aktiv, so dass ich den Samstags-Cheatday mit Spargel und Kartoffeln, liebevoll zubereitet von unserer Meisterköchin Voller Napf, (gar nicht zu reden von den dort gereichten Pralinen und dem Schoko-Mitbringsel aus der Schweiz) ganz gut weggearbeitet habe.

Insgesamt bin ich Freitag bis Sonntag drei Stunden Fahrrad gefahren. Und zwar nicht im Omma-Wackeltempo sondern schon zügig. Und am Sonntag gab es auch einen sehr, sehr starken Nordost-Gegenwind, der mich die Hälfte der Strecke auf freiem Feld schon ziemlich frontal erwischte.

Aber was hat das Fahren auch für einen mörderischen Spaß gemacht! Ich bin hinter dem Schlossgarten bis zum nächsten Dorf, dann nach Norden abgebogen und in Richtung meiner Eltern gefahren, wo ich auf halber Strecke eine Pause für ein Glas Wasser einlegte (ich muss mir noch eine Plastikflasche anschaffen) und dann bin ich noch einmal durch alle Kleingärten und ganz um die Stadt herum nach Hause gefahren. (Bizarres Erlebnis: An zwei Punkten der Tour habe ich Männer gesehen, die recht ungeniert an den Straßenrand gepinkelt haben. Ist das biologisch bedingt? Haben Männer winzige Blasen und halten´s nicht bis zu Hause? SO versicherte entrüstet, dass dem natürlich nicht so sei.)

Gut, für Profis wären so ein paar Kilometer (mehr als fünfzehn waren es wahrscheinlich nicht … obwohl … wenn ich 20 km/h fahre und über eine Stunde unterwegs bin … ach, was weiß ich) nicht mehr als ein amüsiertes Kopfschütteln. Dennoch hatte ich große Freude, das Wetter hat auch mitgespielt und das Gefühl, Nudelbeine zu haben, hielt später dann auch nur ein paar Stunden an. Ich glaube, ich habe meine Sommer-Sportart gefunden. Ich bin noch ganz, ganz am Anfang und völlig untrainiert – aber das wird.

Heute nach der Arbeit mache ich das noch mal!

Essenstechnisch spielt es sich auch immer mehr ein. Mein Kühlschrank enthält zu jedem Punkt in der Woche (außer Freitag morgens, da ich Freitag mittags einkaufe) Magerquark, Magerjoghurt, Skyr, Zucchini, Tomaten, Paprika, Gelberüben, Pilze und Handkäs (man muss ihn zwar in einer Tupperdose halten, damit er nicht den Kühlschrank einpestet – aber er schmeckt prima und hat kaum Kalorien). Damit komme ich bequem hin, da mein derzeitiger Nahrungsfetisch „jeden Tag ein Walnussbrot mit Handkäs, jeden Tag angemachten Quarkjoghurt mit Tomaten und jeden Tag gebratenes Gemüse mit was-sich-so–findet“ ist. Also genug Eiweiß, um den Muskelkater im Zaum zu halten und genug Vitamine, um trotz Abnehmen keine Mangelprobleme zu bekommen. Zusätzlich nehme ich aber auch noch jeden Tag eine Vitamintablette. Das kann nicht schaden.

Mittlerweile passt mir eine Hose, die ich mir vor Weihnachten verpackt gekauft habe (war Aldi und so) und die zu diesem Zeitpunkt gar nicht zu ging. Und ich konnte mir das geniale „Poe-Lovecraft-Pulp-Fiction“-Shirt eine Nummer kleiner holen.

Langsam freunde ich mich mit meinem Körper an. Und das ist ein Zustand, den ich eigentlich gar nicht kenne.

Dieser Woche sehe ich voller Elan entgegen. Es ist gutes Wetter angekündigt (also jeden Abend Radfahren!), ich habe Pläne für ein Bild (ein Ereignis der Werewolfrunde vom Samstag muss festgehalten werden), F. will mir eine Story schicken, für die sie auch gern ein Bild hätte und dann ist da ja noch der Samstag, auf den ich mich sehr, sehr freue. Aus Gründen, die ich in den nächsten Tagen erläutern werde.

Und wenn ich genug abgestrampelt habe (hat jemand verlässliche Daten, wie viele Kalorien so eine Stunde Fahrradfahren verbraucht? Im Netz finden sich nur absurd hohe Zahlen. Nein, ich glaube eben nicht, dass ich 400 Kalorien pro Stunde damit abbaue!), könnte ich mir vielleicht sogar diese immens deliziös aussehenden Low-Carb-Bananenpfannkuchen machen. Da ist mir nämlich ganz schön der Kiefer runtergeklappt, als ich die Kalorien dafür ausgerechnet habe. Aber … muss … haben … sieht … lecker … aus.

Ja, ich habe es aus dem Tief der letzten Woche geschafft, wie es scheint. Und hoffe, dass heute nichts kommt, um das kaputt zu machen. Direkt nach einer dunklen Phase bin ich immer sehr anfällig. Es geht mir dann zwar schon wieder gut, aber ich bin leicht wieder umzuwerfen.

Wird schon. Kurze Woche, auch ohne Brückentag!

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