Wirksame Publikumsbeschimpfung und jede Menge Verbrechen

dark_BrotherhoodÜber Nacht hat mein Körper beschlossen, 600 Gramm Wasser loszuwerden. Ich führe das auf meinen Rant von gestern zurück und bin hochzufrieden mit der Kraft der boshaften Psychologie. Nicht, dass das Zeug nicht innerhalb von 24 Stunden wieder drauf sein könnte … aber erst einmal bin ich ziemlich glücklich, dass wieder andere Zahlen auf der Waage zu sehen sind.

Aber nun zum Nerdcontent.

Battle der neuen Inhalte! In SWTOR konnte man gestern das neueste Kapitel von Knights of the Fallen Empire spielen und Elder Scrolls Online hat vorgestern die Dark Brotherhood-Erweiterung unters Volk geworfen. Ich habe beides angespielt und es gibt einen klaren Gewinner.

Ich liebe Mandalorianer. Boba Fett ist klasse, Bo Katan war in Clone Wars bombastisch, Pre Viszla machte eine erstaunlich sympathische Wende und Sabine Wren wird bei Rebels auch immer großartiger. Natürlich freue ich mir deshalb einen Knopp anne Backe, wenn Bioware für SWTOR ein Mando-zentriertes Kapitel herausbringt.

Und eigentlich ist es ja auch prima. Shae Vizla ist Mandalore the Avenger, Fluffy-Torian kommt zurück und all sowas. Aber irgendwie … meh. Warum ist man die ganze Zeit „the newcomer?“ Ich bin Champion der Great Hunt und wurde in den Clan von Mandalore the Vindicated aufgenommen, Bitch! Das ist kein „newcomer“. Und irgendwie ist alles erstaunlich wenig „glory and honour“ und kaum Mando-Kultur. Gar nicht davon zu reden, dass das ganze Kapitel in dreißig Minuten durchgespielt ist. Also eher so … tja.

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Dann doch lieber nach Tamriel an die Gold Coast und dort für die Dark Brotherhood (diese Assassinenvereinigung kennt man schon aus den Elder-Scrolls-Singleplayer-Spielen) Leute umhauen. Zenimax macht das mit den neuen Inhalten bei TESO irgendwie befriedigender als Bioware bei SWTOR. Alle drei Monate gibt es einen DLC, der ein neues, frei erkundbares Gebiet mit Storyline, Dungeons und Weltbossen einführt. Dazu neue Skilllinien, neue Items und viele Veränderungen am Grundspiel. Damit ist man deutlich länger als ein, zwei Wochen beschäftigt und es kostet weniger, als bei SWTOR.

Bei SWTOR muss ich Abonnent sein, um die neuen Inhalte spielen zu können. Macht also 13 Euro pro Monat. Jedes der neuen Kapitel hat aber nur ein, zwei Spielabende Inhalt. Bei TESO muss ich kein Abonnent sein, kann den DLC einfach zusätzlich kaufen – er schlägt mit etwa 17 Euro zu Buche. Bei SWTOR bekomme ich also in drei Monaten sechs Spielabende Unterhaltung für 39 Euro, während es bei TESO 14 Spielabende für 17 Euro sind. Hm. Tja. Zumindest hat SWTOR noch den Star Wars-Faktor. Und den Rollenspielfaktor. In TESO habe ich noch kein mir zusagendes RP gefunden. Dafür ist TESO aber auch eine Augenweide sondergleichen, wie man an den Bildern dieses Beitrags sehen kann.
DB3
Ich werde sicherlich noch eine ganze Weile brauchen, bis ich alles angesehen habe. Ob ich die Dark Brotherhood-Story komplett durchspiele, kann ich noch nicht sagen. In Skyrim war das für mich einfacher als die Thieves Guild und in TESO ist es genauso – ich bin kein guter Schleichspieler. Aber rein moralisch (ja, das ist nur ein Spiel) kam ich mit der Brotherhood nie wirklich klar. Ich spiele gern die Goodie Two-Shoes.
DB1
Und selbst wenn ich die Story nicht beenden sollte – allein schon die Landschaft des neuen Gebietes ist so wunderbar italisch-bukolisch, dass ich stundenlang nur herumreiten und Dinge entdecken kann.

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