Erfüllte Erwartungen

Es lief exakt so, wie ich befürchtet hatte. Mein Hausarzt war maximal desinteressiert, sichtbar gelangweilt, nicht Willens, mir wirklich zuzuhören, machte sich sogar über mich lustig („… was man halt so liest …“) und erklärte mir, mein Körper sei eben im Hungermodus. Das sei kein Nährstoffmangel oder sonst etwas. Schicksalhafter Stoffwechsel und dergleichen.

Schade, ich hätte mich gern geirrt.

Ein paar Minuten war ich sehr zornig. Aber mittlerweile ist es mir auch wieder egal (kann auch daran liegen, dass ich auf dem Rückweg hinter dieser friedlich kiffenden Schülerin hergelaufen bin). Er soll noch die Blutuntersuchung machen und dann suche ich mir einen Hausarzt, der nicht so demonstrativ von seinen Patienten angenervt ist. Es tut mir leid – ich kann keine spannenden Krankheiten bieten. Ich suche nur den Rat eines Mediziners. Und wenn der unterhalb einer Embolie nicht anfängt, sich für sein Gegenüber zu interessieren, bin ich in der falschen Praxis.

Bleibt die Herausforderung, einen guten Hausarzt zu finden. Ich würde mich schon mit einem nicht ganz so scheißigen Arzt zufrieden geben.

Lösungsorientiert denken. Ich frage das Internet nach Ärzten, werde sogar – mir immer maximal gruselig erscheinende – Bewertungsseiten ansehen und einfach so lange weitermachen, bis sich etwas findet.

Jetzt erstmal ein friedlicher Restarbeitstag, dann zu Freundin D., um ihr Fotos der Promotionsfeier zu zeigen (wir hatten Blumenkränze auf!).

Und auf die Medizin und ihre Auswüchse g´schissen.

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