Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

achtzehnte Woche und 73,9 Kilo.

Ein gutes Ergebnis. Und das trotz Nudelauflauf mit jeder Menge Käse und dem wunderbaren Kuchen am Samstag (ich gehöre zu den Leuten, die Rosinen im Kuchen lieben. Weshalb ich gesagt bekam: „Das belastet jetzt aber unsere Beziehung“. Na gut, dann die Rosinen nur noch für mich!).

Ende der Woche bin ich für vier Tage beim Nörgelbären. Da werde ich sehr aufpassen müssen, ob und wie ich ein Defizit behalten kann, weil wir in verschiedene Restaurants wollen. Und im Cuisine of Asia mag es noch gehen, sich einigermaßen im Kalorienrahmen zu bewegen – beim Frittenwerk habe ich dann aber doch meine Zweifel. Schön in Hipsterbutzen essen! Denn da bin ich ganz wie es schon in der Titanic stand: „Ich mag Bionade. Aber ich hasse Leute, die Bionade trinken“. Im Hans im Glück-Burgerladen fragte sich einmal eine Hipsterhorde laut, was denn mit „Rauke“ auf der Karte gemeint sei. Ich konnte sie out-hipstern, in dem ich „Rucola“ sagte.

Auf jeden Fall wird es sehr essenslastig. Kohlenhydrate galore und Fett bis zum Abwinken. Und eigentlich möchte ich es auch gar nicht anders. Das muss ich mit langen Pokémon-fang-Spaziergängen ein wenig abfedern.

Ich hoffe, das ist jetzt nicht symptomatisch für den Rest meines Lebens – ein ständiges Abwägen zwischen Genuss und dem, was dieser Genuss kostet. Ob ich diese leise Zwanghaftigkeit wieder in den Griff bekommen werde? Oder wird das Zählen zumindest so eine Fleisch-und-Blut-Sache, dass ich mich wenigstens nicht mehr bewusst darauf konzentrieren muss?

Na, noch ist das Zukunftsmusik. Es müssen noch so viele Kilos gehen!

Und zum Abschluss noch ein sehr verwackeltes Foto von Merlin, der sich – trotz schwüler Sommertemperaturen – am Samstag unbedingt in meine Tasche zwängen musste. Weil Katze.

DSC_0113

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4 Kommentare

  1. Glückwunsch zum Gewicht.

    Und ich freue mich schon auf deine Antwort, ob man ein lebenlang abwägen muss oder man irgendwann routiniert beim Essen ist. Ich konnte mir die Frage bisher auch noch nicht beantworten.

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    1. Es ist schon ein ziemliches Nagen im Hinterkopf, jedes Mal wenn man ungewohnt isst. Sei es nun bei Freunden oder im Restaurant.
      Ich hoffe schon, dass sich das noch gibt. Es ist auch eher eine low-key-Verrücktheit derzeit. 🙂
      Ist es bei Dir schlimmer?

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      1. Schlimmer? Nein würde ich nicht sagen. Lässtig trifft es eher, weil meine Spontanität voll ausgebremst wird. Sei es mit Freunden zu essen, den „Überraschungs“Kuchen der Schwester oder die leckere Eisdiele bei sonnigen 30°C. Immer heißt es abwägen, was kcal-technisch noch geht. Das macht für mich die Situation kaputt, weil man sich nicht einfach der Sache hingeben kann. Kannst du verstehen, was ich meine?

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