Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

zweiundzwanzigste Woche und 71,9 Kilo.

Gestern und Vorgestern waren es 71,3. Aber so ist das eben. Ich wiege Montags immer mehr als an Wochenenden und ich habe weder die geringste Ahnung, woran das liegen könnte noch eine Idee, wie ich das ändern kann. Ich beiße einfach die Zähne zusammen und mache weiter. Lebe damit, dass meine Abnahme aus „zwei Schritte vor, anderthalb zurück“ besteht. So lange es langsam nach unten geht, ist das zwar tempomäßig unbefriedigend, aber immerhin tut sich etwas.

Wirklich etwas an der Geschwindigkeit ändern möchte ich auch nicht, da ich die Stellschrauben nur noch in sehr kleinem Rahmen anpassen kann, ohne dass es für mich zu unangenehm wird. Ich esse derzeit immer noch zwischen 800 und 1000 Kalorien täglich. Natürlich hat sich mein Grundumsatz deutlich heruntergeregelt – aber auch mit diesem dann geringeren Defizit habe ich den Großteil des Tages ein leichtes bis starkes Hungergefühl. Würde ich jetzt also noch einmal ein paar hundert Kalorien weniger pro Tag essen, würde sich dieses unschöne Gefühl so verstärken, dass es für mich nicht mehr tragbar wäre. Ich bin vermutlich nach mehreren Monaten Abnahme auch einfach müde. Und ertrage deshalb das Hungergefühl immer weniger.

Na, zum Glück ist ja ein Ende absehbar. Zwar noch nicht direkt in greifbarer Nähe – aber es deutet sich an. Ich hoffe, dass ich bis Weihnachten oder zumindest Silvester soweit bin, nur noch Finetuning vornehmen zu müssen.

Gestern hat mir auf jeden Fall meine LARP-Lederhose wieder perfekt gepasst. Und die habe ich mir mit zwanzig gekauft. Das ist schon ein schöner Erfolg. Ich werde sie wohl demnächst mal in die Reinigung bringen (kann man Lederhosen reinigen lassen?) und dann habe ich wieder eine Hose mehr.

Ansonsten ein ganz normaler Wochenstart.

Ich überlege, mir ein Fire-Tablet von Amazon anzuschaffen. Das Ding kostet nicht viel und ich würde es damit verbinden, mir endlich einmal Prime zuzulegen. Ich muss mich noch informieren, wie man dann .epub-Dateien darauf lesen kann, da ich ja bisher einen Sony-Reader habe (der zu seiner Zeit drei Mal so viel gekostet hat als jetzt so ein Fire. Tempus fugit!) und der natürlich mit dem Standard-Buchformat gefüllt ist. Bisher habe ich im Netz nur Anleitungen von 2012 gefunden und kann nicht wirklich glauben, dass das immer noch aktuell sein soll. Wahrscheinlich ist es am Ende dann doch ganz einfach und man braucht nur ein .epub-fähiges Leseprogramm, da das Ding schließlich auch nur ein – wenn auch sehr stark gebrandetes – Tablet ist. Nicht, dass ich von Tablets Ahnung hätte. Ich hatte noch nie eins und halte sie aus der Fernbetrachtung bis jetzt für eine Art größeres Telefon ohne Telefon.

Aber das hat natürlich nichts mit meiner Abnehmerei zu tun. Wobei ich natürlich auch zunehmend solche Themen hier haben werde, da sich ja (siehe oben) dieser Kern des Blogs irgendwann zu „Gewicht halten“ verändern wird und das natürlich kein abendfüllendes Programm ist. Was aber auch schon zu Beginn des Blogs klar war. Mit tollen Rezepten und Lebensweisheiten werde ich auch nicht punkten können – also muss es der alltägliche Content sein. Einerseits schätze ich mein Leben jetzt nicht wirklich als so unglaublich spannend ein, dass es einen vom Hocker haut, andererseits sollte man aber auch nicht die beruhigend nostalgische Wirkung eines Tagebuchs unterschätzen. Wird sich alles finden.

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2 Kommentare

  1. Das Fire-Tablet haben wir am Prime-Day als Ersatz für das schöne Sony, auf daß sich der Kleine gekniet hat, gekauft. Für Video ganz ok und im Notfall kriegt man da auch den Google Play Store rauf, ist aber fummelig. Ansonsten kann ich für epub unter Android Moon+Reader empfehlen (geht natürlich auch aufs Handy). Und falls du bei der Telekom bist und irgendwas upgradest, das Pulse-Tablet hat zumindest subventioniert ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis.

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    1. Irgendwann hole ich mir bestimmt mal ein richtiges Tablett.
      Bei dem Kampfpreis von knapp über 40 Euro für das Kindle-Ding erwarte ich nicht all zu viel – das soll mir das Laptop ersetzen, wenn ich im Bett liegen und Serien schauen will. 🙂
      Danke für den Tipp mit der Telekom! Da die mir eh grade eine dickere Leitung verkaufen möchten, werde ich mal nachhaken.

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