Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

dreiundzwanzigste Woche und 71,3 Kilo.

Und ich flippe nicht aus? Nein, tue ich nicht. Gibt es keinen Anlass. Ich hatte am Samstag schon 70,3 und bin deshalb sehr gelassen. Es ist nunmal schweineheiß; in meiner Dachwohnung sinkt die Temperatur auch Nachts nicht unter dreißig Grad – da ist es völlig natürlich, dass ich Wasser einlagere. Klar, ich möchte zu gern die Sechs vorne sehen, weil das ein echter Durchbruch wäre und mir Auftrieb geben würde … aber so lange der Sommer weiterhin so Amok läuft und ich noch an den Nachwehen der Hormonverwirrung nage, kann ich das vermutlich nicht erwarten. Aber ich weiß, dass ich es schaffen werde.

Nach und nach.

Dafür war das Wochenende sehr schön. Wir waren am Samstag zu J. eingeladen um zu Grillen und dort gab es für mich sehr gute Black-Bean-Burger mit Guacamole und für den Rest Lamm. Es ist ja immer schwer, es mir essensmäßig recht zu machen, da ich sehr wenig Salz esse und es auch nicht ganz so scharf mag (obwohl ich Sriracha an fast alles packe). Aber die Burger waren wirklich sehr gut.

Natürlich haben uns die Schnaken fast aufgefressen, trotz Duftlampen und allem, was man sonst noch gegen die kleinen Blutsauger unternehmen kann. Ich wurde am rechten Trizeps direkt nebeneinander zweimal gestochen und habe deshalb jetzt eine etwa euromünzengroße, stark juckende Monsterquaddel am Arm.

Und weil Samstag Cheatday war, habe ich von der Tanke Eis mitgebracht. Magnum weiße Erdbeere für mich und ein sehr, sehr, sehr rosa-glitzerndes Himbeermagnum für die Waldnymphe. Ich bin trotzdem unter meinem Gesamtumsatz geblieben – auch wenn es nach dem Grillen in der Restwärme sogar noch S`mores aus Vollkornkeksen mit Milka und Marshmallows gab. Denn mehr als eins davon habe ich nach dem Burger und dem Eis nicht mehr geschafft. Obwohl das Ding großartig geschmeckt hat. Sehr, sehr süß aber unglaublich lecker. Kompliziert zu essen obendrein, da die Schokolade natürlich flüssig wurde und auch die Marshmallows nicht unklebrig waren. Ich mag es immer, neue Desserts kennenzulernen.

Diese Woche wird arbeitstechnisch wieder friedlich, vermute ich. Ich arbeite noch an den Illustrationen zu einem Steinzeitspiel und das ist eigentlich sehr unterhaltsam. Die eigentliche Attraktion folgt dann aber am nächsten Sonntag: Die Waldnymphe wird beim Mudiator mitlaufen. Acht Kilometer wild querfeldein durch künstlich erzeugten Matsch (der Wetterbericht zeigt aber Tendenz zum Naturschlamm). Da weder der Erklärfaun noch ich gern rennen (oder dreckig werden), beschränkt sich unsere Rolle darauf, in Knickerbockers und Kleidchen unter Schirmen auf Regiestühlen zu sitzen und unser Aktivweib beim Zieleinlauf standesgemäß zu begrüßen. Mit Abkärchern oder so. Freund K. wird mit einer seiner Ladies auch auf der Strecke sein, da können wir noch ein bisschen huldvoll rüberwinken.

Ich muss also bis zum Wochenende noch ein paar Anfeuerungsdevotionalien kaufen. Kein Problem, Frau Schwan hat so viele, die muss sie glatt verkaufen. Im Laden gibt es eine sehr hübsche Auswahl an Dingen, die passen könnten. Da ich sowieso vorbei gehen wollte, weil sie seit einer Woche wie vom Erdboden verschluckt ist, kann ich das direkt verbinden.

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