Zufriedenheit, Irritationen und Arbeitsbedarf

weihnachten_simon_shirt

Zufrieden bin ich mit der Entwicklung meines Trainings. Ich bin erst seit drei Wochen dabei und kann schon Fortschritte feststellen! Nicht unbedingt bei der Kraft (auch wenn ich gestern bei ein paar Geräten die Kilozahl erhöht habe), aber auf jeden Fall im Cardiobereich. Zu Anfang ging mein Puls auf dem Crosstrainer bis auf 180 und ich war total fertig. Aber schon nach diesen wenigen Trainingseinheiten komme ich nur noch zwischen 150 und 165 wenn ich Stoff gebe. Das erfreut mich sehr. Ich brauche schnelle Erfolgserlebnisse!

Außerdem bin ich zufrieden, dass ich erstens wirklich fast mit den Weihnachtsgeschenken fertig bin (siehe das „Simon und sein Shirt“-Bild oben für die Waldnymphe, die ja exakt das selbe Shirt dazu bekommt) und zweitens, dass – wait for it!Onyx Path Publishing zwei meiner Illustrationen auf ihrem tumblr-Blog gefeatured haben. Die Herausgeber der World of Darkness-Sachen (lange Geschichte warum das nicht mehr bei White Wolf ist) haben mir für mein privates Gedöhns also den Ritterschlag verpasst. Haben sie vor einem Jahr mit einigen NSC-Zeichnungen schon einmal – aber da es nun schon wieder passiert ist, kann ich nahezu von einer Serie sprechen. Natürlich keine der Werewolf-Gayporn-Illus (kann ich gar nicht verstehen, warum nicht!), sondern ganz normale Vampirebilder. Großer Stolz und große Zufriedenheit. Ja, auch als Mensch, der mit seiner Zeichnerei sein Brot erwirbt, fangirled man manchmal.

Aber weg von der Zufriedenheit und hin zur Irritation. Gestern beim Training habe ich mich über einen Opa ärgern müssen, der zwei Geräte gleichzeitig mit Beschlag belegt hat, dabei abwechselnd auf jedem eine Minute saß und meditierte, bevor er ein, zwei Wiederholungen (keine Sätze! Wiederholungen!) durchzog. Und wenn man Anstalten machte, sich auf das gerade freie Gerät (über das er sehr urlaubermäßig immer sein Handtuch gehängt hat – „Liege ist reserviert!“) zuzubewegen, entwickelte er plötzlich Supergeschwindigkeit und stürzte dorthin zurück. Auf Ansprache reagierte er gar nicht (er trug sauteure Bluetooth-Kopfhörer). Irgendwann gab ich auf und ging noch ein bisschen crosstrainern. Dass er dann urplötzlich beide Geräte räumte, um seine Meditation an anderer Stelle fortzuführen, war fast ein Indiz für Vorsatz. Und nein, ich hätte nicht erst etwas anderes machen können, da das meine letzte Station für diesen Trainingsabend war. Da er auch als ich direkt (und ziemlich angepisst) mit ihm sprach nicht einmal Augenkontakt aufnahm, gehe ich von einem Autisten aus und bin im Nachhinein nicht mehr so sauer. In der Situation selbst war Gelassenheit aber keine wirkliche Option.

Und als letzten Teil der Postüberschrift: der Arbeitsbedarf. Den habe ich. Big time. Denn ein Blick in den großen Spiegel in der Damenumkleide hat mir gestern gezeigt, dass ich jetzt an dem Punkt bin, an dem ich überschüssige Haut habe. Am Bauch, an den Oberschenkeln und an den Brüsten. Das sieht absolut scheiße aus und ärgert mich sehr. Zwar weiß ich aus dem Internet und aus Erfahrungsberichten des Erklärfauns (der schließlich deutlich mehr Kilo als ich abgenommen hat), dass sich das mit der Zeit und mit Training/Eincremen/Wechselduschen wieder gibt … aber derzeit sieht es noch furchtbar aus. Ich hoffe, das bildet sich wirklich wieder zurück. Denn wenn das so bleibt muss ich mir für den Sommer einen Burkini anschaffen!

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2 Kommentare

  1. Ich habe vor allem wegen der Lipödem-Problematik und um den Lymphfluss anzuregen mit abendlichem Trockenbürsten angefangen (kann man auch morgens machen, oder morgens und abends). Und obwohl ich an den Oberarmen ca. jeweils einen cm Umfang verloren und noch nicht viel in Sachen Muskelaufbau gemacht habe, habe ich den Eindruck, als sei die Haut dort etwas straffer als noch im Sommer – aber womöglich ist das Einbildung… ;-).
    Am Bauch, wo bei mir immer sehr schnell am meisten weggeht, ist die Haut definitiv nicht straff, aber da hoffe ich auf die Zeit.
    Ich könnte mir vorstellen, dass der mechanische Reiz vom Trockenbürsten die Hauterneuerung und Mirkozirkulation anregt – und den Lymphfluss sowieso, was den Abtransport von allerlei Kram begünstigt. Man muss gar nicht doll Druck ausüben (soll man bei Lipödem, also in meinem Fall, sowieso nicht), der Effekt ist trotzdem da.
    Ich hatte erst eine Hautbürste mit Nylonborsten, die fand ich nicht so angenehm auf der Haut (hart und kratzig), inzwischen habe ich eine mit Naturborsten, sehr angenehm. Falls Du das zusätzlich noch in Deine Routine neben Wechselduschen und Eincremen einbinden magst (ist ja auch eine Zeit- und Nervenfrage, ich finde es manchmal auch lästig, so angenehm es ist), gibt es verschiedene Anleitungen und Reihenfolgen, die sich alle ein bisschen unterscheiden, z.B. hier http://www.greensoul.de/trockenbuersten/#Anleitung%E2%80%935-einfache-Schritte-beim-Trockenbuersten
    10-20 Minuten finde ich sehr lange, ich brauche meistens 5 Minuten. Die Richtung zum Herzen hin (statt weg) ist immer üblich, allerdings fange ich, weil es mir hauptsächlich um den Lymphfluss geht, beim Oberkörper an, weil man damit quasi erst mal die Mündung der Lymphe im Schlüsselbeinbereich entblockt, und gehe dann zu den Beinen und zu den Armen… ich richte mich dabei nach der Anleitung auf dem Youtube-Channel von amerikanischen Lipödem-Betroffenen hier: https://www.youtube.com/channel/UC4zBZEEwLw2nGkqIp7txy8Q

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