Monat: Dezember 2016

Schlimmes aus der Vergangenheit

The Final Fight

Derzeit sorgt meine Urlaubsproduktivität dafür, dass ich viel aufräume. Dabei fiel mir ein Foto von vor anderthalb Jahren in die Hände. Aufgenommen an der Hochzeit von G. und M.

Alle sagten, dass ich darauf so gut aussehen würde. Aber für mich war es einfach nur der absolute Schrecken. Ich hatte zuvor lange Zeit vermieden, irgendwo auf Fotos zu erscheinen. Und dieses Bild bewies mir deutlich, dass ich gut daran getan hatte. Ich erkannte mich selbst so nicht. Ich konnte doch nicht so dick sein!

Es dauerte dann noch über ein halbes Jahr, bis sich dieser Schock in einen konkreten Handlungsbedarf verdichtet hatte. Aber er war auf jeden Fall mit ein Anreiz, mein Leben zu verändern.

Vielleicht bringe ich irgendwann genug Mut auf, dieses Foto zu scannen und hier einzustellen. Aber im Moment ruht es einfach nur in einer Schublade und ist immer bereit mir zu zeigen, wie weit ich gekommen bin.

Heute übrigens 63,6 Kilo, das Wasser hat wieder Urlaub genommen. Damals auf dem Foto? 30 Kilo mehr.

Heute werde ich jedenfalls noch einmal vor den Weihnachtsfeiertagen ins Gym gehen. Obwohl ich mich irgendwie verlegen habe und mir die Muskeln des unteren Rücken übel weh tun. Schlimmstenfalls muss ich die Übungen dafür eben mal ausfallen lassen.

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Produktivität

Ich weiß nicht, woher es kommt – aber im Moment möchte ich alles auf einmal tun. Alles, was in letzter Zeit liegen geblieben ist. Alles, was ich ewig vor mir her geschoben habe. Einfach alles.

Ich bin faul. Gäbe es Faulheits-Olympiaden würde ich nichtmal zum Start auftauchen so faul bin ich. Und ich bin in Sachen Hausarbeit eine Prokrastinationskönigin. Im Job mache ich immer alles sofort und auf der Stelle, sogar dazwischenfunkende „Kannst du mal eben …“-Mails werden zwanghaft sofort abgearbeitet … aber in sobald es ums Putzen geht schlägt meine Faulheit voll zu Buche.

Aber nicht so in diesem Urlaub. Ich bin bei Habitica schon Level zehn geworden, weil ich so viel wegschaffe, das sich angesammelt hatte.

Und ich habe noch viel vor! Alles wird mehr oder weniger heute und morgen stattfinden, weil ich natürlich am 24. nicht mehr viel tun möchte. Da gehe ich zuerst zur Waldnymphe (ich bin gespannt, wie sie ihr Geschenk aufnimmt! *gnihihi*), später zu den Elterneinheiten und dann bin ich abends noch online mit einer Freundin verabredet, die zu weit weg wohnt.

Spannend wird auch die Esserei an den Feiertagen. Am 24. wird es noch gehen, da an diesem Tag traditionell keine Völlerei veranstaltet wird. Aber ich fürchte, die Tage vor Silvester und Silvester selbst werden kompliziert.

Gar nicht zu reden davon, dass das Gym dann zu hat und ich wahrscheinlich eine ganze Woche nicht trainieren kann. So ein Mist.

Meilenstein: Kleidergröße 38

new_life

Unrelated: New-Life-Festival in TESO – flauschige Kapuzen jetzt auch in der Wüste!

Großer Einkaufstag. Weihnachtsfeeling und Konsum. Ja, das muss sich nicht ausschließen. Zugegebenermaßen schätze ich die unbesinnliche Hektik weitaus mehr als friedlichen, familiären Kerzenschein. Keine Ahnung, warum das so ist. Aber Weihnachten ist für mich nunmal nicht das Zusammensitzen unterm Baum oder Liedersingen, sondern Geschenke basteln oder kaufen und der Spaß an vollen Innenstädten, glitzernde Schaufensterdeko und LED-beleuchtete Geschäfte. Macht mich vermutlich zu einem unreflektierten Kommerzopfer. Aber da ich wenig Interesse an pseudoharmonischem Familienmiteinander samt so-tun-als-ob-man-sich-leiden-kann habe, freue ich mich lieber an Dingen wie goldenen Schokobröseln auf dem Karamellkakao bei Starbucks.

Besinnlichkeit? Darf der Rest der Welt so viel er mag.

Jedenfalls sind die Waldnymphe und ich gestern mit roten Wangen in die Mannheimer Innenstadt gezogen, sahen keine zusätzliche Polizeipräsenz am Weihnachtsmarkt (gut so – sonst hätten die Anderen ja gewonnen) und kauften Dinge. Ich brauchte und fand eine Hose, einen BH, eine Sporthose und eine Winterjacke, da mir der Rest alles zu groß geworden ist.

Und machte dabei die Entdeckung: Mir passt H&M-Zeug in 38!

Es war weniger überraschend als damals der Sprung auf 40, da ich ja schon mit zu großen 40er-Klamotten losgezogen war. Aber H&M ist schließlich dafür bekannt, dass sie etwas knapp geschneiderte Dinge feilbieten. Von daher erfüllte mich das trotzdem mit großer Zufriedenheit.

BH-mäßig bin ich nun endgültig im Tal der Tränen angekommen: Kleine Unterbrustweite und große Cups gibt es nicht. Sie mögen es auf ihren Schildchen behaupten, aber es stimmt nicht. Außerdem bin ich gerade durch die überschüssige Haut elend wabbelig. Zusätzlicher Ärgerfaktor.

Egal. Ändert sich auch wieder. Ich mache Sport, Wechselduschen, Abbürsten und Eincremen. Das wird ja nun hoffentlich irgendwann mal wirken. So im Laufe des nächsten Jahres.

Die Waldnymphe fand ein Calvin-Klein-Kunstlederkleid und war damit höchst zufrieden. Danach begaben wir uns, wie angedeutet zu Starbucks um Zucker zu uns zu nehmen.

Den Abend ließen wir bei Frau Schwan, Gemüse mit Dip und der Besprechung der neuen Vampirerunde ausklingen.

Perfekt-weihnachtlicher Urlaubstag.

Heute werde ich ein bisschen in der Wohnung herumputzen und dann ins Gym gehen, was ich gestern dank zu wenig Schlaf ja gelassen habe. Zwar hatte ich heute Nacht immer noch sehr starke und lebendige Träume und konsequenterweise langsam ein wenig stetigen, dumpfen Kopfschmerz, aber es ist schon viel ruhiger geworden. Pendelt sich alles wieder ein.

Wasser lauert um eine Ecke

… nur darauf wartend, dass ich nichtsahnend vorbeikomme. Zack, halbes Kilo druff. Nimm das, Wurm!

Ach, egal. Geht auch wieder. Ist nur ein wenig unpraktisch, da ich heute neue Hosen kaufen möchte und das halbe Kilo sich vielleicht in der Größenauswahl auswirkt. Das schaffe ich aber trotzdem!

The Onyx Path Publishing hat´s schon wieder getan. Diesmal das fertige Bild von Hermanos (siehe oben) gereblogged. Ich fühle mich mal wieder maximal gebauchpinselt und bin zehn Zentimeter größer (könnte dem Hosenkauf helfen). Irgendwie rebloggen sie alles außer Werewolf. Ob einem das etwas sagen soll? Wobei „alles“ natürlich maßlos übertrieben ist. Eher: Sie haben von mir bisher nur Vampire und Mage genommen. Obwohl lockere 80% meiner Bilder Werewolf sind. Mag daran liegen (neben dem vorherrschenden P0rn-Thema), dass ich die Wölfe fast nur in Homid zeichne und das niemand wirklich interessiert. Die Leude woll´n Crinos.

Das EMDR gestern war mal wieder sehr wirksam. Ich habe etwas geschafft, das die Ärztin „Dissoziation“ nannte, was in diesem Fall sogar positiv oder zumindest ein sinnvoller Schritt war. Nun muss mein Unterbewusstsein schaffen, das gescheit zu verankern und zu nutzen.

Wie immer nach dem EMDR war meine Nacht dann ziemlich wüst, da ich in jeder REM-Phase aufgewacht bin, weil das EMDR die Träume so verstärkt hat. Es war auch ein ziemlich bizarrer Ritt, zum Glück keine Alpträume. Auf jeden Fall wenig Erholung für mich und ich bin reichlich gerädert, weshalb ich mein Training auf morgen früh verschoben habe.

Was weiterhin gut funktioniert, ist mich mit Habitica zu allem möglichen zu motivieren, weil ich im Level aufsteigen will. Hätte ich sonst den Müll frühestens morgen rausgebracht, bin ich gestern tatsächlich nach dem Einkaufen noch runtergedackelt. Ich habe das Putzen vorgezogen, damit wir in der Quest gut vorankommen und all´ solche Dinge. Sogar den Inspektionstermin für das Auto habe ich mir schon als To-Do eingetragen.

Gamifying – läuft!

Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

neununddreißigste Woche und 63,9 Kilo.

Klingt prima. Kein Montagssprung nach oben! Jetzt muss ich die „Komma neun“ nur ein wenig nach unten konsolidieren.

Gestern waren wir nicht nur in Rogue One, sondern auch mexikanisch essen. Ersteres war absolut begeisternd. So ein genialer Film! So hätte The Force Awakens sein müssen! Besonders das Ende hat mich wirklich, wirklich entzückt. Und zwei CGI-Schauspieler jenseits des Uncanny Valley. Hätte ich nicht genau gewusst, dass beide mittlerweile entweder tot oder deutlich älter sind, hätte ich es nicht gemerkt.

Natürlich habe ich sämtliche Anspielungen verpasst und nicht einmal Alan Tudyk als Stimme von K-2SO erkannt. Schande über mich. Echt jetzt … dabei mag ich Wash so gern!

Der Film hat mir zwar sehr gefallen … aber mal wieder gab es weniger als zehn Frauen. Und nur drei in Sprechrollen. Den Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als die männlichen Hauptfiguren) hat er nur bestanden, wenn man davon ausgeht, dass jeder Nerd Mon Mothma erkennt und benennen kann, da in diesem Film ihr Name glaube ich kein einziges Mal fiel. Den Mako Mori-Test (eine Frau hat ihre eigene, von den männlichen Figuren unabhängige Agenda) hingegen hat er mit Bravour bestanden. Genau wie den Sexy-Lamp-Test (die weibliche Hauptperson ist nicht durch die berühmte Sexy Lamp aus A Christmas Story zu ersetzen, ohne dass etwas verloren geht). Und sogar der Furiosa-Test bildet kein Hindernis: Im Vorfeld haben sich Sprallos darüber aufgeregt, dass eine Frau die Hauptrolle hat (hat sie ja nichtmal allein) und drohten den Film deshalb zu boykottieren.

Prinzipiell also nett. Sehr schön Star Wars-y. So kanns weitergehen. Meinetwegen lebe ich dann auch mit den „großen“ Filmen von Jar Jar Abrams, so lange es so schöne „Nebenfilme“ gibt.

Beim Mexikaner hatte ich dann zwei kleine Quesiladas mit Rote Beete, Tofu und Erdnusssauce, was mir extrem gut geschmeckt hat und mein Kalorienbudget nicht überzog (letzteres war in diesem Fall nur ein untergeordnetes Kriterium, da ich vom morgendlichen Trainieren einen Bärenhunger entwickelt hatte).

Doof: Ich schlug mir an einem spitzen dekorativen Stuhlaufsatz dermaßen genau den Ellbogen an, dass er mir heute Morgen noch sehr weh tut. Ich hoffe, das gibt sich, da ich morgen ins Gym möchte.

Erster Urlaubstag. Yay!

Manische Produktivität, fürchte ich.

… wie fast immer im Urlaub. Ich freue mich wochenlang darauf, in meiner freien Zeit absolut gar nichts zu tun, außer maximal ein wenig zu zocken, etwas zu lesen oder Serien zu schauen … und dann bin ich doch wieder fast jeden Tag auf Achse.

Das Spielen gestern war klasse. Sehr weihnachtlich: Frau Schwan ist das Schokoladenfondue angebrannt. Zum Glück gab´s noch mehr, wo das herkam. Ich habe mich also völlig ungesund von Ofenkäse (ich habe aber statt Brot Gemüsesticks genutzt, zumindest etwas!) und Obst-mit-flüssiger-Schokolade ernährt.

Aber wie immer gilt: Bleibt man im Kalorienrahmen, kann man auch Dreck essen (das war kein Dreck, es war wundervoll). Weshalb die Waage auch heute noch 63,9 Kilo zeigte. Gut so.

Nachher geht´s ins Kino. Und danach vielleicht noch etwas unternehmen. Morgen habe ich etliche Besorgungen und meinen letzten Termin für dieses Jahr bei Dr. V. Dienstag gehen wir Klamotten einkaufen (die zu große Sporthose und die zu großen Hosen und die zu großen BHs sind wieder mal lästig), mein neues Tattoo checken lassen (ich glaube, dass es an mehreren Stellen nachgestochen werden muss. Aber das wird man sehen) und abends zu Frau Schwan. Mittwoch … habe ich glaube ich nichts vor! Ui.

Klingt alles nach Spaß. Ob Erholung oder nicht.

Aber jetzt erst einmal nach Tamriel und noch ein wenig auf dem New Life Festival herumgesprungen.

So eine Art Weihnachtsfeier

63,9 Kilo. Die Drei schaut zumindest einmal vorbei. Wie immer ist der Samstag der leichteste Tag der Woche. Ich bin beschwingt und zufrieden. Nicht einmal die Süßkartoffelpommes mit ein bisschen Mayonnaise, die wir gestern zu Abend gegessen haben, konnten diese hübsche Zahl beschädigen.

Ich bin ziemlich sicher, dass es Montag wieder anders aussehen wird. Weil. Universum. Lauter so Dinge. Hauptsächlich Wasser. Egal!

Ich habe Urlaub, mir geht es prima und ich freue mich darauf, gleich in Richtung Casa di Regenbogenforelle aufzubrechen, wo ich meine Vampiregruppe mit der „Weihnachtsepisode“ in die saisonale Pause (Hochsaison im Fastnachtsgeschäft; da ist Samstags keine Zeit für Sperenzchen. Und weil das sowohl Frau Schwan als auch H. und manchmal sogar aushelfenderweise mich betrifft, muss man eben bis Aschermittwoch alles liegenlassen) entlassen werde. Nein, keine Weihnachtsgeschichte mit düsteren Untoten. Aber irgendwie schon gemütlicher. Lustigere Intrigen, mehr freundliche Politik und sogar die Gewalt hat dann Lametta.

Habitica hat mich voll im Griff. Ich entwickle richtigen Ehrgeiz, setze alle meine Aufgaben statt in Notizzettel nun in diese App und versuche alles zu schaffen, damit meine Gruppe keinen Schaden bekommt, wenn ich eine Daily versäume. Tank at heart eben …

Mal sehen, wie gut sich diese geregelte Lebensweise nun mit dem Durcheinander verträgt, das man im Urlaub zwangsläufig hat!