Vorsätze ohne Vorsatz

(Nur zur Motivation Blood like Fire als Pirat. Muscle-goals!)

Eins muss man Deutschland lassen – die Sache mit dem „effizient“ meint man hier verdammt ernst. In diesem speziellen Fall: Das interne Leitsystem des gigantischen, verwinkelten Frankfurter Flughafens ist dermaßen gut, dass ich das erste mal hinkam, mein Auto auf einem nachvollziehbar ausgeschilderten Frauenparkplatz abstellen konnte und in nicht ganz fünf Minuten Fußmarsch am absolut richtigen Abholausgang stand, wo mich ein Monitor minutengenau darüber informierte, wann der Flug aus Budapest gelandet war und wann die Gepäckausgabe anfing. Respekt!

War also gar nicht so abenteuerlich, wie ich mir vorgestellt hatte. Aber mein Vorsatz, mehr neue, ungewohnte Dinge zu tun, steht. Und das war eins davon.

Das zweite ist, dass ich seit gestern begonnen habe, jeden Tag auf Instagram zu posten. Weil ich auf anderen Blogs gesehen habe, dass so eine visuelle Jahresdokumentation etwas sehr Feines ist.

Und gerade meine Fortschritte im Fitnessbereich möchte ich gern festhalten. Ich habe schon den Großteil meiner Abnahme verpasst (also bildmäßig), da möchte ich wenigstens dann noch den Bemuskelungsprozess festhalten. Und mich daran festhalten. Denn es baut sicher sehr auf, Progressfotos zu betrachten, wenn man mal wieder ein Tief hat.

Und apropos „Fitness“ – ich habe gestern bei Aldi und Lidl einiges ergattern können. Über die Kettlebells denke ich noch sehr aktiv nach. Genau wie darüber, den Eimer Whey zu kaufen (die Proteinriegel habe ich schon. Die bieten echt viel für´s Geld!). Sollte das Zeug beim Wocheneinkauf am Donnerstag noch da sein, betrachte ich es als Wink des Schicksals und werde zuschlagen. Wheymen!

Das Aufpumpen des Gymnastikballs (den ich zugegebenermaßen eher aus Spaß- denn aus Fitnessgründen gekauft habe) war anstrengend und dauert immer noch an. Ich habe nämlich nur meine kleine Fahrradpumpe zur Verfügung und es hat vier Folgen Rebels gebraucht, bis das Teil überhaupt nur annähernd rund war … ich hätte doch zu meinem Vater und seinem Druckluftgenerator gehen sollen … Naja, ich werde mal sehen, ob ich noch eine Folge lang aufpumpen werde. Dann sollte es in Ordnung sein.

Weiteres Fitnessrelevantes: Das Training gestern war feinstes Rentnerbingo. Überall Grüppchen älterer Herrschaften, die fröhlich schwätzend auf den Geräten saßen und sich nur manchmal betätigten. (Rentnermikado wäre in diesem Fall vermutlich der bessere Begriff. Analog zum Beamtenmikado: Wer sich zuerst bewegt hat verloren.)

Aber ich musste nur einmal warten und konnte ansonsten mein Programm gut durchziehen. Bei den meisten Übungen habe ich entweder einen halben Satz angehängt oder mehr Gewicht aufgelegt. Was vermutlich in einem Fall ein Fehler war. Aber bisher geht es schmerzmäßig noch.

Heute werde ich nach Mannheim gehen und mein Tattoo endkontrollieren lassen. Und vielleicht nach einem Parfum schauen, dessen Pröbchen mir gut gefallen hat. Ein eigenes Parfum, das keine Probe ist – wieder etwas Neues!

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