Ich brauche ein Rudel Sherpas

Nur ad-Din

Noch mehr muscle-goals.

Draußen sind es minus zehn Grad. Und ich möchte ins Gym. Probleme tun sich auf. Erstens natürlich: Minus zehn Grad! Ich wohne in der wärmsten Gegend Deutschlands. Der Rheingraben ist ein Hort des Mediterranen. Wir haben komische Mittelmeerinsekten, Mandelbäume und sogar Papageien (wildlebende!). In einer gerechten Welt sollte es hier nicht so kalt werden. Aber da kann ich nichts ändern. Ich werde mich wie ein Polarjäger vermummen und aufs Fahrrad schwingen. Wenn ich nicht wiederkomme habe ich meine Schlittenhunde gegessen.

Und das zweite Problem: Ich weiß nicht, ob das Gym überhaupt auf hat! Es ist Feiertag. Aber ich habe am Mittwoch gefragt, ob geöffnet sein wird. Woraufhin die Trainerin mir sagte, sie wisse es nicht. Theoretisch schon, es habe sich aber noch niemand gefunden, der arbeiten wolle. Gelinder WTF-Moment bei mir. Klar, ich mag auch nicht arbeiten, werde deswegen aber trotzdem am Montag in den Verlag wumpeln und mich dem stellen, was es da so gibt.

Die Website meines Gym ist eher vorsintflutlich (mag daran liegen, dass außer mir und den Eisen-Jungs niemand dort das Phänomen Internet aus eigener Anschauung kennt, weil es „des sowwas friea ned gewwe hott!“) und gibt für heute normale Öffnungszeiten an. Tja. Unterproblem: Gelten dann normale Freitagszeiten oder Sonntagszeiten?

Einfach hinfahren. Und falls zu ist – einfach zurückfahren und gefroren wieder vom Fahrrad fallen!

Ansonsten bin ich immer noch unglaublich schaffensfreudig durch Habitica. Mit Gamification kriegt man mich wirklich. Ich will nicht verlieren – und schon gar nicht meiner Spielgruppe Schaden zufügen. Also arbeite ich meine Tasks wie ein Weltmeister ab und schreibe mir alles auf, was ich so zu erledigen habe. Angenehmer Nebeneffekt: Meine Wohnung ist furchtbar sauber und ordentlich (für meine Verhältnisse) und ich vergesse kaum noch etwas.

Noch mehr ansonsten (zum vorherigen Ansonsten zugehörig). Ich habe heute mein Sideboard in der Küche aufgeräumt (Sideboard … es ist ein winziges Regal neben dem Kühlschrank …) und meinen Sandwichmaker gefunden, den ich jetzt seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr benutzt habe. Ich habe ihn gereinigt und wieder hingestellt. Aber irgendwie schade, dass ich den mit Low Carb nun nicht mehr verwenden kann. Ich glaube, ich muss mein Low-Carb-Koch-Göttchen Wren mal taggen, dass sie sich etwas ausdenkt, was man so Feines ohne/mit wenig Kohlenhydraten im Sandwichmaker zubereiten kann! Tag, du bist!

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4 Kommentare

  1. Uh!*hüstel* „Göttchen“ :D. Na da plustert sich stolz die Zaunköniginnenbrust!. Ich habe schon auf meinem Blog geantwortet. Entweder testest du mal das Rezept dort an, oder du versuchst es echt mit LizzaPizza, was mir am Erfolgsversprechendsten scheint:D Leider besitze ich schon länger keinen Sandwichmaker mehr, und kann darum nur Vermutungen äußern. In diesem Fall muss der Teig ja eine gewisse Konsistenz aufweisen, so dass der Inhalt nicht herausläuft.

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  2. Es gibt doch Low-Carb-Brot-Rezepte. Einfach mal ausprobieren, damit kann man bestimmt dann auch Sandwich-Toasts machen. 🙂
    Hoffe du bist ohne Erfrierungen zurückgekommen!

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    1. Ja, Training war super – zum Glück offen und sehr leer!
      Das mit dem Low-carb-Brot werde ich versuchen. Nur muss es für mich rezeptmäßig immer seeeehr low-maintenance sein, damit ich mich ranwage. 🙂
      Wren kennt das schon mit den „möglichst einfachen Rezepten für Dinge im Ofen“, die ich brauche, damit ich etwas tue!

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