Socially Awkward at the Gym

Immer noch 60,9 Kilo. Ob der Wiegewolf morgen zufrieden sein wird, muss sich noch zeigen.

Aber erst einmal hatte ich heute morgen schon Spaß beim Training. Ich dachte mir, dass es kurz nach der Öffnung – also um halb Zehn – wohl noch hübsch leer wäre.

Was für eine Fehleinschätzung! Es waren noch mehr Leute dort als selbst unter der Woche abends! Und eigentlich noch nicht einmal besonders viele neue, unbekannte Gesichter, sondern einfach nur alle Leute auf einem Haufen.

Und da kommt meine soziale Angst wieder mal so richtig schön zum Tragen. Ich muss an einem Gerät warten. Es ist das letzte vor dem Abwärmen, ich habe also keine Ausweichmöglichkeit. Alle anderen Maschinen, die ich für meine Routine nutze, sind auch belegt. Also stehe ich in der Nähe herum. Lungere unauffällig. Und habe das Gefühl, dass ich mich dem älteren Herrn gegenüber, der da seine Crunches macht, echt schlecht benehme. Weil ich herumstehe. Ihn sozusagen passiv-aggressiv bedränge.

Aber ich kann nicht weggehen, weil sonst jemand anders sofort auf das Gerät lossurrt, sobald es frei wird und ich will ja nicht ewig warten, weil meine Muskeln schließlich auch abkühlen.

Das ist echt stressig für mich. Und fast ein Grund, über einen Gymwechsel nachzudenken. Zum Pfitzenmeyer gehen. Der größten Gym-Kette der Region. Die haben riesige Fitnesstempel mit unglaublich vielen Geräten. Da wäre bestimmt immer alles frei. Aber zwanzig, dreißig Euro mehr im Monat? Und eigentlich mag ich die Nüchternheit meines aktuellen Gyms. Außerdem würde ich damit meiner Angst nur ausweichen, statt mich zu stellen.

Ach … irgendwas ist einfach immer!

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2 Kommentare

  1. Ich befürchte, dass sich die Probleme mit einem Gymwechsel nicht lösen ^^°. Die andere Kassenschlange ist halt immer kürzer. Das Fettlogik Buch wird mal direkt bestellt, danke für den Tipp! da werde ich vielleicht die letzten 5 auch noch los

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    1. Ja, das Kassenschlangenproblem … jedes Mal! „Wir öffnen Kasse XY für Sie!“ – rennt man los, braucht es zehn Minuten, bis der Kassenmensch da ist. Bleibt man stehen, hat direkt vor einem jemand ein ausuferndes Problem mit leckgeschlagenem Joghurt, einem Umtausch oder der Kontinentaldrift! -_-
      Und das Buch ist gut. Es ist einfach wunderbar schlicht und nüchtern. Wissenschaft ist unser Feund!
      Bei mir sinds auch noch ungefähr-circa-vielleicht fünf Kilo. Eigentlich wollte ich bis 57 machen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich muss meinen Körperfettanteil noch weiter senken, sonst sieht man die Muskeln gar nicht, die ich aufbauen will!

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