Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

fünfundvierzigste Woche und 61,6 Kilo.

Langsam glaube ich an ein Tableau (diesen freudschen Verschreiber lasse ich direkt mal so stehen. Er zeigt mir, dass ich heute das Stanztableau für ein Kinderspiel dringend fertig machen sollte. Ansonsten habe ich natürlich ein Plateau). Ich hatte in vier Wochen nur an einem Tag kein Defizit und trotzdem geht es die ganze Zeit eher hoch als runter. Mein Tiefststand von 60,5 ist in weite Ferne gerückt und ich bin verblüfft bis ratlos. Mikro- und Makronährstoffe stimmen, ich supplementiere sogar, trinke mehr denn je, mache Sport, nutze die Schleimrolle und Durchblutungsbürste … was soll ich denn noch tun?

Vermutlich einfach abwarten. Genervt sein aber ruhig bleiben.

So lange mir das Training Spaß macht, ich im normalen Gewichts- und Körperfettbereich bin, ist auch alles irgendwie ein Luxusproblem. Mich nervt eben einfach die Unberechenbarkeit.

Gestern habe ich mich natürlich nicht an meinen sorgfältig ausgebrüteten Zeitplan gehalten, sondern bin doch sofort um kurz nach Neun ins Gym geschossen. Was zur Folge hatte, dass ich natürlich in die Rentnerkavalkade geriet und zweimal warten musste. Selber Schuld! Hat mich aber nicht daran gehindert, mordsmäßig Spaß zu haben. Als hätte mein Körper nur darauf gewartet, nach zwei Wochen der erzwungenen Untätigkeit wieder richtig loslegen zu können, war ich immens gut drauf und hatte große Freude an der Bewegung. Zwar habe ich die vergangene Krankheit noch durch vermehrtes Schwitzen und einem Gefühl ungewohnt heftiger Ausgepowertheit gemerkt, aber das ist ja nichts Schlimmes. Auch heute Morgen ist der sanfte Muskelschmerz etwas stärker als normal und lässt mich zu der Erkenntnis kommen, dass ich die 48 Stunden Ruhe zwischen den Trainingseinheiten diesmal nicht einmal durch meine Push-Up-Challenge-Einheiten unterbrechen werde. Vielleicht. Mal sehen.

Ansonsten war mein Wochenende ja sehr produktiv und schön. Seit die SpüMa wieder ganz bei mir ist und fröhlich ihren Dienst verrichtet, weiß ich, dass ein Leben mit Handspülen zwar lange Zeit möglich war, jedoch nicht erstrebenswert ist. Hach, Luxus! Jetzt noch ein Staubsaugroboter.

Heute Abend bringe ich die Vorhänge zum Kürzen und hoffe, dann bis Ende der Woche dieses Thema vom Tisch haben zu können. Von Natur aus sind Ikea-Vorhänge nämlich drei Meter lang, was für hochherrschaftlich-großbürgerliche-Altbauten prima sein mag, für ganz gewöhnliche Altbauten, deren Decken eher niedriger sind als derzeit üblich, aber doch zu viel ist. Hoffentlich klappt das und der Schneidermensch kürzt an der richtigen Seite! Na, das sind Profis. Die machen sowas bestimmt jeden Tag. Verdammt. Mein Hirn fällt schon wieder in den Katastrophenszenario-Modus.

Außerdem will ich heute Abend noch beim Aldi vorbei und mir die ab heute erhältlichen Hanteln ansehen. Plus mich mit Unmengen günstiger Sojasauce eindecken.

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