Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

Sechsundvierzigste Woche und 62,7 Kilo.

WTF? WTFOMGBBQ! Diese falsche aber stetig zitierte Studie aus den Fünfzigern behauptet ja, dass 95% aller Leute, die abgenommen haben, nach fünf Jahren wieder mehr draufhaben. Ich bin sogar so weit, dass ich schon während des Abnehmens zunehme!

Ich fürchte, derzeit sorgt bei mir einfach ein „perfect storm“ dafür, dass ich trotz Defizit nicht abnehme. Erstens die gerade überstandene Krankheit. Ich bin selten krank, weshalb mein Körper auf so ein Ereignis immer maximal panisch reagiert und bunkert, was er kann. Zweitens der Zykluszeitpunkt. Durch die Medikamente hat sich hier auch einiges verschoben (da bin ich auch groß drin – Hormonpanikreaktion auf simple Arzneimittel!). Und drittens hilft es nicht, dass ich im Moment praktisch keine Zeit habe, um mich zu erholen. Ich bin nicht nur introvertiert, was bedeutet, dass ich Zeit für mich allein brauche, um mich zu beruhigen, sondern ich habe auch soziale Angststörungen – was heißt, dass ich ohne „me-time“ konstant im Panik- und Stressmodus bin. Und weil ich in der Karnevals-Hochsaison nun einmal durch meine Aushilfstätigkeit keine Wochenenden habe und mich im Gegenteil sogar meinem absoluten Horrorszenario „große Menschenmengen“ konstant ausgesetzt sehe, habe ich derzeit keinerlei Möglichkeit, wieder runterzukommen. Immer auf Hundertachtzig, nie mal entspannt. Zumindest nicht wirklich oder langanhaltend.

Ich überlege, ob ich Frau Schwan nach dieser Saison sagen soll, dass ich ihr nächstes Jahr nicht mehr helfen kann. Dass es mir einfach zu viel ist. Aber das käme mir echt schofel vor. Ich möchte ihr helfen. Sie ist meine beste Freundin.

Ich muss noch darüber nachdenken. Immerhin sollte ich ja nächstes Jahr mal mit der Abnahme fertig sein und da wäre es dann nicht so schlimm … argh, ich relativiere schon wieder!

Besser Themenwechsel. Wenn´s schon mit der Abnahme eher beschissen läuft, sollte es zumindest mit dem Training besser werden. Gestern fielen mir manche Übungen zwar immer noch erstaunlich schwer, aber im Großen und Ganzen ging es doch gut. Und wie man sehen kann, habe ich Hoffnung, irgendwann auch die überschüssige Haut wegtrainieren zu können. Klar, am Bauch hatte ich jetzt nicht die wüstesten Probleme … mein eigentlicher Ground Zero ist der Hintern und die hinteren Oberschenkel – aber wenn es am Bauch geht, sollte es dort auch machbar sein. Langsam und mühsam. Aber machbar!

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2 Kommentare

  1. Ist es nicht so, dass Muskeln im Aufbauprozess erst mal mehr Wasser einlagern? Werden nicht Muskeln dadurch aufgebaut, dass sie sich „überanstrengen“, winzigste Risse entstehen, die geflickt und dadurch stärker werden, und in diesem Prozess ist erst mal mehr Zeug/Wasser in den Muskeln? Ich meine mich zu erinnern, dass erzählmirnix in ihrem Buch auch über ein Plateau oder sogar Zunahme berichtete, als sie Sport verstärkte… Und generell: Muskelgewebe ist doch schwerer bei gleichem Volumen als Fettgewebe – lass Dich nicht verrückt machen…!

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    1. Daran dachte ich kurz auch schon – aber ich habe derzeit echt wenig Muskelkater. Und mehr als 100 Gramm Muskeln pro Monat baue ich vermutlich nicht auf, wenn das Maximum dessen, was man als Frau in dieser Hinsicht erreichen kann, 500 Gramm sind.

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