Alle zusammen – tanzt das Brot!

62,3 Kilo – 400 Gramm Wasser weg, immer noch zweieinhalb Kilo über Sollzustand. Such is life in Latvia.

Eigentlich wollte ich gestern mit den drei Js unseren üblichen Montags-Dungeon-Abend in TESO verbringen – aber Zenimax hat beschlossen, das Aufspielen des neuen Patches auf den EU-Server zu vergeigen (der US-Server war okay. America first!) und so mussten wir bis um acht Uhr warten, bevor wir ins Spiel kamen, was uns dann auch nichts mehr brachte. Also wanderten wir noch ein wenig umher, betrachteten die neuen Features und verschoben unsere Abenteuer in den Kerkern und Katakomben von Tamriel auf nächste Woche.

Ich nutzte die Zeit um erstens mit Kathro zu skypen, der gerade einen massiven Bären-Hype hat (wir reden immer noch von TESO) und sich auch ganz uuuunbedingt sofort ein virtuelles Haus (nein, ein Anwesen!) zulegen möchte.

Außerdem habe ich gebacken.

Ja. Ich. Gebacken.

Im Ohne-Unsinn-Forum stand ein Rezept für Low-Carb-Brötchen, das mir ungemein verlockend erschien. Hey, 89 Kalorien für ein handtellergroßes Brötchen – da sag ich nicht nein! Zunächst war es schwierig, die Zutaten aufzutreiben. Ich lebe zwar in der Nähe der Hipsterhochburg Heidelberg (viel gentrifizierter als Neuenheim ist kaum vorstellbar), aber bei uns in der Kleinstadt ein paar Kilometer weiter sind noch keine Man-Buns und Rauschebärte angekommen. Entsprechend kompliziert war es, an Flohsamenschalen zu kommen. Chia ging, das gibt es mittlerweile sogar beim Aldi. Aber die Samenschalen der Plantago Indica? Puh …

Letztendlich musste ich dann eine ganze Strecke herumgurken, habe sie aber gefunden. Ich hoffe, der teure 250-Gramm-Beutel hält eine Weile vor. Ich muss mal nachsehen, was Amazon so für die gleiche Menge verlangt.

Auf jeden Fall habe ich die Brötchen gebacken. Und zwar problemlos! Und sie sind wundervoll geworden! Eins habe ich direkt probiert und war begeistert. Ein weiteres habe ich heute Morgen für die Arbeit eingepackt und den Rest eingefroren. Ich bin ziemlich stolz auf mich. Jetzt noch den Low-Carb-Frühstückskuchen in Angriff nehmen und ich habe es geschafft.

Ich werde das Rezept für die Brötchen mal hier in den Post kopieren, damit ich es nicht verlieren kann. Serviceblog für mich selbst!

Bernd, das sehr kleine Brot

1 Dose Kidneybohnen (Abtropfgewicht 255 Gramm)
5 Eier, mittelgroß
30g Flohsamenschalen
10g Chiasamen
1,5 TL Backpulver
150 ml kochendes Wasser
100g Magerquark
Salz und Brotgewürz nach Geschmack

Bohnen mit dem Pürierstab zu Brei schlagen. Eier, Flohsamenschalen, Chia, Quark und Backpulver vermischen und unterrühren (Handrührgerät oder einfach ein Holzlöffel). Nach Belieben würzen, gern kräftig abschmecken da die Samen einiges wegschlucken. Das kochende Wasser mit der Masse gut verrühren. Den Teig dann 10 Minuten ruhen lassen.
Neun Häufchen auf ein Blech mit Backpapier setzen (Holzlöffel geht gut dafür) – nicht zu dicht nebeneinander, die Boller gehen auf! – und die Brötchen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze auf mittlerer Stufe für 60 Minuten im Ofen gut durchbacken. Sie brauchen länger als man denkt, sonst sind sie innen noch feucht.

Pro Stück 89 Kalorien.

Im eigentlichen Rezept waren es zwölf Brötchen, aber das wäre mir zu übersichtlich. Und außerdem ist mein Ofen kleiner als ein normales Backrohr, so dass ich eh immer improvisieren muss. Das gleiche gilt für Temperatur- und Zeitangaben. Die waren im Originalrezept auch geringer und kürzer, aber mein Ofen ist … speziell.

Heute Abend gehe ich wieder trainieren. Mal sehen, ob sich das nervige Geschwächel endlich mal verzogen hat.

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2 Kommentare

  1. Habe wieder mal was über das Lymphsystem gelesen: ein Großteil befindet sich, was ich bisher auch noch nicht wusste, rund um das Verdauungssystem, was auch die große Rolle erklärt, die Darm & Co für die Immunabwehr haben. Aber wenn man überlegt, wie stark zum Beispiel die Lymphknoten am Hals anschwellen, wenn man eine Angina hat, kann ich mir vorstellen, dass bei einer allgemeinen Immunantwort des Körpers auch diese inneren Lymphknoten rund um Magen, Darm, Milz etc. angeschwollen sind – dass da vielleicht sich viel von den Wassereinlagerungen versteckt…

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