Alten Zeiten Komma die guten

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Evelyn Cavendish-Innerwoakes. Ventrue und ein NSC der Vampire-Kampagne der Waldnymphe.

61,7 Kilo. Wieder Wasser weg und dennoch zweieinhalb Kilo über Soll. Da mir aber trotzdem die 38er Hosen anfangen, ein wenig weit zu werden, kann ich auf keinem gar zu falschen Wege sein. Oder sie leiern aus, was weiß ich! Heute ist wieder Training und ich freue mich mit grimmiger Verbissenheit. Und hoffe, dass sich die Überfüllung des Gyms durch gute Vorsätze langsam wieder etwas normalisiert. Obwohl am Dienstag schon wieder zwei neue Herren dazu gekommen sind. Was für Neujahrsvorsätze nun wirklich etwas spät wäre.

Gestern habe ich zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder mit Kathro gespielt. Kathro und ich – das ist eine sehr schräge Beziehung. Er heißt natürlich nicht wirklich so, aber wir nennen uns immer nur bei den Namen der Charaktere, mit denen wir uns damals ™ kennen gelernt haben: Kathro Tragos, Lord der Sith und Khalb Kreldo, Mando’ad vom Kreldo-Clan. Damals in SWTOR hatten wir nicht nur zusammen RP, sondern sind natürlich auch gildenintern Flashpoints (die Star Wars-Variante von Dungeons) und Operations (Raids) gelaufen. Beide Tank und beide mit großem Sendungsbewusstsein, was hin und wieder zu den grandiosesten Anbrüllereien im Teamspeak geführt hat. Trotzdem mochten wir uns schon immer (außer natürlich, wenn wir mal wieder sauer aufeinander waren). Irgendwann trennten sich unsere Wege, da ich zusammen mit ein paar anderen Leuten vom Sturmregiment Kaas (der Gilde) weggegangen bin, um die Seniai Qo (eine andere Gilde, diesmal ohne militärisches Thema, rein Sith-RP orientiert) zu gründen. Kathro kam zwar immer mal wieder auf ein paar Flashpoints vorbei (sein Standardspruch, wenn er mit seinem Damage-Droiden namens Siebzehn mal wieder Mobs pullte, bevor ich als Tank auch nur „Piep“ sagen konnte: „Es kam direkt auf mich zu!“), wir sprachen manchmal miteinander aber wie es bei MMOs nunmal ist – aus den Augen, aus dem Sinn.

Irgendwann ließ die Begeisterung für SWTOR nach, als sich Biowares Fokus immer mehr auf den Kartellmarkt und immer weniger auf Gruppeninhalte oder schöne Stories legte. Ich habe das Spiel sehr geliebt, Star Wars ist und bleibt eines der besten Settings überhaupt … aber wenn man sich einlogged und sofort gelangweilt ist, lohnt es sich nicht mehr, dafür Abogebühren zu zahlen.

Kathro war schon länger mehr oder weniger von dort weg, hatte sich in Star Citizen verbissen. Nicht so sehr etwas für mich, da ich First-Person-Spiele nicht mag. Nicht immersiv genug. Ich muss meinen Charakter sehen können. Ich ging zu TESO und zurück zu Second Life.

Und dann kam One Tamriel und die Ankündigung des Housing. Kathro wurde interessiert. Dann der Trailer von Morrowind mit dem Bären. Kathro kam schreiend vor Begeisterung angerannt, kramte seinen lange ungenutzten TESO-Account hervor, patchte und ist nun voller Entzücken dabei.

Gestern sprach er mich in Skype an, wie viele Leute man für eine Public-Dungeon-Gruppe bräuchte. Ich sagte ihm, dass wir das locker zu zweit schaffen. Ich kenne ihn schließlich und weiß, dass wir gut harmonieren, was das angeht. Ruhige, geplante Kämpfe. Große Frustrationstoleranz und Geduld. Dazu Spaß an Taktiken. Konnte ja nur gut gehen!

Und tatsächlich – Rkindaleft (der Dwemer-Dungeon in Wrothgar) war überhaupt kein Problem. Wer zusammen die Panzer in Denova auf Nightmare geschrottet hat, Kephess in jeder Inkarnation zu Handtaschen machte und den Dread Council das Fürchten lehrte, für den sind ein paar Maschinchen und verrückt gewordene Orcs doch nur ein Nasenwasser.

Am Freitag wollen wir uns Old Orsinium, den zweiten Public Dungeon in Wrothgar, ansehen. Denn das Endziel ist, den „Hero of Wrothgar“-Erfolg zu bekommen, um damit die Bärenfell-Kostüme für unsere Charaktere freizuschalten. Für mich bisher keine hohe Priorität – aber zu zweit macht das natürlich richtig Spaß.

Ich hoffe, der Enthusiasmus hält noch eine Weile!

Nun war dieser Post schon wieder fast nur Nerdcontent. Aber das ändert sich auch wieder. Immerhin habe ich in allernächster Zukunft mal wieder vor, Backexperimente für low carb-Zeug zu machen. Und Müslikekse. Und überhaupt!

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