Trainingspetitessen

Zwar bin ich immer noch bei 61,7 Kilo, aber das Training gestern war großartig, ich fühle mich deshalb mehr als gut und bin in der Lage, die Stagnation (haha, Euphemismus!) an der Abnahmefront gelassen hin zu nehmen. Und weil es so dermaßen unzusammenhängende Dinge sind, gibt es einen Novelty-Blogpost in Stichpunkten! So edgy!

  • Ich habe an zwei Geräten wieder die Gewichte erhöhen können. Zwar nur für je einen Satz und vielleicht war der Sprung von 36 auf 43 Kilo beim unteren Rücken etwas krass – aber es hat geklappt! Großartiges Gefühl. Sehr stark und zufrieden. Bei den Hüft-Abduktoren bin ich von 30 auf 36 gegangen. Lief super. Aber das war auch zu erwarten. Abduktoren sind bei mir deutlich stärker als Adduktoren.
  • Meine Problembären bleiben Sägemuskel links und rechts (besonders rechts, weiß der Geier warum da mehr als links). Da breche ich mir schon bei 23 Kilo schwerst einen ab und bin immer völlig beschämt, wenn kleine, alte Hutzelmännlein problemlos ein Drittel mehr schaffen, ohne aus der Puste zu kommen.
  • Außer Puste ist ein gutes Stichwort! Warum machen so viele Leute immer ewig Pause zwischen den Sätzen? Bringt das irgendetwas? Ich mache maximal 30 Sekunden, meistens eher zehn bis 15 Pause. Dann bleiben meine Muskeln warm und der Puls oben. Aber die meisten Leute sitzen bis zu fünf Minuten stumm herum, bevor sie ihren zweiten (oder x-ten) Satz angehen. Was bekomme ich da nicht mit? Mache ich etwas falsch, wenn ich so zügig trainiere? Ich will mich doch nicht erholen, sondern auspowern. Und das geht nicht, wenn ich lange warte. Ganz davon ab, dass ich erstens ja auch mal fertig werden möchte und es zweitens unhöflich finde, ein Gerät durch reines plattsitzen ewig zu blockieren.
    (Laut diesem Artikel scheinen 20 bis 30 Sekunden Pause für Kraftausdauertraining eine feine Sache zu sein. Na dann!)
  • Ich habe gestern ein neues Gerät dazu genommen. Die Beinpresse (klingt super martialisch! Conan gegen den Schlangenpriester der Beinpresse! Läuft). Weil ich gern Oberschenkel und Hintern etwas mit Muskeln versehen möchte. Am Ende meines Trainings habe ich mir deshalb eine Trainerin geschnappt und mir das Ding für meine Größe und mein Gewicht einstellen und die Übung erklären lassen. Ich fange mit 64 Kilo an (man stelle sich das vor – mehr als Körpergewicht schon am Anfang. Krasse Wurst!). Und dieses Gewicht habe ich schon ordentlich gemerkt. Das wird beim nächsten Mal, wenn ich es voll einbaue, sehr viel Spaß machen. Die Waldnymphe schafft an der Beinpresse deutlich über hundert Kilo. Das wird dauern, bis ich da mal hinkomme!
  • Was ich gerne hätte: Freies W-LAN im Gym. Damit man Spotify nutzen kann, ohne dass es einem das Datenbudget leerfräst. Ganz davon ab, dass man dort eh nur Gummelempfang hat, der für Musik nicht wirklich taugt. Das würde mich allerdings zu dem Problem führen, dass ich nicht wüsste, wie ich das Telefon während des Trainings verstaue. Und vor allem – wo? Erstaunlicherweise sehe ich viele Leute im Gym, die keinen anclips-MP3-Player haben (ich liebe das Teil!), sondern ihr Handy benutzen. Wo packen die das Ding hin, wenn sie bei einer Übung ihre Hände brauchen (also fast immer)? Ich habe noch nie darauf geachtet – aber es ist ein Mysterium. Bei einer Frau habe ich mal gesehen, dass sie ein Klettband am Oberarm hatte, an dem sie ihr Handy befestigt hat. Das würde mich nerven, da mein Sony-Handy eine echte Brotscheibe ist. Sehr groß und schwer. Dem Geheimnis muss ich mal nachgehen. Ich werde sicherlich niemanden ansprechen (mit Fremden ohne Not reden … no go), aber ich werde genauer beobachten.

Soweit die Stichpunkte rund um den Sport-Themenschwerpunkt. Heute ist erst einmal wieder Zocken angesagt. Mit Kathro durch die Verliese von Wrothgar. Darauf freue ich mich sehr!

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