Vorsichtiges Vorbereiten

Ob es wirklich eine gute Idee war, bei der Leg Press von 74 auf 82 Kilo zu gehen, obwohl meine Oberschenkel an sich noch reichlich … hmmm … ausufernd sind? Schwer zu sagen. Aber mir war gestern danach, mich beim Training völlig kaputt zu machen. So richtig den Kopf frei zu schuften. Und das hat auch gut geklappt. Ich bin für meine Verhältnisse sehr gesammelt und friedlich nach Hause gegangen.

Dann habe ich noch den Abend mit einer Freundin am Rechner verplaudert, nicht ganz so viel gegessen, wie ich eigentlich in MyFitnessPal geplant hatte und bin dann sehr gelassen ins Bett. Das habe ich ziemlich gebraucht.

Kurze Zwischenbemerkung: Der Erklärfaun hat diese Woche eine Probefahrt in einem Tesla gemacht. Ich hingegen muss jetzt schon sparen, falls in ein paar Jahren mein Zwergenauto zusammenbricht. Das sollte die Frage, ob man besser VWL oder Grafik-Design studiert, vollumfänglich beantworten.

Aber eigentlich bin ich ja nicht neidisch. Warum auch? Ich mag meinen Job sehr gern. Und ich mag den Erklärfaun sehr gern. Also – alles in Butter. Und falls ich irgendwann einmal einen Tesla fahren darf, werde ich vor Nerdfreude leise quietschen.

Der Erklärfaun macht sich im Moment auch daran, für die Waldnymphe und mich ein Hotel in Paris zu finden, das unseren Ansprüchen (von meiner Seite aus nonexistent, da ich noch nie in einem Hotel übernachtet habe. Massenhaft Jugendherbergen zu LARP-Zeiten aber nie ein echtes Hotel) genügt und bezahlbar ist. Ja! Paris rückt tatsächlich näher!

Zur Vorbereitung habe ich mir Duolingo geladen und fange an, Französisch zu lernen. Ich hatte diese Sprache zwar in der Schule drei Jahre lang – nach Englisch und Latein aber nur als dritte Fremdsprache und von daher völlig untergegangen. Vor allem, da ich nie das Bedürfnis hatte, meine Franco-Belge-Comics im Original zu lesen. Ganz anders die US- und Brit-Comics. Irgendwie bin ich deutlich anglophiler.

Aber trotzdem möchte ich jetzt doch ein wenig Französisch lernen. Und weil ich alles vergessen habe, außer „La vache qui rit“, fange ich bei „ohne Vorkenntnisse“ an. La femme a une pomme rouge. L´homme a une robe. Klar, wenn er das will! L’enfant mange une orange.

Mal sehen, wie lange ich durchhalte und wie viel es bringt in der kurzen Zeit. Ich habe es mal vorsichtshalber noch nicht in Habitica eingetragen! Wird aber noch kommen, sollte es mir Spaß machen.

Dieses Wochenende wird noch einmal hart und kaum vorhanden. Aber ich werde es schaffen.

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4 Kommentare

  1. Bin neulich bei einem Bekannten im Tesla mitgefahren, das ist schon ziemlich cool! Und leise. Und futuristisch (diese nach oben öffnenden Türen…!).
    Wobei ich neulich einen alten Werbefilm über den „Zündapp Janus“ gesehen habe, bei dem ich mich frage, warum der sich eigentlich nicht durchgesetzt hat, weil er so nett aussieht, wie ein Auto gewordenes Stossmich-ziehdich, und eigentlich auch ziemlich praktisch wirkt… https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCndapp_Janus

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    1. Tesla ist schon toll – aber eben nix für Normalverdiener. 😀
      Und früher waren Autos echt individueller. Vatereinheit renoviert ja derzeit eine Isetta und ich muss jedes Mal lächeln, wenn ich das auseinander gebaute Kugelteil sehe!
      +1 für die Dr. Dolittle-Referenz! 🙂

      Gefällt 1 Person

      1. Ich wollte ja eigentlich noch ein Bild von einem Stossmich-Ziehdich suchen – als ich dann bei Startpage Bildsuche machte, bekam ich als erstes lauter Bilder von Sir Simon Rattle…?! Beg pardon? 😀 Ich habe es dann nicht weiter verfolgt…

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