Vorfreude auf alles Mögliche

Shirt_Pissnelke

Ich bastle an einem neuen T-Shirt fürs Training. Werewolf-thematisiert.

Natürlich auf den Urlaub! Ich bin so verdammt gespannt! Ich war noch nie in einem Hotel, ich war seit bestimmt zehn Jahren nicht mehr im Ausland (und ob ein Campingplatz in Holland so zwingend als „Auslandsurlaub“ zählt, wäre sowieso Gegenstand von Debatten) und von Frankreich kenne ich nur das Elsaß und die Umgebung eines Campingplatzes bei Montpellier (dabei hasse ich Zelten sehr ausgiebig. Aber früher war eindeutig zu wenig Geld da, um etwas Anderes auch nur in Erwägung zu ziehen. Da war ja fast Zuhausebleiben zu teuer!).

Morgen werde ich alles, was ich so brauche, einpacken und dann geht es los.

Und ich freue mich darauf, heute Abend einmal Lizza auszuprobieren. Wobei das noch nicht ganz sicher ist. Vielleicht gehe ich auch zur Beziehungskonstellation, das muss sich noch ergeben. Aber sollte ich Zuhause sein, werde ich die nette Linoleumplatte mit Magerquark und Tomatenmark und ein bisschen Sojasauce bestreichen, Spinat und getrocknete Tomaten darauf verteilen und dann eine Handvoll Light-Streukäse drüberwerfen. Und dann sehen, was sich ergibt. Maximale Spannung! Seit über einem Jahr keine Pizza mehr gegessen. Gut, ich bin kein großer Teigfladen-Fan. Ich mag meistens die Würzung nicht (für mich reicht ein bisschen Salz und Knoblauch. Mehr muss nicht). Und es ist immer zu viel Sauce drauf. Aber wenn ich das selbst im Griff habe, sollte es doch nach meinem Gusto gelingen.

Gestern habe ich mich beim Training wie geplant gut fertiggemacht. An der Beinpresse nun 109 Kilo, was derzeit wohl das Maximum des Machbaren darstellt. Dieses Gewicht muss ich erst einmal ein paar Tage lang gut und sauber bewegen, bevor ich daran denken kann, weiter aufzulegen. Am Compound Row sind es jetzt 50 Kilo, was mich immens stolz und sehr, sehr zufrieden macht.

Das juvenile Rentnerpärchen war gestern wieder da. Sie putzt ihm die Geräte nicht nur nach, sondern auch vor den Übungen. Wow. Ich hatte viel Gelegenheit, die beiden zu betrachten, weil sie Trainerstunde hatten. Sie machen natürlich dieselben Übungen. Dass er klein und pummelig und sie groß und dünn ist, ergänzt sich wohl gut.

Ich bin echt eine neugierige Spottdrossel. Das ist keine schöne Eigenschaft und ich sollte es unterbinden. Es ist nur so erstaunlich, wie unterschiedlich Menschen sind. Mit Zwanzig habe ich nach Möglichkeit gar nicht geputzt (wenn´s denn unbedingt sein musste … der Vorteil von Studentenwohnungen ist ja eine große Unordnungstoleranz dank Winzigkeit und nicht vorhandenem Kruschd) und schon gar nicht meinen Freund bemuttert. Der war groß und stark und hatte zwei gesunde Arme, der konnte alles selber.

Aber es ist ja schön, dass Menschen verschieden sind. Sonst wär´s recht schnell langweilig! Und man kann die Lebenswirklichkeit um die Jahrtausendwende auch nicht mit der Situation heute vergleichen. Praktisch eine andere Welt. Wir konnten viel sorgloser sein.

Omma erzählt vom Kriech!

Ne, Omma macht sich jetzt daran, die restlichen Sachen, die vor der nächsten Woche noch erledigt werden müssen, wegzuschaffen. Dann putzt (haha) sie ihre ziemlich eklige Teetasse und dann geht Omma nach ´n Aldi und dann … in Urlaub!

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