Der Imperator kommt selbst, um die Fortschritte am Todesstern zu überwachen. Erster Tag.

Zwei neue Dinge getestet, viele neue Erkenntnisse. Zuerst die Handschuhe für´s Training.

Das Training an sich war gestern sehr ergiebig. Der Eisenbereich war ziemlich leer, außer mir nur der Mann, der in Form und Größe eine ältere Version von Alpha, im Gegensatz zu diesem aber sehr nett ist (ich weiß jetzt, wie er heißt. Im Blog wird er ab heute erst einmal unter „S.“ firmieren) und zwei schmale Jungmänner, die aber nicht viel belegt haben. Ich konnte Kreuzheben, Bankdrücken und meine Trizepsübungen machen, Squats waren nicht drin, da nicht-der-Alpha das Rack belegt hat und ich ihn nicht unhöflich bedrängen wollte.

Stattdessen habe ich noch meine normale Geräteroutine gemacht und am Ende ganz schöne Nudelarme. Das schlägt sich heute in beginnendem Muskelkater und mehr auf der Waage nieder.

Jedenfalls waren die Handschuhe ein Segen. Großartige Dinger. Ich habe nicht stark damit geschwitzt und sie haben mich gut unterstützt. Ich habe Hoffnungen, weitere Schwielen damit in Grenzen halten zu können. Guter Kauf.

Ich habe den Entschluss gefasst, meine Gewichtsstagnation mit einem neuen Konzept anzugehen. Der von Ronja vorgeschlagenen Cardiowoche. Bis Sonntag noch normales Krafttraining und dann die komplette Osterwoche nur Laufen. Ich hoffe, das Wetter spielt mit, sonst wäre das reichlich dämlich und müsste vermutlich verschoben werden (hoho, ich relativiere schon wieder! Verdammt, ich mag mein Krafttraining eben … aber der Test muss sein!). Sollte dieser Wechsel etwas bringen und sich die Gewichtsstagnation nach unten durchbrechen lassen, werde ich solche Cardiowochen regelmäßig einstreuen, um meinen Muskeln Gelegenheit zur Erholung zu geben.

Weiter zu meinem Benevolent Dictator. Dem Fitnesstracker. Ich nenne ihn den Imperator.

Die Einrichtung war kinderleicht und völlig problemlos. Ebenso die Verknüpfung mit MyFitnessPal. Völlig selbsterklärend. Kleinigkeiten sind noch etwas unklar – zum Beispiel, wie ich von Pfund und Feet auf Kilo und Zentimeter umstellen kann. Es geht bestimmt, da es mir auch gelungen ist, das Zeitformat auf 24 Stunden zu stellen. Aber da müsste ich wohl mal das Handbuch-PDF lesen. Und hier kommt mein zu hoher Testosteronwert mal wieder durch: Ich frage nie nach dem Weg und ich lese keine Anleitungen.

Aber dieses eine Mal lässt sich letzteres wohl kaum umgehen.

Technisch also nahezu problemlos. Das Aufladen scheint nicht hundertprozentig zu funktionieren. Mal sehen, ob das daran liegt, dass es ein Gebrauchtgerät ist oder es ein Bedienfehler meinerseits war. In ersterem Fall schicke ich das Ding natürlich schmerzfrei wieder an Amazon zurück.

Bleibt die psychologische Komponente. Bisher habe ich erfahren, dass ich etwa drei- bis viertausend Schritte an einem normalen Arbeitstag mache. Was mehr ist, als ich gedacht habe. Immerhin tut man als Grafiker körperlich genau gar nichts, außer die Hände zu bewegen. Und hat auch keinen Grund, sich jobrelevant vom Arsch zu heben. Manchmal ein Meeting oder die exakt vier Meter zum Redaktionsbüro … aber das war´s dann auch schon. Von daher sind die Schrittzahlen erstaunlich.

Inwiefern mich diese Zahlen nun zu irgendwas motivieren oder mich irremachen, werde ich sehen. Vorsichtiger Optimismus.

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