Die Natur findet einen Weg

Blut und Dramabild für die Waldnymphe.

Zwar züchte ich keine Dinosaurier, aber ich kultiviere seit Paris einen dumpfen Schmerz in der rechten Wade. Ich habe ihn bisher dadurch zu behandeln versucht, dass ich das Bein eher mäßig beansprucht habe. Laufen, spazieren gehen und dergleichen. Außerdem mit ein wenig schleimrollen, weil das nie schaden kann.

Hat es aber anscheinend doch, denn der Schmerz wurde nicht besser, sondern schlimmer.

Es bleibt mir also nichts Anderes übrig, als nun tatsächlich die mehrfach suggerierte „Woche ganz ohne Sport“ zu beginnen. Hilft vielleicht dem Bein, hilft ebenso vielleicht der Gewichtsstagnation. Ich bin darüber natürlich nur semi-glücklich (und das Bein schmerzt ja auch), füge mich aber. Zumindest fällt es mir dann leicht, nun wirklich nichts zu tun, wenn das Damenkloschwert des „du machst Dir die Muskelfasern kaputt!“ über mir schwebt (ich liebe Rattelschneck).

Und sollte das Ganze wirklich funktionieren und ich wieder weiter abnehmen, habe ich vielleicht endlich den mentalen Anstoß, solche Cutting-ohne-viel-tun-Wochen gelegentlich einzustreuen.

Wobei ich garantiert zumindest meine Tricep Dumbbell Kickbacks machen werde, da die ja nun echt nichts mit meinen Beinen zu tun haben. Und Crunches und Reverse Crunches. Das sollte ja laufen. Aber nicht zu viel, um die Daten nicht zu verfälschen. Geht aber eh nicht so stark, weil meine Hanteln zu Hause nur je zwei Kilo haben.

Dem Imperator wird es nicht gefallen, dass ich nun ein paar Tage lang sehr viel weniger Bewegung als gewöhnlich haben kann – aber ich werde nicht anfangen, auf die Gefühle eines Sithlords Rücksicht zu nehmen. Wo kämen wir denn da hin!

Unrelated: Gestern habe ich mit meinen Eltern zusammen Sperrmüll rausgestellt. Von mir kam ein Couchtisch (endlich mehr Platz im Wohnzimmer! Jetzt könnte ich mir so ein Trimmfahrrad für vor den Fernseher holen!) und eine alte Hängelampe. Von meinen Eltern zwei Stehlampen. Wir packten alles schön ordentlich vor´s Haus und spielten „and now, we wait!“. Und tatsächlich – als ich heute Morgen das Tor öffnete, war nur noch die alte Hängelampe da. Alles andere hat glückliche neue Besitzer gefunden. Das wird die Sperrmüll-Leute enttäuschen. Oder freuen, weil sie weniger herumschleppen müssen. Jetzt müsste ich nur noch das alte Schreibtischregal loswerden. Aber ich fürchte, das könnte ich zehnmal runterstellen, ohne dass es einer haben wollte. Also nochmal irgendwann Sperrmüll anmelden.

Das Wochenende wird aus verschiedenen Gründen spannend. Mal sehen, ob alles gut ausgeht.

Und natürlich, ob sich der Schmerz im Bein bessert. Ich weigere mich, Symptome zu googlen, weil mir garantiert prognostiziert würde, dass der Stelzen in nächster Zukunft abfallen wird. Schlimmstenfalls muss ich nächste Woche eben zum Arzt.

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