Dem Muskelkater davonlaufen

Ponywolf

Einfach nicht drüber nachdenken … „It´s a show for all ages, not just children!“

Gestern wollte ich eigentlich nichts machen, weil ich vom Squat und Deadlift am Sonntag noch so üblen Muskelkater hatte (5 Kilo mehr auf der Stange und mein Körper macht mimimi, echt jetzt!) … aber dann hatte ich so Lust auf den 200-Gramm-Klumpen Räuchertofu in meinem Kühlschrank (musste eh weg) und weil Räuchertofu ja so absurd viele Kalorien hat (aber eben auch so viel besser schmeckt als das normale, lasche Zeug), dachte ich mir: „Ach komm, kurze Runde Joggen schaffste“, zog die Laufschuhe an und rannte los.

An der Kreuzung der Allee, an der ich mich zwischen drei und fünf Kilometern entscheiden musste, dachte ich an das Skyr-Eis im Gefrierfach und bog auf den langen Weg ab. Was tut man nicht alles für Süßigkeiten!

Und außerdem … taten mir beim Joggen die Stelzen kein bisschen weh, obwohl ich den ganzen Tag auf der Arbeit bei jedem Aufstehen „aua, verdammt, aua“ gedacht hatte. Da sieht man mal wieder, dass moderate Bewegung wirklich gegen Muskelkater hilft.

Aber, so schön die Laufstrecke durch die alte und neue Allee beim alten Ausbesserungswerk der Bahn (da verfällt Industrie seit dreißig Jahren aufs entzückendste vor sich hin) auch sein mag, hat sie den Nachteil, dass ich über zwei Bahnübergänge muss. Und weil das nun einmal stark befahrene Strecken im Güter- und Regionalverkehr sind, ist die Chance, dass ich an mindestens einer Schranke warten muss, sehr hoch.

Ich sollte wieder im Schlossgarten laufen gehen. Aber dort laufen die Leute deutlich erratischer und man muss mehr ausweichen. Meine jetzige Strecke ist zwar auch sehr gut von Radfahrern, Hundegassigehern und Spaziergängern besucht – aber die bewegen sich sehr zielgerichtet. Man kann sie gut überholen und sie überholen ohne Probleme. Aber im Schlossgarten … die touristischen Schlenker sind nicht vorhersehbar und man muss deshalb oft mal plötzlich zur Seite springen, um nicht mit einem Kinderwagen von der Größe eines Containerfrachters umgebügelt zu werden.

Mal sehen. Vielleicht probiere ich heute trotzdem mal aus, ob es unter der Woche nicht einfacher ist. Abwechslung tut schließlich gut. Vor allem, da ich beim Sport immer mehr von Musikbeschallung wegkomme. Hauptsächlich, weil meine Kopfhörer beim Laufen nicht gut halten und ich einfach noch keine In-Ear-Teile gefunden habe, die auch dortbleiben, wo sie sollen. Und wenn ich den Kopf die ganze Zeit sehr unnatürlich ruhig halten muss, nur um die Pöppel am Rausfallen zu hindern, kriege ich Nackenschmerzen.

Ganz neues Ding: Ich habe seit gestern meine Körperfettwaage. Die Omron BF 115 war im Angebot und ich habe zugeschlagen. Und sie gestern vor dem Duschen und nach dem Sport gleich mal in Betrieb genommen. Mein Körperfettwert ist bei 25,1 %, was ja gut mit den im Gym gemessenen 25,3 % von vor zwei Wochen korreliert. Ich habe 33,2 % … Kilo … whatever Skelettmuskulatur. Ist das gut? Muss ich mal das Internet fragen. Und bei Viszeralfett (dem bösen Fett um die Organe) stand eine 4 im Display. Kilo, Liter, Zwerge? (Shmebulock!) Keine Ahnung! Auch das muss ich recherchieren.

Das wird mein neues Ding. Sollen mich die Wassereinlagerungen mal hintenrum heben. Der entscheidende Wert für Fitness ist der KFA. Und solange der eine Abwärtstendenz hat, ist alles prima.

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