Vorsichtiger Optimismus betreffs Körperfettwaage

Mein neuer ESO-Charakter. An seinem Farbschema arbeite ich glaube ich noch!

Man hat ja gehört, dass die Omron auch so seltsame Schwankungen im KFA anzeigt, wie andere Waagen es dank Wasser beim Gewicht tun. Deshalb bin ich nicht völlig fröhlich und begeistert, da mich ja schließlich jederzeit der Hammer treffen kann. Oder könnte. Was weiß ich! Aber trotzdem kann ich einen Anflug von „Hurra!“ nicht verhindern, wenn mir meine Körperfettwaage zwar 300 Gramm mehr als letzte Woche (jetzt: 59,0 Kilo) aber dafür nur noch 23,7% Schmalz anzeigt! Plus einer dementsprechenden Nachkommasteigerung im Skelettmuskelanteil. Langsam komme ich von „normal“ zu „fit“. Finde ich gut. Sollte aber nach einem halben Jahr sportlicher Betätigung auch drin sein. Ich erwarte nicht, von Null auf Hundert zu einem Muskelgöttchen zu werden – aber Fortschritt sichtbar zu erleben hat etwas immens Beruhigendes. Außerdem natürlich: Die Omron hat mir den Grundumsatz auf 1318 Kalorien pro Tag angepasst. Das ist ordentlich mehr. Weshalb ich es nicht wirklich glauben wollte. Aber der TDEE-Calculator sagt dasselbe. Das heißt … hurra, mehr essen! Ab Juni. Jetzt noch nicht.

Weitere Entwicklung: Ich glaube, dank der ganzen Muskeln ist mir ein ganz klein wenig seltener kalt. Das mag aber auch an der Jahreszeit liegen. Und der Erklärfaun hat auch viel Fett ab- und dann viel Muskeln zugenommen und friert immer noch so sehr wie ich. Muss also nicht sein.

Ansonsten ist im Job weiter fröhlicher Stress angesagt, der mir aber erstaunlich wenig ausmacht. Läuft irgendwie. Und gestern hatte ich auf der Heimfahrt noch ein spannendes Erlebnis, in dem ich nämlich im Stau stehend beobachten durfte, wie auf der Parallelfahrbahn ein Typ in Osteuropa-Chic (Unterhemd, Adidas-Sporthosen) von Polizisten aus einem dunklen 5er BMW gezogen, in Handschellen gelegt und gefilzt wurde. Ich dachte, so läuft das nur in Filmen ab. Aber nein, Life imitates Art. Wie es weiterging konnte ich dann nicht beobachten, weil ich im Stau vorankam.

Und ich versuche, ein wenig Zeit in Tamriel zu verbringen und meinen kleinen Warden durch die Gegend zu scheuchen. Im Moment ist das Spiel natürlich gnadenlos überfüllt. Besonders in den neuen Gebieten, weshalb ich auf die alten ausweiche … wo sich die Leute aber auch auf den Füßen stehen. Am Wochenende werde ich früh aufstehen, laufen gehen und dann die morgendliche Stille im Spiel ausnutzen, um ein wenig Stimmung einzufangen. Da ich dieses Wochenende sowieso ganz für mich bin, weil meine Beziehungskonstellation beim Warhammer Fest ist (beide sind begeisterte Spieler – für mich ist nur der Anpinsel-Part interessant und nur dafür fliege ich nicht nach England), habe ich viel Zeit.

Brückentag gibt´s allerdings nicht. Ist auch nicht schlimm. Was hingegen definitiv schlimm wird: Der Stau heute Abend beim Heimfahren. Der wird garantiert episch!

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4 Kommentare

    1. Als Grafiker geht in einem Verlag Homeoffice leider so gar nicht, weil ich keinen 5000-Euro-Drucker und so blödes Zeug zu Hause habe. 😀
      Ich habe beschlossen, ganz viel Zen in mein Leben zu lassen (haha, als ob!) und die angesammelte Stau-Aggression abends mit Sport wegzumachen.

      Gefällt 1 Person

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