Geek Pride Day

… war gestern (wegen des ersten Tages des ersten Star Wars Films damals, 1977).

Wir haben nicht wirklich zelebriert, aber das wäre ja auch nicht im Sinne des echten Geekdoms. Wir haben uns zum frühstücken bei der Waldnymphe getroffen (ich habe große Mengen Obstsalat mitgebracht) und sind dann zum Luisenpark gefahren, wo wir geplant hatten, einen angenehmen Tag des Spazierengehens zu verbringen. Als wir allerdings um kurz nach elf Uhr vormittags dort ankamen und an beiden Kassen eine über hundert Meter lange Schlange auf die Straße ragte (plus eines verrückten alten Mannes, der seine Mini-Boombox herumtrug und laut Elvis-Songs plärrte), traten wir den strategischen Rückzug an.

Das Exotarium in Weinheim schien uns ein ruhigeres Ziel. Ein Wald mit hübschen und nicht einheimischen Bäumen – das konnte bestimmt was.

Es war auch tatsächlich sehr schön, wir genossen Frieden, Stille, verschlungene Wege und Mammutbäume, um dann später in einem netten alten Gasthaus mit hübscher Lounge vornedran noch etwas zu trinken. Dann gondelten wir nach Hause und schliefen zusammen auf der Couch ein. Klingt nach einem Märchenanfang, da aber niemand von unseren Tellerchen gegessen hatte und auch keine hundert Jahre vergangen waren, als wir wieder aufwachten, ging der Erklärfaun mit seinem Best Buddy einen Männerabend verbringen und die Waldnymphe und ich mit J1 grillen.

Ich habe gestern also Unmengen von Brot vertilgt – erst beim Frühstück und dann noch Js großartiges Kräuterbaguette. Dementsprechend viel Kohlenhydrategewicht zeigt mir heute die Waage an. Macht mir aber nicht viel aus. Das gibt sich auch wieder. Und das leckere Brot war es definitiv wert. Ich betrachte Brot mittlerweile ähnlich wie Schokolade: Als einen seltenen, unglaublich leckeren Genuss, den man zelebrieren sollte. Und wie bei Schokolade fällt mir das Aufhören sehr schwer.

Heute halte ich als Einzige im Büro die Stellung und bin mal gespannt, wie viele Leute überhaupt in den Verlag kommen!

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3 Kommentare

  1. Wir haben gestern zur Feier des Tages ein selbstgeklöppeltes Starwars-Pen&paper gezockt. Die Runde bestand aus einem Zabrak, einem Neimoidianer (me) und einem menschlichen Kopgfgeldjäger, die aus unterschiedlichen Gründen auf so nem kleinen Drecksplaneten im Outer Rim landeten welcher dummerweise von Klonkriegern überwacht wurde, sprich, man kam zwar rein aber nicht mehr raus.
    War echt spaßig:)

    Wren

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      1. Ne, das ist ne Art freies Starwarsuniversum. Die Zeit in der wir spielen, gab es so nicht und ist fiktiv, weil wir alle unzufrieden mit den vorhandenen Zeitaltern waren:). Das macht den Ausgang ungewiss und das Spiel sehr viel interessanter.

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