Vorbereitungen auf „Tag eins nach dem Abnehmen“

Eigentlich stimmt das nicht. Denn eigentlich will ich ja weiter abnehmen. Nicht mehr viel, zwei, drei Kilo. Aber … ab Donnerstag eben „nur noch“ mit Sportkalorien. Ich werde also Mittwochabend meine Ziele bei MyFitnessPal anpassen. Und dann mal sehen, wie das läuft.

Irgendwie habe ich aber noch keine Ahnung, wie ich das gescheit machen soll. Mahlzeitenmäßig möchte ich mir nicht mehr reintun, das reicht im Prinzip. Vor allem, da ich wegen meines PCOS das intermittierende Fasten beibehalten will, um einer Insulinresistenz vorzubeugen. Also muss ich etwas über 1500 Kalorien (na gut, dank niedrigerem KFA mittlerweile etwas über 1600) in der Zeit von 13 bis 20 Uhr essen. Gar nicht mal so einfach. Und dabei muss ich noch ausbalancieren, dass ich gern wieder Brot und Schokolade essen würde. Und auf keinen Fall ins Grasen verfallen darf.

Gerade Letzteres ist eine Achillesferse. Der ich entgegenwirken muss, in dem ich relativ harmlose Dinge zum Abgrasen zu Hause habe. Gelberüben, Tomaten und so – da kann ich am Abend 200 Gramm verputzen, ohne dass es sich zu stark auswirkt. Letztendliches Ziel ist es natürlich, die Langeweilefresserei abzustellen und ein gesundes Verhältnis zu Essen zu entwickeln – aber so etwas geht nicht von jetzt auf gleich, sonst wäre ich ja gar nicht erst dick geworden.

Also werde ich mich noch eine ganze Zeit intensiv damit beschäftigen müssen, was ich mir so jeden Tag einverleibe. Ich werde rechnen und abwägen (und abwiegen!) und vermutlich des Öfteren danebenlangen. Und ich werde lernen.

Als erstes natürlich, wie ich meinen Gesamtumsatz (minus Sport) esse.

Ich könnte meinen mittäglichen Protein-Frucht-Pudding mit Sojamilch statt mit Wasser zubereiten (110 Kalorien mehr). Das wäre eine Maßnahme. Und dann noch eine große  (250 Gramm) Portion Quark mit Tomaten und Gewürzen dazu (200 Kalorien). Das würde dann passen, mein zu niedriges Eiweiß pushen und mir bei sonst gleichbleibender Ernährung 300 Kalorien zum „Spielen“ übriglassen, die ich gnadenlos für Dinge wie Schokolade oder Butterbrot ausgeben könnte. Das klingt prima. Jeden Tag eine halbe Tafel Schokolade. Feine Sache! Und die Sportkalorien nutze ich dann zur weiteren Körperdefinition und zum Verballern am Wochenende.

Pläne sind eine feine Sache. Nur das Geräusch, wenn sie mit der Realität kollidieren, ist so verdammt unschön!

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