Die Woche endet, wie sie begann

Nämlich nicht eben sehr nett. Ich fahre friedlich mit 120 auf der Autobahn fürbas, als ein Knallkopf meint, einfach so auf meine Spur ziehen zu müssen. Dummerweise sind die Gesetze der Physik nun mal dergestalt geartet, dass zwei Körper nicht denselben Punkt im Raum einnehmen können. Und weil ich nicht möchte, dass ein unaufmerksamer Idiot das trotzdem mit mir versucht, habe ich eine Vollbremsung hingelegt. Dumm für meinen Gallon-Jug, der daraufhin einmal quer durch den Innenraum flog, hart aufkam und platzte. Etwas über zwei Liter Tee verteilten sich in meinem Auto. Ich war nicht glücklich.

Jetzt muss ich mir erstens einen neuen Gallon-Jug besorgen und zweitens mein Auto irgendwie wieder trocken bekommen. Ich hoffe, dem Verursacher dieser Misere passieren heute jede Menge übler Kleinigkeiten, die ihm den Tag genauso vermiesen wie mir.

Einziger positiver Nebeneffekt: Ich muss nun für jede Tasse Wasser aufstehen und einmal durchs Gebäude latschen. Das verschafft mir Bewegung. Schadet nie.

Gestern hatte ich genug Bewegung. Gegen Abend hatte sich nämlich der Himmel zugezogen, die Sonne bratzte nicht mehr so unbarmherzig. Weshalb ich beschloss, dass das ideal zum Laufen wäre. „Ideal“ ist vermutlich etwas viel gesagt, weil es immer noch 35 Grad hatte. Aber so ohne Sonne war es zum Aushalten. Dumm war nur diese schwarze Wolkenwand.

Ich sah sie mir ein paar Minuten an und gelangte zu der Überzeugung, schneller sein zu können, als das Gewitter. Dies führte zu traumhaften Rundenzeiten und einer grundnervösen Stimmung meines eigentlich als Erholung gedachten Laufes. Und am Ende hatte ich die Gewitterfront zwar geschlagen, sie zog dann aber im letzten Moment doch nach Nordosten ab. Also völlig unnötige Hektik. Wobei Murphhy´s Law natürlich darauf beharren würde, dass das Unwetter mich in jedem Fall getroffen hätte, wäre ich langsamer gelaufen.

Jetzt endlich Wochenende. Noch einmal Arbeiten. Hoffentlich passiert nicht wieder was. Und für Samstag und Sonntag habe ich mir außer Sport und Hantelkauf gar nichts vorgenommen. Klar, zur Beziehungskonstellation gehen. Aber dort nur gammeln. Keine Unternehmungen. Einfach nur erholen. Das ist wirklich, wirklich notwendig nach dieser Woche aus der Hölle.

Essenstechnisch werde ich sehen, ob die Hitze sich fortsetzt, dann werde ich nur Quarkporridge essen.

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2 Kommentare

  1. Uff, ein Glück hat dich der Gallon Jug nicht getroffen, wenn der mit genug Schwung zum Kaputtgehen durch das Auto flog…! Dem blöden Verursacher-Knallkopf ist in der Tat eine Menge Pech zu wünschen…

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