Hätt´s jetzt wegen mir nicht unbedingt gebraucht

…dass ich mir eine äußerst bizarre Sportverletzung zuziehe. „Normal“ wäre auch viel zu einfach. Ich war gestern Morgen wie immer laufen und bin dann um neun ins Gym, um die Sonntagsfrühruhe auszunutzen. Immer dieselben netten Rentner, die sich durch ihr Kraftausdauertraining zuckeln, meistens ratschen und den Eisenbereich völlig umgehen.

Ich habe mich brav gedehnt (wichtiger Punkt! Mache ich sonst zwar auch, aber aus irgendeinem Grund gestern besonders gründlich) und bin darangegangen, Gewichte zu stemmen. Zuerst Benchpress und Squats und dann noch Geräte. Beim Compound Row war ich vorwitzig und habe nochmal erhöht – 64 Kilo!

Alles prima, alles toll. Ich fühlte mich stark und glücklich und bin irgendwann wieder nach Hause geradelt. Bis dahin alles wie immer.

Ab etwa zwölf Uhr mittags fing meine rechte Schulter höllisch zu schmerzen an. War auch druckempfindlich aber nicht geschwollen oder verfärbt. Alle Bewegungen waren möglich, viele davon aber sehr unangenehm. Bis zum Abend wurde es kontinuierlich schlimmer. Wie habe ich das nur hinbekommen? Ich habe während keiner Übung eine aus dem Rahmen fallende Überlastung gespürt oder einen deutlichen Fehler gemacht! Nicht einmal beim fehleranfälligen Benchpress war ich ins Wackeln gekommen oder dergleichen.

Die Nacht war unruhig, weil ich mich kaum drehen konnte.

Mittlerweile ist es aber ein bisschen besser geworden. Ich konnte zur Arbeit fahren, ohne dass mich die Schulter beim Autofahren zu sehr behindert hätte. Das freut mich. Hätte sich da nichts zum Positiven geändert, wäre ich heute zum Arzt gegangen. Und das ist nun wirklich keine schöne Vorstellung.

Ja, Sport ist gefährlich! Sogar, wenn man gar nicht weiß, warum!

Und weiter zum allgemeinen Serviceteil. Heute esse ich Quarkporridge und Cherrytomaten zum Mittagessen. Abends gibt es Gemüse mit Tomatensoße und vegetarischem Hack. Ich muss mal im Kaufland nach dem Hähnchenfleischersatz suchen, den K. am Samstag beim Magus-Spielen in der Pfanne gebraten hat und der mit Tartanbahngewürz (Season All) gut geschmeckt hat. Wir hatten nämlich Tortillas.

Der Nachtisch für heute Abend wird ein Eimer Magerjoghurt mit Kaki und Banane mit Erdnussbutter. Falls ich die Banane noch schaffe, heißt das.

Außerdem: Ich glaube, ich habe Spotify nun endgültig bis in die Steinzeit verwirrt. Die Vorschläge im „Mix der Woche“ werden immer erratischer. Nach dem Chor der roten Armee mit der Hymne der UdSSR habe ich nun ein Lied namens „Beim Pissen gemeuchelt“. Dazu mongolischen Punk.

Prinzipiell gar nicht mal so schlecht. Kommt wohl davon, wenn man sich wenig darum kümmert, einen konsistenten Musikgeschmack zu entwickeln.

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