Cake for Dinner

Ich weiß nicht, warum ich nicht schon lange von selber draufgekommen bin – aber warum sollte man nicht auch einmal süße Pizza essen können? Ich meine, immerhin gibt´s für mich das Konzept „zu süß“ bekanntermaßen überhaupt nicht und da bietet sich ein Kuchenfladen doch an! Seltsamerweise bin ich dann aber in anderen Dingen sehr auf „salzig“ festgefahren. Wenn ich mal frühstücke (kommt ja nur noch als gesellschaftliches Ereignis vor), dann bittesehr Brot mit Butter und Käse. Außer in Paris. Weil Franzosen das Konzept „Gebäck in nicht-süß“ nicht können, aber tolle Brioches haben. Mittagessen ist 50:50 im Moment, da mein Quarkporridge süß ist. Hmmm …. ob der auch in salzig mit Tomaten funktionieren würde …? Ich glaube, dieses Experiment mache ich besser an einem Wochenende, wenn ich das Ergebnis im Notfall unter stetigem Rühren in den Ausguss schütten und mir etwas Anderes basteln kann und nicht unter der Woche, wenn ich auf der Arbeit damit festsäße.

Auf jeden Fall bin ich beim Mittagessen flexibel, was die Frage „salzig oder süß?“ angeht. Beim Abendessen war es bisher immer „salzig“. Und blieb es eigentlich auch, denn die süße Pizza war nur der Nachtisch. Jaha, Fressmaschine Madame hat mal wieder zugeschlagen und nicht nur diese Pizza, sondern vorher auch noch einen Eimer Ofengemüse mit Tofu (tutti completti 340 Kalorien) vernichtet!

Und blieb damit absolut im Rahmen meiner 1700 Kalorien für diesen Tag (Sportkalorien wurden auch verfressen. Weil Gesamtumsatz und so. „I run because I really like to eat!“). Denn der komplett belegte Fladen hatte folgende, erstaunlich günstige Werte:

  • Lizzaplatte – 214 Kalorien
  • Quark (Exquisa Fitline, 150 Gramm) – 94 Kalorien
  • Nektarine – 61 Kalorien
  • Aprikosen –  42 Kalorien
  • Flasty´s Blackline New York Cheesecake Flavour – 20 Kalorien

Kann sich sehen lassen! Für ´ne komplette Pizza!

Mann, war der Fladen wohlschmeckend. Das nächste Mal werde ich ihn zwar fünf Minuten länger im Ofen lassen (15 Minuten waren etwas kurz, mein Backgerät ist reichlich kühl), die Quarkmenge ein bisschen reduzieren und testweise etwas Streustevia über die Früchte geben aber für den ersten Versuch fand ich es hervorragend.

Jetzt starte ich in einen Tag, der sein Seltsamkeitspotential schon völlig verschossen hat, in dem ich nämlich heute Morgen davon aufwachte, dass ich im Traum auf einem Parteitag der Piratenpartei war und dort von drei Hipstermädels die offizielle Haltung zu Böhmermann auseinandergesetzt bekam, woraufhin ich im Traum so furchtbar lachen musste, dass ich wach wurde. Kommentar des Erklärfaun dazu: „Zum Glück bin ich normal!“ Analyse der Waldnymphe: „Du magst eben Piraten und Ziegen!“. Stimmt schon … aber ich mag eher die Sorte Piraten, die auf dem Meer anarchistische Kollektive bildet.

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2 Kommentare

  1. Die Lizza habe ich noch nicht probiert, doch dem Aussehen nach wäre ich wohl nicht so schnell auf die Idee gekommen, sie süß zu belegen. Klingt allerdings ziemlich verlockend! Ich glaube, ich werde mal … 😉

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    1. Seit man ganz einfach an die Lizzaplatten kommt (sowohl Rewe als auch Kaufland haben sie im Sortiment. Liegen bei den fertigen Pizzaböden im Kühlregal), mache ich sie öfter. Und man kann echt ganz prima Dinge damit tun!
      Man darf halt nicht die Konsistenz eines „normalen“ Bodens erwarten. Aber ist schon eine prima Sache – sowohl Kalorien- als auch Low Carb-mäßig!

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