Monat: September 2017

Das Aufstehen-ohne-Arme-des-Todes

Mein neues Gymshirt. #starwars #mandalorian #bobafett

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Es gibt ja diese Challenge, sich ohne sich abzustützen hinzusetzen und wieder aufzustehen. Und je nachdem, wie viel man dann doch an Hilfskörperteilen nutzt, wird ein Schluss gezogen, wann man sterben wird. Okay, das war jetzt sehr unzulässig und überdramatisierend verkürzt. Sitting-Rising-Test heißt das Ganze und ich musste erst einmal nachsehen, was eine Kohortenstudie ist.

Ziel ist jedenfalls, ganz ohne Arme oder etwas schwammig definierte Kniehilfe aufzustehen. Und sich vorher glaube ich auch genauso hinzusetzen. Ich bin seit ein paar Tagen dran und muss sagen … Ich werde stööörrrbäääähhhn! Soll heißen – trotz Kraft- und Ausdauersport bin ich immer noch so gut wie tot, wenn es um solche Tests geht. Gestern dachte ich, dass ich es endlich geschafft hätte, nur um festzustellen, dass man anscheinend auch nicht nach vorn auf die überkreuzten Knie kippen darf. Verdammt. Immer noch in einer Linie mit den Halbtoten. Ich werde weiter üben.

Ansonsten ist aber alles gesundheitlich fein. Nachdem ich herausgefunden habe, wie ich den Desktopswitch von Cintiq zu Mac auf eine der Stifttasten legen kann, wird hoffentlich auch der Schmerz im linken Handgelenk nachlassen, das ich, seit ich das neue Cintiq habe, zur Bedienung der Tasten immer seltsam unabgestützt an der Seite des Tabletts platziert hatte (Bonuspunkte für einen seltsam gehaltenen Ellenbogen). Nach und nach fing es dann an, im Nervus Ulnaris direkt am Erbsenbein wehzutun. Und weil ich keine Lust habe, mir wieder vom Orthopäden die knochentechnische Frühvergreisung prophezeien zu lassen (er hat mich schließlich schon auf dem Kieker, weil ich meist auf Asphalt jogge), sorge ich lieber dafür, dass ich meinen linken Arm etwas entlaste.

Und zum Abschluss: Wie man sehen kann, ist mein neues Gym-Tank angekommen. Große Begeisterung. Leider war das Angebot, auch Tanktops zu bedrucken, bei Qwertee wohl nur eine Ausnahme, weil es bisher nicht wieder aufgetaucht ist. Da stimmt wohl das elende Vorurteil, dass Nerds und Geeks keinen Sport machen und es deshalb auch keine Nerd-Gym-Shirts zu geben braucht. Zugegeben bin ich im Gym auch immer die einzige mit solchen Klamotten. Egal. Ich will trotzdem die Stormtrooper-Lauftights! Wenn die nur nicht so elend teuer wären …

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Vorbereitungen und Hungerzeiten

Let's go, it is closing time.

Diese Woche ist terminlastiger und anstrengender, als ich gedacht hatte. Nicht einmal zum Sport bin ich gestern gekommen, weil ich abends losmusste, um mir einen Koffer zu kaufen. Für den Urlaub. Am Montag. Weil ich keinen Koffer besitze. Ernsthaft. Nie gehabt. Alle meine Reisen fanden bisher entweder – wenn es sich um „normale“ Urlaube handelte – mit einer größeren Sporttasche und einem Rucksack oder – im Falle von LARP und Mittelaltergedöhns – einem riesigen Leder/Fell-Monstrumsrucksack statt. Koffer waren mir fremd.

Aber langsam erkenne ich die Vorteile. Besser stapelbar, ob im Auto oder im Zug. Besser befüllbar, weil man nicht stopfen muss. Und natürlich kommen die Klamotten auch weniger knüddelig am Zielort an. Von daher – Hurra für Koffer. Mit vier Rollen und Handgriff. Wie so `n Profi! Er ist Größe „M“ und türkis. Geht definitiv nicht in der Menge verloren. Und „M“ ist groß genug, dass ich mich vermutlich fast selbst darin verstecken könnte.

Weitere Vorbereitungen waren der Kauf von zwei Thermoleggins (das Wetter in Prag nächste Woche klingt bedrohlich. Böiger Wind, unter eine Stunde Sonne pro Tag, ergiebiger Regen, maximal 14 Grad …) und eines Herbstrocks. Das Mitnehmen von anderen Schuhen als Stiefeln kann ich mir vermutlich sparen. Aber Ersatzstiefel, weil man die wahrscheinlich immer abwechselnd einen Tag lang trocknen muss. Tja.

Ich arbeite weiterhin an meinem Defizit für den Urlaub. Läuft gut. Und ich lerne nach der ganzen Zeit immer noch neue Dinge über meinen Körper. Jetzt habe ich herausgefunden, wann meine Hungerhormonzeiten jeden Tag so sind. Sind das meine Ghrelin-Peaks?

Ich habe jeden Tag morgens um kurz vor sechs (Fahrt zur Arbeit) Hunger. Aber das ist vermutlich eher fehlinterpretierter Durst, da ich dann noch nichts getrunken habe und der Hunger nach ein paar Schluck Wasser verschwunden ist.

Um halb elf kommt dann richtiger Hunger. Aber da ich erst um eins esse, wird der nicht weiter beachtet. Eine Tasse Tee oder Kaffee hilft, weil Koffein schließlich appetithemmend wirkt. Dann wieder um kurz nach vier, wenn ich nach Hause fahre. Da muss ich es auch wegignorieren, weil ich schließlich erst um sechs essen möchte. Und es auch sehr unwahrscheinlich ist, dass ich nur drei Stunden nach einer Mahlzeit schon wieder Nährstoffe brauche. Reine Hormonsache eben. Und so ein Hungerschub wird auch nicht schlimmer, sondern verschwindet bei Nichtbeachtung. Besonders gut zu beobachten, wenn ich nach Hause komme und direkt Laufen gehe. Dann ist der Hunger schon kein Thema mehr, wenn ich die Sportklamotten anziehe.

Vermutlich war einer der Gründe, dass ich dick geworden bin, dass ich diesen Hungerreizen nachgegeben habe, ohne sie zu hinterfragen oder zu beobachten. Kurzschlussreaktion „Hunger = Essen“. Intuitives Essen ist also, wenn überhaupt, nur mit stetiger Selbstbeobachtung und gründlicher Analyse möglich.

Es ist schon so, dass es definitiv Hunger und nicht nur Appetit ist. Aber es ist eben ein Hunger ohne wirkliche Basis, könnte man sagen. Zeitlich sind die drei Hungerphasen nicht mit Nahrungsaufnahme oder Fastendauer zusammenhängend. Von daher weiß ich auch nicht, was meine Hormone da reitet. Zumindest ist es aber konsistent und man kann fast die Uhr danach stellen. Hat auch was für sich.

Lob und Preis der Zucchininudel! Und Katzen.

Wolf on vacation

Symbolbild: Urlaub

Die Zucchininudelwoche bringt tatsächlich etwas – wunderbar sattes Gefühl für die Volumenesserin, trotzdem jeden Tag über hundert Gramm Protein (ich komme meistens auf 1,8 bis 1,9 Gramm pro Kilo Körpergewicht) und jeden Tag mit Sport etwas über 500 Kalorien im Defizit, damit ich mir nächste Woche in Prag, der Hauptstadt der Knödelmitsoß, keine Gedanken um gar nichts machen muss.

Da kann man die grünen Gewächse gar nicht genug belobhudeln. Nährstoffreiches, festes Wasser mit Geschmack. Und mit Tofu und Tomaten-Gemüse-Soße täuschend echter (naja, fast. Mit viel gutem Willen!) Pastaersatz.

Solche Wochen werde ich in Zukunft öfter einlegen. Auch wenn das natürlich bedeutet, dass ich abends länger in der Küche stehe, weil es sich weniger gut mealpreppen lässt als meine sonstige Nahrung. Naja, das lässt sich überleben.

Sportmäßig bin ich etwas unzufrieden mit mir. Trotz stringentem Training und guter Ernährung sind in den letzten zwei Wochen eher Rück- als Fortschritte, zumindest aber Stagnation zu beobachten. Nur bei den Benchdips werden die Sätze länger. Ansonsten läuft es schleppend. Aber ich habe Spaß an der Bewegung. Da kann man eine Durststrecke auch mal überstehen.

Und Katzen.

Die Vorstellung, zehn Jahre nach Shaka und Zulu wieder eine (oder zwei) Katzen zu haben, wird nach Neros Tod immer deutlicher. Denn so gern ich Nero auch hatte – er wohnte bei der Waldnymphe. War „unser“ Kater aber eben nicht so, wie Shaka und Zulu „meine“ Katzen waren. Ich hatte die beiden Katzengeschwister seit sie acht Wochen alt waren – sechzehn und siebzehn Jahre lang (Shaka wurde ein Jahr älter als ihr Bruder). Dann wollte ich ganz lange keine „Cats in Residence“ mehr. Aber jetzt … Jetzt möchte ich gern einer gesetzteren Wohnungskatze wieder ein Zuhause geben. Mich abends mit ihr vor den Fernseher oder Computer setzen. Sie darf auch im Bett schlafen (hatte ich bei Shaka und Zulu auch immer. Als sie noch winzige Katzenbabies waren, hatte ich immer Angst, sie im Schlaf zu erdrücken, aber sie lagen immer an mich gelehnt, ohne dass je etwas passiert ist).

Ja, der Gedanke verfestigt sich immer mehr. Ich schaue mir die Websites der umliegenden Tierheime an. Ich habe schon mit den Elterneinheiten geklärt, ob sie bereit wären, in eventuellen Urlaubssituationen auszuhelfen. Und der optimale Zeitpunkt ist auch schon gefunden: Am Anfang meiner freien Woche im November.

Und Katzen ….

Die Culinary Diversity-Wölfe stöbern Seltenheiten auf. Teil neun: Kiwibeeren

Druck

Kiwibeeren? Tatsache. So hab ich auch geguckt, als das kostbar aussehende Plastikschälchen beim Hipster-REWE in der „guck mal, wenn du foodtrendig sein willst, iss gefälligst das, du Konsumwurm!“-Auslage glitzerte. Und weil ich gern ein foodtrendiger Konsumwurm wäre, habe ich es gekauft.

Und gestern in meinen Joghurt geschnibbelt. Zusammen mit etwas Cookies-and-Cream-Flavour (Wren – das ist auch eine tolle Flasty’s-Sorte! Cookies and Cream!). Tja, was soll ich sagen – eine weitere geschmacklich eher unspektakuläre Obstsorte. Irgendwie erscheint es mir, als seien die echten Bomben in Sachen Früchte schon lange bekannt. Alles, was so neu dazukommt, ist eher lahm. Einfach nur süß. Kein großes Aroma.

Kiwibeeren. Gestern noch auf der Insel von Dr. Moreau, heute schon in meinem Sojaghurt! #kiwibeeren #vegan

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Wird mich natürlich nicht daran hindern, mich auch weiterhin mit großer Freude und überzogenen Erwartungen durch’s Obst- und Gemüseregal zu fressen. Aber trotzdem … irgendwie haben so eine reife Birne, eine Handvoll Brombeeren, eine gerade richtig gelbe Banane, ein saftiger Pfirsisch oder auch ein kräftig säuerlicher Apfel immer noch die Nase vor den „Exoten“ vorn. Ja, ich weiß, local sourced bananas

Ansonsten habe ich jetzt die Einladung zu einem Weiterbildungsseminar bekommen. Das erste, das ich besuchen werde. Ich habe so etwas noch nie gemacht und bin gespannt. Was mich aber etwas verstört ist die Frequenz und Menge der Essenspausen. Warum braucht man bei acht Stunden ganze fünf Essenspausen? Was soll man da machen?

Zum Glück ist es in der Nähe eines Einkaufszentrums mit Starbucks. Da werde ich auf die Pause verzichten und mir eine Pumpkin Spice Latte holen. Trotzdem … Fünf Pausen! Das sind doch erwachsene Menschen. Können die sich nicht vier Stunden am Stück ohne Zuckerzufuhr konzentrieren? Echt jetzt, sowas bläht die Seminarzeit nur unnötig auf. Aber ich muss da neutral rangehen. Immerhin geht’s bei dem Ganzen um Stressmanagement. Oder so. Vielleicht ist das ein Test, wie man mit dem Stress durch ständige Unterbrechungen umgeht? Ich werde es herausfinden!

Kalbfleisch ist nicht die „culinary diversity“ der Woche …

Bon Voyage

… die wird nämlich erst morgen vorgestellt, weil ich zuerst ein paar Heidelbeeren wegschaffen muss. Aber Brecht darf ruhig auch einmal in einem vegetarischen Blog seinen Auftritt haben: „Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“. Dass und wie er damit Recht hatte, sahen wir gestern, hörten wir gestern – weshalb man ab jetzt nicht mehr so hämisch über den großen und kleinen Teich zeigen darf. Sich „Giant Meteorite `17“ wünschen ist hingegen legitimer denn je.

Mehr Politik wird’s hier aber nicht geben. Das ist nicht mein Blogthema, dazu mag ich mir im RL alle Gedanken der Welt machen, hier geht’s weiterhin um Fitness, Ernährung, Nerdstuff.

Ersteres gibt es heute vermutlich schon mit Hindernissen, da ein ominöses aber sehr kleines Schild an der Umgehungsstraße die Sperrung irgendeines Bahnübergangs wegen irgendwelcher Bauarbeiten zu irgendeiner Zeit ankündigt. Es ist leider zu klein und zu eng beschriftet, um es im Vorbeifahren sinnvoll lesen zu können. Weshalb ich also in gespannter Vorfreude (nicht) lebe, ab wann ich meine Laufrunde kreativ umbasteln muss. Vermutlich muss ich dann einen Abschnitt zweimal laufen. Booooooring.

Zweiteres läuft volumenmäßig. Die Zucchininudelwoche hat schon gestern begonnen und mir einen großen Topf voll damit beschert. Ich habe Tofuhack, Zwiebeln, Champignons, Paprika in einem Löffel Kokosöl angebraten, dann einen halben Pack passierte Tomaten dazu, mit Garam Masala, Salz und Pfeffer gewürzt, vorher mit Salz entwässerte Zucchinispaghetti am Ende dazu und alles noch fünf Minuten kochen lassen. Fertig war die low-carb-one-pot-Pasta. Sehr lecker und ein Rieseneimer für 500 Kalorien. Ja, da war ein halbes Kilo Zucchini drin. Nur für mich allein.

Und der Nerdstuff lässt sich auch gut an. Heute mache ich mich mal daran, etwas Fluff für meine Space Wolves nachzulesen. Kann nicht schaden, sie nicht mehr als „die Wikingerzwerge“ zu bezeichnen. Außerdem gibt’s heute wieder TESO-Dungeons. J1 und ich haben am Freitag ausgemacht, das zur Not auch allein durchzuziehen. Da wir etwas später anfangen, habe ich auch Zeit, nach dem Sport noch beim Aldi vorbeizugehen und mir ein paar aromatisierte Teezombies zu kaufen. So gern ich Clean Eating praktiziere (im Rahmen meiner Möglichkeiten), so sehr saue ich bei Getränken herum. Chemie ist da echt mein Freund. Hauptsache babbisch, Hauptsache heftiger Geschmack. Und im Winterhalbjahr gibt es in dieser Hinsicht die ganz große Auswahl! Nicht nur die phantastischsten Teesorten (Marzipan-Karamell-Birne oder so!), nein, es ist auch bei Starbucks Pumpkin Spice Latte-Zeit. Und Pecan Latte. Und diesem Zeug bin ich haltlos verfallen. Basic Urban Bitch und so. Vermutlich macht das eine Menge Anstrengung in der „my body is a temple“-Richtung zunichte. Aber da muss der Körper leider durch. Bei der Waldnymphe und mir gilt beim Starbucks-Besuch: Sirup, Sahne und Smarties!

Nerdy Saturday

Jetzt haben sie mich also auch. Obwohl ich ja bisher nur bemalen möchte. #warhammer40k #spacewolves

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Erwachsene Menschen, die Plastikfigürchen für viel Geld erwerben, mit Akribie zusammenbauen, in mühseliger Kleinarbeit bemalen und dann damit auf genauso liebevoll gebasteltem Gelände epische Schlachten schlagen.

Bisher habe ich da von draußen reingewunken. Natürlich wird auf praktisch jedem Con auch Warhammer gespielt. Und es gibt das 40k-P&P-System. Aber trotzdem war es nie etwas für mich.

Nun bin ich aber mit zwei absoluten Warhammer-Geeks zusammen, die für ihr Hobby sogar gelegentlich nach England oder in die Niederlande reisen. Und bekam bei jeder Gelegenheit versichert, dass ich bestimmt auch gut Figürchen bemalen könnte, wenn ich es nur versuchen würde.

Tja. Und dann gab es im Games-Workshop-Laden zwei Boxen. Mit Wolfsreitern. Und Wölfen. Wölfe.

Weshalb ich sie nun besitze und demnächst unter fachkundiger Anleitung des Erklärfauns wütend herumschreien werde, wenn ich mit meinen Wurstfingern etwas versauen werde.

Denn im Gegensatz zu den Beiden bin ich nicht davon überzeugt, dass 2D-Illustration auch nur im entferntesten mit 3D-Malerei vergleichbar wäre. Zum Beispiel gibt es kein Apfel-Z.

Aber ich werde mein Bestes geben, meine Wolfsreiter mit schwarzen, roten und silbernen Wölfen zu versorgen.

Ansonsten bestand der Samstag daraus, auf dem Shop-Geburtstag des Warhammer-Ladens Kuchen zu essen, Thom zu treffen, mit ihm beim Indochine leckere Suppe zu essen, sich dann aufzuteilen und Dinge einzukaufen.

Die Waldnymphe und ich gingen BHs kaufen. Die Verkäuferin erklärte mir, nachdem sie mich vermessen hatte, dass ich immer noch D habe. Verdammt!

Aber wenigstens besitze ich nun einen passenden BH in 70D und tappe nicht mehr im Dunkeln, was die Größe angeht. Wobei mir von den anprobierten Modellen in eben dieser Größe auch nur eines gut gepasst hat und nichts herausfiel oder zwickte. Ist eben immer so eine Kaffeesatzleserei mit dem BH-Kauf.

Dann noch ein bisschen herumgeshoppe und ab nach Hause. Zum Werewolfspielen und später am Abend einen Salat bauen, der vorm Fernseher verzehrt wurde, während wir mit entsetztem Vergnügen „The Wolf of Wall Street“ schauten.

Jetzt mache ich mich mal auf und gehe wählen.

Und keinen Sport heute für mich, da ich einen ein wenig entzündeten Nagel am großen Zeh habe und einmal in meinem Leben vernünftig sein möchte und nicht erst dann Pause machen, wenn gar nichts mehr geht. Ja, Altersweisheit.

Morgen kann ich bestimmt schon wieder laufen!

Kreislaufdurcheinander

Summer will never again be your season ... Die kurze Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat mich mehr aus der Bahn geworfen, als ich gedacht habe. Ich bin immer noch neben der Spur und kreislaufmäßig nicht auf der Höhe.

Auch sportlich läuft es eher langsam und gemächlich, weil ich „schnell und aktiv“ gar nicht erst auf die Kette kriege. Ich sitze meistens leicht apathisch herum und habe vergessen, was ich tun wollte. Zum Glück liebe ich meine Routinen, so dass in dieser Hinsicht wenig passieren kann.

Heute Abend bin ich hoffentlich fit genug, dass ich mitkommen kann, wenn wir J1 besuchen wollen. Wobei auch das auf der Kippe steht, da D. mit Grippe im Bett liegt und J1 nicht weiß, ob’s ihn nicht auch erwischt hat. Wir würden also entweder mit ihm irgendwo etwas trinken gehen, damit D. schlafen kann, ohne dass wir im Wohnzimmer herumwumpeln oder J1 lässt uns auch im Stich, dann hat entweder der Erklärfaun einen Anfall von Kochen (hat er zumindest erwogen) oder wir holen uns etwas vom Dönermann. Vom guten Dönermann. Nicht von dem beim Hipster-REWE. Der Gute hat nämlich auch vegetarische Sachen für mich und Dönerteller ohne Brot für die lowcarb-Waldnymphe. Der im Hipster-REWE ist sehr unwillig, Döner ohne Brot zu machen und Zeug ohne Fleisch ist ihm wohl suspekt. Muss man jedenfalls nicht nochmal hin und als Kunde lästig sein.

Ich frage mich, ob mehr Sport mein Kreislaufproblem besser macht oder eher verschlimmert? Die Joggingrunde war weder Fisch noch Fleisch. Trotzdem werde ich heute wohl noch zum Krafttraining gehen, da wir morgen den ganzen Tag mit Einkaufen verbringen werden. Es ist nämlich Shop-Geburtstag beim Games-Workshop-Laden. Sagt wohl nur Geeks etwas, ist aber eine tolle Sache mit Skaven-Kuchen und Malwettbewerben. Ich dachte zuerst „Ohhh!“ als der Erklärfaun „Malwettbewerb“ sagte. Das wurde dann aber zu „Meh…“ als er „Bemalwettbewerb“ präzisierte. Ne, das kann ich noch nicht. Maximal Fingerfarben oder so.

Auf jeden Fall keine Zeit für Training. Maximal morgens eine Laufrunde. Deshalb würde ich das gerne heute einschieben, damit ich den Sonntag komplett für eventuelles Radfahren habe. Aber wenn mich mein Körper sabotiert, stehe ich halt doof da.

Ich werde sehen. Und hoffe vor mich hin, dass es besser wird. Echt jetzt – da nimmt man ab, kann die Hypertonie-Medikamente absetzen und dann kriegt man doch Kreislauf.