Gedanken Komma Divers

If you could visit any place at any given time ...

Nachdem der Aushilfsjedi sich Gedanken über das Meta von Bloggen an sich gemacht hat, kann ich das bestimmt auch mal. Als Fandalorian halte ich zwar eigentlich prinzipiell wenig von Jedi – Di’kutla Jetiise! – aber hier mache ich eine Ausnahme. Ich mag seine Texte und Themen und auch wenn ich keine Podcasts höre – bin ich zu unkonzentriert für ... hey look a squirrel! – bin ich doch an seiner Schreibe interessiert.

Jedenfalls. Warum mache ich das hier eigentlich? Konzept Tagebuchbloggen und so? Tut gut, das in regelmäßigen Abständen zu hinterfragen, damit man nicht in die um-sich-selbst-kreisen-Falle gerät.

Ich mache es für mich. Als Dokumentation. Immer noch. Abnahme fertig(-ish), Sport Teil meines Lebens … aber trotzdem viele Baustellen. Und da möchte ich meine Fort- oder Rückschritte eben auch nachverfolgen können. Insbesondere an der Essensfront. Was tut mir gut, was bringt mich voran. Was sorgt für Ausfälle und was ist ein kurzfristiges Vergnügen, das mich später aber nur fertigmacht.

Und natürlich auch meine Entwicklung in Sachen Depressions- und Angsterkrankung. Ich bin zwar mit diesem Blog erst eingestiegen, als ich diesen speziellen Igel schon fast fertig gekämmt hatte – zumindest waren die schwärzesten Phasen Geschichte – aber immer noch überraschen mich seltsame Rückfälle. Und vielleicht hilft mir Dokumentation, das erklären und abstellen zu können.

Aber ich mache es nicht nur für mich. Ich bin erstens eitel und mag Reaktionen und zweitens freut es mich, was für tolle Leute und großartige Blogs ich darüber kennenlernen durfte. Ich habe die härtesten, coolsten, begeisterndsten Lebensentwürfe gesehen und kann meistens einfach nur „fetten Respekt!“ sagen. Also auch Nutzen von außen. Und vielleicht ein wenig Nutzen nach außen.

So, genug Metageblogged. Weiter zu anderen diversen Dingen.

Zum Beispiel, dass ich mich heute an Nicecream versuche. Ich schleiche schon länger um das Konzept herum. Besonders begeistert mich, dass man dafür im Prinzip zwei Zutaten braucht und als Werkzeug mit einem Pürierstab auskommt. Das klingt Küchenidiotensicher. Das sollte ich hinkriegen. Trotzdem war ich lange noch nicht bereit, das Abenteuer anzugehen. Aber das Schicksal hat mir eine schwarze Banane im Kühlschrank beschert (naja, Schicksal … ich hab’ sie halt vergessen …) und die habe ich gestern kleingeschnitten und in den Gefrierschrank gepackt. Heute Abend kommen ein Löffel Backkakao, ein Löffel Instantkaffee, ein bisschen Süßstoff (es gibt kein „zu süß“!), zwei Löffel Mandelmilch und ein wenig Erdnussbutter dazu and then I’ll blend the shit out of this mofo! Und werde sehen, was sich ergibt. Falls es lecker und hässlich ist, werde ich es einfach aufessen. Falls es lecker und ansehnlich ist, kommt es in eine hübsche Schüssel und wird für Instagram dokumentiert. Und weil Auge isst mit, wir garnieren Brrrrei immär mit Karrrtoffel! Klar, auch nicht gerade Kalorienarm (mehr als das Skyr-Eis. Banane haut rein! Und Erdnussbutter sowieso!) aber ich komme mit dem Laufen auf ein 500er Defizit, da ist das nun echt kein Problem. Und vielleicht verzichte ich auch erstmal auf die Erdnussbutter, damit ich das authentische Schokoerlebnis habe. Banane und Schoko ist ein Traum. Und Banane und Erdnussbutter ein match made in heaven. Kann man also gar nicht verlieren.

Sonstiges Diverses? Heute habe ich Krebsvorsorge. Mal sehen, was die Myome so tun. Und ob die Ärztin sich wieder so freut, weil Ultraschall mit kaum Fettschicht über den Eingeweiden natürlich total fein ist. Das war eines der seltsameren Komplimente, die ich zur Abnahme bekommen habe. „Ich kann Sie so klar scannen!“

Bericht zu Physalis: Unspektakulär. Sehr unspektakulär. Ganz okay, rechtfertigt aber weder Preis noch Transportaufwand. Brauche ich also nicht dringend nochmal. Hingegen war der Blattspinat als Volumengeber im Abendessen eine prima Sache.

Und zum Abschluss ein Aha!-Erlebnis. Ich bin ja Küchen-N00b. Vollnappel. Ich habe nur Grundkenntnisse und erweitere sie in Babyschrittchen. Vorgestern habe ich gelernt, dass man Auberginen mit Salz entwässern muss, dann gehen die Bitterstoffe auch raus. Ich tat es und – ´lo and behold! – die Dinger haben viel besser geschmeckt! Und ich habe keine Bauchschmerzen bekommen. Bingo! Große Freude und ein glückliches Ende dieses Post-Durcheinanders.

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5 Kommentare

  1. Wie erfrischend, ich werde referenziert und direkt darf ich mein Mando’a auffrischen. Man sollte die modernen Jedi nicht mit denen aus der Neuen Republik und schon gar nicht mit denen 4000 Jahren davor verwechseln. Und schon gar nicht den Aushilfsjedi 😛
    Ich finde übrigens Meta gar nicht so verkehrt. Öffnet die 4. Wand, die manchmal eher beiläufig entsteht.
    Das Auberginen Geheimnis hätte ich dir in der Tat auch verraten können. Müsste doch glatt noch eine Kochbloggerkategorie einführen.

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    1. Im Laufe der Geschichte stand man als Mando’ad ja immer mal wieder neben oder gegen die Jedi – ich hab mich mal der Einfachheit halber auf die Neocrusaders und die alte Republik bezogen; nicht, dass man das Bündnis mit den Sith weniger kritisch sehen würde … Di’kutla Dar-Jetiise! 🙂 (Aber so oft wie sich derzeit der Canon ändert, kann das morgen auch wieder anders aussehen … Allein der Quatsch mit dem Darksaber macht einem ja graue Haare!)

      Meta hilft. Das Erbitten von Feedback als gelegentliche aktive Handlung ist ja mehrfach nützlich. Festigt die Bindung zu lieben Stammlesern und schenkt Aha-Momente.

      Und …. menno! … jeder wusste das mit den Auberginen!
      Ich vermute, ich habe da etliche Lücken, weil ich als Kind nur das zu essen bekam, was auch selbst angebaut wurde. Und da gehörten weder Auberginen noch Artischocken dazu. Oder andere Gemüse, die mir grade nicht einfallen.

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