Höre ich auf Gefühl, Körper oder Vernunft?

Ersteres sagt mir „Boah, diese Woche ist stressig wie die Sau. Wir tun gar nichts, weil wir sonst nur immer mehr Hamsterradeln.“, zweiterer meint „Wasser einlagern! Notstand! Alles herunterfahren! Nicht schlafen! Sport ist scheiße! Nicht bewegen! Schmerz, Terror, Kopfkarussel!“ und von dritter höre ich „Maat, noch eine Schicht Farbe!“, was ein Zitat aus dem Marsupilami-Comic ist und bezeichnet, dass man auf einem rostigen Kahn fährt, der nur noch vom Lack zusammengehalten wird.

Meine Schicht Farbe ist derzeit, wider das 2:1-Veto trotzdem Sport zu machen. Und es zu hassen. So richtig gar keinen Spaß zu haben. Ob das eine gute Idee ist? Ich weiß es nicht.

Entweder ziehe ich mich damit durch diese grässliche Stressphase oder ich vergräme mir den Spaß an der Bewegung nachhaltig. Ich hoffe, die Vernunft hat Recht.

Die Woche ist aber auch aus der Hölle. Und es war vorher nicht abzusehen. Zum Glück, sonst hätte es mir den Urlaub ganz schön zunichte gemacht. So bin ich nichtsahnend in ein komplettes „nochmal!“ gestolpert und habe nun drei Tage Zeit für etwas, das sonst Wochen benötigt. Ich bin ziemlich am Ende und es hilft nicht, dass diese doch nicht triviale Leistung bisher nur von dem Menschen, der auch darunter leidet, gewürdigt wurde. Der Rest scheint es als selbstverständlich zu betrachten. Da stimmt wieder das alte Sprichwort: Wer gute Gräben gräbt, bekommt kein Lob sondern eine größere Schaufel.

Aber vielleicht sehe ich auch alles zu schwarz.

Nein, tue ich nicht. Ich bin körperlich kurz vor Ende, das kommt nicht daher, dass alles glatt läuft. Ich habe seit gestern den „Parts oft he Brain“-Ohrwurm. Das sagt viel aus.

Brainstem!

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2 Kommentare

  1. Alles Gute und viel Kraft für diese stressige Zeit! Kannst Du irgendwas auf Arbeit erfragen, dass Dir diese Überlastungs-Zeit erleichtert – dass irgendwelche anderen Dinge, die vielleicht nebenher laufen sollen/müssen, von jemand anderem übernommen werden? Da ja auch jemand anders von der Situation betroffen ist, könnt Ihr Euch vielleicht zusammentun und gemeinsam das Gespräch mit Chef*in suchen – wenn Ihr beide oder eine/r von Euch vor Überlastung krank wird, hat der Arbeitgeber auch nichts davon! Entschuldige, falls diese Vorschläge überhaupt nicht auf die Situation passen und eher nerven.
    Was den Streit zwischen Gefühl, Körper und Vernunft angeht – klingt sinnvoll, an Bewegung dran zu bleiben. Ich mache zur Zeit (leider) das genaue Gegenteil (und verfluche die Serie House, die mich dazu verführte und einen verdammten Magnetismus entwickelt hat) und es tut mir nicht gut, überhaupt nicht… 😦

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    1. Danke für Deinen Zuspruch!
      Ich vermeide im Moment „Parks&Rec“ sehr bewusst, da diese Serie wie Crack ist. Ich würde auch haltlos darin versinken. Und das, wo ich mir gerade die vierte Staffel zugelegt habe … 😦
      Abnehmen kann mir leider niemand etwas, da der Kollege auch die selbe Anzahl Projekte in der selben Stufe (wenn auch nicht so traumatisch) hat.
      Ich denke, ich ziehe das jetzt irgendwie durch. Ein Gespräch mit einem Vorgesetzten (ist derzeit in Urlaub) ist für demnächst geplant.

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