Die Culinary Diversity-Wölfe stöbern Seltenheiten auf. Teil zehn: Nashi-Birne

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Woche des Grauens, dann natürlich komplettes Umfallen am Wochenende und dann auch noch eine Nashi-Birne. Das Leben hat es die letzten Tage eher so mittelgut mit mir gemeint.

Ja, so richtig ihrem Hype gerecht werden Nashis nicht. Oder ich hätte sie noch etwas liegen lassen müssen, war noch sehr fest. Schmeckte jedenfalls eher nichtssagend, war hart aber schön saftig (merkwürdige Kombination). Der Geschmack war wirklich kaum zu beurteilen, da praktisch kein Aroma zu finden war. Und weil ich mir nun echt gar nicht vorstellen kann, dass jemand freiwillig und wiederholt mehr Geld als für eine normale Birne für ein dergestalt unterwältigendes Obst rauswerfen würde, muss es wohl entweder ein Bedienfehler meinerseits gewesen sein oder ich hätte das gute Stück noch ein paar Tage reifen lassen müssen. Ich werde mich mal informieren, wie man eine gut ausgereifte Nashi erkennt.

Die diesjährigen Kaki/Sharon (ich erkenne den Unterschied nur, wenn eins davon ein israelischer Politiker ist) sind auch noch nicht das Gelbe vom Ei und sehr hart und unlecker. Abwarten. Geduld und so.

Culinary Diversity für diese Woche: Nashi-Birne. Mal sehen, ob der Hype gerechtfertigt ist. #nashi

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Nun aber zu meinem Wochenende … Wie schon gesagt, hat mein Körper beschlossen, nach dem ganzen Job-Stress zusammenzuklappen. Ich hatte tierische Kopfschmerzen und habe sehr lange geschlafen (wenn auch immer noch nicht ausreichend, wie ich heute Morgen feststelle), erst ein sorgfältig austarierter Medikamentencocktail der Waldnymphe holte mich wieder in die Senkrechte. Sport lief dafür aber gut. Das Laufen hat wieder Spaß gemacht und ich konnte am Sonntag eine kurzärmlige (über zwanzig Grad Mitte Oktober!) Radtour über die Dörfer einschieben. Ins Gym mochte ich nicht, Menschen waren nicht meins. Nur ein bisschen Vampire in kleiner Runde und Qualitätsfreitag mit Spinat-Pide und Monster AG. Und Verabredung zum nächsten Thor-Film. Die Waldnymphe und ich sind große Fangirls der drei Chris. Evans, Pratt und Hemsworth. Da muss Thor natürlich sein! (Und Dings … der Loki spielt ist auch Zucker. Dings … echt jetzt … ach, Google hilf! Tom Hiddleston. Nu aber!

Apropos „Zucker“. Das Internet hat mich auf den Kalender „Kilty Pleasures 2018“ aufmerksam gemacht. Ich glaube, den muss ich mir holen. Zu amüsant, um ihn nicht zu besitzen. Und hat mich mit einer Idee für das Weihnachtsgeschenk für die Waldnymphe versorgt. Obwohl … das wäre fast zu albern. Man muss nicht alles zeichnen, was möglich ist. Jurassic Park und so. Your scientists were so preoccupied with whether or not they could, they didn’t stop to think if they should.

Und zuletzt: Ich muss Florance schon diese Woche abholen. Das Tierheim braucht wohl den Raum. Sie verträgt sich ja nicht mit anderen Katzen und belegt deshalb eine Box, die sonst locker drei, vier Katzen beherbergt hätte. Da kann ich verstehen, dass sie sie gern so schnell wie möglich zu mir schaufeln möchten. Die Vorbereitungen laufen.

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2 Kommentare

  1. Huhu!
    Ich oute mich einfach mal als stille Mitleserin, die auch an der Sport- und Futterfront kämpft. 🙂
    Nashibirnen haben imho wirklich keinen Geschmack, ich verstehe auch nicht, wer die so kauft. Mit Drachenfrucht genau das gleiche. Hübsch und saftig, aber sehr geschmacklos. Selbst in Asien, also liegt es nicht an für den Transport unreif geernteten Früchten oder ähnlichem.

    Herzliche Grüße
    Amy

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    1. Ahh, Danke! 🙂
      Dann muss ich Drachenfrucht gar nicht erst auf die Liste setzen. 😀
      Ich vermute mal, es gibt irgendwo eine total tolle Zuchtform von Nashi, die super schmeckt – nur ist die nicht zu transportieren, außer man packt sie auf Kardanringe in einen Eimer Watte. Weshalb nur die geschmacksneutralen aber stabilen Birnen überhaupt weiter als zehn Kilometer vom Ernteort auftauchen.

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