Ach watt, Leben!, Training

Das Clownauto fährt hupend vorbei

Zumindest kommt es mir so vor. Die neue Woche beginnt so hektisch, wie die alte geendet hat. Die tortenwerfenden Clowns rennen herum, wollen Dinge und gehen mir auf die Eierstöcke.

Kann man nichts machen, muss man durch. Und davon zehren, wie wundervoll das Wochenende war. Denn nicht nur hatten wir mit den Freunden viel Spaß beim Schokoladenfrühstück (es war unglaublich liebenswürdig, wie Frau Hess sich bemüht hat, auch den komplizierten Anforderungen der Veganerin gerecht zu werden. Was bin ich froh, dass man als Vegetarier so einfach Dinge essen kann!) und die Waldnymphe hat sich über mein Geschenk (die Hendricks-Flasche mit dem Custom-Etikett) ein Loch in den Bauch gefreut, sondern auch das Schwiegerfamilienessen lief glatt und friedlich. Sehr, sehr schön.

Als I-Tüpfelchen hatte ich dann – um die rappelvollen Kohlenhydratspeicher wieder zu leeren – am Sonntag wunderbare Entspannung bei frühlingshaftem, wenn auch nicht sonnigem, Wetter und einer mehrstündigen Radtour. Der ersten für dieses Jahr. Ich sah nicht nur Unmengen von Menschen, die es mir gleichtaten (am Neckar war wildester Betrieb. Manchen Hundebesitzern kann man es nicht recht machen: Klingelt man, wenn man sich von hinten nähert, motzen sie, weil sie das erschreckt und sie die Töle anleinen müssen, klingelt man nicht, motzen sie, weil sie das auch erschreckt und sie die Töle anleinen müssen. Man kann in diesem Szenario also nicht gewinnen), sondern auch etwa fünfzig plattgefahrene Kröten/Frösche. Ist anscheinend wieder Wanderungszeit. Arme Viecher.

Ich möchte einen neuen Tacho fürs Fahrrad. Der elektronische nervt und die Batterie ist schon wieder leer. Ich musste meine Geschwindigkeit anhand dieser Radar-Schilder, die manchmal in Ortsdurchfahrten hängen, ausmitteln. Leider spuckt das Internet nur einen einzigen mechanischen Tacho aus und der Fahrradladen verleugnet gar deren Existenz vollständig. Ich brauche doch gar nicht viel: Tageskilometer und Geschwindigkeit. Mehr will ich nicht. Ich bin sowas von casual, das geht auf keine Kuhhaut. Echt, nur diese zwei Werte. Und bitte keine Batterien. Der mechanische Tacho von Amazon kann das (es gibt zwei, der andere ist aber noch unterirdischer bewertet). Muss ich mal bei der Vatereinheit vorfühlen, ob der nicht empört wäre, wenn ich sein erst letztes Jahr mühsam und sorgfältig angefrickeltes Eletroniktachodings schon wieder ersetzt haben möchte … Allerdings muss man bei dem Ding wohl etwas modden, weil es nicht für Nabendynamos ausgelegt ist. Ach, irgendwas ist ja immer!

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