Dat Nerdstuff, Training

Was man so in der Physiotherapie tut und dann ist alles zu bunt

Gestern hatte ich die sechste Physiotherapiestunde. Wieder bei der Dame, mit der ich mich über Katzen unterhalten habe. Diesmal haben wir den Themenkreis erweitert, da wir feststellten, dass wir auch Pferde gemeinsam haben. Das war interessant. Sie hat einen Shirehorse-Wallach mit stetigen Hufproblemen. Da konnte ich wenig beitragen, da je vollblütiger Pferde sind, ihre Hufe auch immer härter und besser werden. Ist genetisch. Stimmt nicht immer, wir hatten auch eine Stute mit Neigung zu Hufgeschwüren, aber generell hat man dann echt nur selten Hufspalte oder andere unangenehme Dinge. Eher das Problem, die harten Dinger gut abgenutzt zu bekommen.

Ich hatte das Vergnügen, das erste Mal ein Pferd mit Schnurrbart (also, ein Foto davon) zu sehen und war entzückt. Extrem lustig. Ist aber bei Kaltblütern wohl ziemlich verbreitet. Dafür haben unsere die großen, oben zusammendrehenden Ohren. Ich bekam fast wieder Lust, mir ein Pferd zuzulegen. Aber das wäre keine gute Idee. Zu wenig Zeit, um damit etwas zu unternehmen. Irgendwann vielleicht. Einen Isländer. Ich wollte schon immer einen Fünfgänger – obwohl die ja recht teuer sind. Oder natürlich Araber.

Ich habe vor der Therapie noch eine Runde Training eingelegt, war sehr, sehr zufrieden, wie sich meine Schulter entwickelt und konnte beobachten, wie ein Mädel einen der Eisenjungs angeflirtet hat. Das war so niedlich! Er ist voll der Brocken, ich schätze ihn auf 17, 18. Sie war genauso alt und sehr zart, groß und elfengleich. Und er hat’s echt ganz schwer kapiert. Obwohl sie sich Mühe gab. Ich habe beim Aufwärmen beobachtet, dass sie die perfektesten Weightet Crunches gemacht hat, die ich seit langem gesehen habe. Und dann ging sie rüber und bat ihn, ob er ihr nicht mal Reverse Crunches erklären könnte … Jaaa, klar, die kannst du nicht, absolut glaubhaft. Natürlich hat er sofort geholfen, weil er voll der liebe Kerl ist. Und weil Männer gern erklären. Hach, war das putzig!

Ob es funktioniert hat, weiß ich nicht. Sie ging später allein. Aber das heißt ja nichts. Sie können durchaus Nummern ausgetauscht haben. Hoffe ich doch! Außer er ist schwul, was weiß ich. Aber auch dann können sie sich ja anfreunden. Oder überhaupt anfreunden. War auf jeden Fall nett zu beobachten.

Ansonsten habe ich, wie man sieht, weiter in Paintschainer herumgespielt. Hauptsächlich, weil das Bild ganz oben mit seinen tausend Rüstungsteilen zu kolorieren, einfach so massiv viel Arbeit ist, dass ich das gern an die Maschine abgegeben habe. Ich habe es der Waldnymphe geschickt und sie ist ob der schrillen Buntheit fast erblindet. Ich musste versprechen, das nächste Bild wieder von Hand zu kolorieren. Den Farben des Impressionismus eine Lanze!

Aber stimmt schon, diese Website ist kein Ersatz für Handarbeit. Oder Programmarbeit. Photoshoparbeit. Whatever.

Hindert mich nicht daran, weiter damit zu spielen.

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Dat Nerdstuff, Ernährung, Training

Faulheit oder so?

HeroForge.com ist ein großer Spaß! Hier Rhys als Miniatur.

Ich habe so gaaaar keine Lust mehr auf Cardio! Ich weiß nicht, warum. Letztes Jahr um diese Zeit hat man mich nicht einmal bei 35 Grad im Schatten vom Joggen und Fahrrad fahren abhalten können. Heute ist Cardio nur das lästige Aufwärmen vor dem Krafttraining. Und das einzige, was anders ist, ist, dass ich im Moment erstens im Stehen arbeite, die Beine abends also schon gut durch sind und ich zweitens versuche, jeden Tag die zehntausend Schritte schon vor Feierabend vollzubekommen. Was bedeutet, dass ich am Schreibtisch ständig Squats und so mache, da ich nicht wirklich gehen kann – wohin auch? Zur Redaktion hoch sind’s keine hundert Schritte. Mittagspause mache ich nur kurz zum Essen.

Ich weiß nicht, ob Squats und Tanzen in diesem Sinne Cheaten sind. Einerseits gehe ich nicht wirklich. Andererseits ist die Bewegung aber anstrengender als nur Schritte. Ich habe beschlossen, es gelten zu lassen. So lange die Herzfrequenz höher ist als beim Gehen, bin ich da vermutlich auf der sicheren Seite.

Und Kraftsport statt Cardio … naja, wird sich auch wieder ändern. Ich bin da (leider?) sehr unstet und ziehe nichts wirklich konsequent durch. Außer meine morgendlichen Bodyweight-Sessions. Die mache ich wirklich immer. Aber ansonsten springe ich sportlich auf das, was mir Spaß macht. Vermutlich völlig falsch und unnütz. Aber ich bin immerhin immer noch bei 300 Pfund an der Legpress.

Die Chancen stehen gut, dass ich, sollte ich durch Muskelaufbau meinen dämlichen Schulterschmerz endlich losgeworden sein (Wunschdenken!), plötzlich wieder eine „nur Cardio und sonst nix“-Phase bekomme. Ähnelt meinem Essverhalten. Monatelang jeden Tag mit Wonne dasselbe (MyFitnessPal denkt vermutlich, ich bescheiße) und dann plötzlich Kehrtwende und die nächsten Monate etwas völlig anderes. Zum Glück esse ich recht bunt und supplementiere, sonst wäre so etwas der sichere Weg in Mangelerscheinungen.

Und ebenfalls gut, dass wir „LAT“s sind. Living apart together. So kann jeder seinem individuell schrägen Essverhalten frönen, ohne die anderen Beiden mit rein zu ziehen. Am normalsten ist zweifellos die Waldnymphe. „Was geht“-Paläo, schön clean und so. Der Erklärfaun lebt unter der Woche glaube ich fast nur von Joghurt mit Nüsschen, Müsli, Schinken, Eiern und rohem Gemüse. Und ich esse im Moment jeden Tag ein Pfund Kartoffeln, ein Pfund Tomaten, fast ein Pfund Skyr, 125 Gramm Skyr-Mozzarella, 25 Gramm Haferflocken, 10 Gramm Flohsamenschalenmehl und 125 Gramm Heidelbeeren. Jeden. Tag. Und ich liebe es! Sehr.

Symbolbild für heute: Das Auto, dem auf der Autobahn vor mir der Schlandwimpel abgefallen ist. Ich habe mir das ganze Geflagge nörgelig-überheblich damit schöngeredet, dass man es ja auch als Hommage ans Hambacher Fest sehen kann. Immerhin das ultimative Symbol für Demokratiebewegungen aus dem oberen Drittel der Gesellschaft. Das war boshaft. Aber wenn man so drüber nachdenkt, wird den Bauernkriegen weit weniger Bedeutung in der Demokratisierung zugestanden. Was nicht nett ist. Aber natürlich ist „das Volk“ immer ein ungewaschener, vermutlich grölender, im Kern konservativer und mit Mistgabeln nicht dekorativ aussehender Haufen, während eine Rotte Oberschicht-Studenten ein propereres Denkmal abgibt.

Ach, Politik. Geschichte.

Jetzt erstmal Kaffee.

Ach watt, Leben!, Dat Nerdstuff, Training, Weniger

Nach hinten-unten

Wunder der Technik. Oder so …

Die letzte Physiotherapiestunde hat mir glaube ich bisher am Meisten gebracht. Oder es war die Summe der vorherigen Stunden. Aber besonders hilfreich schienen mir tatsächlich die Übungen und Erklärungen zu meiner Haltung. Und natürlich das „Ihre Schulterblätter heben sich zu sehr ab. Sie sollten immer darauf achten, ihre Schultern nach hinten-unten zu ziehen.“

Was tatsächlich angenehm ist. Aufgerichtet lebt es sich leichter, besonders mit einer Kalkschulter, die in mehr Umgebungsmuskeln eingebettet werden möchte.

Kommt einem nur lebenslange Konditionierung quer. Ich möchte meine Schultern nicht nach hinten-unten ziehen, da das meine Brüste betont. Und ich konnte meine Sanduhrfigur noch nie leiden. Ich wollte schon immer ein körperlich möglichst neutrales Wesen sein. Als das dank Pubertät nicht mehr klappte, war wohl unbewusst das „neutralfressen“ eine Lösung. Ich möchte bittesehr von niemandem in sexueller Hinsicht wahrgenommen werden. Und wenn man fett ist, ist man automatisch neutral, weil einen 95% der Bevölkerung nicht attraktiv finden.

Diese Lösung war’s dann bekanntermaßen doch nicht und schon damals hat es nur begrenzt geholfen, weil ich immer (zu) große Brüste hatte, völlig unabhängig vom BMI. Die mussten dann auch zusätzlich noch versteckt werden. Meine Lösung zu dicken Zeiten waren Schlabbershirts. Mache ich jetzt nicht mehr, weil ich eine andere Ästhetik für mich gefunden habe. Aber die Konditionierung bleibt: Bloß nicht „Brust raus“, was sich aber leider automatisch ergibt, wenn man die Schultern nach hinten-unten zieht.

Weshalb ich jetzt alle paar Minuten aufschrecke und meine Haltung korrigiere.

Themensprung. Über diesem Post sieht man den Grund, warum mein Job vermutlich nicht so bald von Maschinen übernommen werden wird. Ich habe eine Seite gefunden, die Lineart automatisch koloriert (Danke an das Internetisbeautiful-Subreddit!). Und selbst mit Farbvorgaben hat das eher etwas vom Fingerfarbenmaltag im Kindergarten. Aber ich finde es trotzdem faszinierend. Hier zum Vergleich meine händische Kolorierung.

Die Seite hat mehrere Modi, mit denen man spielen kann und läuft sehr flott. So ein kleines Bällchenbad, in dem man seinen Grafiker abgeben kann. Da plantscht er/sie dann fröhlich herum, lacht sich schlapp und stört nicht beim Einkaufen.

Culinary Diversity-Wölfe, Ernährung, Training

Die Culinary Diversity-Wölfe essen leckeren Fensterkitt

Druck

… und mögen ihn wirklich.

Das ist wieder so eine Situation, in der ich nicht weiß, ob etwas Cooles neu ist oder ich es in meiner Einkaufstrance erst jetzt bemerkt habe. Wenn ich den Wocheneinkauf erledige, ist das eine sehr strategische Angelegenheit. Der Einkaufszettel wird nach Wegstrecke im Lidl (oder welchen Laden ich eben besuche) angelegt und dann surre ich maximal effizient hindurch, ohne links oder rechts zu schauen. Einkaufen ist Stress und muss schnellstmöglich erledigt werden. Nur Obst und Gemüse kaufe ich mit mehr Muße, weil ich immer nur eben genau das auf den Zettel schreibe: „Obst“ und „Gemüse“. Das lässt Raum für Interpretation.

Auf jeden Fall entdeckte ich letzten Freitag durch Zufall Mozzarella aus Skyr! Eigentlich nur, weil dieses ältere Ehepaar in Konsumstarre vorm Milchprodukteregal verharrte und ich mich um sie herumjonglieren musste. Was mich genau auf Augenhöhe mit dem Skyrella-Karton brachte. Dämlicher Marketingclown-Name, aber außer mir fände vermutlich niemand „Mozzyr“ ansprechend. Klingt nach einem Elder Demon aus Warhammer. Cool. Aber ich bin leider nicht repräsentativ für die Zielgruppe, scheint mir.

Egal, heißt das Zeug eben wie eine Damenbinde. Entscheidend sind die inneren Werte und die brauchen sich nicht zu verstecken: 119 Kcal auf hundert Gramm und 22,5% Eiweiß. Da sachste nix! Prima Ergänzung für einen Post-Workout-Salat, wenn die Muskeln nach Protein quengeln.

Und wie schmeckt es? Ich mag Mozzarella sogar pur, bin also vermutlich nicht vollständig objektiv. Der Skyrella ist von der Textur her eher Büffel- als Kuhmilch-Mozzarella. Der Geschmack hingegen ist eine etwas säuerlichere Variante des Kuhmozzarella. Vorgestern hatte ich das weiße Gold in meiner Kartoffel-Tomaten-Kaltschale und war sehr davon begeistert. Gestern dann aus Testgründen auch einmal pur (und weil ich nach dem Workout nicht warten konnte), was ebenfalls sehr fein war.

Deshalb also: Empfehlung. Bringt viel Protein, fräst nur ein kleines Loch ins Kalorienbudget und schmeckt. Feine Sache. Hoffentlich kommt das Zeug gut an und Lidl lässt es im Programm! Noch weniger Grund, wieder zum Aldi zu gehen. Verdammt. Generell mag ich das Aldi-Sortiment, aber da die Katze das Lidl-Futter lieber frisst (derzeit ja nicht, weil Lieferschwierigkeiten. Derzeit Whiskas), die Obst/Gemüse-Auswahl beim Lidl um den Faktor drei größer ist und der Aldi-Skyr in doofen Portionsgrößen ankommt, hat Lidl mich da eben als Kunden gewonnen.

Die Physiotherapie gestern war wieder recht ergiebig. Ich habe noch eine Übung auf meinen Trainingsplan bekommen und lernte, dass ich meine Schultern mehr nach hinten-unten ziehen muss. Ist im Alltag schwierig, wenn man beruflich über einem Cintiq hängt wie ein knochenloser Falke, aber ich tue mein Bestes und richte mich immer wieder mal auf. Komplett aufgerichtet kann ich aber nicht zeichnen, ist so eine Marotte von mir. Ich klebe immer direkt drauf. Das brauche ich, um Arbeiten zu können. Aber einer der vielen Vorteile des Steharbeitsplatzes ist, dass ich in den Aufrichtpausen schön Zappeln und Tanzen (Kopfhörer und Spotify) kann, ohne jemandem auf den Sack zu gehen.

So, ruhiger Arbeitstag ahead. Mittagspausen-P0rn-Zeichnen gesichert.

Ach watt, Leben!, Ernährung

Die schlechte alte Zeit, das Fleisch und die emotionale Achterbahn

Wenn man depressions/angstkrank ist, muss nichts eine Ursache haben. Man hätte es gerne. Man wünscht sich klare Ereignisse, die klare Folgen haben – aber so einfach ist es leider nicht. Alles kann zu Allem führen, was diese Art des Wahnsinns (ich darf mich wahnsinnig oder verrückt nennen. Es hilft mir, mich zu distanzieren) noch schwerer zu ertragen macht. Was gestern Quell von Freude war, ist heute maximal noch „meh“, schlimmstenfalls löst es sogar Angst aus. Nichts ist sicher. Panta Rei in seiner schrecklichsten Form.

Seit Sonntag fahre ich wieder ins Tal. Permanente Unruhe, permanentes schlechtes Gefühl. Und natürlich: Angst vor Allem. Wenn auch diesmal zum Glück nicht beim Autofahren. Ich wage nicht zu hoffen, dass ich mich vor der Angst auf der Straße mit der Sportwagen-Therapie dauerhaft bewahren kann, aber derzeit zumindest funktioniert es.

Dafür ist alles andere grauenhaft.

Und dabei war der Samstag noch so erfolgreich! Ich bin um halb acht aufgestanden und musste feststellen, dass mein Router über Nacht gestorben war. Das gute alte Ding. Für mich eines der Horrorszenarien schlechthin. Ich kann ohne Kühlschrank, Heizung, Ofen und möglicherweise auch fließendes Wasser leben – aber nicht ohne Internet. Mein Kopf spielte sofort den „letztes Mal, als der Router kaputt war, dauerte es eine Woche, bis du wieder Netz hattest!“-Film ab und mir brach der Schweiß aus – beim letzten Mal hatte ich ja noch nichtmal Netflix, Voice over IP und Amazon Prime, war also deutlich weniger abhängig als jetzt. Wie immer hatte ich auch noch sämtliche Zugangsdaten verloren, so dass ich auch noch mit dem Servicetelefon der Telekom herumzackern musste. Ganz davon ab, dass mein Festnetz natürlich auch ohne Router nicht lief und mein Handy völlig leer war, weshalb ich mit einem an der kurzen Ladestrippe hängenden Telefon unterwegs war. Kopf schön schief halten und so.

Schlimmstmögliche Situation also. Und trotzdem habe ich sie völlig souverän bewältigt, worauf ich sehr, sehr stolz bin. Ich habe bei der Telekom angerufen und neue Zugangsdaten beantragt, die mir per verschlüsseltem PDF geschickt werden sollten. Und selbst als sie nicht im angekündigten 15-Minuten-Fenster eintrafen, blieb ich ruhig. Ich habe mein Handy weiter aufladen lassen und bin erstmal ins Gym gegangen, wie ich es geplant hatte (ohne Telefon ins Gym!). Als ich anderthalb Stunden und einen eher mittelguten Legday später wieder nach Hause kam, waren die Daten da. Ich war brav und habe sie mir diesmal gut aufbewahrt. Dann zog ich los und holte einen neuen Router. Schloss ihn an, gab die Daten ein und hatte drei Stunden nach Feststellung des Routertodes wieder Netz. Noch kurz allen Peripheriegeräten das neue WLAN vorgestellt und fertig war die Laube.

Es lief also optimal und hat mich trotzdem maximal geschlaucht. Mein Essverhalten war für dieses Wochenende jedenfalls am Arsch. Ich habe sehr stark überzogen und muss sehen, dass ich es unter der Woche wieder heraushole. Ärgerlich und addiert zu Schuld und Angst.

Außerdem habe ich das erste Mal seit sehr, sehr langer Zeit wieder Fleisch gegessen. Ich habe ja bekanntermaßen keine Hemmungen, totes Tier zu konsumieren, glaube an die Spitzenposition des Menschen in der Food Chain (wir sind der Alpha Predator! Haben uns hart genug dafür das Hirn wachsen lassen und den aufrechten Gang entwickelt!), möchte aber bittesehr, dass das, was ich esse, ein maximal artgerechtes Leben hatte. Was Fleisch eben zu einer „einmal alle paar Jahre“-Sache macht, weil ich mein Geld lieber für gutes Gemüse ausgebe. Aber Freitag und Samstag gab es lokal erzeugtes und lokal geschlachtetes Weidefleisch. Und da ich außer Flammkuchen keine vegetarische Alternative hatte (ich mag Flammkuchen generell ja, aber da sprach mich keiner an. Letztes Jahr hatten sie noch einen Ziegenkäse-Feigen-Flammkuchen, diesmal nur noch so eine Art Pizzaflammkuchen), wurde es eben ein Fleischgericht.

Und, tja, was soll ich sagen … mein Körper verträgt Fleisch nicht mehr besonders gut, scheint mir. Ich fühlte mich die beiden Tage schlapp, gereizt und voll. Und das Rumpsteak war noch nichtmal so arg lecker. Da hatte ich schon deutlich besseres. Hätte ich mal lieber nur Beilagengemüse gegessen.

Fazit daraus: Fleisch nur noch, wenn J1 bei seinem Metzger kauft und für uns grillt. Das ist nämlich die echte Offenbarung. Alles andere lohnt nicht. Gemüse, Obst, Nüsse, Milchprodukte, Eier. Das vertrage ich. Das tut mir gut.

Und, wer weiß – vielleicht hat das Fleisch auch irgendwie zu diesem neuen Depressionsschub beigetragen. Keine Ahnung. Kann ja sein, oder?

Ernährung, Training, Weniger

Some may be from showing up, others are from growing up …

Training und Physio gestern waren großartig. Es hat mir beides sehr, sehr gut getan. Auch wenn ich (hurra, soziale Angststörung!) die Hälfte von dem, was ich machen wollte, nicht tun konnte. Wie üblich – jemand belegt das Gerät und ich traue mich nicht, hinzugehen. Oder noch extremer: Jemand ist grob in der Nähe des Geräts und ich traue mich deshalb auch nicht, hinzugehen. Blöd. Aber prinzipiell war es trotzdem super. Ich bin so glücklich, dass ich überhaupt wieder etwas für die Schultern/Oberarme/Brust machen darf, da ist es egal, dass es erst einmal nur Kraftausdauer ist.

Ich bekam Hoffnung gemacht, dass der Kalkklumpen tatsächlich durch manuelle Therapie verschwinden könnte. Das ist wirklich eine echte Achterbahn – jeder sagt etwas Anderes! Denn gestern war ich schon wieder bei einer anderen Therapeutin. Bisher hatte ich nicht zweimal dieselbe Person. Mal sehen, wie lange ich das noch hinbekomme. Eigentlich sollte ich alle durchhaben.

Und ausnahmslos jeder, der an meiner Schulter werkelt, sagt etwas zu meinen Tattoos. Schon erstaunlich, da Tattoos ja mittlerweile in allen Gesellschaftsschichten angekommen sind. Aber meine sind schon speziell. Es zahlt sich aus, selbst zu entwerfen. Man bleibt einzigartig. Keiner der inflationären Traumfänger, Delphine (die waren eher Neunziger), pseudo-Vintages, verschnörkelten Striche oder Hipsterklötze. Meine Tattoos sind archaisch, für die meisten Betrachter unverständlich und eigentlich nur für mich allein attraktiv. Mein Ziel, wie eine skythische Eismumie auszusehen, habe ich jedenfalls fast erreicht. Eventuell noch die Jagdszene auf Hüfte oder Schulter, aber das zu zeichnen wird wieder ein halbes Jahr dauern. Manchmal habe ich Zweifel, ob meine Bemalung das richtige ist, weil es doch so ganz anders ist, als jedes Tattoo, das ich bisher gesehen habe. Aber dann bin ich wieder völlig sicher, dass es zu mir gehört. Eine gute Übung für meine Dissoziation. Meine Tattoos fühle ich eher als Teil von mir, als meinen Körper.

Mein Körper ist derzeit nicht nur schulterstressig. Ich habe einen besseren Arsch als jemals zuvor, bin mit dem Spiegelbild (in Klamotten) recht zufrieden … und dann passe ich nicht in meine Lieblingsjeans. WTFLOLBBQ? Die ganzen Beinübungen haben meine Waden aufgepumpt. Da ist echt kein Fett („If it jiggles it ain’t muscle“ – nee, da jiggled rein gar nix!). Und trotzdem ist es eine Wurstpellenübung, Skinnyjeans da drüberzupopeln.

Und natürlich der nun besser geformte Hintern. Ich passe schon in die Hosen rein … nur nicht gut! Und das saugt gewaltig.

Ich muss noch schrumpfen. Sehr.

Und das wird dieses Wochenende wieder recht unmöglich, da heute Schwiegermutter1 Geburtstag feiert und morgen Magespielen angesagt ist. Mit Voller Napfs Kochkünsten. Das wird eine Übung in Selbstbeherrschung. Als ob das bei Futter jemals geklappt hätte! Essen und ich – das läuft nur, wenn einer nicht da ist. Ich kann keine Mäßigung. Ich bin und bleibe Sith und „only a Sith deals in absolutes“. Ist Essen da, esse ich es auf. Ist keins da, macht mir das nichts und ich bin auch zufrieden.

„Ich nehme nur ein Stück“ … haha, gruselig!

Culinary Diversity-Wölfe, Training

Die Culinary Diversity-Wölfe schütteln seufzend die Köpfe

Druck

Ich sollte die Aufteilung der Welt akzeptieren. In Mitteleuropa gibt es die besten Süßigkeiten. Überall sonst ist es entweder überzuckertes Klebzeug oder mehlige Bröckeligkeit mit chemischem Nachgeschmack. Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Niederlande. Das ist das Kerngebiet. Italien, Skandinavien und die britischen Inseln spielen in kleinerer Liga auch mit (Zimtschnecken … Cadbury Creme Eggs …). Aber der Rest der Welt … nicht mein Geschmack.

Punktuell begeistern natürlich Baklava, Halva oder dergleichen. Aber prinzipiell sind meine ganz persönlichen, nicht repräsentativen Vorlieben sehr eurozentristisch.

Aber immer wieder falle ich auf Buntes herein. Buntes aus Japan zum Beispiel. Japan hat eine unglaubliche Menge an aufwändig verpackten Süßigkeiten. Und tausende von Kitkat-Sorten. Aber richtig vom Hocker hat mich da auch noch nichts gehauen. Nori-Chips können sie hingegen aufs Köstlichste.

Oder Buntes aus den US of A. Ich bin leichte Beute, wenn in irgendeinem Reddit-Thread vom „best sweet ever“ geschwärmt wird. Und wenn das Zeug dann über Amazon erhältlich ist, wird es bestellt.

So jetzt geschehen mit Saltwater Taffy. Wurde als „totally unique“ angepriesen. Als großartig und nirgendwo sonst so hergestellt. Sogar eine kurze Wikipediarecherche ergab, dass es sich um etwas Besonderes handeln müsste. Toffee mag ich. Und eine völlig neue Toffee-Textur samt bizarren Geschmacksvarianten? Her damit!

Gestern kam der bunte Beutel an. Empfangsdame Ch., Kollege M. und ich starrten erwartungsvoll in die Schachtel, jeder nahm eins, probierte es … und es war hundsgewöhnlicher Toffee, den es in Deutschland in dieser Konsistenz überall gibt! Plus ein bisschen Meersalz, ja. Aber die chemische Geschmackskeule darüber hat das Salzaroma effizient geplättet.

Schade. Aber wenigstens habe ich jetzt einen Beutel mit ungelogen dreißig verschiedenen Varianten und kann mich jeden Tag aufs Neue erschrecken!

Ich sage nicht, dass es in Europa nur gute Süßigkeiten gibt. Diese ostdeutschen Halloren-Dinger haben mich nachhaltig verstört. Und ich mag kein Lakritz, was Skandinavien problematisch macht. Und ab der Oder wird’s eh schwierig. Russische Schokolade lässt Backschokolade cremig wirken. Und nicht alles aus Amerika ist schlimm. Das Care-Paket, das die Waldnymphe mir letztes Jahr aus Georgia mitgebracht hat, enthielt ein paar nette Reeses-Dinge. Reeses ist super. Ganz davon ab, dass ich aus Gründen unbedingt mal Key-Lime Pie essen möchte. Generell jedoch bin ich weitaus öfter enttäuscht als positiv überrascht worden.

Aber …. ach, was mache ich mir vor! Ich werde mit Wonne auch auf die nächste Novelty aus irgendeinem Reddit-Thread reinfallen. Passt wenigstens zu meinem Culinary Diversity-Wolf Rhys. Der probiert auch alles. Immer. Muss nur „neu“ dranstehen, glitzern oder ihm einfach so angeboten werden.

Wenn man schon auf die Fresse fällt, dann wenigstens mit Anlauf und ohne zu Zögern!

Na, das waren jetzt mal wieder jede Menge Worte, die weiter von „clean eating“ weg waren als Ron Swanson von einem Portobello-Burger. Aber ich kann nicht schon wieder meinen Dampfgareinsatz preisen, der mich derzeit jeden Abend mit gesundem Gemüse versorgt.

Gesund war aber meine Physiostunde. Ich habe mich mit der Therapeutin dabei zwar größtenteils über unsere respektiven Katzen unterhalten (sie hat mit Adleraugen die Kratzer an meinem Arm von Butzels letztem liebevollen Treteln bemerkt), aber sie begutachtete auch meinen Trainingsplan und hieß ihn gut. Sehr fein.

Direkt nach der Physio habe ich deshalb auch im fast vollständig leeren Gym (war wieder Fußball? Ich bin so glücklich uninformiert!) mein Programm durchgezogen und fühlte mich trotz Hitze (es gibt keine Klimaanlage) sehr, sehr wohl.

Von mir aus kann die Fußball-WM in dieser Art weitergehen. Temporäre, postapokalyptische Ruhe und keine Hup-Korsos (Korsi? Korsoi?).

Ach watt, Leben!, Training

Heilung ganz ohne Zuckerkugeln

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Sobald es fertig koloriert ist, kommen noch bunte Einhörner dazu!

Nichts gegen Zuckerkugeln! Die sind lecker. Und als ich mir das Knie geprellt hatte, in dem ich gestolpert bin und mir eine Marmortreppenstufe direkt unter die Patella gerammt habe, waren mir die homöopathischen Schmerzmittel, die mir eine Kollegin anbot, auch ein großer Trost. Nicht, dass sie geholfen hätten, aber etwas Süßes, wenn man sich vor Schmerzen krümmt, ist immer gut.

Egal. Heute kein Homöopathiebashing. Erstens ist es zu einfach und zweitens kann einem jede Biene bestätigen, dass Wasser und Zucker eine feine Sache sind.

Mein Thema diesmal ist aber richtige Medizin. So Tabletten mit schlimmer Chemie drin. Die recht zuverlässig verhindern, dass ich mich depressiv im Bett festliege oder gleich mit dem Auto vor den Baum fahre. Ein Hurra dafür. Aber so gern ich das Zeug mag und so gut es mich die letzten Wochen hat funktionieren lassen … ich bin unendlich froh, dass ich seit einer Woche komplett ohne Mittelchen schlafe und nun auch seit drei Tagen tablettenfrei Auto fahre! Ja, ich bin sogar „die Maschin“ am Samstag ganz ohne Beruhigungsmittel angegangen!

Und das war auch der Durchbruch. Seitdem geht’s mir gut. Wirklich gut. Noch nicht perfekt. Gestern hat mich eine Brücke, unter der ich jeden Tag zweimal durchfahre, wieder übel erschreckt. Aber das war marginal und nur ganz kurz. Direkt mit meiner üblichen Selbstanschrei-Methode wieder im Griff.

Man kann also sagen: Daimler heilt. Dieselgate hin oder her – gebt Angstpatienten einen Sportwagen zu fahren und alles wird gut. Völlig absurd, hat aber in meinem speziellen Fall tatsächlich funktioniert. Es brauchte keine weitere sackenteure Medizin, eine Runde fünfhundert Pferdchen und ich war auf dem richtigen Weg. Wobei „die Maschin“ zugegebenermaßen schon ein … wenig teurer ist als eine Anstaltspackung Lorazepam.

Ich vereinfache gnadenlos. Und bin zu optimistisch. Aber der Depressions-Rollercoaster ist grade ganz oben im Looping, da ist das natürlich.

Mein Fernziel ist und bleibt der Ausgleich. Keine schwarzen Täler, keine grellen Höhen. Mittelweg. Wie ihn die ganz große Mehrheit der Bevölkerung jeden Tag genießt.

Einerseits Sehnsuchtsort, andererseits habe ich Angst davor, das kreative Potential der Höhen zu verlieren. Mir kann man’s echt nicht recht machen!

Anderes Thema. Vom Seelenwehwehchen zur Kalkschulter. Heute gibt’s wieder Physiotherapie. Der Schmerz der letzten Session ist endlich abgeklungen und ich muss mal nachfragen, ob das so beabsichtigt war. Also, dass es schlechter wird. Kann ja durchaus sein, dass man den Körper erstmal nachhaltig verärgern muss, bevor er eine Heilung angeht. Was weiß ich, ich bin kein Experte!

Je nach Dauer und Intensität der Session werde ich noch Training anhängen. Meine neuen Schulterübungen. So richtig voll durch. Ich habe die vage Hoffnung, auch mit Kraftausdauer ein wenig der Definition im Oberarmbereich zurück zu bekommen. Sehr vage.

Training

Ich heule nicht. Du heulst!

Gestern hatte ich meinen Trainertermin. Ich habe sechs neue Übungen für Schulter und oberen Rücken bekommen. Drei davon hatte ich schon früher im Programm, darf sie nun aber nicht als Muskelaufbau, sondern „nur“ für Kraftausdauertraining machen. Also geringes Gewicht, viele Reps. Es ist einerseits sehr deprimierend, von 64 zurück auf 30 Kilo zu gehen – aber andererseits kann ich derzeit einfach nicht mehr, ohne dass die Schulter übel schmerzt. Bei manchen Übungen kann ich kaum die Bewegungen sauber ausführen, so sehr zieht es. Nerviges Mistding. Ich bin immer sicherer, dass eine OP es nicht schlimmer machen könnte. Ich muss morgen wirklich nochmal mit der Physiotherapeutin reden.

Auf jeden Fall ist Training derzeit sehr viel zusammengebissene Zähne. Weshalb ich meine Playlist dafür auch angepasst habe. Im Moment nur Finntroll und Dropkick Murphys. Und sogar das sabotiert mich. Weil ich nicht aufgepasst habe und einfach das komplette Warrior’s Code-Album auf den MP3-Player gezogen habe (im Gym gibt’s kein freies WLAN, also nix mit Spotify. Ich sollte das mal in die Vorschlagsbox werfen. Aber bei der derzeitigen Altersstruktur interessiert freies Internet außer den fünf Eisen-Jungs und mich niemanden …). Da trifft einen The Green Fields of France (siehe oben) dann doch etwas unvorbereitet. Der absolut, total und wirklich traurigste Song den ich kenne. Könnt’ ich jedes Mal heulen bei! Vor allem, wenn das Ding auf Shuffle steht und man vorher die Albernheit von Captain Kelly’s Kitchen hatte, die einen perfekt durch ein paar Legpress-Reps hat lachen lassen. Bäm. Grabenkrieg. Üble Sache.

Zumindest Beine und Rumpf darf ich ja mit Vollgas machen. Ist ja auch nicht übel. Meine Wabbel-Problemzone ist immer noch am hinteren Oberschenkel. Und dafür sind Legpress und Squats hervorragend. Squats nicht mit der Langhantel, sondern mit zwei Kleinen, rumänisch gehalten. Ist vermutlich für irgendwas total schlecht – aber so lange es meiner Schulter nicht wehtut und dem Hintern/Oberschenkeln hilft, bin ich zufrieden. Bis zum Schifffahrt-um-die-Inseln-Urlaub nächstes Jahr will ich einigermaßen badeanzugtauglich aussehen. Weil in meiner Phantasie so ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff bestimmt einen Pool hat. Und ich unbedingt mal so redundant sein möchte, auf dem Meer in einem Pool zu schwimmen. Aber nicht mit diesen Oberschenkeln. Unter der Wabbelschicht sind Muskeln, ja. Trotzdem ist da noch Weg zu gehen. Also weiterhin unter der Woche Defizit und viel Sport/Trockenbürsten/Eincremen/Wechselduschen. Hat bei den Brüsten ja auch geholfen, die sehen mittlerweile besser aus als vor der Abnahme.

Wäre ja gelacht!

Ach watt, Leben!

Unvernünftig, unethisch, unverantwortlich … aber leider geil!

Ich kaufe saisonales Gemüse, esse kein Fleisch, trinke keinen Alkohol, rauche nicht, halte mich bei Drogen zurück und fahre ein unglaublich vernünftiges vier-Liter-Auto. Was bin ich doch für ein erwachsener Mensch!

Und dann kommt J4 (dass ich die Js in meiner Umgebung überhaupt durchnummerieren muss … anscheinend gab es in unserer Generation eine Freude an diesem Buchstaben) mit seinem völlig übermotorisierten Dienstwagen-Monster vorbei und ich kriege Herzchenaugen.

Tja, was soll ich sagen? Eine Beschleunigung, dass einem das Blut aus dem Hirn weicht (im Ernst!), abgeregelt auf 475 PS aber trotzdem ein Biest sondergleichen. Allein schon wegen des Sounds würde ich dieses Auto heiraten wollen. So ein tiefes, sattes Brüllen.

Und es fährt sich so verdammt traumhaft! Ach, was hatte ich Spaß! Das achtfache an PS zu meinem normalen Untersatz merkte man schon …. so `n büsschen. Das Vorbeiziehen an Porsche und BMWs war es allein schon wert. Und wie selbst große Limousinen die linke Spur geräumt haben, wenn das Tier im Rückspiegel auftauchte … hach. Wir sind mit offenem Dach gefahren, der Erklärfaun wie so eine Diva schön Cobain aufm Rücksitz, J4 sorgte als Shotgun für den richtigen Soundtrack und ich kachelte uns einmal ums Rhein-Neckar-Dreieck.

Definitiv mein schönstes Ferienerlebnis!

Wieder zu Hause angekommen hat mich der Erklärfaun in der Karre fotografiert und meinte „Solltest Du öfter tragen, steht Dir!“

Nun fehlen mir noch ein Bagger, ein Panzer und ein Eisbrecher. Also „möchte ich mal fahren“-technisch.

Ansonsten war das Wochenende sehr friedlich. Wir haben einen Film gesehen, der tatsächlich Napoleon Dynamite auf meiner „Weird“-Liste entthront hat. Swiss Army Man. Wir haben sehr, sehr gelacht. Aber … WTF?

Außerdem habe ich weiter Versuche gemacht, meine Schulter vernünftig ins Training einzubinden, was nicht klappte und ich habe viel sehr, sehr gutes Baklava gegessen.

Nun auf in eine vermutlich nicht sehr spannende Woche. Voll mit Krankengymnastik und Training. Und Kartoffeln mit Quark!