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The most interesting woman in the world

Ausblick in die Zukunft? Oder nur in die nächste Höhle? Hallo Platon, alte Socke!

… bin ich nun wirklich nicht. Und meine Service-Wertigkeit in diesem Blog habe ich ziemlich damit ausgereizt, dass ich unter Schwierigkeiten aber doch verhältnismäßig im Plan ein vernünftiges Gewicht erreicht habe und nun ohne größere Ablenkungen (Hey look, a squirrel!) vor mich hin sportle.

Vignetten aus meinem Leben sind auch nicht wirklich für ein Publikum außerhalb einer sehr spezialisierten Nische interessant. Stellt sich also die Frage – wofür mache ich das überhaupt? Das Schreiben. Das Bloggen.

Für mich. Klar. Dokumentation ist fein. Ich bin grundzerstreut und deshalb ist es gut, etwas zu haben, das mich an vergangene Dinge erinnert. Aber allein dafür? Nur um mich selbst kreisen und auf meinen Nabel glotzen? Dazu bin ich zu wenig Web 2.0. Ich möchte eigentlich auch gerne etwas geben. Ich möchte, dass meine Texte gelesen werden. Nicht ausschließlich wegen ihres Servicegehalts (den habe ich vermutlich mit der Sammlung von Quarkrezepten weidlich ausgeschöpft), sondern vielleicht auch, um ein wenig Unterhaltung und Anregung mitzunehmen. Und um mir etwas zurückzugeben.

Was bleibt also? Einfach weitermachen? Sehen, ob sich etwas verändert? Weiter dokumentieren?

Ich weiß nicht, ob das mittel- oder langfristig funktionieren kann. Das muss ich sehen. Ich finde die Community, in der ich mich lose bewege, recht interessant. Ich habe viele Dinge gelernt und Anregungen bekommen. Ich beobachte andere Menschen beim Erreichen von Zielen und finde auch das hochspannend.

Also bleibe ich mal hier, schreibe auf, was mir so passiert und hoffe, dass der ein oder andere Leser etwas daraus ziehen kann.

Serviceteil für heute: Nicht Zähneputzen gehen, während man darauf wartet, dass Mandelmilch für den Nachtischpudding am Abend kochen soll. Gibt einen sehr versauten Herd. Mit Mandelmilch und Stevia/Erythrit ist Pudding übrigens eine sehr leckere und gut in jedem Budget verstaubare Sache. Nur die Speisestärke haut rein – aber die muss ja. Außer ich würde Konjakmehl oder Flohsamenschalen nehmen. Aber das ergäbe nicht die Sorte Pudding, auf die ich heute Lust habe.

Noch mehr Serviceteil! Ich mag Physiqonomics. Adam erklärt Dinge sehr amüsant, belegt das, was er behauptet, mit Studien und ist einfach in seiner Schreibe grundsympathisch. Deshalb empfehle ich einfach mal seinen Text dazu, warum CICO ungenauer Mist aber das Beste ist, was wir derzeit so haben. Finde ich sehr entspannend. Vor allem, wenn ich mal wieder der Meinung bin, mir damit, dass ich nicht mehr wirklich jeden letzten Löffel Proteinpulver in MFP eintrage, alles versaue und ich in kürzester Zeit wieder auf jeden Fall und völlig unvermeidlich (denn ich bin ja unfähig, meine Kalorienzufuhr aufs Zehntel genau zu dokumentieren. Und das ist Voraussetzung!) dick werde.

Echt jetzt. Diese Physiqonomics-Website ist wirklich gut.

Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

sechsundfünfzigste Woche und 59,4 Kilo.

Das ist völlig okay, weil gestern Zyklusbeginn war und ich dann immer Wasser einlagere. Ganz davon ab, dass ich über Ostern Weißmehl und Zucker gegessen habe, was sonst kaum vorkommt und meinen Körper deshalb natürlich angemessen kirre macht. Alles im grünen Bereich. Ich schaffe das. Ich halte mich an die Excel-Tabelle und die sagt mir, dass ich am 31.05. das Ziel erreicht haben sollte. Ich werde es sehen.

Ostern war großartig. Heute ist mein Ausspann-Tag, an dem ich ganz für mich bin, meine Schritte für den Imperator über den Stepper erreichen werde, damit ich nicht aus dem Haus muss und nur Zocken und Schreiben werde.

Aber ansonsten war ich sehr sozial. Zwar meistens mit der Beziehungskonstellation – aber zwei andere Leute sind ja auch Gesellschaft!

Samstag haben wir mit J1 und D. gegrillt und Life of Brian (den ultimativen Osterfilm) geschaut. Und ich habe leihweise J1s wireless Logitech-Headset bekommen. Ich schleiche schon länger um die Idee eines Bluetooth/Wireless-Headset herum, damit ich auf dem Stepper Musik hören kann, scheue aber das viele Geld. Deshalb sehe ich jetzt mal, ob das wirklich so toll ist. Bisher gefällt es mir. Und man kann die Ohrpolster ersetzen. Hmmmm. Gepriesen sind die Skifahrer.

Sonntag waren wir bei den Schwiegers (waldnymphenseitig) zum Osterfrühstück eingeladen und haben uns dann nur noch zu einem kleinen Spaziergang aufgerafft. Ansonsten Couchgegammel. Mit Guardians of the Galaxy, um uns auf Teil zwei vorzubereiten. Hach, Chris Pratt.

Und heute bin ich sehr zufrieden, dass ich wieder ganz normal essen kann. Keine Brezel oder Brötchen. Zwar habe ich nun eine ganze Müslischüssel Schokoeier in der Küche, bisher ist die Versuchung aber erträglich. Vor allem, da ich mich auch viel mehr über die hübsche Schüssel freue, die ich dazu bekommen habe. Genau die richtige Größe für meinen Quark-mit-Obst am Abend!

Die Schokolade werde ich nach und nach verzehren.

Ein Test der Willenskraft

Geschenkt bekommen. Sehr gefreut. 😊 #meridianpeanutbutter

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… wie eigentlich so ziemlich alles beim Abnehmen und im Training.

Im Moment besteht mein ganzes Leben daraus, Willenskraft aufzubringen. Ich darf nicht zu viel Herumlaufen, damit das Bein heilt (hab ich bisher eher so … mittel hinbekommen), ich darf gar nicht Trainieren (nur ein ganz kleines bisschen Kurzhantel-Drücken für den Trizeps. Keine Dips, versprochen!), ich darf dann nicht aus Langeweile ins Fressen kommen … Hach, alles nicht einfach!

Und nun hat mich die Waldnymphe auch noch mit Peanutbutter-Cocos-Spread überrascht! Von Meridian, deren Organic-Zeug so genial schmeckt! Aaaargh, Schicksal, warum prüfst du mich so sehr? Das Zeug hat doppelt so viele Kalorien wie meine normal verwendete P2B-Peanutbutter. Schmeckt zehnmal so gut … was also tun?

Eiserne Beherrschung. Immer noch jeden Tag eine Banane mit Erdnussbutter als Treat einbauen. Aber nur halb so viel draufschmieren. Ich kann das.

Zusatzschwierigkeit (bekomme ich für diesen Boss dann auch zwei Schlüssel, wenn ich ihn auf Hardmode besiege?): Heute feiert Muttereinheit Geburtstag. Da gibt es Schwarzwälder Kirschtorte. Von der Vatereinheit gebacken. Vatereinheit ist gelernter Bäckermeister (unter anderem), damit zwar kein Konditor aber seine Schwarzwälder ist legendär. Kein bappsüßer Krempel sondern schokoladig-kräftiger Boden (da schmeckt sogar das Kirschwasser), liebevoll und mit wenig Zucker eingekochte Kirschen und handaufgeschlagene, nicht übersüßte Sahne. Großartig. Kalorien? Da zitiere ich schon wieder Vegeta: It´s over ninethousand.

Da sieht der Rest meines Tages kalorienmäßig echt mager aus, weil ich im Moment schließlich nicht mit Sport kompensieren kann.

Und noch eine fesche Bonusrunde: Meine Eltern lernen heute die Waldnymphe kennen. Mein Vater weiß von gar nichts. Das wird sportlich.

Den Erklärfaun trauen wir uns noch nicht dazuzugeben.

Andererseits … sollte die 68er Elterngeneration nicht gerade für so etwas aufgeschlossener sein? Alternative Lebensweisen hurra und so?

Wird schon klappen. Alles erwachsene Menschen.

Och nö und so

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Mein neues Workout-Shirt ist da!

Paris: Weißmehl, Zucker, Fett, literweise bappsüßer Kaffee, ungefähr 3000 Kalorien am Tag. Ich wiege 59 Kilo.

Wieder zu Hause: Protein, Ballaststoffe, kein Zucker, Vollkornzeug, Sport, 1200 Kalorien am Tag. Ich wiege 62 Kilo.

Echt jetzt, was soll ich noch tun?

Es ist einfach, über Leute zu lachen, die „trotz Kalorienzählen“ zunehmen. Kann man sooo leicht „haha, selbstbeschissen!“ sagen. Aber ist man dann selbst in der Situation, guckt man ganz schön doof aus der Wäsche.

Kalorienzählen hat für mich dreißig Kilo lang funktioniert. Man kann also nicht gerade behaupten, dass ich darin keine Routine hätte oder dazu neigen würde, es nicht richtig zu machen.

Macht es um so rätselhafter, warum nun, im allerletzten Endspurt (ich will doch nur auf 57 Kilo! Das sind poplige 2 Kilo weniger als mein Stand in Paris!), einfach gar nichts mehr läuft.

Klar, es ist wahrscheinlich, dass es nur Wasser ist. Hilft aber nichts, denn ob Wasser oder Fett – es muss weg.

Ich könnte nun sagen „Esse ich erstmal auf Erhaltung, bis ich mit dem Krafttraining einigermaßen auf Stand bin“; wäre eine logische Sache. Aber ehrlich gesagt habe ich die irrationale Angst, dass ich dann wieder zunehme, wenn ich statt 1200 plötzlich wieder 1750 Kalorien am Tag esse. Denn schließlich scheinen mir ja auch die 1200 schon ein Plus auf der Waage zu verschaffen.

Ja, Fettlogik. Aber in diesem Fall hoffentlich verständlich!

Wie schon einmal resigniert angemerkt: Abnehmen im Normalgewichtsbereich ist definitiv nix für Sissies!

Wenigstens läufts beim Training. Ich hatte gestern den Eisenbereich ganz für mich allein und konnte deshalb mühelos alles so lange und in der Reihenfolge machen, wie es mir gepasst hat. Sehr schön.

Und weil mir die Schwielen vom Compound Row auf den Wecker fallen und sie mit den Hanteln auch nicht weniger werden können, habe ich mir ein Paar Trainingshandschuhe bestellt, die heute ankommen sollten. Ich werde Erfahrungsberichten!

Es ist vollbracht!

Die Fastnachtszeit ist für mich also vorbei. Noch nicht ganz, da ich vorhabe, morgen mit Wolfsohren zur Arbeit zu gehen (note to self: Den üblichen Berliner, den der Verlag zum Rosenmontag spendiert, in mein Tagesbudget einwursteln). Aber arbeitstechnisch war gestern der fulminante Höhepunkt der Saison. Wir waren zu dritt an den Kassen und trotzdem standen die Leute in einer gewundenen Monsterschlange durch den ganzen Laden. Zum Glück nur punktuell und zum späten Nachmitag liess es nach.

Wie angekündigt kam auch meine Ärztin mit ihrem Mann (? Vermutung meinerseits) vorbei und hatte sichtlich Spaß an der riesigen Auswahl an Kostümen, Accessoires und Partyartikeln.

Danach bin ich zur Waldnymphe geschlichen, der Erklärfaun kam auch und wir versumpften bei Pizza, Ben&Jerry´s (Peanut Butter Cup!) und Marvelfilmen auf der Couch. Ich bin trotzdem in meinem Kalorienrahmen geblieben (wenn auch ohne Defizit für diesen Tag) und die Waage zeigt mir weiterhin mit 61,1 Kilo den Finger. Egal.

Ich habe von meiner Mutter eine Hose geschenkt bekommen, die ihr zu lang ist. Warum sie sie dann gekauft hat, war nicht ganz herauszubekommen. Optisch okay-ish (weiße Jeans … ich trage nie weiße Kleidung!) aber eine doch recht weite 38. Da muss ein Gürtel drauf. Das erfüllt mich mit einer gewissen Befriedigung. Ich frage mich, was für eine Jeansgröße ich jetzt habe. Werde ich herausfinden, da Frau Schwan und ich gestern beschlossen haben, nach der Saison zusammen Hosen einkaufen zu gehen, weil sie auch sieben Kilo abgenommen hat und ihr alles am Leib schlackert.

Plan für heute: Nachher im Gym auf der Matte stehen und viel Gewicht auflegen. Und noch mehr in Duolingo spielen. Das macht wirklich Spaß! Muss ich mal einen etwas ausführlicheren Blogbeitrag dazu schreiben. Aber, hey – kostenloses Sprachenlernen! What´s not to like?

Und vorkochen für die Woche. Das will ich heute auch. Und vielleicht (sehr vielleicht) ein Bananenbrot backen.

Freizeitstress. Auf gute Weise.

Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

dreiundvierzigste Woche und 61,5 Kilo.

Es ist fast beruhigend, wenn man den üblichen Montagsanstieg wieder hat. Ich dachte schon, ich wäre krank. Gut, ich bin auch krank. Ich habe mir entweder von Frau Schwan oder von der Beziehungskonstellation eine Erkältung gefangen und bin damit überhaupt nicht glücklich. Aber bei all den kränkelnden Menschen um mich herum war es nur eine Frage der Zeit.

Also heißt es heute: Warmer Tee und dieses eklige Halsspray, das jede Bazille schon vom Geschmack her augenblicklich tötet.

Dass ich wieder Wasser gelagert habe, obwohl ich gestern sensationelle drei Liter getrunken habe, mag daran liegen, dass ich mir aus Versehen das Abendessen versalzen habe. Oder – wie üblich – an kosmischer Strahlung.

Jetzt muss ich mich maximal pflegen, da ich morgen abend das Training nicht verpassen möchte. Wo kämen wir da hin, wenn ich nach nur acht Wochen schon den ersten Ausfall verzeichnen würde!

Kreativerweise möchte ich in dieser Woche den Magus-Charakter der Waldnymphe zeichnen. Und die Gravur für K. fertig machen. Und eigentlich noch einen Text schreiben, der aber mehr meiner eigenen Klarheit dienen soll. Außerdem habe ich eine Idee für ein Geburtstagsgeschenk. Und für dessen Recherche darf ich mir viele Bilder von männlichen Poledancern ansehen. Man könnte es schlimmer treffen!

Der Montags-Wiegewolf sagt …

Wiegewolf

einundvierzigste Woche und 64,1 Kilo.

Da fängt das neue Jahr ja gar nicht mal so gut an – ein Kilo Wasser auf den Rippen. Woher es kommt ist ziemlich klar – Kohlenhydrate an Silvester (wenn auch nicht überm Limit), erste Zykluswoche und seit einer Woche kein Sport mehr. Klar, dass das nach ein paar Einlagerungen schreit.

Aber daran arbeite ich. Gleich ziehe ich los, gehe zu meinen Eltern, um Wäsche zu waschen, zu Aldi und Lidl, weil die Sportartikel-Wochen haben (neue Jogginghose und eine Schleimrolle! Die heißt in Wirklichkeit anders, firmiert aber in unserem Freundeskreis unter diesem Namen, weil irgendein Physiotherapeut mal von Entschleimung gesprochen hat. Oder so ähnlich) – danke an´s Ohne-Unsinn-Forum für diesen Tipp! – und dann, hurra, ins Gym. Sich endlich wieder abarbeiten.

Und heute mittag bin ich Flughafentaxi und hole die Beziehungskonstellation ab. Ich bin schon etwas aufgeregt und hoffe, dass es reibungslos klappt. So mit Parkhaus finden. Und Ankunfts-Dings finden. Immerhin ist der Flughafen so groß wie eine Kleinstadt, da kann doch so manches schiefgehen, oder nicht? Das Teil hat so viele eigene Autobahnausfahrten wie ganz Frankfurt drum herum (fast)! Und mehr Parkhäuser als die durchschnittliche Innenstadt! Und mehr Gebäude sowieso … Wenn ich so darüber nachdenke fallen mir immer mehr Dinge ein, die das Ganze zu einem echten Horrortrip machen können …

Hoffentlich klappt das alles …