Culinary Diversity-Wölfe, Ernährung, Training, Weniger

Die Culinary Diversity-Wölfe sind mit Chili viel zu schnell satt

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Das hätte ich nicht gedacht – aber die Portion Chili, die ich für mein Abendessen geplant hatte, reicht tatsächlich für zwei Mal! Ich bin Volumenesserin und deshalb immer erstaunt, wenn ich von kleinen Dingen satt werden kann. Das schaffen normalerweise auch nur Seattler-Kaffee-Verscherbler-Muffins, die ziegelsteinschwer auffüllen. Aber diesmal auch das Chili. Liegt vermutlich an den Bohnen. Ich esse selten Hülsenfrüchte.

Und es war sehr, sehr wohlschmeckend! Für 375 Kalorien habe ich ein gesundes Abendessen bekommen. Mit genug Protein, mit sehr wenig kurzkettigen Kohlenhydraten (ich bin immer noch wegen der Insulinresistenz-Diabetes-Drohkulisse der Gyn verärgert) und ich gewöhne mir sogar statt Nachtisch (früher Obst oder Joghurt) eine Tasse kaffeeähnliches Heißgetränk an.

Zucchini und Sojaschnitzel als Basis, Tomaten und Bohnen dazu.

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Chili sin Carne. #vegan #vegetarisch #vegetarian #chili

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Langsam sollte das doch reichen, um keine Diabetes zu bekommen! Ich habe einen BMI von 22,3, einen Körperfettanteil von 24%, trainiere dreimal die Woche, mache jeden Tag Bodyweight-Morgensport … ach, ich lasse mich einfach zu sehr verunsichern.

Jetzt freue ich mich auf ein Wochenende, an dem ich am Samstag in die Stadt gehen und mir die Vanilla-Pumpkin-Spice-Sachen vom tierfreundlichen Kosmetikladen kaufen will, auf ein ebensolches Heißgetränk hoffe (ja, da bin ich ganz „basic white bitch“. Ich mag das Zeug!), das Spielefest meines Arbeitgebers besuchen werde (yay, kostenlos in den Park! Pinguine und Schuhschnäbel ansehen!), später die Liebsten und die Gang zum Magespielen treffe und generell viel in Bewegung sein werde.

Mein Samstagstraining möchte ich deshalb auf Heute vorziehen. Ist eigentlich problemlos. Aber als ich gestern im Gym war hat mir die Frau an der Theke zum Abschied „ein schönes Wochenende“ gewünscht. Für normale Menschen kein Problem. Für Angstkranke ein Stressding. Weil – ich komme doch vor dem Wochenende nochmal hin.

Nein, das ist nicht logisch oder nachvollziehbar. Aber wenn es das wäre, wäre ich ja auch gesund.

(Wer sich über die Umschreibungen für die Geschäfte, in denen ich Dinge kaufen will, wundert: Seit Neuestem kann man auch abgemahnt werden, wenn man nur Namen nennt, ohne etwas dafür bekommen zu haben. Ist Instagram-Leuten schon passiert. Klar, ich bin nicht in deren 50.000-Follower-Sphären unterwegs und habe auch keine „richtige“ Werbung im Blog, die man verwechseln könnte. Und eine angestellte Produktmanagerin sowieso nicht. Aber derzeit führt Europa Krieg gegen Internetnutzer, da traue ich denen alles zu und bin erst einmal vorsichtig!)

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Die Culinary Diversity-Wölfe haben Weihnachten. Bald!

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Unter dreißig Grad, es wurde Zeit für Plätzchen! Die Waldnymphe liebt es, zu backen. Isst aber nicht gerne Backwaren. Perfekte Kombination, da ich nicht gerne backe, aber Kuchen, Torten, Kekse immer verzehren kann. Wir haben die Netflix-Serie „Sugar Rush“ angesehen (natürlich nur ein paar Folgen) und nun habe ich einen Wunschzettel, den ich nach und nach serviert bekommen werde. Pumpkin Pie, Key Lime Pie und Cupcakes mit Peanutbutter Frosting. Eventuell eine Pavlova. Bis auf Cupcakes kenne ich das Zeug alles noch nicht. Das wird spannend und in der Woche davor ein gutes Defizit erfordern!

Die Plätzchen diesmal waren aber nahezu brav: Sie hat die Zuckermenge stark reduziert, was dem Ganzen gutgetan hat. Haselnussplätzchen!

Ich habe einen ganzen Beutel voll bekommen und ihn mit auf die Arbeit genommen, wo wir die Goodies langsam aber stetig verzehren.

Ansonsten läuft es vor sich hin. Vatereinheit hat der Autowerkstatt erklärt, dass sie jemand anderen verarschen könne; ein Gewinde an der Ölwanne nicht „einfach so, ist Verschleiß“ kaputtgeht, wenn man nicht mit der Stahlschraube darin herumwürgt und weil er laut und überzeugend war, muss ich keine neue Ölwanne bezahlen. Kollateralschaden ist natürlich, dass ich nun keinerlei Vertrauen mehr in diese Werkstatt habe, dort nur noch Inspektion machen werde (weil ich nur einen Kilometer bis dorthin laufen muss) und bei größeren Dingen definitiv woanders hingehen werde. Und beim nächsten Auto von vorneherein eine andere Werkstatt suchen werde. Tja. So vergrault man langjährige Kunden mit nur einem Dickmove.

Ich habe den Verdacht, das haben sie sich nur getraut, weil ich eine Frau bin. Der kann man ja eben mal 300 Euro für eigene Fehler unterjubeln. Die sagt schon nix.

Pech. Sie hätten ehrlich zu mir sein können, dann wäre das ganz schnell vorbei gewesen. Stattdessen waren sie heimtückisch, wollten mich bescheißen, weshalb ich Angry-Dad-Man losschicken musste und dann wurde es eben gerecht zornig und langwierig. Kein Mitleid.

Ich bin derzeit sehr produktiv. Jeden Tag neben der Arbeit auch noch eine Zeichnung/komplette Illu. Ein sehr schöner Zustand, den ich auskosten werde, so lange er anhält!

Heute Abend hoffe ich auf Training. Geplant ist es auf jeden Fall, aber ich fühle mich schon seit drei Tagen irgendwie grippig und weiß nicht, ob Sport in diesem Fall hilft oder schadet. Das entscheide ich heute Abend spontan. Da ich Samstag nicht trainieren kann, weil wir den kompletten Tag in Mannheim sein werden, möchte ich unter der Woche so oft ins Gym, wie es geht.

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Die Culinary Diversity-Wölfe haben genug vom Sommer

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… weshalb sie sich mit Begeisterung auf die ersten Butternut-Kürbisse im Gemüseregal stürzen. Völlig egal, dass es draußen immer noch zu warm ist – Ofengemüse, weil ich Vorfreude auf den Herbst habe! Bunte Blätter, Pumpkin-Spice-Bonanza, Kälte.

Schön ein halbes Kilo Butternut kleinmachen, Tomaten dazu, ein bisschen Kokosöl und Gewürze. Nachdem es aus dem Ofen kommt, 200 Gramm Skyr für’s Protein dazu und fertig ist die Laube. Wieder mal low-effort-Mahlzeit. Und trotzdem sehr schmackhaft. Mal sehen, wie lange ich es mit Variationen aufhübschen kann, bevor es mir so zum Hals heraushängt, dass ich wechseln muss.

Die Kartoffel-Tomaten-Sache hat sich erst einmal totgelaufen. Da sie mich aber fast komplett durch diese bizarre Dürre/Warmzeit gebracht hat, will ich nicht meckern. Und wahrscheinlich vermisse ich das Zeug schon in ein, zwei Wochen und fange wieder damit an.

Jetzt erst einmal noch einen Tag Arbeit herumbekommen, eine saubere Übergabe hinlegen und dann den Rest der Woche – Urlaub! Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde ich eine Erkältung bekommen (klar – Stress „vorbei“, Körper fällt zusammen. Scheißding!), aber ich bekämpfe es mit aller Macht!

Nicht nur die kulturellen Highlights Grube Messel, Staedel (mal wieder mit dem Auto, da die Bahn uns dafür hin und zurück für zwei Personen 80 Euro abknöpfen würde, was für eine Reise mit dem RE durch anderthalb Verkehrsverbünde nur knapp an Wegelagerei vorbeigeht. Für ein Viertel des Geldes fahren wir mit dem Auto nach FfM, stehen dort den ganzen Tag im Parkhaus und sind nicht zeitgebunden. Deutsche Bahn, ihr saugt manchmal ganz schön Kamelhoden!) und Warhammer Fest, sondern auch eine neue WoW-Erweiterung und ein TESO-DLC. Kommen am selben Tag raus, was von Zenimax ein ganz schöner Powermove ist, wenn man bedenkt, gegen welchen Gorilla sie damit antreten. Ich schaue mir beides an, zuerst aber TESO, weil heute der übliche Dungeonabend ist. Obwohl ich natürlich total dagegen bin, dass da Werwölfe die Hauptgegner sind. Das ist rassistisch!

Ansonsten hatten die Elterneinheiten ihre Katze-tablettier-Premiere und sie lief völlig glatt. Zur allgemeinen Freude. Außer natürlich der Katze, die das hasst. Das ist schon dämlich, dass man dem Tier nicht klarmachen kann, dass man das nicht tut, um es zu quälen, sondern um zu helfen … Scheißspiel!

Ich habe mich auf einer Party völlig überfressen (Voller Napf hatte ihre Zimtschnecken mitgebracht. Ich war hilflos!) und es war amüsant, dass wir es auf einer Gesellschaft voller Nerds (die Gastgeber sind nicht nur MINT-Leute, sondern machen auch LARP, P&P und dergleichen. Dementsprechend war die Crowd eigentlich komplett „our kind of people“) trotzdem schaffen, die anderen auszu-nerden, indem wir fremdelnd ganz in der Ecke herumkrauchen und unter uns (in diesem Fall: Wir drei plus K. und Voller Napf) bleiben. Hin und wieder versuchte T., uns aufzutauen, musste dann aber natürlich auch den Rest bespaßen.

Egal, war trotzdem sehr schön. Es gab genug Unterhaltung für uns. Und manchmal haben wir auch mit anderen geredet. Ein bisschen. Wobei Voller Napf und die Waldnymphe eigentlich schon extrovertierte Partytiere sind. Aber K., der Erklärfaun und ich haben ein ziemliches Introversions-Feld erzeugt, das sie festgehalten hat.

Ja, im Job sind wir ganz fast ein bisschen anders. Zumindest K. und der Erklärfaun. Ich bin auch „auf Arbeit“ sehr zurückgezogen.

Ernährungstechnisch war es für mich jedenfalls ein voller Schlag ins Kontor. Zuviele Salate (Nudel- und Couscous-Salat), ein frittierter (!!) Grillkäse (weil der Grill zu voll war), Gemüse in Tempurateig und soooo viel Nachtisch …. Nix zu wollen. Aufstehen, abputzen, weitergehen. Cutting ist nix für Weicheier.

Beim Training habe ich auch versagt. Ich war gut drauf und habe die Gewichte für die Schulterübungen erhöht. Dumme, dumme Idee. Die ich mit ziemlichen Schmerzen bezahle. Lerneffekt: Noch weiter Kraft-Ausdauer. Egal wie easy-peasy mir das vorkommt. Ich bin noch nicht wieder soweit. Doof.

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Die Culinary Diversity-Wölfe brauchen ein Eis!

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Hitzäää näähmään kain Ändäää. Die Blätter fallen aus Wassermangel von den Bäumen, das braune Gras knirscht beim Drüberlaufen und als ich heute Morgen um halb sechs aus dem Haus kam, waren es im Hof 26 Grad. Muttereinheit äußerte sich besorgt, dass ich trotzdem Sport mache – aber es war so wunderbar leer im Gym! Außer mir nur zwei hardcore Eisenjungs und ein adipöser Jugendlicher, der vom Trainer gerade eine Routine bekam (mad props für den Jungen dafür, dass er’s angeht!). Und es ist ja nicht so, als würde man dann noch mehr schwitzen. Irgendwo ist Ende der Kapazität. Außerdem nur eine halbe Stunde, das war nicht viel. Hat aber sehr gut getan.

Doch soll’s ja heute nicht um den Verbrauch, sondern die Zufuhr gehen. Um Zufuhr von süßen Dingen! Eis!

Ich liebe Eis und bin schon lange sauer, dass es Halo Top nur in den USA gibt. Doch diese Lücke füllt sich in Deutschland langsam, wie es scheint. War es zunächst nur wässrige, traurige, vegane Eiscreme, habe ich vor ein paar Wochen die Marke „Oppo“ im Kaufland entdeckt. Schokoladen-Haselnuss-Eis für …. 85 Kalorien pro 100 Gramm (die anderen Sorten haben noch weniger)! Bedeutet also flotte tausend Kalorien weniger pro Pott als Ben&Jerry’s. Aber entscheidend ist ja, wie das Zeug schmeckt. Kalorienarmen Fensterkitt mag niemand essen.

Und, joaaar – Tatsache, scheiß die Wand an … schmeckt! Richtig gut. Natürlich nicht ganz wie B&Js, da kommt nix ran (ganz davon ab, dass es davon natürlich auch drölfzig Sorten gibt!), aber durch den verringerten Zucker kommt die Schokolade wunderbar kräftig zur Geltung. Geschmacklich etwas über dem mobilen Eisverkäufer, der jeden Tag unverdrossen im Gewerbegebiet herumfährt und natürlich auch den Verlag versorgt. Große Freude darüber. Und sogar cremig und nicht voller Eiskristalle! Man muss mit Süßstoff klarkommen, der Waldnymphe kann ich es also nicht anbieten, da sie Stevia als bitter empfindet. Aber wer diese Austauschstoffe verträgt, hat nun eine tolle Alternative, die man einfach mal so einstreuen kann. Ich meine … einen ganzen Pott für unter 400 Kalorien! Machste nich selber für! Klar, es ist und bleibt eine Süßigkeit, hat kaum sinnvolle Makros … aber wer isst denn bitte Eis als functional food? Das ist Nachtisch. Großartiger Nachtisch!

Kaufland bietet noch Salzkaramell und Vanille als Sorten an. Muss ich dringend auch probieren. Auf der Website präsentiert der Hersteller noch etliche Sorten mehr. Ich hoffe, die finden ihren Weg auch in eine mir nahegelegene Kühltheke.

Soll heißen: Volle Wolfsempfehlung für Oppo-Eis.

Sonstiges? Katze verhaltensmäßig immer normaler. Saß gestern Abend während drei Folgen Brooklyn 99 auf mir und hat mich gewärmt. Aber so konnte ich ihr wenigstens gut Unterwolle ausbürsten. Ist bei diesem Wetter mehr als nötig.

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Die Culinary Diversity-Wölfe sind über Handkäse-Chips entsetzt

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Im letzten Blogpost schrieb ich es in den Kommentaren: Ich wollte unbedingt einmal Handkäse-Chips ausprobieren. Die Rezepte klangen einfach, lecker und waren, wie bei Handkäse üblich, proteinreich. Also ein toller post-Workout-Snack. Oder auch einfach so.

Und weil ich noch eine nahezu vergessene Rolle Handkäse im Kühlschrank hatte, habe ich am Sonntag einfach mal die Hälfte davon in dünne Scheiben geschnitten, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech in den kalten Ofen (untere Schiene), auf 200 Grad gestellt und sobald es hochgeheizt war, nochmal 15 Minuten drinbehalten.

Das Ergebnis sah wunderschön aus. Und stark nach Lady Cassandra aus Dr. Who. Moisturize me! Da Lady Cassandra eine Kritik am Schönheits/Schlankheitswahn ist (ein bisschen wohlfeil, aber bei Dr. Who rege ich mich nicht über breite Pinselstriche auf – da gehört das so!), ist es eine feine Ironie, sie zu kalorienarmen Chips zu verarbeiten.

Was sie wohl auch fand. Denn, so schön das Zeug aussah, so grässlich hat es geschmeckt. Absolut furchtbar. Bitter, verbrannt (obwohl es nicht schwarz war! Sieht man ja im Foto. Es hat die perfekte Farbe!), einfach schrecklich. Ich habe nur ein wenig von verschiedenen Stellen probiert und den Rest sofort entsorgt. Buärgs. Nie wieder!

Aber das muss mein Fehler gewesen sein. Denn sonst würden wohl kaum so viele Leute von diesen Chips schwärmen. Ich bin absolut handkäseaffin, das kann’s also auch nicht sein. Was habe ich nur falsch gemacht? Und wenn die Chips schon verbrannt sind, wenn sie orange sind, welche Farbe sollten sie im Normalzustand haben? Weiß?

Allerdings muss ich zugeben, rein kochtechnisch an diesem Wochenende sowieso einen schwarzen Daumen gehabt zu haben. Die Kokosmehlpfannkuchen zum Mittagessen am Sonntag waren auch nur unter Protest dazu zu bewegen, sich wenden zu lassen. Und am Samstag habe ich mir beim Zubereiten eines Kichererbsensalats den Deckel der Dose in die Oberseite des rechten Zeigefingers gerammt, geblutet wie ein Schwein, mich erstmal hingesetzt und nun eine sehr dekorative Wunde einmal längs.

Aber generell war das Wochenende toll. Wir haben ge-Werwolft, gegrillt (die vegetarischen Würstchen waren okay, aber Salat und Brot mit Butter hätt’s mir wohl auch getan), den wundervoll schlechten Film „Jupiter Ascending“ geschaut (Channing Tatum ist Eyecandy, das Design war hübsch, der eine Bösewicht sah interessant aus … aber das allein reißt es leider nicht raus) und Karten für ein aufsehenerregend bizarres Unterwasserkonzert im Juli gekauft. Aquasonic. Das wird garantiert toll.

Trainingsmäßig lief es gut. Sehr, sehr warm schon morgens um neun. Ist aber nicht verwunderlich, da das Gym direkt unterm Dach eines Wellblech-Supermarkt-Baus ist und dementsprechend mit Begeisterung jede Temperaturschwankung mitnimmt. Weniger schön, war, dass Nicht-Hygiene-Opa (das ist der, der trotz ständiger Aufforderung gern mal „vergisst“ Geräte nach Benutzung abzuwischen. Im Gegensatz zu Hygiene-Opa, der alles dreimal abwischt), sich beim Row vor mich drängeln wollte. Aber ich bin größer und stärker als er! Nein, das war’s nicht. Aber ich habe ihm freundlich gesagt, dass ich nur drei Sätze Kraftausdauer mache, das dauert ja nicht lange. Er wirkte trotzdem unglücklich. Und allein, dass ich das hier aufschreibe, zeigt schon, wie sehr mich dieser Vorfall gestresst hat. Verdammte soziale Angststörung. Der Opa hat das garantiert schon wieder vergessen und mich macht es jetzt noch hibbelig.

Außerdem habe ich mich bei der Legpress wohl übernommen, da mir gestern Nacht einfach so fast die linke Kniescheibe verrutscht ist! War ein sehr seltsames Gefühl und ich bin heute Morgen nicht einmal mehr sicher, ob ich den Vorfall nicht geträumt habe. Aber es fühlt sich ein bisschen komisch an. Die Squats heute Morgen liefen dennoch problemlos. Ich beobachte das mal weiter mit Argusaugen.

Und, ganz wichtig, bitte die Petition gegen Artikel 13 unterschreiben, oder das Internet, wie wir es kennen, wird nicht mehr existieren. Es wird an die Konzerne fallen und durch eine Orwell’sche Dystopie ersetzt werden.

Zitat:

Die Umsetzung des 13. Artikels hat eine komplette Echtzeitfilterung der Inhalte, die künftig im Netz hochgeladen werden, zur Folge. Letztlich bedeutet das: Jedes Datenpaket wird in Zukunft von einem potentiell fehleranfälligen Algorithmus automatisiert geprüft werden. Dies ist vergleichbar mit dem fehlerhaften Algorithmus von YouTube, bei dem häufig auch fälschlicherweise Inhalte gelöscht werden, welche nicht urheberrechtlich geschützt sind.

Das kann niemand wollen, der privat oder beruflich Texte und Bilder ins Netz stellt.

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Die Culinary Diversity-Wölfe essen leckeren Fensterkitt

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… und mögen ihn wirklich.

Das ist wieder so eine Situation, in der ich nicht weiß, ob etwas Cooles neu ist oder ich es in meiner Einkaufstrance erst jetzt bemerkt habe. Wenn ich den Wocheneinkauf erledige, ist das eine sehr strategische Angelegenheit. Der Einkaufszettel wird nach Wegstrecke im Lidl (oder welchen Laden ich eben besuche) angelegt und dann surre ich maximal effizient hindurch, ohne links oder rechts zu schauen. Einkaufen ist Stress und muss schnellstmöglich erledigt werden. Nur Obst und Gemüse kaufe ich mit mehr Muße, weil ich immer nur eben genau das auf den Zettel schreibe: „Obst“ und „Gemüse“. Das lässt Raum für Interpretation.

Auf jeden Fall entdeckte ich letzten Freitag durch Zufall Mozzarella aus Skyr! Eigentlich nur, weil dieses ältere Ehepaar in Konsumstarre vorm Milchprodukteregal verharrte und ich mich um sie herumjonglieren musste. Was mich genau auf Augenhöhe mit dem Skyrella-Karton brachte. Dämlicher Marketingclown-Name, aber außer mir fände vermutlich niemand „Mozzyr“ ansprechend. Klingt nach einem Elder Demon aus Warhammer. Cool. Aber ich bin leider nicht repräsentativ für die Zielgruppe, scheint mir.

Egal, heißt das Zeug eben wie eine Damenbinde. Entscheidend sind die inneren Werte und die brauchen sich nicht zu verstecken: 119 Kcal auf hundert Gramm und 22,5% Eiweiß. Da sachste nix! Prima Ergänzung für einen Post-Workout-Salat, wenn die Muskeln nach Protein quengeln.

Und wie schmeckt es? Ich mag Mozzarella sogar pur, bin also vermutlich nicht vollständig objektiv. Der Skyrella ist von der Textur her eher Büffel- als Kuhmilch-Mozzarella. Der Geschmack hingegen ist eine etwas säuerlichere Variante des Kuhmozzarella. Vorgestern hatte ich das weiße Gold in meiner Kartoffel-Tomaten-Kaltschale und war sehr davon begeistert. Gestern dann aus Testgründen auch einmal pur (und weil ich nach dem Workout nicht warten konnte), was ebenfalls sehr fein war.

Deshalb also: Empfehlung. Bringt viel Protein, fräst nur ein kleines Loch ins Kalorienbudget und schmeckt. Feine Sache. Hoffentlich kommt das Zeug gut an und Lidl lässt es im Programm! Noch weniger Grund, wieder zum Aldi zu gehen. Verdammt. Generell mag ich das Aldi-Sortiment, aber da die Katze das Lidl-Futter lieber frisst (derzeit ja nicht, weil Lieferschwierigkeiten. Derzeit Whiskas), die Obst/Gemüse-Auswahl beim Lidl um den Faktor drei größer ist und der Aldi-Skyr in doofen Portionsgrößen ankommt, hat Lidl mich da eben als Kunden gewonnen.

Die Physiotherapie gestern war wieder recht ergiebig. Ich habe noch eine Übung auf meinen Trainingsplan bekommen und lernte, dass ich meine Schultern mehr nach hinten-unten ziehen muss. Ist im Alltag schwierig, wenn man beruflich über einem Cintiq hängt wie ein knochenloser Falke, aber ich tue mein Bestes und richte mich immer wieder mal auf. Komplett aufgerichtet kann ich aber nicht zeichnen, ist so eine Marotte von mir. Ich klebe immer direkt drauf. Das brauche ich, um Arbeiten zu können. Aber einer der vielen Vorteile des Steharbeitsplatzes ist, dass ich in den Aufrichtpausen schön Zappeln und Tanzen (Kopfhörer und Spotify) kann, ohne jemandem auf den Sack zu gehen.

So, ruhiger Arbeitstag ahead. Mittagspausen-P0rn-Zeichnen gesichert.

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Die Culinary Diversity-Wölfe schütteln seufzend die Köpfe

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Ich sollte die Aufteilung der Welt akzeptieren. In Mitteleuropa gibt es die besten Süßigkeiten. Überall sonst ist es entweder überzuckertes Klebzeug oder mehlige Bröckeligkeit mit chemischem Nachgeschmack. Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Niederlande. Das ist das Kerngebiet. Italien, Skandinavien und die britischen Inseln spielen in kleinerer Liga auch mit (Zimtschnecken … Cadbury Creme Eggs …). Aber der Rest der Welt … nicht mein Geschmack.

Punktuell begeistern natürlich Baklava, Halva oder dergleichen. Aber prinzipiell sind meine ganz persönlichen, nicht repräsentativen Vorlieben sehr eurozentristisch.

Aber immer wieder falle ich auf Buntes herein. Buntes aus Japan zum Beispiel. Japan hat eine unglaubliche Menge an aufwändig verpackten Süßigkeiten. Und tausende von Kitkat-Sorten. Aber richtig vom Hocker hat mich da auch noch nichts gehauen. Nori-Chips können sie hingegen aufs Köstlichste.

Oder Buntes aus den US of A. Ich bin leichte Beute, wenn in irgendeinem Reddit-Thread vom „best sweet ever“ geschwärmt wird. Und wenn das Zeug dann über Amazon erhältlich ist, wird es bestellt.

So jetzt geschehen mit Saltwater Taffy. Wurde als „totally unique“ angepriesen. Als großartig und nirgendwo sonst so hergestellt. Sogar eine kurze Wikipediarecherche ergab, dass es sich um etwas Besonderes handeln müsste. Toffee mag ich. Und eine völlig neue Toffee-Textur samt bizarren Geschmacksvarianten? Her damit!

Gestern kam der bunte Beutel an. Empfangsdame Ch., Kollege M. und ich starrten erwartungsvoll in die Schachtel, jeder nahm eins, probierte es … und es war hundsgewöhnlicher Toffee, den es in Deutschland in dieser Konsistenz überall gibt! Plus ein bisschen Meersalz, ja. Aber die chemische Geschmackskeule darüber hat das Salzaroma effizient geplättet.

Schade. Aber wenigstens habe ich jetzt einen Beutel mit ungelogen dreißig verschiedenen Varianten und kann mich jeden Tag aufs Neue erschrecken!

Ich sage nicht, dass es in Europa nur gute Süßigkeiten gibt. Diese ostdeutschen Halloren-Dinger haben mich nachhaltig verstört. Und ich mag kein Lakritz, was Skandinavien problematisch macht. Und ab der Oder wird’s eh schwierig. Russische Schokolade lässt Backschokolade cremig wirken. Und nicht alles aus Amerika ist schlimm. Das Care-Paket, das die Waldnymphe mir letztes Jahr aus Georgia mitgebracht hat, enthielt ein paar nette Reeses-Dinge. Reeses ist super. Ganz davon ab, dass ich aus Gründen unbedingt mal Key-Lime Pie essen möchte. Generell jedoch bin ich weitaus öfter enttäuscht als positiv überrascht worden.

Aber …. ach, was mache ich mir vor! Ich werde mit Wonne auch auf die nächste Novelty aus irgendeinem Reddit-Thread reinfallen. Passt wenigstens zu meinem Culinary Diversity-Wolf Rhys. Der probiert auch alles. Immer. Muss nur „neu“ dranstehen, glitzern oder ihm einfach so angeboten werden.

Wenn man schon auf die Fresse fällt, dann wenigstens mit Anlauf und ohne zu Zögern!

Na, das waren jetzt mal wieder jede Menge Worte, die weiter von „clean eating“ weg waren als Ron Swanson von einem Portobello-Burger. Aber ich kann nicht schon wieder meinen Dampfgareinsatz preisen, der mich derzeit jeden Abend mit gesundem Gemüse versorgt.

Gesund war aber meine Physiostunde. Ich habe mich mit der Therapeutin dabei zwar größtenteils über unsere respektiven Katzen unterhalten (sie hat mit Adleraugen die Kratzer an meinem Arm von Butzels letztem liebevollen Treteln bemerkt), aber sie begutachtete auch meinen Trainingsplan und hieß ihn gut. Sehr fein.

Direkt nach der Physio habe ich deshalb auch im fast vollständig leeren Gym (war wieder Fußball? Ich bin so glücklich uninformiert!) mein Programm durchgezogen und fühlte mich trotz Hitze (es gibt keine Klimaanlage) sehr, sehr wohl.

Von mir aus kann die Fußball-WM in dieser Art weitergehen. Temporäre, postapokalyptische Ruhe und keine Hup-Korsos (Korsi? Korsoi?).

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Die Culinary Diversity-Wölfe überschlagen sich fast vor Begeisterung

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… denn die Low-Carb-Kokospfannkuchen sind die Bombe! Sowas von lecker! Und das bei tollen Nährwerten – was will man mehr? Bei mir entstanden fünf Pfannkuchen aus:

  • 40 Gramm Kokosmehl (eher etwas weniger, drei gehäufte Esslöffel) – 142 kcal/7 Gramm Protein
  • 3 Eiern (Größe M, zusammen also etwa 180 Gramm) – 272 kcal/22 Gramm Protein
  • 11 Löffeln ungesüßter Mandelmilch (sehr zu vernachlässigen was die Nährwerte angeht) – 8 kcal/0,2 Gramm Protein
  • einer Prise Salz
  • einem Teelöffel Backpulver (kann man auch weglassen)
  • Süßstoff nach Belieben
  • Und wer möchte, kann noch einen Scoop Whey dazupacken, das addiert dann so um die 50 kcal und 12 Gramm Protein.

Das Ganze dann gut schaumig aufschlagen, zehn Minuten ruhen lassen und dann jeweils einen Schöpflöffel voll Teig in einer beschichteten Pfanne bei mittelhoher Temperatur vier Minuten auf jeder Seite backen.

Macht also mit allen Bells and Whistles eine Mahlzeit für 472 kcal mit feinen 41 Gramm Protein, was für die meisten schon fast die Hälfte der angestrebten Protein-Tagesmenge sein sollte. Für meine derzeitige Cuttingphase sind das natürlich etwas viele Kalorien, wenn sie auch eiweißmäßig gut investiert sind. Ich habe die Pfannkuchen nach dem Training verzehrt und war davon sehr, sehr angetan.

Gut, mich bekommt man mit allem, das auch nur ansatzweise mit Kokos zu tun hat (und das Kokosmehl schmeckt man sehr deutlich heraus!) – aber auch sonst … hey, Low-Carb-Pfannkuchen! Ich liebe die Dinger und habe sie mir aufgrund des ganzen Mehls bisher stark verkniffen. Aber Kokosmehl ist ein Geschenk des Himmels!

Und sonst das Wochenende so?

Die Waldnymphe hat ihren jährlichen Urlaub-ohne-ihre-signifikanten-Otter angetreten (manchmal muss sie sich von uns erholen), so dass der Erklärfaun und ich, ganz ohne soziales Korrektiv, völlig auf unsere Geekigkeit zurückgeworfen waren, was wir weidlich ausgenutzt haben. Rollenspieltheorie, Trainingsphilosophie und dann Wakame und ein echt kontroverser Film, der aufgrund seiner starken Blutigkeit und Westernthematik nichts für die Waldnymphe gewesen wäre. The Hateful Eight.

Man vergisst aufgrund seiner guten Filme gern mal, wie unglaublich misogyn und rassistisch Tarantino sein kann. Mit dem Mäntelchen des „stellt euch nicht so an, das meine ich nicht so. Ist doch cool! Und damals hat man das halt so gesagt/getan!“ versehen. Ich zwinge mich meistens, das zu übersehen. Geht bei guten Filmen wie Jackie Brown oder Django Unchained. Aber Hateful Eight war dann doch eine andere Hausnummer. Außerdem komme ich mit sexualisierter Gewalt in Filmen Null und gar nicht klar.

Eigentlich war der Film ein feines Kammerspiel. Die Charaktere waren interessant und sogar Kurt Russell hat sich zur Feier des Tages einen zweit-Gesichtsausdruck zugelegt. Hätte eine modernere Variante von „Mord im Orient Express“ werden können. Stattdessen konnte ich es gar nicht abwarten, bis endlich alle tot waren. Das ist kein Spoiler, weil das bei einem Tarantinofilm der wahrscheinlichste Ausgang ist.

Und dann hat Netflix beim eigentlich wirklich guten Ende/Abspann eine Werbung reingedrückt. Super gemacht … nicht.

Egal. War schon gut, das Ding mal gesehen zu haben. Zurück zu Wichtigerem: Training.

Ich habe mir mit Hilfe eines Erklärvideos aus dem Internet die Schulter mit Kinesioband getaped. Sieht leider nicht ganz so toll aus wie in der Vorgabe – aber da hat die Person auch einen Helfer.

Und dann bin ich, von weitem professionell abgeklebt wirkend (man könnte mich praktisch airbrushen), zum Training gegangen. Wo ich dann doch Legday gemacht und für den Oberkörper nur Crunches und Lat-Zug eingestreut habe. Weil ich doch Schiss hatte, alles falsch gemacht zu haben. Und irgendwie habe ich auch keinen Unterschied gespürt. Hinterher tat die Schulter auch genauso weh oder nicht weh wie immer.

Heute habe ich wieder Krankengymnastik, da werde ich den Therapeuten bitten, mir die Schulter richtig zu tapen. Das Band hält angeblich so zwei Wochen. Meins fusselt an den Rändern schon nach 48 Stunden und dreimal duschen.

Schaun mer mal, was der Profi sagt!

Ach watt, Leben!, Culinary Diversity-Wölfe, Ernährung

Die Culinary Diversity-Wölfe werden von einer Apparatur überrascht

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Ich habe mir aus einer spontanen Laune heraus einen Dämpfeinsatz gekauft. Nein, ganz spontan war es nicht. Ich habe gelesen, wie viel besser Gemüse gedämpft schmecken soll und wollte Abwechslung zum Backofengemüse. Außerdem hatte ich unglaublich Lust auf Kartoffeln. Kartoffeln. Das low-carb-Feindgemüse. Lebt man low carb, muss man sie mit einem Naserümpfen vom Speisezettel verbannen, weil sie so stärkehaltig sind.

Aber ich habe Kartoffeln schon immer geliebt. Nudeln und Reis sind kein Ding – die lasse ich völlig problemfrei weg oder nehme Shiratakinudeln. Aber Kartoffeln … Süßkartoffeln sind nett und lecker, haben aber nunmal einen völlig anderen Geschmack. Trotzdem war ich jahrelang brav und habe mir Kartoffeln verkniffen.

Aber dafür ist der Alte Fritz nicht gestorben!

Weshalb ich irgendwann beschlossen habe, dass die Nährwertfülle der Knolle ihre böse Stärke mehr als ausgleicht. Ich war sowieso nie wirklich low carb. Allerdings sind Kartoffeln sehr, sehr kaloriendicht (haha, Stärke! Aber Süßkartoffeln haben noch mehr Kalorien), weshalb ich sie trotzdem weiterhin sparsam einsetzen werde.

Und dann las ich im 1200isplenty-Subreddit (dort gibt es massenhaft Tipps und Rezepte für ein abwechslungsreiches Leben mit 1200 Kcal am Tag) von Dämpfeinsätzen, die für extrem schmackhafte, aufwandsarme Gemüsegerichte sorgen könnten. Eine kurze Recherche ergab, dass diese Teile weder besonders teuer noch besonders komplex sind und sich problemlos in der Spülmaschine reinigen lassen. Damit war die Entscheidung praktisch gefallen. Ich wählte das Teil von Koala Kitchen, weil es erstens stark reduziert war, zweitens schnell lieferbar und drittens mit einem Dämpfzeiten-Spickzettel geliefert wurde.

Als es dann angekommen war, habe ich mir Kartoffeln gegönnt.

Und die waren wirklich so gut, wie ich noch nie gekochte Kartoffeln gegessen hatte. Dämpfen gibt eine deutlich angenehmere Textur. Ich bin sehr zufrieden.

Mittlerweile habe ich im Dämpfeinsatz auch andere Gemüsesorten (Rosen- und Blumenkohl) zubereitet und auch das gelang mühelos. Zwei Fingerbreit Wasser in den Topf, das Gemüse in den Einsatz, kochen. Fertig. Man kann gut weglatschen und währenddessen etwas Anderes tun, was meiner Kochweise („Diesmal passe ich auf … diesmal bleibe ich am Herd … ooooh, Eichhörnchen!“) sehr entgegen kommt.

Vermutlich hat außer mir schon jeder und seine Großmutter so einen Dämpfeinsatz – aber in Küchendingen bin ich nunmal ein Late Adopter.

Wie immer gibt’s den Post auch auf Tumblr. Warum und wie ich nun aber doch mein WordPress-Blog behalten werde, erzähle ich dann morgen!

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Die Culinary Diversity-Wölfe bekommen eine Frucht, die auch ein Verb sein könnte.

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Zumindest hört sich „Mispeln“ so an, als gehöre es auf ein Shirt von Rumpfkluft. Wo ist unsere Mispel? Ich will mispeln!

Gefunden habe ich das Sixpack Früchte im Hipster-Rewe, als die Waldnymphe und ich am Samstagabend noch schnell Nachtisch einkaufen wollten. Und außerdem im Rossmann versackt sind, weil der Hipster-Rossmann (alle Geschäfte in diesem Gebäude müssen zwingend das Wort „Hipster“ vorangestellt bekommen, da einem sonst echt nichts mehr einfällt!) so eine riesige Auswahl an Treaclemoon-Produkten hat. Bei uns im Müller kann man froh sein, wenn man zwei findet. Dabei hilft diese Marke meiner Mission, irgendwann komplett nur noch nach Kokos und Süßigkeiten zu riechen, enorm. Albern und unangemessen, vermute ich. Ist aber meine Sache.

Auf jeden Fall – Mispeln! Ich habe mittlerweile den unausgegorenen Plan, die Quittenbirne zu kochen, zu pürieren und dann eine Lizza damit zu bestreichen. Darauf würden sich Mispeln vermutlich auch gut machen. Obwohl sie sehr saftig sind und womöglich den Boden durchsuppen könnten.

Ich habe eine der Mispeln ohne etwas dazu gegessen und war weder völlig geflashed noch enttäuscht. Okay. Ohne herausragenden Eigengeschmack aber zumindest fruchtig.

Und das Wochenende?

Sehr schön gewesen. Ich hatte einen arbeitstechnisch erwartungsgemäß ruhigen Arbeitsbrückentag. Abends sind wir persisch essen gegangen und ich aß die schrecklichsten Oliven meines Lebens. Plus der köstlichsten Gerstensuppe und großartiger Mezze. Gleicht sich aus. Aber die Oliven … weia! Wenn auf der Speisekarte „Riesenoliven“ steht, ist man doch überrascht, wenn keine größer als das oberste Fingerglied ist! Da sollte eher „Riesenoliven, die lange krank waren und eine schlimme Kindheit hatten“ stehen. Und die Walnuss/Granatapfelsoße dazu hörte sich auch besser an, als sie schmeckte. Irgendwo im undefinierten Hintergrund tobt Akeem herum und schreit „Gräßliche Oliven!“.

Samstags war Gammel- und Werewolftag. Letzteres wurde sehr grafisch, weil ein doch deutlich medizinlastiges Ritual ausgespielt wurde. Das hat mich überrascht. Aber war schon cool und immersiv.

Abends haben wir in Vorbereitung des neuen Films noch einmal (schon wieder!) Deadpool geschaut. Wir können bald die Dialoge fehlerfrei mitsprechen. Und das ist positiv gemeint!

Sporttechnisch war ich viel Laufen aber sonst nix. Langsam muss ich echt mal wieder ernsthaft mit Gewichten anfangen. Das bisschen Heimarbeit reißt es nicht raus. Aber ich habe Angst, dass meine Schulter dann wieder auf Wochen hinaus unbenutzbar wird. Dieser Scheiß lähmt mich mental sehr. Aber ich mag wieder richtig Sport machen …

Wie immer – Post auch auf Tumblr zu finden. Noch zehn Tage Zeit für WordPress, Lösungen für die Gratiskunden anzubieten … meine Hoffnung, dass da etwas passiert, schwindet zusehends.