Culinary Diversity-Wölfe, Ernährung

Die Culinary Diversity-Wölfe würzen mit geräuchertem Paprikapulver

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… und es addiert wirklich überraschend viel Umami-Volumen! Ich habe die süße Variante genommen, was nicht bedeutet, dass Zucker drin ist, sondern dass es edelsüßer Paprika ist. Hoffe ich doch!

Jedenfalls habe ich es bei meinem Rosenkohl-Paprika-Tomaten-Sojageschnetz-Eintopf ausprobiert und war sehr angetan. Sonst kam nur Salz und Pfeffer rein, so dass ich mir ein gutes Urteil bilden konnte. Die Stärke des Raucharomas konnte ich noch nicht abschließend beurteilen, da ich das Ganze zu lange im Ofen hatte und von daher schon … äh … natürliche Raucharomen drin waren. Dafür war dann das obenliegende Sojageschnetz hübsch knusprig. Ein bisschen Sommer-Grill-Feeling.

Ich koche wirklich nicht gut. Es sollte eigentlich nicht so schwer sein, aber sobald etwas in der Küche stattfindet habe ich die Aufmerksamkeitsspanne eines gut durchkoffeinierten Eichhörnchens. Es funktioniert mit Betreuung und Anleitung. Soll heißen, ich kann mit der Waldnymphe backen … also, einfache Hilfsdienste leisten. Dann macht es nichts, wenn ich alle zehn Sekunden abgelenkt bin, weil ich mit sanfter Gewalt zurückgeholt werde, sobald ich abwandern will oder anfange, nach dem Handy zu schielen.

Aber allein … keine Chance! Ich habe schon Porridge zu einem Brikett gekocht, weil ich Duschen gegangen bin. Oder weil ich „nur mal kurz“ den Computer angeschalten habe. Ich habe Zeug ohne Kühlung herumliegen lassen, weil ich mein Springseil in die Hand genommen und dann den Rest verdrängt habe.

Es kostet einfach unglaublich Mühe, sich auf Nahrungszubereitung zu konzentrieren. Und es macht mir keinerlei Spaß. Es ist maximal lästig. Das erklärt erstens, warum ich dick geworden bin – Convenience Food ist einfach weniger anstrengend – und zweitens, warum ich immer das Gleiche koche. Wenn ich einmal eine Routine habe, ist es nicht mehr so schwierig, es durchzuziehen.

Ich hätte gern Freude am Kochen und Backen. Aber es ist einfach nicht meins. So überhaupt nicht. Ich mag es, neue, seltsame Zutaten zu finden und möchte sie auch immer sofort ausprobieren … aber die Realität grätscht dann oft dazwischen.

Egal. Da hilft kein Jammern. Wer essen will, muss auch kochen. Und das gute an Problemernährung (und vegan ist definitiv problematisch) ist, dass man from scratch arbeiten muss. Da gibt’s nix in der Convenience-Abteilung, das ich nicht maximal abstoßend finden würde (Wurstersatz … würg), weshalb eben Kühlschrank und Vorratsregal voll mit frischen, unverarbeiteten Sachen sind. Und dann wird gekocht.

Keine Chance, dann mehr zu essen. Weil nicht mehr da ist.

Einziges Binge-Potential sind Erdnussbutter und das Obst. Das kostet eben Willenskraft.

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Die Culinary Diversity-Wölfe mögen Kürbis auch als Nachtisch

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Ich weiß nicht, warum ich noch nicht selbst auf die Idee gekommen bin – immerhin mag ich auch Pumpkin Spice Latte und fand den Kürbiskuchen toll. Aber Ofenkürbis in süß … da musste mich erst eine Reddit-Userin drauf stoßen, dass das sehr lecker sein kann.

Also habe ich einen Butternut zusammen mit frischen (ungesüßten!) Cranberries, Nüssen (Nussmischung halt), Xylit, Süßstoff und zwei Löffel Öl für eine Stunde bei 170° Umluft im Ofen gehabt. Und es wurde durch und durch wundervoll! Die Säure der Cranberries und das Umami der Nüsse hat die Süße des Kürbis perfekt ergänzt.

Ich habe sowohl Mittag- als auch Abendessen damit bestritten.

Außerdem dieses Wochenende: Endlich einen Tisch im Ginger Blue bekommen. Das haben wir den ganzen Sommer immer mal wieder versucht, aber jedes Mal war geschlossene Gesellschaft. Ich vermutete eine Geldwaschstelle der veganen Mafia. Aber – nun hat es endlich geklappt.

Im Ginger Blue gibt es vegan, vegetarisch und omnivor. Sie haben eine sehr große Karte, was ich nicht so mag, denn das bedeutet, dass natürlich nicht jedes Gericht immer ganz frisch zubereitet werden kann. Der Erklärfaun spürte das – er erhielt zu seinen sehr guten Galettes leider nur Formvorderschinken und Scheibletten. Ich hatte einfach „das vegane Gericht, das der Koch heute empfiehlt“ bestellt und bekam ein sensationell gutes Cajun-Gericht mit frischen Früchten. Die Waldnymphe und Th. hatten Burger, die sie sehr begeisterten. Die Waldnymphe bekam sogar die lowcarb-Variante ohne Bun.

Die Atmosphäre des Restaurants ist unglaublich gemütlich. Etwas rumpelig und zusammengewürfelt mit vielen Kissen, Decken und Kerzen. Und nicht zu vergessen: die drei Hunde in allen Größen (Dackel, Schäferhund und ein anatolischer Hirtenhund) und den sehr menschenfreundlichen Kater, der den ganzen Abend bei uns verbracht hat. Man bekommt sehr persönliche Ansprache und Beratung und wir haben beschlossen, öfter hinzugehen.

Fazit: Das Essen ist lecker aber nicht die absolute Oberklasse (ungerechter Vergleich mit dem Sternerestaurant von letzter Woche), dafür schießt das Ginger Blue in Sachen Gemütlichkeit jedes andere heidelberger Restaurant aus dem Wasser.

Samstags haben wir Mage gespielt. Wir nähern uns dem Showdown der aktuellen Story und mir wird unangenehm bewusst, dass ich ja dann bald Spielleiten muss. Mein Plot ist bisher nur nebulös in meinem Kopf vorhanden … das muss sich ändern. Ich habe nur noch etwa zwei Monate Zeit, dann muss die Geschichte stehen!

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Die Culinary Diversity-Wölfe versagen bei der Kürbisunterscheidung

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Ich habe mir einen Muskatkürbis gekauft. Weil ich Kürbis gerne esse und ich alle verfügbaren Sorten durchprobieren möchte. Zumindest die Sorten, die man mit Schale zubereiten und essen kann. Denn einen Kürbis zu schälen … das tue ich mir nicht an.

Deshalb habe ich zugeschlagen, als es beim REWE Muskatkürbis gab.

Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber nach der üblichen Zubereitung (mit Öl, Salz und Pfeffer in den Ofen) schmeckte er exakt genauso wie ein Butternut und hatte auch die gleiche Textur und Farbe. Hm. Ich muss etwas falsch gemacht haben. Ich erwarte natürlich nicht, dass es völlig anders schmeckt. Aber ein paar Nuancen hatte ich mir schon erhofft. Jedenfalls war das nun nicht wirklich den deftigen Mehrpreis im Vergleich zu Butternut oder Hokkaido wert. Kürbis bleibt ein Staple in Herbst und Winter – aber die Standardsorten scheinen es auch zu tun!

Ansonsten habe ich gestern mit den Freunden in TESO vergnügt. Wir haben uns an eine Arena gewagt und kamen recht verlustfrei durch (nur J3 stand mehrfach „in stupid“ und musste wieder aufgehoben werden). Derzeit bin ich für Soloplay etwas TESO-müde. Ich habe die Sumerset-Storyline noch nicht einmal zur Hälfte durch und keine Motivation, in dieser Richtung weiterzumachen. Jetzt ist schon der nächste Story-DLC da und auch den werde ich voraussichtlich erst einmal nicht anfassen. Weil mich Argonier und Sumpflandschaften jetzt so wenig interessieren wie Elfen und Disneybäumchen davor. Da levle ich lieber in WoW das fünfte Mal durch die schroffen Landschaften von Draenor. Damit entspreche ich nicht dem Trend, WoW derzeit voll doof zu finden – aber es ist schön antizyklisch zu sein. Als noch jeder TESO gebashed hat, war es wundervoll, dort in leeren Gebieten unterwegs zu sein. Jetzt macht Zenimax anscheinend alles richtig und es sind mir zu viele Mitspieler. Dann auf nach WoW und dort allein alte Quests machen!

Gruppen-Inhalte natürlich weiterhin mit Freunden in TESO. Weil von denen nur J1 überhaupt noch WoW spielt. Schade!

Trainingsmäßig scheint die Umstellung Wirkung zu zeigen. Ich habe noch viel angerichteten Schaden wieder gut zu machen, das wird noch dauern. Aber ein Anfang ist gemacht. Das zeigt, dass man als Patient bei Physiotherapeuten echt völlig hilflos ist. Man kann nur hoffen, die richtigen Übungen zu bekommen. Hopp oder Topp.

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Die Culinary Diversity-Wölfe essen Lupinenquark

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Süßlupine als Alternative zu Soja klingt großartig. In Mitteleuropa heimisch, seit der Antike auf dem Speisezettel, pickepackevoll mit Protein. Prinzipiell also zu gut, um wahr zu sein.

Weshalb es auch kaum Produkte damit gibt. Im Bioladen habe ich ein winziges Päckchen Lupinenschrot und eine ebenso homöopathische Dosis Lupinenmehl gefunden. Im Kostenbereich einer Luxusvilla.

Selbes gilt leider für Lupinenquark. Ich habe einen Becher davon im Voldemart (ehemaliger Walmart, der Name blieb hängen) entdeckt und ihn mir gegönnt, auch wenn ich drei Euro für 500 Gramm Joghurt/Quark nie-nie-niemals wieder bezahlen werde. Ein Experiment eben.

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Vegan Overnight Oats. #vegan #overnightoats

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Ich habe den Lupinenquark für Overnight Oats verwendet und muss sagen, dass er wirklich gut schmeckt. Die Eiweißwerte sind phänomenal, was sich leider auch in der Energiedichte niederschlägt. Hundert Kalorien pro hundert Gramm ist schon eine Hausnummer. Aber, ich meine … der Geschmack! Unglaublich lecker. Wirklich! Viel besser als Sojaghurt.

Fazit: Süßlupine wäre eine grandiose vegane Alternative zu Milch und auch zu Soja. Leider viel zu teuer derzeit.

Schade!

(Nichts Neues an der Kaffeefront. Ich versuche heute mal, Luxuskaffee zu kaufen.)

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Die Culinary Diversity-Wölfe sind mit Chili viel zu schnell satt

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Das hätte ich nicht gedacht – aber die Portion Chili, die ich für mein Abendessen geplant hatte, reicht tatsächlich für zwei Mal! Ich bin Volumenesserin und deshalb immer erstaunt, wenn ich von kleinen Dingen satt werden kann. Das schaffen normalerweise auch nur Seattler-Kaffee-Verscherbler-Muffins, die ziegelsteinschwer auffüllen. Aber diesmal auch das Chili. Liegt vermutlich an den Bohnen. Ich esse selten Hülsenfrüchte.

Und es war sehr, sehr wohlschmeckend! Für 375 Kalorien habe ich ein gesundes Abendessen bekommen. Mit genug Protein, mit sehr wenig kurzkettigen Kohlenhydraten (ich bin immer noch wegen der Insulinresistenz-Diabetes-Drohkulisse der Gyn verärgert) und ich gewöhne mir sogar statt Nachtisch (früher Obst oder Joghurt) eine Tasse kaffeeähnliches Heißgetränk an.

Zucchini und Sojaschnitzel als Basis, Tomaten und Bohnen dazu.

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Chili sin Carne. #vegan #vegetarisch #vegetarian #chili

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Langsam sollte das doch reichen, um keine Diabetes zu bekommen! Ich habe einen BMI von 22,3, einen Körperfettanteil von 24%, trainiere dreimal die Woche, mache jeden Tag Bodyweight-Morgensport … ach, ich lasse mich einfach zu sehr verunsichern.

Jetzt freue ich mich auf ein Wochenende, an dem ich am Samstag in die Stadt gehen und mir die Vanilla-Pumpkin-Spice-Sachen vom tierfreundlichen Kosmetikladen kaufen will, auf ein ebensolches Heißgetränk hoffe (ja, da bin ich ganz „basic white bitch“. Ich mag das Zeug!), das Spielefest meines Arbeitgebers besuchen werde (yay, kostenlos in den Park! Pinguine und Schuhschnäbel ansehen!), später die Liebsten und die Gang zum Magespielen treffe und generell viel in Bewegung sein werde.

Mein Samstagstraining möchte ich deshalb auf Heute vorziehen. Ist eigentlich problemlos. Aber als ich gestern im Gym war hat mir die Frau an der Theke zum Abschied „ein schönes Wochenende“ gewünscht. Für normale Menschen kein Problem. Für Angstkranke ein Stressding. Weil – ich komme doch vor dem Wochenende nochmal hin.

Nein, das ist nicht logisch oder nachvollziehbar. Aber wenn es das wäre, wäre ich ja auch gesund.

(Wer sich über die Umschreibungen für die Geschäfte, in denen ich Dinge kaufen will, wundert: Seit Neuestem kann man auch abgemahnt werden, wenn man nur Namen nennt, ohne etwas dafür bekommen zu haben. Ist Instagram-Leuten schon passiert. Klar, ich bin nicht in deren 50.000-Follower-Sphären unterwegs und habe auch keine „richtige“ Werbung im Blog, die man verwechseln könnte. Und eine angestellte Produktmanagerin sowieso nicht. Aber derzeit führt Europa Krieg gegen Internetnutzer, da traue ich denen alles zu und bin erst einmal vorsichtig!)

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Die Culinary Diversity-Wölfe haben Weihnachten. Bald!

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Unter dreißig Grad, es wurde Zeit für Plätzchen! Die Waldnymphe liebt es, zu backen. Isst aber nicht gerne Backwaren. Perfekte Kombination, da ich nicht gerne backe, aber Kuchen, Torten, Kekse immer verzehren kann. Wir haben die Netflix-Serie „Sugar Rush“ angesehen (natürlich nur ein paar Folgen) und nun habe ich einen Wunschzettel, den ich nach und nach serviert bekommen werde. Pumpkin Pie, Key Lime Pie und Cupcakes mit Peanutbutter Frosting. Eventuell eine Pavlova. Bis auf Cupcakes kenne ich das Zeug alles noch nicht. Das wird spannend und in der Woche davor ein gutes Defizit erfordern!

Die Plätzchen diesmal waren aber nahezu brav: Sie hat die Zuckermenge stark reduziert, was dem Ganzen gutgetan hat. Haselnussplätzchen!

Ich habe einen ganzen Beutel voll bekommen und ihn mit auf die Arbeit genommen, wo wir die Goodies langsam aber stetig verzehren.

Ansonsten läuft es vor sich hin. Vatereinheit hat der Autowerkstatt erklärt, dass sie jemand anderen verarschen könne; ein Gewinde an der Ölwanne nicht „einfach so, ist Verschleiß“ kaputtgeht, wenn man nicht mit der Stahlschraube darin herumwürgt und weil er laut und überzeugend war, muss ich keine neue Ölwanne bezahlen. Kollateralschaden ist natürlich, dass ich nun keinerlei Vertrauen mehr in diese Werkstatt habe, dort nur noch Inspektion machen werde (weil ich nur einen Kilometer bis dorthin laufen muss) und bei größeren Dingen definitiv woanders hingehen werde. Und beim nächsten Auto von vorneherein eine andere Werkstatt suchen werde. Tja. So vergrault man langjährige Kunden mit nur einem Dickmove.

Ich habe den Verdacht, das haben sie sich nur getraut, weil ich eine Frau bin. Der kann man ja eben mal 300 Euro für eigene Fehler unterjubeln. Die sagt schon nix.

Pech. Sie hätten ehrlich zu mir sein können, dann wäre das ganz schnell vorbei gewesen. Stattdessen waren sie heimtückisch, wollten mich bescheißen, weshalb ich Angry-Dad-Man losschicken musste und dann wurde es eben gerecht zornig und langwierig. Kein Mitleid.

Ich bin derzeit sehr produktiv. Jeden Tag neben der Arbeit auch noch eine Zeichnung/komplette Illu. Ein sehr schöner Zustand, den ich auskosten werde, so lange er anhält!

Heute Abend hoffe ich auf Training. Geplant ist es auf jeden Fall, aber ich fühle mich schon seit drei Tagen irgendwie grippig und weiß nicht, ob Sport in diesem Fall hilft oder schadet. Das entscheide ich heute Abend spontan. Da ich Samstag nicht trainieren kann, weil wir den kompletten Tag in Mannheim sein werden, möchte ich unter der Woche so oft ins Gym, wie es geht.

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Die Culinary Diversity-Wölfe haben genug vom Sommer

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… weshalb sie sich mit Begeisterung auf die ersten Butternut-Kürbisse im Gemüseregal stürzen. Völlig egal, dass es draußen immer noch zu warm ist – Ofengemüse, weil ich Vorfreude auf den Herbst habe! Bunte Blätter, Pumpkin-Spice-Bonanza, Kälte.

Schön ein halbes Kilo Butternut kleinmachen, Tomaten dazu, ein bisschen Kokosöl und Gewürze. Nachdem es aus dem Ofen kommt, 200 Gramm Skyr für’s Protein dazu und fertig ist die Laube. Wieder mal low-effort-Mahlzeit. Und trotzdem sehr schmackhaft. Mal sehen, wie lange ich es mit Variationen aufhübschen kann, bevor es mir so zum Hals heraushängt, dass ich wechseln muss.

Die Kartoffel-Tomaten-Sache hat sich erst einmal totgelaufen. Da sie mich aber fast komplett durch diese bizarre Dürre/Warmzeit gebracht hat, will ich nicht meckern. Und wahrscheinlich vermisse ich das Zeug schon in ein, zwei Wochen und fange wieder damit an.

Jetzt erst einmal noch einen Tag Arbeit herumbekommen, eine saubere Übergabe hinlegen und dann den Rest der Woche – Urlaub! Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde ich eine Erkältung bekommen (klar – Stress „vorbei“, Körper fällt zusammen. Scheißding!), aber ich bekämpfe es mit aller Macht!

Nicht nur die kulturellen Highlights Grube Messel, Staedel (mal wieder mit dem Auto, da die Bahn uns dafür hin und zurück für zwei Personen 80 Euro abknöpfen würde, was für eine Reise mit dem RE durch anderthalb Verkehrsverbünde nur knapp an Wegelagerei vorbeigeht. Für ein Viertel des Geldes fahren wir mit dem Auto nach FfM, stehen dort den ganzen Tag im Parkhaus und sind nicht zeitgebunden. Deutsche Bahn, ihr saugt manchmal ganz schön Kamelhoden!) und Warhammer Fest, sondern auch eine neue WoW-Erweiterung und ein TESO-DLC. Kommen am selben Tag raus, was von Zenimax ein ganz schöner Powermove ist, wenn man bedenkt, gegen welchen Gorilla sie damit antreten. Ich schaue mir beides an, zuerst aber TESO, weil heute der übliche Dungeonabend ist. Obwohl ich natürlich total dagegen bin, dass da Werwölfe die Hauptgegner sind. Das ist rassistisch!

Ansonsten hatten die Elterneinheiten ihre Katze-tablettier-Premiere und sie lief völlig glatt. Zur allgemeinen Freude. Außer natürlich der Katze, die das hasst. Das ist schon dämlich, dass man dem Tier nicht klarmachen kann, dass man das nicht tut, um es zu quälen, sondern um zu helfen … Scheißspiel!

Ich habe mich auf einer Party völlig überfressen (Voller Napf hatte ihre Zimtschnecken mitgebracht. Ich war hilflos!) und es war amüsant, dass wir es auf einer Gesellschaft voller Nerds (die Gastgeber sind nicht nur MINT-Leute, sondern machen auch LARP, P&P und dergleichen. Dementsprechend war die Crowd eigentlich komplett „our kind of people“) trotzdem schaffen, die anderen auszu-nerden, indem wir fremdelnd ganz in der Ecke herumkrauchen und unter uns (in diesem Fall: Wir drei plus K. und Voller Napf) bleiben. Hin und wieder versuchte T., uns aufzutauen, musste dann aber natürlich auch den Rest bespaßen.

Egal, war trotzdem sehr schön. Es gab genug Unterhaltung für uns. Und manchmal haben wir auch mit anderen geredet. Ein bisschen. Wobei Voller Napf und die Waldnymphe eigentlich schon extrovertierte Partytiere sind. Aber K., der Erklärfaun und ich haben ein ziemliches Introversions-Feld erzeugt, das sie festgehalten hat.

Ja, im Job sind wir ganz fast ein bisschen anders. Zumindest K. und der Erklärfaun. Ich bin auch „auf Arbeit“ sehr zurückgezogen.

Ernährungstechnisch war es für mich jedenfalls ein voller Schlag ins Kontor. Zuviele Salate (Nudel- und Couscous-Salat), ein frittierter (!!) Grillkäse (weil der Grill zu voll war), Gemüse in Tempurateig und soooo viel Nachtisch …. Nix zu wollen. Aufstehen, abputzen, weitergehen. Cutting ist nix für Weicheier.

Beim Training habe ich auch versagt. Ich war gut drauf und habe die Gewichte für die Schulterübungen erhöht. Dumme, dumme Idee. Die ich mit ziemlichen Schmerzen bezahle. Lerneffekt: Noch weiter Kraft-Ausdauer. Egal wie easy-peasy mir das vorkommt. Ich bin noch nicht wieder soweit. Doof.

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Die Culinary Diversity-Wölfe brauchen ein Eis!

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Hitzäää näähmään kain Ändäää. Die Blätter fallen aus Wassermangel von den Bäumen, das braune Gras knirscht beim Drüberlaufen und als ich heute Morgen um halb sechs aus dem Haus kam, waren es im Hof 26 Grad. Muttereinheit äußerte sich besorgt, dass ich trotzdem Sport mache – aber es war so wunderbar leer im Gym! Außer mir nur zwei hardcore Eisenjungs und ein adipöser Jugendlicher, der vom Trainer gerade eine Routine bekam (mad props für den Jungen dafür, dass er’s angeht!). Und es ist ja nicht so, als würde man dann noch mehr schwitzen. Irgendwo ist Ende der Kapazität. Außerdem nur eine halbe Stunde, das war nicht viel. Hat aber sehr gut getan.

Doch soll’s ja heute nicht um den Verbrauch, sondern die Zufuhr gehen. Um Zufuhr von süßen Dingen! Eis!

Ich liebe Eis und bin schon lange sauer, dass es Halo Top nur in den USA gibt. Doch diese Lücke füllt sich in Deutschland langsam, wie es scheint. War es zunächst nur wässrige, traurige, vegane Eiscreme, habe ich vor ein paar Wochen die Marke „Oppo“ im Kaufland entdeckt. Schokoladen-Haselnuss-Eis für …. 85 Kalorien pro 100 Gramm (die anderen Sorten haben noch weniger)! Bedeutet also flotte tausend Kalorien weniger pro Pott als Ben&Jerry’s. Aber entscheidend ist ja, wie das Zeug schmeckt. Kalorienarmen Fensterkitt mag niemand essen.

Und, joaaar – Tatsache, scheiß die Wand an … schmeckt! Richtig gut. Natürlich nicht ganz wie B&Js, da kommt nix ran (ganz davon ab, dass es davon natürlich auch drölfzig Sorten gibt!), aber durch den verringerten Zucker kommt die Schokolade wunderbar kräftig zur Geltung. Geschmacklich etwas über dem mobilen Eisverkäufer, der jeden Tag unverdrossen im Gewerbegebiet herumfährt und natürlich auch den Verlag versorgt. Große Freude darüber. Und sogar cremig und nicht voller Eiskristalle! Man muss mit Süßstoff klarkommen, der Waldnymphe kann ich es also nicht anbieten, da sie Stevia als bitter empfindet. Aber wer diese Austauschstoffe verträgt, hat nun eine tolle Alternative, die man einfach mal so einstreuen kann. Ich meine … einen ganzen Pott für unter 400 Kalorien! Machste nich selber für! Klar, es ist und bleibt eine Süßigkeit, hat kaum sinnvolle Makros … aber wer isst denn bitte Eis als functional food? Das ist Nachtisch. Großartiger Nachtisch!

Kaufland bietet noch Salzkaramell und Vanille als Sorten an. Muss ich dringend auch probieren. Auf der Website präsentiert der Hersteller noch etliche Sorten mehr. Ich hoffe, die finden ihren Weg auch in eine mir nahegelegene Kühltheke.

Soll heißen: Volle Wolfsempfehlung für Oppo-Eis.

Sonstiges? Katze verhaltensmäßig immer normaler. Saß gestern Abend während drei Folgen Brooklyn 99 auf mir und hat mich gewärmt. Aber so konnte ich ihr wenigstens gut Unterwolle ausbürsten. Ist bei diesem Wetter mehr als nötig.

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Die Culinary Diversity-Wölfe sind über Handkäse-Chips entsetzt

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Im letzten Blogpost schrieb ich es in den Kommentaren: Ich wollte unbedingt einmal Handkäse-Chips ausprobieren. Die Rezepte klangen einfach, lecker und waren, wie bei Handkäse üblich, proteinreich. Also ein toller post-Workout-Snack. Oder auch einfach so.

Und weil ich noch eine nahezu vergessene Rolle Handkäse im Kühlschrank hatte, habe ich am Sonntag einfach mal die Hälfte davon in dünne Scheiben geschnitten, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech in den kalten Ofen (untere Schiene), auf 200 Grad gestellt und sobald es hochgeheizt war, nochmal 15 Minuten drinbehalten.

Das Ergebnis sah wunderschön aus. Und stark nach Lady Cassandra aus Dr. Who. Moisturize me! Da Lady Cassandra eine Kritik am Schönheits/Schlankheitswahn ist (ein bisschen wohlfeil, aber bei Dr. Who rege ich mich nicht über breite Pinselstriche auf – da gehört das so!), ist es eine feine Ironie, sie zu kalorienarmen Chips zu verarbeiten.

Was sie wohl auch fand. Denn, so schön das Zeug aussah, so grässlich hat es geschmeckt. Absolut furchtbar. Bitter, verbrannt (obwohl es nicht schwarz war! Sieht man ja im Foto. Es hat die perfekte Farbe!), einfach schrecklich. Ich habe nur ein wenig von verschiedenen Stellen probiert und den Rest sofort entsorgt. Buärgs. Nie wieder!

Aber das muss mein Fehler gewesen sein. Denn sonst würden wohl kaum so viele Leute von diesen Chips schwärmen. Ich bin absolut handkäseaffin, das kann’s also auch nicht sein. Was habe ich nur falsch gemacht? Und wenn die Chips schon verbrannt sind, wenn sie orange sind, welche Farbe sollten sie im Normalzustand haben? Weiß?

Allerdings muss ich zugeben, rein kochtechnisch an diesem Wochenende sowieso einen schwarzen Daumen gehabt zu haben. Die Kokosmehlpfannkuchen zum Mittagessen am Sonntag waren auch nur unter Protest dazu zu bewegen, sich wenden zu lassen. Und am Samstag habe ich mir beim Zubereiten eines Kichererbsensalats den Deckel der Dose in die Oberseite des rechten Zeigefingers gerammt, geblutet wie ein Schwein, mich erstmal hingesetzt und nun eine sehr dekorative Wunde einmal längs.

Aber generell war das Wochenende toll. Wir haben ge-Werwolft, gegrillt (die vegetarischen Würstchen waren okay, aber Salat und Brot mit Butter hätt’s mir wohl auch getan), den wundervoll schlechten Film „Jupiter Ascending“ geschaut (Channing Tatum ist Eyecandy, das Design war hübsch, der eine Bösewicht sah interessant aus … aber das allein reißt es leider nicht raus) und Karten für ein aufsehenerregend bizarres Unterwasserkonzert im Juli gekauft. Aquasonic. Das wird garantiert toll.

Trainingsmäßig lief es gut. Sehr, sehr warm schon morgens um neun. Ist aber nicht verwunderlich, da das Gym direkt unterm Dach eines Wellblech-Supermarkt-Baus ist und dementsprechend mit Begeisterung jede Temperaturschwankung mitnimmt. Weniger schön, war, dass Nicht-Hygiene-Opa (das ist der, der trotz ständiger Aufforderung gern mal „vergisst“ Geräte nach Benutzung abzuwischen. Im Gegensatz zu Hygiene-Opa, der alles dreimal abwischt), sich beim Row vor mich drängeln wollte. Aber ich bin größer und stärker als er! Nein, das war’s nicht. Aber ich habe ihm freundlich gesagt, dass ich nur drei Sätze Kraftausdauer mache, das dauert ja nicht lange. Er wirkte trotzdem unglücklich. Und allein, dass ich das hier aufschreibe, zeigt schon, wie sehr mich dieser Vorfall gestresst hat. Verdammte soziale Angststörung. Der Opa hat das garantiert schon wieder vergessen und mich macht es jetzt noch hibbelig.

Außerdem habe ich mich bei der Legpress wohl übernommen, da mir gestern Nacht einfach so fast die linke Kniescheibe verrutscht ist! War ein sehr seltsames Gefühl und ich bin heute Morgen nicht einmal mehr sicher, ob ich den Vorfall nicht geträumt habe. Aber es fühlt sich ein bisschen komisch an. Die Squats heute Morgen liefen dennoch problemlos. Ich beobachte das mal weiter mit Argusaugen.

Und, ganz wichtig, bitte die Petition gegen Artikel 13 unterschreiben, oder das Internet, wie wir es kennen, wird nicht mehr existieren. Es wird an die Konzerne fallen und durch eine Orwell’sche Dystopie ersetzt werden.

Zitat:

Die Umsetzung des 13. Artikels hat eine komplette Echtzeitfilterung der Inhalte, die künftig im Netz hochgeladen werden, zur Folge. Letztlich bedeutet das: Jedes Datenpaket wird in Zukunft von einem potentiell fehleranfälligen Algorithmus automatisiert geprüft werden. Dies ist vergleichbar mit dem fehlerhaften Algorithmus von YouTube, bei dem häufig auch fälschlicherweise Inhalte gelöscht werden, welche nicht urheberrechtlich geschützt sind.

Das kann niemand wollen, der privat oder beruflich Texte und Bilder ins Netz stellt.

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Die Culinary Diversity-Wölfe essen leckeren Fensterkitt

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… und mögen ihn wirklich.

Das ist wieder so eine Situation, in der ich nicht weiß, ob etwas Cooles neu ist oder ich es in meiner Einkaufstrance erst jetzt bemerkt habe. Wenn ich den Wocheneinkauf erledige, ist das eine sehr strategische Angelegenheit. Der Einkaufszettel wird nach Wegstrecke im Lidl (oder welchen Laden ich eben besuche) angelegt und dann surre ich maximal effizient hindurch, ohne links oder rechts zu schauen. Einkaufen ist Stress und muss schnellstmöglich erledigt werden. Nur Obst und Gemüse kaufe ich mit mehr Muße, weil ich immer nur eben genau das auf den Zettel schreibe: „Obst“ und „Gemüse“. Das lässt Raum für Interpretation.

Auf jeden Fall entdeckte ich letzten Freitag durch Zufall Mozzarella aus Skyr! Eigentlich nur, weil dieses ältere Ehepaar in Konsumstarre vorm Milchprodukteregal verharrte und ich mich um sie herumjonglieren musste. Was mich genau auf Augenhöhe mit dem Skyrella-Karton brachte. Dämlicher Marketingclown-Name, aber außer mir fände vermutlich niemand „Mozzyr“ ansprechend. Klingt nach einem Elder Demon aus Warhammer. Cool. Aber ich bin leider nicht repräsentativ für die Zielgruppe, scheint mir.

Egal, heißt das Zeug eben wie eine Damenbinde. Entscheidend sind die inneren Werte und die brauchen sich nicht zu verstecken: 119 Kcal auf hundert Gramm und 22,5% Eiweiß. Da sachste nix! Prima Ergänzung für einen Post-Workout-Salat, wenn die Muskeln nach Protein quengeln.

Und wie schmeckt es? Ich mag Mozzarella sogar pur, bin also vermutlich nicht vollständig objektiv. Der Skyrella ist von der Textur her eher Büffel- als Kuhmilch-Mozzarella. Der Geschmack hingegen ist eine etwas säuerlichere Variante des Kuhmozzarella. Vorgestern hatte ich das weiße Gold in meiner Kartoffel-Tomaten-Kaltschale und war sehr davon begeistert. Gestern dann aus Testgründen auch einmal pur (und weil ich nach dem Workout nicht warten konnte), was ebenfalls sehr fein war.

Deshalb also: Empfehlung. Bringt viel Protein, fräst nur ein kleines Loch ins Kalorienbudget und schmeckt. Feine Sache. Hoffentlich kommt das Zeug gut an und Lidl lässt es im Programm! Noch weniger Grund, wieder zum Aldi zu gehen. Verdammt. Generell mag ich das Aldi-Sortiment, aber da die Katze das Lidl-Futter lieber frisst (derzeit ja nicht, weil Lieferschwierigkeiten. Derzeit Whiskas), die Obst/Gemüse-Auswahl beim Lidl um den Faktor drei größer ist und der Aldi-Skyr in doofen Portionsgrößen ankommt, hat Lidl mich da eben als Kunden gewonnen.

Die Physiotherapie gestern war wieder recht ergiebig. Ich habe noch eine Übung auf meinen Trainingsplan bekommen und lernte, dass ich meine Schultern mehr nach hinten-unten ziehen muss. Ist im Alltag schwierig, wenn man beruflich über einem Cintiq hängt wie ein knochenloser Falke, aber ich tue mein Bestes und richte mich immer wieder mal auf. Komplett aufgerichtet kann ich aber nicht zeichnen, ist so eine Marotte von mir. Ich klebe immer direkt drauf. Das brauche ich, um Arbeiten zu können. Aber einer der vielen Vorteile des Steharbeitsplatzes ist, dass ich in den Aufrichtpausen schön Zappeln und Tanzen (Kopfhörer und Spotify) kann, ohne jemandem auf den Sack zu gehen.

So, ruhiger Arbeitstag ahead. Mittagspausen-P0rn-Zeichnen gesichert.