Dat Nerdstuff

Langsam wird’s wieder besser

Alicorn

… zumindest was die Erkältung angeht. Der Husten und die Rotzerei wird mich zwar noch einige Zeit begleiten, aber da ich noch zwei Tage Fenchelgemüse vor mir habe, ist ein verminderter Geschmackssinn eine tolle Sache! Ja, irgendwie war es tatsächlich keine sooooo gute Idee. Für nächste Woche sollte ich mir etwas vornehmen, das ich kenne, schätze und schon lange nicht mehr hatte. Spontan würde mir da Chili Sin Carne einfallen. Ist aber echt energiedicht, auch wenn ich Shiratakireis nehme. Ich rechne das mal zusammen …

  • 200 Gramm Tofuhack – 240 Kalorien
  • 1 Dose Kidneybohnen – 187 Kalorien
  • 1 Dose Mais – 219 Kalorien
  • 150 Gramm Paprika – 50 Kalorien
  • 100 Gramm Zwiebeln – 33 Kalorien
  • 5 Gramm Kokosöl – 45 Kalorien
  • 200 Gramm Shiratakireis – 20 Kalorien

Macht zusammen … 794 Kalorien. What the everloving fuck! Nope, diese Idee ist hiermit wieder gestorben. Ich gebe nicht mein halbes Tagesbudget für eine Mahlzeit aus. Gut, ich esse auch nur zweimal am Tag. Aber trotzdem – dafür dann keinen Platz mehr für einen Sojajoghurt mit Beeren als Nachtisch zu haben wäre albern. Wenn ich den Mais durch Zucchini und Tomaten ersetzen würde, ginge das Ganze vermutlich sogar (644 Kalorien). Aber mal im Ernst – Chili ohne Mais? Da kann ich’s auch bleiben lassen! Ärgerlich, sehr ärgerlich.

Mal sehen. Vielleicht spare ich mir ja nächste Woche dann doch etwas dafür an. Aber andererseits möchte ich da lieber für das Grillen bei J1 horten, das für übernächsten Samstag geplant ist. Kräuterbutterciabatta schlägt Chili. Ach, warum ist die Haltephase nur so schwierig? Warum fällt es anderen Leuten so leicht, intuitiv ihr Gewicht zu halten, während ich wie blöde herumrechnen und mir tausend Dinge verkneifen muss?

Ja, Leben ist nicht fair. Vor allem nicht, wenn man eine ziemlich kleine Frau mit einem dementsprechend kleinen Umsatz ist. Aber ich hab’ doch jetzt Muskeln … und ich trainiere … und ich ernähre mich bewusst … kann ich nun nicht langsam mal im intuitiv-Essen-ohne-wieder-zuzunehmen-Land ankommen?

Naja, vermutlich nicht. Ich bezahle dafür, mich fett gefressen zu haben (ja, ganz allein meine Verantwortung. Keine mystische genetische Veranlagung. PCOS und Schilddrüse haben damit gar nichts zu tun und man kann auch bequem mit gutem, vegetarischem Clean Eating dick werden), indem ich nun für den Rest meines Lebens kämpfen muss, dünn und gesund zu bleiben. Aber das ist es natürlich wert. Blutdruck, Gelenke, Hormone und ausbleibende Diabetes danken es mir. Trotzdem doof.

Ansonsten bin ich low-key zufrieden. Und das ist eigentlich genau der Zustand, den ich anstrebe. Ich kann wieder ohne Einschränkungen Fahrrad fahren (Hurra für Kniegenesung!), möchte mir deshalb zur Selbstkontrolle einen Fahrradtacho anschaffen. Ich freue mich darauf, ab ungefähr Samstag oder Sonntag wieder ins Training einsteigen zu dürfen (wenn mir nicht wieder jemand eine bizarre Kränk aufhängt! Der Erklärfaun sammelt schon Namen. Tracheenterrorismus ist bisher mein Favorit). Und in Sachen Hobbies wurstle ich in Second Life, weil mir nach Kreativität ist. Deshalb auch die vielen Fantasybilder über den Blogbeiträgen in letzter Zeit.

In TESO haben die Js und ich milde Erfolgserlebnisse. Mein persönliches Highlight war unser erster Versuch beim dritten Boss des neuen Dungeons (ab 12:38). Die drei Js haben nicht schnell genug geschaltet und wurden von überlappenden AoE-Effekten instant geröstet (da hat mich SWTOR gut genug gedrillt. Ich bleibe nie stehen, wenn alle Circles-of-ganz-schlimm-Aua unter sich haben). War klar, dass ich bei 75% Boss-Health als Tank den Kampf nicht positiv beenden konnte. Aber ich wollte sehen, wie weit ich komme. Die Antwort auf diese Frage war: Sehr weit! Ich habe auf meinen Damage-Bar gewechselt, irgendwann die Werwolf-Ulti gezündet und dann den Boss durch zwei weitere Phasen runtergefräst, bevor es irgendwann zu viele Geisteradds wurden.

Es war sehr, sehr motivierend, wie die drei Js mich über Discord angefeuert haben. Hat Spaß gemacht! Und im zweiten Versuch haben wir den Boss auch problemlos geschafft. Genau wie den Rest des Dungeons.

Trotzdem brauche ich demnächst wohl mal eine Alternative zu TESO. Daran habe ich mich derzeit etwas satt gesehen. Und immer nur Second Life reicht nicht. SWTOR ist leider auch töter als der Dodo. Ich denke darüber nach, mir die aktuelle WoW-Erweiterung zu holen. Aber das mag reine Nostalgie sein! Conan Exiles ist mir die dreißig Euro nicht wert, glaube ich. Und bei Star Citizen bleibt die Problematik, dass ich keine First-Person-Spiele mag.

Ach, wird sich schon etwas finden!

Spannung und Abenteuer

Oberon - Stella Splendens

Tage ohne Sport – verbringe ich in virtuellen Welten.

Einerseits kam ich heute Morgen in den Verlag und fand das lange erwartete Cintiq auf meinem Platz (es kommt mir etwas kleiner vor, als ich es erwartet hatte. Der Erklärfaun meinte philosophisch „Ist das nicht immer so im Leben?“), andererseits ist mein Thermo-Kaffeebecher ein bisschen in meiner Tasche ausgelaufen. Was wiederum nicht ganz so schlimm ist, weil die aus LKW-Plane, Sicherheitsgurten und Fahrradreifen besteht und deshalb absolut abwaschbar in jeder Hinsicht ist. Auf jeden Fall der Auftakt eines Tages, der viel Überraschendes verspricht.

Außerdem ungewohnt: Der Erklärfaun und ich werden unter der Woche zusammen abendessen. Tun wir sonst nie. Also, zusammen. Abendessen an sich wollen wir schon jeden Tag. Und immer noch ungewohnt: Auch heute kein Sport. Das wird aber der letzte Tag. Morgen habe ich vor, wieder zu Joggen. Noch kein Bodyweight oder Hanteltraining aber immerhin laufen gehen.

Ich merke, wie die erzwungene Bewegungsarmut mir in mehrerlei Hinsicht schadet. Ich fühle mich rastlos und völlig aus der Spur, so als sei jeder Tag irgendwie um ein paar Grad zur Realität versetzt. Außerdem trinke ich zu wenig und schlafe deshalb (und wegen der fehlenden Bewegung natürlich) schlecht. Gar nicht zu reden davon, dass ich schwarze Gedanken bekomme, denen ich mit Sport in letzter Zeit so mühelos davonlaufen konnte.

Es wird also wirklich Zeit, wieder in meiner Normalität anzukommen. Und die beinhaltet seit einem Jahr eben Sport. Muss sein. Möchte ich so. Um mich körperlich und seelisch wohl zu fühlen. Ganz zu fühlen. Bei mir zu sein.

Erstaunlich, wie viel therapeutische Wirkung Laufen und Kraftsport entfalten kann. Wobei die Pause die letzten Tage schon notwendig war. Ich habe mir jeden Tag die Nackenmuskulatur mit der Schleimrolle bearbeitet, um meiner Schulter etwas zu helfen und das hat tatsächlich etwas gebracht. Der Kalkeinschluss sorgt zwar immer noch dafür, dass ich bei bestimmten Bewegungen einen Schmerz wie leichten Muskelkater habe – aber das wird jetzt eben so bleiben. Damit komme ich klar. Weil ich weiß, was es ist. Und weil ich jetzt auch weiß, wann das Ganze so bedrohliche Ausmaße annimmt, dass ich eine Pause einlegen muss. Es ist wichtig, seine Grenzen zu verstehen und zu testen.

Mit dem Knie bin ich mir noch etwas unschlüssig. Ob es wirklich schon wieder voll einsatzfähig ist. Ich mache weiterhin meine Übungen zur Kräftigung der Stützmuskulatur, werde aber trotzdem morgen die Orthese zum Joggen noch einmal tragen. Im Alltag bin ich schon wieder ohne sie unterwegs und das Knie knackt gar nicht mehr. Finde ich gut!

Jetzt auf in den Tag und sehen, was er mir so bringt. Hoffentlich Zeit, mit dem Cintiq die Otter-Illustration zu bearbeiten.

Blasen gelaufen, nichts gelernt

Eigentlich war der gestrige Tag als eine Zeit des süßen Nichtstuns geplant. Zumindest ab dem späten Nachmittag.

Morgens bin ich um sechs Laufen gegangen und stellte fest, dass es sogar um diese Zeit draußen schon sehr, sehr stickig und warm war. Zumindest zwischen den Häusern. Die Strecke durchs Feld ging noch. Ich hatte ein kleines, entzückendes Erlebnis, als ein Jungreiher vor mir auf dem Feldweg saß, sich, als ich mich näherte, träge in die Luft erhob, zwanzig Meter weiter landete. Wieder auf dem Weg. Ich näherte mich. Er flog ein Stück weiter. Das Spiel trieben wir fünf, sechs Mal, er wirkte zunehmend empört und beleidigt. Bis er es dann irgendwann schnallte und sich ins Feld begab.

Um sieben Uhr radelte ich zum von K. empfohlenen Hipster-Rewe bei uns am Ort um einen direkten Vergleich zum Angebot des Extrem-Hipster-Rewe in Heidelberg durchzuführen. Erlebniseinkaufen sozusagen. Eigentlich wollte ich nur Tofu-Hack (das ich am Freitag beim Aldi vergessen hatte) und eine Sorte Hafer-Kokos-Schokomilch kaufen, die nur 38 Kalorien auf 100 ml hat.

Raus kam ich mit der Schokomilch, Mandelmilch, Tofu-Hack, Tofu-Geschnetzeltem, Gewürzen und … gepufftem Käse! Sowas hatte ich noch nie gesehen und musste es deshalb haben. Nicht gerade diättauglich, aber das spielte keine Rolle. Die Waldnymphe und ich haben das Zeug später, als sie ihren Samstags-G&T trank, andächtig verzehrt und waren davon entzückt. Kann man öfter holen.

Dennoch wird dieser Hipster-Rewe nicht mein zukünftiger Standard-Weidegrund werden. Er ist zwar doppelt so groß wie der in Heidelberg, vom Sortiment her aber nicht ganz so abgefahren. Und die Schoko-Kokos-Hafermilch schmeckt nicht so unendlich viel besser als die vom Aldi, so dass ich die Reise nicht jede Woche unternehmen werde. Außerdem ist dieses extravagante Einkaufsparadies sehr unübersichtlich. Wohl mit Absicht.

Nachmittags fuhr ich durch glühende Hitze zur Waldnymphe und wir haben Werewolf gespielt. Abends kam der Erklärfaun dazu und wir bestellten Pizza (ich hatte ein Pizzabrot und einen kleinen griechischen Salat. Sehr, sehr wohlschmeckend). Sahen uns dazu Kingsman an und waren begeistert.

Die Waldnymphe zog sich dann um zehn mit kleiner Migräne zurück und der Erklärfaun und ich gingen noch durch Heidelberg spazieren, um über römische Städtebildung, Spieltheorie in der Ökonomie, Nurture versus Nature, eklektische Architektur und Chtulhu zu sprechen. Übliche Themenrange bei uns. Dumm nur, dass Schlossbeleuchtung und die Stadt deshalb brechend voll war. Und ebenfalls dumm, dass ich meine Sandalen trug, die zum längeren Laufen nicht taugen. Ich habe sie nach Kilometer vier ausgezogen und bin barfuß weitergelaufen. Trotzdem hatte ich nach Kilometer sechs Blasen. Da waren wir dann aber zum Glück schon wieder zu Hause.

Heute morgen sind die Blasen immer noch da und ich bin – „die Asics stützen ja ganz anders!“ – trotzdem meine fünf Kilometer gejogged. Ich bin manchmal schon dümmer als zehn Meter Feldweg.

Nachher radle ich ins Gym. Lernfähigkeit passiert anderen Leuten!

Neue Welten und unbekannte Dimensionen …

Bratpfannenfolie. Bratkartoffeln ohne Öl. Läuft bei mir. #ohneunsinnabnehmen

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Nein, ich bin nicht die Enterprise, habe aber gestern meine neue und total aufregende Bratpfannenfolie getestet. Und die ist schon in gewisser Weise eine ganz unbekannte Kochdimension. Denn sie funktioniert tatsächlich ganz genauso wie angepriesen. Man legt sie in die Pfanne, macht die Herdplatte an, wartet die übliche Zeit und wirft dann das Bratgut hinein. Und siehe da – es läuft! Die Kartoffeln werden lecker knusprig, als hätte man Öl verwendet. Komischerweise dürfen aber Spiegeleier nicht mitspielen. Die sind explizit in der Bedienungsanleitung ausgeschlossen, weil sie wohl aus irgendwelchen Gründen doch festbappen. Magie oder so.

Aber sonst klebt wirklich nichts an der Pfanne fest. Vermutlich kann man eine halbe Sau drauf braten und die Folie lacht darüber. Stattdessen spült man das Ding aus der Raumfahrt (Vermutung meinerseits. Kommt doch alles aus dem All!) später einfach mit Wasser ab und sie ist wie neu. Ein echtes haushaltstechnisches Wunder. Ich bin sehr entzückt. Und werde jetzt in Zukunft wieder öfter Kartoffeln essen. Sie sind für Gemüse natürlich schon anständig energiedicht, bringen fast 80 Kalorien pro 100 Gramm mit – aber wenn man sie mit Zucchini, Paprika und Tomaten kombiniert, gleicht sich das wieder aus.

Obwohl die Portion am Ende nicht so groß war, wie ich erhofft hatte, wurde ich von meinem Abendessen trotzdem sehr gut satt. Konkret waren es: 300 Gramm Kartoffeln (219 Kalorien), 250 Gramm Zucchini (55 Kalorien), 150 Gramm Spitzpaprika (50 Kalorien), Teriyakisoße (30 Kalorien) und Gewürze (hauptsächlich Rauchsalz, Pfeffer und Curry).

Für 354 Kalorien eine Pfanne voll kann man nicht meckern. Dann noch eine Banane mit der guten Meridian-Erdnussbutter und ein Riesenbecher Magerjoghurt mit einem kleingeschnittenen Plattpfirsisch und ich war versorgt.

Ansonsten war ich weise und bin bei 37 Grad (im Ernst!) und Gewitterdrohung nicht laufen gegangen. Stattdessen war ich mit A., die ja wie gestern erwähnt, gerade ihre ersten Schritte in TESO unternimmt, in Tamriel unterwegs. Das war auch schön. Sie stellt sich deutlich schlauer an als ich damals. Insofern habe ich keine Bedenken, dass sie auch allein viel Spaß haben wird. Und sonst halt alle so – TGIF!

Äquatortaufe und Nerdstuff

Niemand hat mich mit Sekt geduscht oder von Bord geworfen (halt … nein, das waren die Pferde bei Windstille …) – aber ich habe einen neuen Ereignishorizont des Wahnsinns in sportlicher Sicht mit hoher Geschwindigkeit überflogen.

Gestern war das Wetter ja generell eher wechselhaft. Als mir ein Blick aus dem Fenster Trockenheit verhieß, sprang ich in die Laufklamotten und rannte los. Dumm nur, dass ich nach Osten geschaut hatte, unsere Hauptwindrichtung aber nun mal Westen ist. Und von dort kam eine sehr, sehr dräuende Wolkenwand. Naja, es waren fast dreißig Grad, da hatte ich wenig Bedenken, mich zu verkühlen (erst recht nicht, wenn ich in Bewegung bleiben würde) und so trabte ich eifrig vor mich hin.

Nach dem ersten Kilometer fing es leise an zu fisseln. Bis Mitte des zweiten Kilometers steigerte es sich dann zum ausgewachsenen Wolkenbruch und blieb bis Mitte des vierten Kilometers so. Als ich nach fünf Kilometern zu Hause ankam, hörte der Regen auf. Ich konnte meine Schuhe auskippen und mir die Dusche nach dem Laufen praktisch sparen.

Zum Glück bin ich ziemlich wasserfest und konnte meine triefenden (sogar die Unterwäsche!) Klamotten zum Trocknen problemlos aufhängen. Ich hatte Bedenken, ob meine Schuhe jemals wieder trocken werden würden, aber heute Morgen sind sie schon auf einem sehr guten Wege. Sollte ich sie eigentlich imprägnieren oder ist das keine so gute Idee? Muss ich mal das Internetz fragen.

Dieses Ereignis wäre nicht wirklich erwähnenswert. Immerhin ist Regen zum Glück ein in unseren Breiten sehr häufiges und nützliches Wetterphänomen, das in letzter Zeit ein wenig kurz gekommen ist. Nein, das Erstaunliche ist, dass ich die ganze Zeit einen irren Spaß hatte. Ich hatte an elektronischem Gerät nur den Imperator dabei, der aber keinerlei Probleme mit nasswerden hat. Mit ihm kann man ja sogar schwimmen gehen. Ich musste mir also um nichts Sorgen machen. Das Laufen, während ich immer nasser und nasser wurde, war einfach phänomenal! Die Luft war angenehm, das Geräusch der Tropfen beruhigend und es war nicht sehr windig. Außer mir waren nur noch zwei Fahrradfahrer unterwegs und ich fühlte mich pudelwohl.

Ist das jetzt das Zeichen für nahenden Irrsinn?

Wobei ich nicht weiß, ob ich das heute, bei zehn Grad weniger, auch noch so amüsant finden würde. Da hoffe ich einfach mal auf eine größere Regenlücke.

Nerdigerweise hänge ich immer noch sehr fest in TESO. Ich habe meinem putzigen kleinen Warden den Titel „Master Thief“ gegönnt, in dem ich auf der ganzen Spielwelt schwierig zu findende und ebenso schwierig zu stehlende Gegenstände ausfindig gemacht und erbeutet habe. Außerdem habe ich Freude daran, mit ihm die Public Dungeons überall auf Tamriel zu machen. Die meisten Bosse und Gruppenherausforderungen sind kein Problem für ihn. Seine Rotation ist ein stetiges Work in Progress. Ich benutze keine Guides, weil ich mehr Spaß daran habe, Dinge selbst herauszufinden.

Und Serien. An nerdigen Serien herrscht ja seit einiger Zeit kein Mangel mehr. Qualitativ zwar sehr durchmischt aber man findet immer wieder Perlen. Das Staffelfinale von American Gods hat sich mittlerweile so weit von der Buchvorlage entfernt, dass ich sehr gespannt bin, ob überhaupt noch etwas, was im Roman vorkam (außer den Namen der Personen), eine Rolle spielen wird. Leider muss ich jetzt lange warten, bis es weitergeht!

Aber zum Glück springt die zweite Season von Preacher in die Bresche! Auch hier hat man die Comichandlung mehr oder minder über Bord geworfen und hält sich nur an Personal und Flair der Vorlage. Und ich muss sagen … das sogar richtig gut! Wer auch immer Cassidy und Tulip besetzt hat – gebt dem Mann/der Frau einen Drink aus! Und der Saint of Killers ist so gruselig, dass einem ganz anders wird. Klar, Jesse ist auch fein. Ob Jody und T.C. überhaupt auftauchen werden, wenn die Comicvorlage nur noch grob tangiert wird? Ich fände es schade, wenn der Angelville-Storyarc zu sehr verändert würde. Da aber schon klar ist, dass nicht die Großmutter sondern der Vater Jesse zum Priesterdasein erzogen hat, ist das wohl nicht zu erwarten.

Ach, wird schon nett werden.

„Was esse ich heute so?“-Serviceteil:

Mittags gibt´s wieder Quarkporridge (das werde ich noch sehr, sehr lange essen!). Heute mit Heidelbeeren. Dazu Reste des Gemüses von gestern Abend, das ich wieder nicht ganz geschafft habe (zusammen 450 Kalorien). Abends mache ich mir eine Lizza (hurra! Mein Prollo-Kaufland hatte Lizza! Mal sehen, ob dieses Wunder von Dauer ist. Die sind Hipsternahrungsmäßig nämlich normalerweise seeeeehr mau bestückt. Nichtmal Mandelmilch ist da zuverlässig zu bekommen. dafür aber dieser mit Zucker gesüßte Sojamilchkram. Blerch) mit Spinat, getrockneten Tomaten und Ei (555 Kalorien). Dann noch ein Pfund Magerquark mit Flavour und Nektarinen (481 Kalorien) und ich bin bei 1486 Kalorien. Da ich noch Laufen gehen werde, wird es, um auf Erhaltungskalorien zu kommen, wohl noch ein Eiweißriegel zusätzlich werden.

59,5 Kilo am Compound Row

Das ist für mich eine echte Hausnummer. Zum ersten Mal habe ich mehr als mein Körpergewicht gezogen. Zwar nur drei Wiederholungen, aber angesichts der Tatsache, dass ich davor schon drei komplette Zehnersätze mit 50 Kilo hatte, fand ich es doch toll. Und wieder 109 Kilo an der Leg Press.

Ich mag ja Beinübungen nicht gerne und vermeide sie mit fadenscheinigen Ausflüchten. Umso erstaunlicher, dass nach einigen Wochen Pause meine Kraft dabei nicht geringer geworden ist. Ob das am Laufen liegt? Denn ich glaube, ich könnte sogar höher als 109 Kilo gehen. Und das sollte ohne konstantes Training und mit einer langen Faulheitspause eigentlich nicht möglich sein. Eine nette Vorstellung. Dass ich mir einige Beinübungen dank Laufen ersparen könnte.

Aber heute ist erst einmal Ruhetag. Muskelkater und so (Obwohl ich, wenn ich mir die Wettervorhersage so anschaue, besser heute noch einmal laufen sollte, bevor die nächsten Tage sintflutartiger Regen über uns hereinbrechen soll) . Und der unangenehme Fressflash, den man nach Tagen, an denen man mehr als gewöhnlich trainiert hat, manchmal entwickelt. Ich bin froh, dass ich auf der Arbeit bin und deshalb eine genau abgezirkelte Menge Essen habe. Kein „mehr“ möglich. Da meine Hauptmahlzeit auf den Abend fällt ist das dann in Ordnung. Da esse ich genug, um auch das übereifrigste Fresstierchen in meinen Muskeln zufrieden zu stellen.

Und das Video?

Tja. Kaum vorstellbar, aber bisher war der Lego-Movie völlig an mir vorbeigegangen. Zum Glück wurde diese Bildungslücke nun geschlossen. Und ich habe die ganzen bekannten Sprecher (Chris Pratt, Nick Offerman …) nicht erkannt. Ausgerechnet bei den beiden Genannten natürlich unverzeihlich. Aber ich bin nun mal kein sehr auditiver Mensch. Auf jeden Fall ein extrem schräger Film mit ziemlich wüsten Botschaften. Und ein kompletter Ausfall beim Bechdel-Test. Gerade bei Kinderfilmen finde ich das immer sehr traurig, wenn Mädchen derart unterrepräsentiert sind und nur als Sidekick/Love Interest des Hauptcharakters vorkommen dürfen. Aber immerhin hat sie eine eigene Agenda (angedeuteter Check beim Mako-Mori-Test) und darf Ideen haben, welche die Heldengruppe voranbringen (vorsichtiger Check beim Sexy-Lamp-Test). Da der Film in Sachen Repräsentation aber auch ansonsten unter jeder Hürde limbomäßig hindurchtanzt, lass ich es einfach gut sein. Der soll keinen Anspruch haben. Isso. Schade drum, denn so wenig mich Anspruchslosigkeit bei Popcornkino für Erwachsene kratzt, so sehr ärgert sie mich bei Kinderfilmen. Ich durfte mit Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter großwerden. Mit Lucy, dem Schrecken der Straße und der roten Zora. Mit der wütenden kleinen My und ihrer lakonischen großen Schwester. Wo es als Rollenvorbild nicht nur die toughe Outsiderin sondern eben auch das normale Mädchen gab. Wo das Hinterfragen von Normen eher en passant geschah. Und heute? Hm.

Trotzdem ist der wunderbar hirngewaschene Song natürlich in seiner tiefen Schwärze hervorragend. Und ein Ohrwurm!

Matschig im Kopf

Vegane Frühlingsrollen. Mit T.s Fingern. #memoiresdindochine

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Dass ich in den letzten Tagen so schreibfaul war liegt daran, dass mich entweder das ständig wechselnde Wetter, ein verschleppter Infekt, zu schlechter Schlaf oder kosmische Energien (Erdstrahlung durch Wasseradern! Feng Shui! Der Drache der Traurigkeit!) kreislaufmäßig so fertig gemacht haben, dass ich zwar alle Aktivitäten bis zu einem gewissen Punkt mitmachen konnte, den Rest der Zeit aber völlig apathisch neben mir stand.

Also will ich heute mal konsequent auf Ruhe setzen, habe zwar gejogged (die letzten paar Kilometer waren ein echtes Durchbeißen. Dennoch sehr hübsche Rundenzeiten), werde jedoch nicht ins Gym gehen, sondern maximal nach Lust und Kreislaufstand Bodyweightübungen machen, damit ich die optimalen Zeiten dafür haben kann.

Essenstechnisch setze ich derzeit sehr stark auf Quark in allen seinen Formen (Porridgematsch, Quarkfluff und dergleichen mehr), weil ich auch zu Banane bin, um zu kochen.

Unabhängige Projektidee: Im Running-Thread im Ohne-Unsinn-Forum wurde über T-Shirts gesprochen. Ich glaube, ich werde nächste Woche mal ein paar typographische Designs für „I run because I really like food“, „I run because it´s good for me. Also, because I like to eat. A lot.“ Und „I run because punching people is frowned upon“ machen. Und die dann wahrscheinlich als Download für Spreadshirt zur Verfügung stellen, falls jemand mag. Als AI- und PNG-Files. Kann man mit den AIs sogar die Farbe bestimmen.

Mal sehen, wie ich zeitlich dazu komme.