Dat Nerdstuff

Matschig im Kopf

Vegane Frühlingsrollen. Mit T.s Fingern. #memoiresdindochine

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Dass ich in den letzten Tagen so schreibfaul war liegt daran, dass mich entweder das ständig wechselnde Wetter, ein verschleppter Infekt, zu schlechter Schlaf oder kosmische Energien (Erdstrahlung durch Wasseradern! Feng Shui! Der Drache der Traurigkeit!) kreislaufmäßig so fertig gemacht haben, dass ich zwar alle Aktivitäten bis zu einem gewissen Punkt mitmachen konnte, den Rest der Zeit aber völlig apathisch neben mir stand.

Also will ich heute mal konsequent auf Ruhe setzen, habe zwar gejogged (die letzten paar Kilometer waren ein echtes Durchbeißen. Dennoch sehr hübsche Rundenzeiten), werde jedoch nicht ins Gym gehen, sondern maximal nach Lust und Kreislaufstand Bodyweightübungen machen, damit ich die optimalen Zeiten dafür haben kann.

Essenstechnisch setze ich derzeit sehr stark auf Quark in allen seinen Formen (Porridgematsch, Quarkfluff und dergleichen mehr), weil ich auch zu Banane bin, um zu kochen.

Unabhängige Projektidee: Im Running-Thread im Ohne-Unsinn-Forum wurde über T-Shirts gesprochen. Ich glaube, ich werde nächste Woche mal ein paar typographische Designs für „I run because I really like food“, „I run because it´s good for me. Also, because I like to eat. A lot.“ Und „I run because punching people is frowned upon“ machen. Und die dann wahrscheinlich als Download für Spreadshirt zur Verfügung stellen, falls jemand mag. Als AI- und PNG-Files. Kann man mit den AIs sogar die Farbe bestimmen.

Mal sehen, wie ich zeitlich dazu komme.

Test-Wasserballon

Wolftattoo_Test

Man kann in einer Überschrift mehrere Themen verbinden! Und das mit nur einem zusammengesetzten Wort!

Als erstes natürlich: Mein nächstes Tattoo. Die Waldnymphe hat mich fotografiert und ich habe meinen ersten Entwurf mal an die richtige Stelle platziert. Ob ich damit zufrieden bin, weiß ich noch nicht. Denn eigentlich wollte ich nie Tattoos an Stellen, die ich ohne die Hilfe mehrerer Spiegel nicht sehen kann. Die Stelle meiner Wahl – über dem rechten Beckenknochen – wurde aber generell als „echt prollig“ abgetan und nun bin ich verunsichert. Vielleicht fotografiere ich mich noch einmal, um den kompletten Bezug zum schon Vorhandenen auf dem rechten Arm zu haben.

Am Samstag wollte der Erklärfaun sowieso in unsere Tattoobutze, da könnte ich mich mal beraten lassen. Obwohl dort Samstags immer der Papst im Kettenhemd steppt und man ewig warten muss. Mal sehen.

Und als zweites Element der Überschrift: Wasser. Immer noch vier fucking Kilo davon auf den Rippen! Ich spüre es deutlich und komme langsam in die jetzt-nervt´s-Zone. Am besten eine komplette Woche ganz ohne Sport oder was? Das kann´s ja auch nicht sein!

Auf jeden Fall erstaunlich: Früher hätte ich behauptet, dass niemand solche Schwankungen merken könnte. Aber mittlerweile sind vier Kilo Wasser echt ein ganz anderes Lebensgefühl. Vor allem: Nicht nur, dass der Dreck am Bauch sitzt … nun reiben auch manchmal, wenn ich mich seltsam bewege, meine Oberschenkel beim Laufen wieder aneinander! Das geht mal gar nicht. Das muss aufhören. Aber was soll ich außer Brennnessel/Grüntee trinken und Sport ausfallen lassen noch machen? Wieder Defizit essen? Bringt bei Wassereinlagerungen grade mal überhaupt nichts, wäre also nur eine Panikreaktion.

Abwarten. Ruhig bleiben. Die Notausgänge befinden sich an den Seiten.

Ich habe ein Monster erschaffen!

Gestern hatten der Erklärfaun und ich Datenight zu zweit, weil die Waldnymphe mit ihrer besten Freundin saunieren war. Wir sind erst etwas spazieren gegangen (die Tatsache genießend, dass wir so schnell marschieren konnten, wie wir wollten!), haben uns dann in einem Café einen Salat und einen Flammkuchen gegönnt, haben im Real noch einen Pott Ben&Jerry´s erstanden und uns dann auf die Couch verfügt.

Vorgeblich, um „Let´s dance!“ zu gucken (eines unserer guilty pleasures, ähnlich wie GNTM). Aber dann stellte ich fest, dass einer der Teilnehmer exakt wie der Rate-Djinn bei Akinator aussieht, woraufhin der Erklärfaun „Akinator?“ fragte, ich es ihm zeigte und ab da war der Abend ein einziges Herumgealbere.

Wir haben Feldherren aus dem dreißigjährigen Krieg (Piccolomini), fiktive Figuren (Felix Krull) und sogar den Imperator (den aus Warhammer, nicht den Star-Wars-Imperator oder mein Fitnessarmband) raten lassen. Sind dann soweit gegangen, es mit Malkav zu versuchen. Gerieten in Diskussion, ob Malkav nun Geschwister hatte (als Toreador-Spielerin bin ich von der Unterstellung, Malkav und Arikel wären Geschwister, nicht ganz so entzückt) und lachten albern, als die Frage „hat Deine Figur einen großen Penis“ kam.

Ja, Akinator ist schon ein nettes Spielzeug.

Trainingsmäßig lief gestern außer den vielen Schritten dank des ausgedehnten Spaziergangs nichts. dafür war ich heute morgen schon Laufen (meine Mutter hat mir einen Sport-BH geschenkt. Großartiges Teil, leider scheuern die Träger und damit ist es raus!) und bin mit dem Fahrrad bis nach Mannheim gefahren, um Shiratakinudeln zu kaufen. Die Sportkalorien brauche ich heute aber auch dringend, weil J1 seinen Geburtstag feiert und es in der gewählten Lokalität eher deftige Sachen zu essen gibt. Klar, Salat ginge immer. Aber ich mag keinen Salat. Ich bin eine Vegetarierin, die keinen Salat mag (manchmal schon, aber dann meist nur Tomaten-, Gurken- oder Kartoffelsalat). Ist das poetische Gerechtigkeit?

Chapernack

Fahrradtour ins Blaue. Solange es noch angenehm kühl ist. #radfahren

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Gestern hatte ich einen sportlich gesehen sehr zweigeteilten Tag. Ich bin um halb fünf aufgewacht (die Vögel brüllen wie bescheuert im Moment), bin direkt aufgestanden und Laufen gegangen, habe um halb sechs eine Tasse Kaffee getrunken, mich dann aufs Fahrrad geschwungen und bin eine Stunde nach Heidelberg geradelt, um dort an den Wohnungstüren von Waldnymphe und Erklärfaun alberne, Warhammer-thematisierte Zeichnungen anzubringen (einen teetrinkenden Tyraniden und eine Kharadron Overlady im Bikini, wem das etwas sagt), die sie überraschen können, sobald sie heute abend nach hause kommen.

Dann wieder eine Stunde zurückradeln (ich habe festgestellt, dass am Rande von Heidelberg ein gruseliges reiche-Hipster-Ghetto namens „Bahnstadt“ am entstehen ist. SUV-Paradies in klinisch sauber. Eklig), beim Lidl vorbei und Lebensmittel einkaufen und um kurz nach neun war es mir dann auch schon zu warm, um noch irgendetwas zu tun.

Also habe ich alle Rolläden runter, alle Fenster aufgemacht und bin den Rest des Tages zu Hause herumgeschlumpft. Habe eine Folge American Gods geschaut, in ESO meinen Babywarden weitergelevelt, mir Anansi Boys gekauft und angefangen es zu lesen … all´ sowas.

Heute bin ich auch um fünf aufgestanden und war Laufen. Dumm, dass das Gym erst um neun aufmacht, sonst könnte ich noch im Kühlen trainieren.

Der Tag wird wohl ähnlich ablaufen: Von neun bis halb elf im Gym, dann in die abgedunkelte Wohnung und eine kühle Brise durch die nach allen Himmelsrichtungen offenstehenden Fenster genießen.

Ich habe echt temperaturmäßig eine sehr, sehr kleine Komfortzone!

Geek Pride Day

… war gestern (wegen des ersten Tages des ersten Star Wars Films damals, 1977).

Wir haben nicht wirklich zelebriert, aber das wäre ja auch nicht im Sinne des echten Geekdoms. Wir haben uns zum frühstücken bei der Waldnymphe getroffen (ich habe große Mengen Obstsalat mitgebracht) und sind dann zum Luisenpark gefahren, wo wir geplant hatten, einen angenehmen Tag des Spazierengehens zu verbringen. Als wir allerdings um kurz nach elf Uhr vormittags dort ankamen und an beiden Kassen eine über hundert Meter lange Schlange auf die Straße ragte (plus eines verrückten alten Mannes, der seine Mini-Boombox herumtrug und laut Elvis-Songs plärrte), traten wir den strategischen Rückzug an.

Das Exotarium in Weinheim schien uns ein ruhigeres Ziel. Ein Wald mit hübschen und nicht einheimischen Bäumen – das konnte bestimmt was.

Es war auch tatsächlich sehr schön, wir genossen Frieden, Stille, verschlungene Wege und Mammutbäume, um dann später in einem netten alten Gasthaus mit hübscher Lounge vornedran noch etwas zu trinken. Dann gondelten wir nach Hause und schliefen zusammen auf der Couch ein. Klingt nach einem Märchenanfang, da aber niemand von unseren Tellerchen gegessen hatte und auch keine hundert Jahre vergangen waren, als wir wieder aufwachten, ging der Erklärfaun mit seinem Best Buddy einen Männerabend verbringen und die Waldnymphe und ich mit J1 grillen.

Ich habe gestern also Unmengen von Brot vertilgt – erst beim Frühstück und dann noch Js großartiges Kräuterbaguette. Dementsprechend viel Kohlenhydrategewicht zeigt mir heute die Waage an. Macht mir aber nicht viel aus. Das gibt sich auch wieder. Und das leckere Brot war es definitiv wert. Ich betrachte Brot mittlerweile ähnlich wie Schokolade: Als einen seltenen, unglaublich leckeren Genuss, den man zelebrieren sollte. Und wie bei Schokolade fällt mir das Aufhören sehr schwer.

Heute halte ich als Einzige im Büro die Stellung und bin mal gespannt, wie viele Leute überhaupt in den Verlag kommen!

Vorsichtiger Optimismus betreffs Körperfettwaage

Mein neuer ESO-Charakter. An seinem Farbschema arbeite ich glaube ich noch!

Man hat ja gehört, dass die Omron auch so seltsame Schwankungen im KFA anzeigt, wie andere Waagen es dank Wasser beim Gewicht tun. Deshalb bin ich nicht völlig fröhlich und begeistert, da mich ja schließlich jederzeit der Hammer treffen kann. Oder könnte. Was weiß ich! Aber trotzdem kann ich einen Anflug von „Hurra!“ nicht verhindern, wenn mir meine Körperfettwaage zwar 300 Gramm mehr als letzte Woche (jetzt: 59,0 Kilo) aber dafür nur noch 23,7% Schmalz anzeigt! Plus einer dementsprechenden Nachkommasteigerung im Skelettmuskelanteil. Langsam komme ich von „normal“ zu „fit“. Finde ich gut. Sollte aber nach einem halben Jahr sportlicher Betätigung auch drin sein. Ich erwarte nicht, von Null auf Hundert zu einem Muskelgöttchen zu werden – aber Fortschritt sichtbar zu erleben hat etwas immens Beruhigendes. Außerdem natürlich: Die Omron hat mir den Grundumsatz auf 1318 Kalorien pro Tag angepasst. Das ist ordentlich mehr. Weshalb ich es nicht wirklich glauben wollte. Aber der TDEE-Calculator sagt dasselbe. Das heißt … hurra, mehr essen! Ab Juni. Jetzt noch nicht.

Weitere Entwicklung: Ich glaube, dank der ganzen Muskeln ist mir ein ganz klein wenig seltener kalt. Das mag aber auch an der Jahreszeit liegen. Und der Erklärfaun hat auch viel Fett ab- und dann viel Muskeln zugenommen und friert immer noch so sehr wie ich. Muss also nicht sein.

Ansonsten ist im Job weiter fröhlicher Stress angesagt, der mir aber erstaunlich wenig ausmacht. Läuft irgendwie. Und gestern hatte ich auf der Heimfahrt noch ein spannendes Erlebnis, in dem ich nämlich im Stau stehend beobachten durfte, wie auf der Parallelfahrbahn ein Typ in Osteuropa-Chic (Unterhemd, Adidas-Sporthosen) von Polizisten aus einem dunklen 5er BMW gezogen, in Handschellen gelegt und gefilzt wurde. Ich dachte, so läuft das nur in Filmen ab. Aber nein, Life imitates Art. Wie es weiterging konnte ich dann nicht beobachten, weil ich im Stau vorankam.

Und ich versuche, ein wenig Zeit in Tamriel zu verbringen und meinen kleinen Warden durch die Gegend zu scheuchen. Im Moment ist das Spiel natürlich gnadenlos überfüllt. Besonders in den neuen Gebieten, weshalb ich auf die alten ausweiche … wo sich die Leute aber auch auf den Füßen stehen. Am Wochenende werde ich früh aufstehen, laufen gehen und dann die morgendliche Stille im Spiel ausnutzen, um ein wenig Stimmung einzufangen. Da ich dieses Wochenende sowieso ganz für mich bin, weil meine Beziehungskonstellation beim Warhammer Fest ist (beide sind begeisterte Spieler – für mich ist nur der Anpinsel-Part interessant und nur dafür fliege ich nicht nach England), habe ich viel Zeit.

Brückentag gibt´s allerdings nicht. Ist auch nicht schlimm. Was hingegen definitiv schlimm wird: Der Stau heute Abend beim Heimfahren. Der wird garantiert episch!

Gebremste Erdnussbutter

Geburtstagsgeschenk für J1. Ich hoffe, er freut sich!

Gestern hat sich das Laufen gehen, dabei den Patch für Morrowind herunterladen, Duschen und Essen kochen sehr harmonisch ineinandergefügt, so dass ich tatsächlich nach dem Abendessen ganz gemütlich mit den drei J.s ESO zocken konnte. Wir haben einen Dungeon gemacht und uns dann darauf konzentriert, unsere neuen Warden-Charaktere zu bauen. J1 und ich sind ganz aufgeregt, dass wir mit den Mörderbären herumspringen dürfen, weil wir diesmal für „Dämmätsch“ zuständig sind. Außerdem natürlich schöne Fertigkeiten wie „Bird to the Face!“ und „Shalk tot he Groin!“, die beide nicht so heißen, mit diesen Ausdrücken aber perfekt beschrieben sind. Es sieht also durchaus so aus, als hätten wir auch in nächster Zeit Spaß an der Welt der Elder Scrolls.

Auch schön aber stressig: Mein Arbeitgeber ist gleich mit zwei Spielen auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres vertreten (die Liste wurde gestern veröffentlicht). Das bedeutet bis zur endgültigen Entscheidung noch jede Menge Arbeit für die Abteilung. Schachteln anpassen, Deko basteln … all´ sowas. Und ausgerechnet jetzt gehen meine zwei Kollegen in Urlaub. Na, wird schon werden!

Im Moment warte ich gierig darauf, dass die Waldnymphe bei Meridian Erdnussbutter bestellt. Meine ist nämlich leer und ich muss auf PB2 zurückgreifen. Nichts gegen PB2. Tolles Zeug mit wenig Kalorien … aber es schmeckt nur dann nach Erdnussbutter, wenn man schon lange keine Erdnussbutter mehr gegessen hat. Und vor allem nicht das göttliche Mana, das Meridian produziert.

Bei vielen Light-Produkten merkt man die reduzierten Kalorien nicht oder kaum, da bin ich sehr zufrieden. Limonaden zum Beispiel. Oder einige Käsesorten. Magerquark. Dergleichen eben. Aber irgendwie scheint das bei Erdnussbutter nicht wirklich zu greifen. Die Schokovariante schneidet für mich zwar etwas besser ab – aber hat man Großartigkeiten wie echte, leckere Erdmandelbutter dagegen, ist da nichts zu wollen.

Ich werde in Zukunft lieber weniger und dafür die vollkalorische Variante essen.

Und weil ich heute Abend eh einkaufen gehen muss, kann ich mir zum Übergang ein kleines Glas Bio-Erdnussbutter kaufen.