Training

Ausgebremst

Gestern war ich noch voller Begeisterung darüber, wie gut es mit der hohen Schlagzahl bei den Bench Dips klappt, da hat meine dämliche Kalkschulter direkt beschlossen, dass das so ja auf keinen Fall weitergehen kann.

Und das passiv-aggressive Mistding tut das natürlich nicht bei der Übung selbst, sondern wartet, bis ich schlafen gehe. Dann wache ich irgendwann mitten in der Nacht davon auf, dass meine Schulter so sehr schmerzt, dass ich den Arm nicht mehr bewegen kann. Tolle Sache.

Und wie der Orthopäde schon sagte: Eine OP macht so etwas in den meisten Fällen nur schlimmer. Na, großes Kino. Damit zu leben lernen ist nicht einfach. Was soll ich auch machen? Auf Sport, der die Schulter belastet, verzichten? Keine Lösung. Möchte ich erstens nicht und ist zweitens auch nicht eingrenzbar, weil die Schulter schließlich auch durch Laufen schlimmer wird – warum auch immer!

Fragt man das Internet, sollte sich eine Kalkschulter irgendwann von selbst geben. Oder auch nicht – sie „verharrt“ offenbar auch ganz gerne mal. Trotzdem scheint man im Web eher positiv gestimmt, was eine Behandlung angeht, als mein Arzt, der aber generell ein ziemlicher Pessimist zu sein scheint, der mir auch schon wegen „zu viel Sport“ (brennt’s? Ich mache deutlich weniger Sport, als empfohlen! Ich komme nicht auf eine halbe Stunde täglich, wenn man das zusammenrechnet!) eine sofortige Frühvergreisung samt kaputten Gelenken prophezeit hat.

Vielleicht gehe ich einfach noch einmal zu einem anderen Orthopäden.

Und bis dahin lege ich Tage ein, an denen ich starke Belastung der Schulter vermeide. Ich frage mich, ob die Schulter Seilspringen ähnlich negativ bewertet wie Laufen. Beides hat objektiv gesehen wenig mit dieser Körperregion zu tun – aber Logik scheint man nicht unbedingt anwenden zu können.

Die Dips werde ich erst einmal durch Planks ersetzen. Die habe ich bisher noch nie gemacht und ich glaube, so ein bisschen Körperspannung tut mir ganz gut. Ich bin im Mittelteil immer noch zu schwammig. Die ersten Sätze sind schon erledigt und ich muss sagen … alter Schlappen, das zieht rein! Dummerweise ist Plank aber auch belastend für die Schultern.

Langsam weiß ich wirklich nicht mehr, was ich außer Squats machen kann, ohne dass mir die beschissene Kalkschulter reingrätscht! Aber vermutlich ist die rein statische Belastung bei Planks zumindest mal weniger reizend für die Bizepssehne (dort sitzt der Kalkeinschluss wohl) als die ständige Bewegung beim Laufen oder bei Dips.

Ach, Sport macht schon ganz schön kaputt!

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Niedlichkeit, Bench-Dips und immer noch Hüpfen

A dark moon rising

Hier war vorher eine Zeichnung. Aber ich will niemanden mit zu Explizitem auf den Wecker fallen, also gibt’s lieber ’nen harmlosen Werwolf. 🙂

Ich wurde mir gestern bewusst, dass ich mit meinen drei Sätzen Bench-Dips tatsächlich jeden Tag 75 Stück davon mache. Das war ein ganz schöner „Wow!“-Moment. Fünfundsiebzig! Das hat sich so langsam reingesteigert. Dazu dann noch jeden Tag 600 Sprünge mit dem Seil, die immer zügiger laufen, obwohl ich sie im Moment sogar in schweren Winterstiefeln (also meinen Springern – Nomen est omen!) mache. Ich liebe es, wenn man merkt, dass man in einer Sportart Fortschritte macht! Wenn die Technik selbstverständlicher wird. Wenn man sich nicht mehr nur darauf konzentrieren muss, überhaupt die Grundform der Übung hinzubekommen, sondern sich langsam daran macht, das Ganze besser aussehend und effektiver werden zu lassen.

Bleibt die Tatsache, dass mir Bodyweight immer mehr Spaß macht, während ich immer widerwilliger ins Gym gehe, weil dort so viele Leute sind. Das ist keine Entwicklung, die ich so haben möchte! Das spielt nur der Angststörung und sozialen Phobie in die Hände. Ich muss unter Menschen. Muss aus meiner Comfort Zone heraus. Denn wie wichtig es ist, mich immer wieder über die aktuellen Grenzen hinaus zu fordern, sehe ich ja an der Katze: Hat mich Butzels pure Anwesenheit zu Beginn maßlos gestresst, freue ich mich jetzt jeden Abend darauf, wenn sie angelaufen kommt und es ist unglaublich erholungsfördernd, dass sie zumindest einen Teil der Nacht bei mir im Bett schläft.

Was mich zur Niedlichkeit bringt: Heute Nacht bin ich irgendwann aufgewacht und sie lag neben mir. Auf der Seite und so weit unter der Decke, dass nur Kopf und Vorderpfoten herausgeschaut haben. Also ein perfektes Spiegelbild zu mir. Das fand ich absolut entzückend. Natürlich kein Foto gemacht, weil das Telefon nachts nicht im Schlafzimmer ist.

Egal wie: Ich habe mich mit Butzel als neuen Faktor in meinem Rückzugsort nicht nur arrangiert, sondern sie aktiv integriert. Was bedeutet, dass es wichtig und richtig ist, der Angst und dem Zorn die Stirn zu bieten.

Und deshalb sollte ich auch mehr ins Gym gehen und nicht immer allein vor mich hin trainieren. Ich habe mich schon dazu durchgerungen, entgegen meines ersten Impulses, nächstes Jahr mit Waldnymphe und Erklärfaun auf einen Einladungscon zu gehen, auf dem ich nur eine Handvoll Leute kenne, da sollte es auch noch drin sein, sich den doch immer gleichen Besuchern des Gym zu stellen.

Mehr Seilspringen, mehr Lebkuchen …

Neue Sporthosen. Mit Bonus-Katzenhintern. Und Totenköpfen. #Workout #sportswear

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Ja, das war gestern eine verdammt gemischte Bilanz. Das mit der Selbstkontrolle üben wir noch … Denn, auch wenn das Seilspringen immer besser wird, ich mittlerweile 200 Sprünge am Stück schaffe, ohne mich zu verheddern und auch konditionstechnisch langsam in sinnvolle Regionen vordringe, so nützt das doch alles nichts, wenn es in der Firma das alljährliche Advents-Glühweinfrühstück gibt, ich zwar keinen Glühwein (und auch nicht die alkoholfreie Variante der Zuckerplörre) trinke, dafür aber bei den guten Lebkuchen völlig eskaliere und mal eben so meinen Gesamt-Tagesumsatz verfresse. Ich habe dann den Rest des Tages nur noch ein bisschen Tofu und Handkäse gegessen, um wenigstens auf mein Protein zu kommen. Trotzdem – nicht gut. Gar nicht gut! Da war nicht die geringste Möglichkeit, mich zurück zu halten. Völliger Autopilot.

Der Erklärfaun meinte zwar tröstend, dass er drei Jahre gebraucht hätte, um zu normalem (was ist schon „normal“?) Essen zurück zu finden – aber ich habe das Gefühl, bei mir wird es eher schlechter als besser. Klar, ich halte mein Gewicht. Klar, ich esse 90% der Zeit gesund, clean, blabla. Aber die zehn Prozent der Eskalation machen mich völlig fertig. Was, wenn es irgendwann 20% werden? Und dann 30%? Was, wenn ich nie wieder intuitiv essen kann? Was, wenn ich zu doof bin, schlank zu bleiben?

Gerade ist das kein schöner Gedankenort. Und da hilft es nur ein bisschen, dass ich es problem- und bedauernsfrei geschafft habe, meine Nikolaus-Schokoladentüte, die man vom Verlag jedes Jahr geschenkt bekommt, direkt an den Kollegen für dessen kleine Patentochter weiterzugeben. Das war ja auch einfach, weil es verpackt war. Verpackte Lebensmittel wegschenken kann jeder Anfänger.

Nein, ich bin sehr unzufrieden mit mir.

Der Überall-Noob-Faktor und noch mehr Erdnussmehl

Letzteres gab es gestern im Konjakpudding als Nachtisch. Ein halber Liter Pudding mit Backkakao, Haselnuss-Flavdrops, Erdnussmehl und verdünnter Milch für um die hundert Kalorien. Sehr lecker aber auch hier war mir der Erdnussgeschmack nicht dominant genug, um die Zusatzkalorien zu rechtfertigen. Ich werde das Erdnussmehl künftig also hauptsächlich als Bananenaufstrich und im Sojaghurt verwenden. In diesen Bereichen strahlt es und die geschmackliche Gnadensonne leuchtet über dem Haus. Dieses Pathos ist absolut angebracht. Das Zeug ist das Mana der Götter.

Beim Seilspringen geht es voran. Mittlerweile schaffe ich achtzig Sprünge am Stück, ohne mich zu verheddern. Natürlich nicht ständig, das ist nur mein Maximum. Aber ich sehe eine Verbesserung. Und das ist mir beim Sport wichtig: Stetige Verbesserung, damit ich motiviert bleiben kann. Derzeit bin ich selbstverständlich noch weit von den utopischen „Och, ich mach so zwei-, dreitausend Sprünge“ Verhältnissen des Erklärfaun entfernt. Meine Einheiten sind eher im Bereich drei- bis vierhundert. Und selbst das macht mich ganz schön fertig. Seltsam, wie man durch Laufen, Crosstrainer, Krafttraining Ausdauer entwickelt und die einem bei einer neuen Sportart wieder so überhaupt gar nichts bringt! Start bei Null.

Und zusätzlich zu meiner Herumnooberei habe ich gestern der Waldnymphe bei ihren ersten Schritten in TESO geholfen. Sie hat noch nie am Computer gezockt, besitzt zwar eine PS4, macht damit aber maximal Puzzlegames wie die Fables-Umsetzung mit Bigby Wolf („The Wolf Among Us“). J1 hat ihr TESO auf ihrem neuen Laptop eingerichtet, Discord samt Zugang zu unserem Server auch gleich dazu – aber das bedeutet ja nicht, dass sie sofort in allem drin ist. Wenn ich mich an meine ersten Schritte in einem 3D-Game erinnere, stellt sie sich verdammt schlau an. Für mich war damals, April 2005, das Startgebiet der Tauren in WoW hauptsächlich Gras, weil ich es nicht kapiert habe, meine Kamera vom Boden wegzubekommen. Nach Ultima Online war WoW wirklich zu viel des optisch Guten!

Ich freue mich darauf, wenn sie aus der Tutorialmission kommt. Dann können wir zusammen spielen. Natürlich mal wieder mit den beiden Wölfen. Unseren Charakteren. Ich habe Rhys ja schon seit Morrowind in TESO nachgebaut, nun gibt es also auch noch Jamie. Culinary Diversity ist dort auch zu erwarten. Immerhin strotzt Tamriel vor interessanten Rezepten und Zutaten (und nein, damit meine ich nicht die aus Skyrim bekannte Riesenzehe …). Im Internet findet man manche auch zum Nachkochen mit irdischen Zutaten. Port Hunding Cheese Fries, Sweetrolls, Garlic Chowder, Orcish Bratwurst in Bun, Whiterun Cheese Baked Trout … Klingt doch alles super!

Aber jetzt erst einmal aufs Wochenende freuen. Heute mit Buddha Bowl, Käsekuchen und Plätzchen beim Vampirespielen, morgen Bastelabend mit dem Erklärfaun.

Und zum Abschluss ein Video aus den Fünfzigern, als man weder Fatlogic noch Fat Acceptance erfunden hatte und wusste, dass man eben verdammt nochmal weniger essen muss, um abzunehmen …

Damals ging das irgendwie noch, heute ist das „genetisch“ und „Umweltgifte“ und „Zucker macht abhängig“. Klar. Keep telling you that!

Dem Erdnussfetisch frönen

T.s Weihnachts-Space Orc.

Ich mag Lebensmittel, bei denen die Zutatenliste aus einem Wort besteht. Das gibt mir warm fuzzies. Und ich mag Erdnussbutter. Leider passt die nur selten ins Budget, weil sie rein energiedichtemäßig schon gewaltig zuschlägt.

Aber zum Glück gibt es … Erdnussmehl! Eigentlich als low carb-Mehlersatz zum Backen gedacht, macht es sich für die Hälfte der Kalorien geschmacklich 1A in Joghurt. Und kostet zehn Euro pro Kilo weniger als PB2! Und hat nur ein Drittel der Zutaten! Na gut, PB2 hat drei Zutaten und Erdnussmehl nur eine … aber da die beiden anderen bei PB2 Salz und Zucker sind, muss ich die nicht unbedingt dabeihaben. Salzen kann ich selbst und Zucker kommt in Form von Früchten dazu. (Doof, dass man’s überhaupt dazu sagen muss, aber weder der Hersteller des Erdnussmehls noch der von PB2 haben mich in irgendeiner Form gesponsert! Alles selbst erworben!)

Klingt echt fast zu gut, um wahr zu sein. Ich habe es auch erst geglaubt, als mein Sojaghurt damit gestern so unglaublich lecker war, dass ich es bereut habe, schon satt gewesen zu sein. Etwas „crunchier“ als mit PB2. Soll heißen, man hat eine leicht körnige Konsistenz, wie von gemahlenen Nüssen, mit dabeigehabt. Fand ich aber nicht störend, sondern im Vergleich zur Glätte von PB2 sehr angenehm.

PB2 hat dafür aber auch die Schoko-Variante. Die ist genial. Ob ich das mit Backkakao simulieren könnte? Kommt auf einen Versuch an.

Eigentlich dann ja definitiv ein Fall für die Culinary Diversity-Wölfe! Die dürfen dann etwas vorstellen, was ich am Wochenende damit herstelle. Oder bekommen wieder ein Gemüse oder eine Frucht.

Heute wird jedenfalls der Mittagsporridge mit dem Mehl verfeinert. Ich bin gespannt. Ich habe es direkt beim Kochen mit den Haferflocken, dem Flohsamenschalenpulver und dem Wasser verrührt und die Konsistenz wurde noch teigiger als gewöhnlich.

Ich liebe Erdnuss!

Ansonsten läuft es vor sich hin. Ich mache auf der Arbeit des Öfteren Hüpfpausen. Wie andere Leute Rauchpausen. Nur ohne Krebs.

Ich bin immer noch sehr unkoordiniert und schaffe maximal 40 Sprünge ohne mir das Seil anzuhauen. Mühsam, Einhörnchen und so. Das kommt alles noch. Es ist deutlich komplizierter, als mit dem Laufen anzufangen. Kommt mir zumindest so vor. Ich kann noch gar nicht wirklich auf korrekte Atmung achten, weil ich damit beschäftigt bin, einen perfekten Rhythmus zu finden. Eins nach dem Anderen und nicht alles auf einmal. Kein mir sehr naheliegendes Konzept!

Seilspring-Noob

Dunkelheit am Morgen. Regen. Das Rhein-Main-Gebiet verliert schlagartig jede Autofahr-Restfähigkeit. Soviel zur Entspanntheit meines Arbeitsweges.

Außerdem hat Butzel Brombeerschorle gestern den Fernseher heruntergeworfen. Keine Ahnung, wie sie das hinbekommen hat, da das Teil locker dreimal so schwer ist wie sie. Zum Glück funktioniert er noch. Hat auch nicht zur Tiefenentspannung beigetragen, da ich nun Horrorvisionen habe, was sie heute in meiner Abwesenheit zerstören könnte … Tja, Freuden des Katzenbesitzes!

Noch mehr „außerdem“: Wie man sieht geht’s mit den Weihnachtsgeschenken wild voran. Ich bin praktisch auf der Zielgeraden, habe mir aber noch ein Zusatzbild für die Waldnymphe aufgeladen. Weil ich es so wollte. Mal sehen, ob es bis zum Urlaub dafür noch genug Mittagspausen gibt …

Aber nun zum eigentlichen Thema. Dem Seilspringen. Meiner kleinen Cardio-Alternative zum Laufen. Die große Cardio-Alternative ist der Crosstrainer. Aber so ein Seil hat man einfach überall dabei, kann es in der Tasche lassen und dann wo man möchte ein bisschen hüpfen. Eigentlich ideal! Aber – und das ist ein überraschendes und plötzliches „aber“ – irgendwie muss man das auch lernen! Echt jetzt – Seilspringen! Etwas, das man im Kindergarten stundenlang getan hat. Und als Erwachsener steht man plötzlich doof da, haut sich alle paar Sprünge das Seil an den Fuß, kommt in keinen Rhythmus, macht bekloppte Zwischensprünge … wiesu denn bluß?

Ich bin mittlerweile zwar immer noch keine Star-Athletin, würde mich aber auch nicht mehr als gnadenlos unkoordiniert bezeichnen. Der ganze Sport das letzte Jahr hat viel für mich getan. Ich sollte das doch hinbekommen. Sollte und so.

Aber Jammern bringt gar nix. Also bleiben zwei Dinge: YouTube und stetiges Üben. Auf YouTube gibt’s massenhaft gute Anleitungsvideos. Für alles. Also auch zum Seilspringen. Und das Üben … ja, das erledige ich im Lager auf der Arbeit. Da störe ich wirklich niemanden und kann leise vor mich hin fluchen, wenn ich nach dreißig Sprüngen wieder mal hängenbleibe (immer am rechten Fuß. Aber es liegt am rechten Handgelenk, da habe ich eine merkwürdig unrunde Bewegung drin, das muss ich ändern).

Auf jeden Fall – Hauptsache Bewegung auch in der dunklen Jahreszeit!

Zu essen gibt’s heute (Überraschung!) Quarkporridge mit einem Miniapfel (Aldi hat diese anderthalb Kilo Tüten mit zu kleinen oder zu hässlichen Äpfeln. Die sind lecker und günstig). Abends dann Rosenkohl aus dem Ofen und dazu ein bisschen Handkäse.

Der Kuchen ist eine Lüge

Weihnachtsgeschenk für Frau Schwan. Romantik und Blut, genau ihr Ding.

Nein, ist er nicht. Er ist einfach nicht da.

Eigentlich war für Sonntag Familienfeier behufs des Geburtstages der Vatereinheit geplant, komplett mit allen Neffen, Nichten, Geschwistern und diesmal sogar von meiner Seite aus mal allen Beziehungsteilnehmern. Aber gestern rief mich die Muttereinheit an: Beide Elterneinheiten krank, nix mit Feier. Keine Schwarzwälder (auf die der Erklärfaun sich aus lokalpatriotischen Gründen sehr gefreut hatte), kein Splitterkuchen, keine Linzertorte, kein gar nix.

Es soll im Dezember nachgeholt werden. Allerdings ist das weniger meine Sorge. Viel mehr treibt mich um, dass die Elterneinheiten krank sind. In unserer Familie ist man entweder gesund oder tot, überspitzt gesagt. Krankheiten, die das Absagen eines Festes verursachen, müssen wirklich kurz vor der spanischen Grippe liegen.

Ich werde heute Mittag mal vorbeischauen. Zwar wurde entrüstet abgelehnt, dass ich für sie einkaufen und kochen könnte, aber man weiß schließlich nie …

In der Firma herrscht auch allgemeines und unspezifisches Gekränkel und sogar mir ging es heute Morgen nicht allzu prickelnd. Ich hoffe, das liegt nur an diesem merkwürdigen, plötzlichen Frühlingswetter und wächst sich nicht zu einer Erkältung aus. Das könnte ich nämlich überhaupt nicht brauchen. Ich muss noch vier Weihnachtsgeschenke zeichnen! Vier habe ich schon geschafft (Erklärfaun, Waldnymphe, Frau Schwan und Voller Napf plus Gang), vier müssen noch. An J1 und D.s bin ich dran, für T. habe ich zumindest eine Idee und für A. und E. … mal schauen! Im Zweifelsfall P0rn, da freuen sie sich immer. Weihnachtlicher P0rn.

Plötzlicher, unerwarteter Themenwechsel.

Gestern bin ich in der Mittagspause tatsächlich im Lager gehüpft und es ging sehr gut. Ich habe niemanden gestört und da ist endlich mal richtig Platz, dass das Seil nirgendwo drandonnert. Außer natürlich meine Füße. Ich bin noch sehr anfängerhaft-unkoordiniert. Aber das sieht dort zum Glück niemand. Und es wird hoffentlich bald besser.

Abends waren Frau Schwan und ich im Wald laufen. Aber es war schon so dunkel, dass wir das wohl nicht wiederholen. Man hat die Strecke zwar fast für sich, aber richtig entspannend ist anders!

Am Wochenende geht’s erst einmal wieder ganz normal ins Gym. Schön Crosstrainern und an die Gewichte.

Essenstechnisch plane ich wieder, da es sich als zu aufwändig (rein mental) herausgestellt hat, immer spontan zu sein. Ich habe mir Gefrier-Ziploc-Beutel gekauft und koche zwei Ladungen Rosenkohl vor, fülle die mit etwas Kokosöl und Gewürzen in die Beutel und muss das Ganze dann abends nur noch in die Auflaufform kippen, um Ofengemüse zu erzeugen. Selbiges für zwei Portionen Bohnen. Oder doch lieber Salat vorschnibbeln? Mal sehen, wie ich Sonntag so drauf bin. Dann noch Kürbissuppe vorbereiten und die Woche ist durch. Dank Konjakpudding als Sättigungsnachtisch läuft auch das Defizit. Obwohl ich heute Abend und morgen wohl wieder mindestens Erhaltung essen werde. Mühsames Einhörnchen. Sehr mühsam.

Und weil der Kuchen keine Lüge war … ein bisschen GLaDOS zum Abschluss