Ernährung, Training, Weniger

Wassereinlagerungen und Wicked Abs

Seit ich mich nicht mehr wiege, sondern nach Spiegel und Klamottensitz gehe, bekomme ich Wassereinlagerungen weniger mit. Zwar schon und es ist immer noch blöd – aber es macht mich nicht mehr so wütend. Gestern Nacht bin ich vermutlich zwei Liter Wasser losgeworden. Dabei hatte ich noch nicht einmal besonders viel getrunken. Und ich esse sehr viel schlimme Kohlenhydrate in Kartoffelform. Aber das kümmert meinen verrückten Körper ja selten. Er lagert Wasser ein, wenn er es für angebracht hält.

Heute werde ich wieder einen regulären Trainingstag einlegen. Ich freue mich schon sehr. Ich habe im Moment eine emotional stressige Woche. Menschkontakte reiben mich gerade stark auf. Da ist Sport ein feiner Ausgleich. Vorgekocht ist schon (das lief am Dienstag eins A. Vielleicht sogar etwas viel), Sportrucksack liegt im Auto.

Anderes Sportthema. Ich bin mir unsicher, was Reverse Crunches betrifft. Ich sehe dazu einige Varianten und habe auch schon mehrere ausprobiert – und irgendwie scheinen sie unterschiedliche Muskeln anzusprechen. Oder kommt mir das nur so vor?

Lange Zeit habe ich sie mit gestreckten Beinen von ganz unten bis über Kopf gemacht. Nun habe ich mal eine andere Variante mit angezogenen Beinen und ganz langsamem Absenken ausprobiert (siehe oben. Hauptsächlich weil der Hund so putzig ist). Was stimmt nun? Oder sind das völlig verschiedene Übungen und sie werden nur manchmal gleich benannt?

Tatsache bleibt natürlich, dass man meine Abs nur dann sieht, wenn ich mal grade nicht von einem Doppelzentner Gemüse einen Kugelbauch habe. Dann aber tatsächlich schon. Besonders die Abgrenzung zu den Seiten. Finde ich gut. Trotzdem ist da noch eine ordentliche Fettschicht drüber. Ich schätze locker eine gute Fingerbreite. Man kann zumindest reinpetzen.

Ich habe mir überlegt, ob es eine gute Idee wäre, J1 anzubieten, gemeinsam abzunehmen. Ich habe ihn so lieb und Angst, dass er mit seinem Gewicht Gesundheitsprobleme bekommt (who am I kidding … die hat er schon!). Ich will ja noch weiter runter und vielleicht motiviert es ihn, wenn wir gemeinsam TDEE ausrechnen und so. Er ist als Physiker ja Technikfex und bestimmt mit Zeug wie MyFitnessPal zu kriegen. Und Low Carb könnte ihm als Fleischesser auch gut gefallen. Ich weiß aber nicht, ob das nicht zu frech reingeredet wäre. Man will ja auch nicht der blöde Besserwisserarsch sein, der mit „ja, guck, bei mir hat das geklappt, also muss es das bei dir auch!“ anrutscht. Das hilft niemandem.

Vielleicht fühle ich mal ganz vorsichtig vor, wenn wir allein reden. Was ich dann sage, muss ich aber noch gut überlegen.

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Nach hinten-unten

Wunder der Technik. Oder so …

Die letzte Physiotherapiestunde hat mir glaube ich bisher am Meisten gebracht. Oder es war die Summe der vorherigen Stunden. Aber besonders hilfreich schienen mir tatsächlich die Übungen und Erklärungen zu meiner Haltung. Und natürlich das „Ihre Schulterblätter heben sich zu sehr ab. Sie sollten immer darauf achten, ihre Schultern nach hinten-unten zu ziehen.“

Was tatsächlich angenehm ist. Aufgerichtet lebt es sich leichter, besonders mit einer Kalkschulter, die in mehr Umgebungsmuskeln eingebettet werden möchte.

Kommt einem nur lebenslange Konditionierung quer. Ich möchte meine Schultern nicht nach hinten-unten ziehen, da das meine Brüste betont. Und ich konnte meine Sanduhrfigur noch nie leiden. Ich wollte schon immer ein körperlich möglichst neutrales Wesen sein. Als das dank Pubertät nicht mehr klappte, war wohl unbewusst das „neutralfressen“ eine Lösung. Ich möchte bittesehr von niemandem in sexueller Hinsicht wahrgenommen werden. Und wenn man fett ist, ist man automatisch neutral, weil einen 95% der Bevölkerung nicht attraktiv finden.

Diese Lösung war’s dann bekanntermaßen doch nicht und schon damals hat es nur begrenzt geholfen, weil ich immer (zu) große Brüste hatte, völlig unabhängig vom BMI. Die mussten dann auch zusätzlich noch versteckt werden. Meine Lösung zu dicken Zeiten waren Schlabbershirts. Mache ich jetzt nicht mehr, weil ich eine andere Ästhetik für mich gefunden habe. Aber die Konditionierung bleibt: Bloß nicht „Brust raus“, was sich aber leider automatisch ergibt, wenn man die Schultern nach hinten-unten zieht.

Weshalb ich jetzt alle paar Minuten aufschrecke und meine Haltung korrigiere.

Themensprung. Über diesem Post sieht man den Grund, warum mein Job vermutlich nicht so bald von Maschinen übernommen werden wird. Ich habe eine Seite gefunden, die Lineart automatisch koloriert (Danke an das Internetisbeautiful-Subreddit!). Und selbst mit Farbvorgaben hat das eher etwas vom Fingerfarbenmaltag im Kindergarten. Aber ich finde es trotzdem faszinierend. Hier zum Vergleich meine händische Kolorierung.

Die Seite hat mehrere Modi, mit denen man spielen kann und läuft sehr flott. So ein kleines Bällchenbad, in dem man seinen Grafiker abgeben kann. Da plantscht er/sie dann fröhlich herum, lacht sich schlapp und stört nicht beim Einkaufen.

Ernährung, Training, Weniger

Some may be from showing up, others are from growing up …

Training und Physio gestern waren großartig. Es hat mir beides sehr, sehr gut getan. Auch wenn ich (hurra, soziale Angststörung!) die Hälfte von dem, was ich machen wollte, nicht tun konnte. Wie üblich – jemand belegt das Gerät und ich traue mich nicht, hinzugehen. Oder noch extremer: Jemand ist grob in der Nähe des Geräts und ich traue mich deshalb auch nicht, hinzugehen. Blöd. Aber prinzipiell war es trotzdem super. Ich bin so glücklich, dass ich überhaupt wieder etwas für die Schultern/Oberarme/Brust machen darf, da ist es egal, dass es erst einmal nur Kraftausdauer ist.

Ich bekam Hoffnung gemacht, dass der Kalkklumpen tatsächlich durch manuelle Therapie verschwinden könnte. Das ist wirklich eine echte Achterbahn – jeder sagt etwas Anderes! Denn gestern war ich schon wieder bei einer anderen Therapeutin. Bisher hatte ich nicht zweimal dieselbe Person. Mal sehen, wie lange ich das noch hinbekomme. Eigentlich sollte ich alle durchhaben.

Und ausnahmslos jeder, der an meiner Schulter werkelt, sagt etwas zu meinen Tattoos. Schon erstaunlich, da Tattoos ja mittlerweile in allen Gesellschaftsschichten angekommen sind. Aber meine sind schon speziell. Es zahlt sich aus, selbst zu entwerfen. Man bleibt einzigartig. Keiner der inflationären Traumfänger, Delphine (die waren eher Neunziger), pseudo-Vintages, verschnörkelten Striche oder Hipsterklötze. Meine Tattoos sind archaisch, für die meisten Betrachter unverständlich und eigentlich nur für mich allein attraktiv. Mein Ziel, wie eine skythische Eismumie auszusehen, habe ich jedenfalls fast erreicht. Eventuell noch die Jagdszene auf Hüfte oder Schulter, aber das zu zeichnen wird wieder ein halbes Jahr dauern. Manchmal habe ich Zweifel, ob meine Bemalung das richtige ist, weil es doch so ganz anders ist, als jedes Tattoo, das ich bisher gesehen habe. Aber dann bin ich wieder völlig sicher, dass es zu mir gehört. Eine gute Übung für meine Dissoziation. Meine Tattoos fühle ich eher als Teil von mir, als meinen Körper.

Mein Körper ist derzeit nicht nur schulterstressig. Ich habe einen besseren Arsch als jemals zuvor, bin mit dem Spiegelbild (in Klamotten) recht zufrieden … und dann passe ich nicht in meine Lieblingsjeans. WTFLOLBBQ? Die ganzen Beinübungen haben meine Waden aufgepumpt. Da ist echt kein Fett („If it jiggles it ain’t muscle“ – nee, da jiggled rein gar nix!). Und trotzdem ist es eine Wurstpellenübung, Skinnyjeans da drüberzupopeln.

Und natürlich der nun besser geformte Hintern. Ich passe schon in die Hosen rein … nur nicht gut! Und das saugt gewaltig.

Ich muss noch schrumpfen. Sehr.

Und das wird dieses Wochenende wieder recht unmöglich, da heute Schwiegermutter1 Geburtstag feiert und morgen Magespielen angesagt ist. Mit Voller Napfs Kochkünsten. Das wird eine Übung in Selbstbeherrschung. Als ob das bei Futter jemals geklappt hätte! Essen und ich – das läuft nur, wenn einer nicht da ist. Ich kann keine Mäßigung. Ich bin und bleibe Sith und „only a Sith deals in absolutes“. Ist Essen da, esse ich es auf. Ist keins da, macht mir das nichts und ich bin auch zufrieden.

„Ich nehme nur ein Stück“ … haha, gruselig!

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Familie Urmensch isst auswärts

Dass ich weder von der Fat Acceptance- noch von der Health at Any Size-Bewegung auch nur das Geringste halte, dürfte ich im Laufe der Zeit klargemacht haben. Sie hätten mich zu meinen dicken Zeiten fast eingefangen und damit zu einem Leben mit Dauermedikation und in Unbeweglichkeit verdammt (dieses „Fathlete“-Gerede finde ich immer wieder amüsant. So lange ich auch in meiner luschigen Freizeitsportler-Form um solche „Athleten“ Kreise rennen und lachen kann, ist es schlicht eine Lüge, dass Dicke alles machen können, was Dünne können) und tun das täglich immer noch mit verwundbaren dicken Jugendlichen. Leuten die Hoffnung auf und die Möglichkeit zu einem gesunden Leben wegzudiskutieren, weil man selbst nicht willens ist, mal die Gabel hinzulegen, ist schlicht boshaft.

Aber auch eine kaputte Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit. Und deshalb fand ich den (natürlich Tumblr-) Rant einer FA-lerin darüber, dass man Hungersignalen immer nachgeben sollte, weil der Körper schließlich wüsste, was er will/braucht, interessant. Nicht wegen des „iss immer, egal wann“-Geschwafels, sondern weil sie das Argument brachte, dass man ja offenbar bei allen anderen Signalen nicht auch anderes vermuten würde. Es gibt keine falschen Durstsignale. Oder wenn man auf Toilette muss. Oder müde ist.

Nur Hunger kann „mir ist langweilig“, „ich habe Durst“, „ich bin wütend“ oder eben auch „ich brauche Nahrung“ bedeuten. Warum ist das so? Warum kann man „Appetit“ mit „Hunger“ verwechseln? Was hat uns das evolutionär für Vorteile gebracht? Ich meine, der Mensch ist doch sowieso als Buffetfräse konzipiert, die bei Bereitstellung gern mal ein komplettes Mammut verputzen kann. Warum dann noch Appetit mit praktisch allem anderen verknüpfen? Vielleicht, weil wir die fiesesten Verfolgungsjäger der Erdgeschichte sind, die man eher mit „Langeweile = Appetit“ dazu bringen kann, nochmal ein paar öde Stunden hinter dem Gnu herzutraben, bis es endlich tot umfällt, als sich darauf zu verlassen, dass die Umgebung schon interessant genug ist, die Horde bei der Stange zu halten.

Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Onkel Gronk trabt voran, neben ihm Tante Hurg, irgendwo am Horizont verschwindet die Gazelle. Die Kinder jammern „wann sind wir endlich da?“, „ich muss aufs Klo!“ und eben auch „ich hab’ Hunger!“. Das trägt doch immens zur Motivation bei, die Beute auch zu schnappen, damit die Brut endlich die Klappe hält. Vor allem, wenn die endlose Steppe mit ihren aufregenden Beigetönen Onkel Gronk schon seit zehn Kilometern das sich entwickelnde Hirn aus den Ohren langweilt. Und dann wieder nur Maden und Wurzeln? So saftig so ein proteinreicher Engerling auch sein mag, den dritten Tag hält Gronk das nicht aus.

Langeweile als Appetit-Auslöser. Ja, ergibt schon Sinn.

Nur dass heute das Supermarktregal nicht groß erlaufen werden muss. Langweilig ist es natürlich trotzdem. Und da sind wir dann an dem Punkt, an dem man zwölftausend Jahre nach Gronk genauer hinhören muss, um festzustellen, wann man dem Körper und seinem Genörgel besser den Finger zeigt, um nicht aufzugehen wie ein Hefeteig.

Tante Hurg kocht heute übrigens keine Maden, sondern schwankt zwischen Misosuppe und immer noch Kartoffeln/Tomaten/Quark. Beides fein. Beides keine Gazelle.

(Als Kind habe ich von irgendeinem alten Verwandten einen ebenso betagten Roman über eine Urmenschenhorde bekommen, den ich rückhaltlos geliebt und tausend Mal gelesen habe. Definitiv keine Kinderliteratur, hatte Wissensstand und Moral der Fünfziger, war aber die Einstiegsdroge in meine {Vor-}Geschichtsbesessenheit. Ich komme ums Verrecken nicht mehr auf den Titel. Nur zwei Namen blieben im Gedächtnis „Edgar“ und „Wanja“. Plus dass es einen Ich-Erzähler gab. Verdammt, das Buch hätte ich gern wieder! Völlig egal, dass das Ganze ungefähr so korrekt war wie der von mir ebenfalls geliebte Film „10.000 B.C.“ Siehe oben.)

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Einmal mit Profis

Taped by a pro. 😊 #physiotherapie #kinesiotape #kalkschulter

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Gestern hatte ich wieder Krankengymnastik. Diesmal hatte ich die CD mit den Daten des MRT dabei und zwei der Physios haben sich das Ding sehr interessiert angesehen. Offenbar hat es ihnen auch geholfen, denn die eine der beiden, bei der ich dann anschließend auch die Stunde hatte, konnte mir schon viel mehr zu Aussichten und Vorgehensweise sagen. Diesmal wurde wieder zart von einer OP abgeraten. Ich gebe zu, langsam in dieser Beziehung etwas unwillig zu werden. Einigt euch!

Aber prinzipiell war die Session wirklich gut. Es wurde an mir gezogen und geschoben und ich musste sehr viel gegenhalten, was jetzt erst einmal eher banal klingt, sich im Endeffekt aber als gar nicht mal so unanstrengend herausgestellt hat.

Danach bekam ich die Schulter noch professionell getaped und habe mir einen Trainertermin speziell für Geräte für oberen Rücken/Rotatoren geholt. Wobei ich nicht genau weiß, was die Rotatoren mit der Schulter zu tun haben. Na, ich halte mich an das Urteil des Profis. Nur weil ich das Zeug zeichnen kann, habe ich noch lange keine Ahnung davon!

Apropos zeichnen … ich habe von einer alten Freundin einen Auftrag bekommen, bei dem ich nicht weiß, ob ich darüber lachen oder beleidigt sein soll. Zitat „Und ähm … wenn es um erotische Zeichnungen geht habe ich immer zuerst Dich im Kopf. Hat sich im Laufe der Zeit irgendwie so festgesetzt.“

Nein, nicht beleidigt. Das ist eher amüsant. Und es gibt Schlimmeres, für das man Menschen im Gedächtnis bleiben kann! Na, mal sehen, was ich für sie tun kann.

Essenstechnisch war es mir gestern für alles zu schwül und ich habe die Hälfte meines Abendessens ausgelassen. Jetzt fürchte ich mich ein wenig davor, wie unleidlich ich heute Vormittag am Ende des Fastenfensters sein werde. Zum Glück steht heute kein Meeting an – ich kann einfach die Kopfhörer auf die Ohren packen und für mich alleine mies gelaunt sein, während ich fröhliche Reklamesachen bastle (würg). Werbung. Die hässliche Beule des Grafikerberufs, um die man nur selten ganz herumkommt. Ich wünschte, im echten Leben wäre es so einfach wie im Internet, in dem man dank Big Brother Google nur noch bizarr unpassende Targeted Ads sieht (wenn überhaupt, Websites, die wollen, dass ich Adblocker ausschalte, können mich mal gernhaben), die davon ausgehen, dass ich, wenn ich einmal eine Handyhalterung fürs Auto gekauft habe, jede Woche eine neue haben möchte. Das ist immerhin schon wieder lustig.

Nerdcontent: Bethesda hat auf der E3 Elder Scrolls VI angekündigt. Mit dreißig Sekunden Landschaft. Und über die nächsten DLC für ESO gesprochen. Werwolf-DLC! Hurra und so! Leider wird das der Dungeon-DLC für’s Spätjahr, so dass es wohl keine Verbesserungen für uns Werwolfspieler geben wird (hübschere Formen, mehr Fellfarben …) und man nur in irgendwelchen Verließen auf Hircines Tierchen einprügeln darf. Der Outdoor-Quest-DLC wird in Murkmire angesiedelt sein, was mich indifferent zurücklässt. Argonische Kultur ist nicht mein Interessensgebiet. Aber wenn es dort so hübsch wird wie in dem kleinen Teil von Shadowfen, den man im Thieves Guild-DLC besuchen durfte, ist es zumindest eine Reise wert.

Abends habe ich nur kurz mit den zwei Js in ESO herumgetobt, da mein Physiotermin sehr spät lag. Aber zumindest weiß ich nun, wo in Cyrodiil der Monster-Head-Händler herumlungert. Wenn er denn da ist.

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Stiftung Hosentest bleibt noch unzufrieden

Heute Morgen habe ich meine H&M-XS-Sommerhose, die letztes Jahr gut ging, getestet. Zu spack. Noch viel zu spack. Das Einhorn nähert sich weiter eher mühsam.

Aber, wie gestern schon gesagt: Derzeit bin ich Wassereinlagerungsmäßig ein komplettes Spaßbad mitsamt Kinderparadies (diese großen Betonpilze, von deren Hut Wasser wie ein Vorhang läuft. Oddly specific aber sieht man echt oft im Kleinkind-Badebereich).

Und ich esse viel diese Woche. Rein volumenmäßig natürlich schon von vorneherein. Gemüse ist viel. Aber auch nur geringes Defizit. Ich mag bei diesem Wetter keine Misosuppe essen. Zu waaaarm.

Jetzt noch ein unaufgeregter Arbeitstag (meine Redakteure sind gesammelt in Urlaub, da wird nur Kleinkram kommen) und dann Wochenende!

Heute Abend der mittlerweile sehr eingebürgerte „Warhammer-Spaziergang“, wenn der Erklärfaun und ich am frühen Freitagabend lange durch die Felder streifen und über Warhammer-Lore, Vulkane, die Entstehung von Allem-das-kein-Wasserstoffatom-ist, Bodyweight-Training, Zeppeline und praktisch alles Interessante sprechen, was man in plötzlichen Gedankensprüngen unterbringen kann. Der Erklärfaun und ich sind uns da sehr ähnlich. Das Großartigste ist immer noch, dass der Anarcho-Kapitalist und die sozialistische Anarchistin gemeinsam über Dinge wettern können. Wir sind in diesem Szenario so diametral, dass wir schon wieder nebeneinanderliegen. Horseshoe-Theorie schlägt zu, denke ich mal. Eine Art stressiges Superhelden-Team aus Ayn Rand, Bakunin und manchmal kommt die Waldnymphe mit Hegel im Gepäck zu Besuch. Ich muss dieses Bild aus dem Kopf bekommen, sonst zeichne ich das noch …

Mal sehen, was Samstag ist. Geplant haben wir noch nichts.

Obwohl … ein bisschen schon. Ich war gestern im Super-Asia-Market und habe einen Spontankauf getätigt. Weil es direkt gegenüber der Shirataki stand, die ich brauchte, habe ich ein Paket Kokosmehl mitgenommen, das ich nicht brauchte. Weil es ein Drittel dessen kostete, was man bei Amazon oder im Müller zahlt. Und weil ich mal wieder Pfannkuchen essen möchte. Pfannkuchen!

Ich habe seit bestimmt zehn Jahren keine mehr selbstgemacht. Und schon gar nicht mit Kokosmehl und Proteinpulver, wie ich es jetzt vorhabe. Mal sehen, ob das nicht eine Menge ungenießbaren Teigmatschs ergibt.

Also definitiv ein kleines Abenteuer!

Entweder nach diesem Rezept:

Zutaten für Pfannkuchen (WTF … sechzehn?)

  • 3 große, reife Bananen
  • 6 Eier
  • 85 g Kokosmehl
  • (Kokosöl zum Braten)

Zubereitung

Erhitzen Sie eine Pfanne auf dem Herd (mittlere Stufe). Vermengen Sie Bananen, Eier und Kokosmehl in einem Mixer und fügen Sie noch eine Prise Salz hinzu. Der Teig sollte dickflüssig sein. Wenn er zu dünn sein sollte, fügen Sie noch 1 bis 2 TL Kokosmehl hinzu.

Bestreichen Sie die Pfanne mit etwas Kokosöl und backen Sie die Pancakes portionsweise. Sobald sich auf der Oberseite Blasen bilden und die Unterseite schön gebräunt ist (etwa nach 2-4 Minuten), wenden Sie die Pancakes zum Fertigbacken.

Oder nach diesem:

Deine Einkaufsliste:

  • 2 EL Kokosmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 4 Eier
  • 4 EL Kokosmilch oder Vollmilch

So bereitest du die Kokosmehl Pfannkuchen zu:

  1. Vermenge alle Zutaten bis du eine gleichmäßige und flüssige Masse hast. Am besten klappt das mit einem Mixer.
  2. Erhitze eine Pfanne mit Kokosöl.
  3. Gib einen Suppenschöpfer Teig in die Pfanne. Nach dem Wenden kannst du deine Pfannkuchen, Eierkuchen oder Palatschinken genießen – wie du sie nennst, bleibt dir überlassen.

Oder nach diesem:

Zutaten

  • 3  Eier
  • 5 TL, gehäuft Kokosmehl
  • 11 EL Kokosmilch
  • 1 Prise(n) Salz oder zusätzlich n. B. Zimt und Süßstoff
  • Butter

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 10 Min. Ruhezeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Eier, Kokosmehl und Kokosmilch mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Evtl. je nach Größe der Eier etwas mehr Kokosmilch hinzugeben, sodass der Teig recht flüssig ist.

Wer einen herzhaften Belag auf die Pfannkuchen legen möchte, nun nur noch eine Prise Salz hinzugeben. Für süße Pfannkuchen nun eine Prise Salz, sowie Zimt und Süßstoff nach Belieben unterrühren.

Den Teig mindestens 10 Minuten andicken lassen.

Butter in einer Pfanne erhitzen und je einen Suppenlöffel des Teiges in die Pfanne geben, verstreichen und von beiden Seiten goldbraun backen.

Welches Rezept gewinnt und was ich genau mit Proteinpulver ersetze, weiß ich noch nicht.

Hurra für Pfannkuchen!

 

 

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Richtige Richtung?

Mein Werwolf als Disney-Prinzessin. Eigentlich ging es um das Banthu, das Reittier.

Heilung geht voran, bilde ich mir ein. Ich komme schon viel besser durch den Tag und habe viel weniger Angst. Es ist sehr erschöpfend, mit tagelanger niedrigschwelliger Panik zu leben, die in den seltsamsten Momenten hochkocht. Führt zu schlechtem Schlaf und auch dazu, dass ich vermutlich trotz guten Defizits derzeit kein Gewicht verliere. Denn Angst und Schlafmangel sind bekanntlich zwei heftige Ursachen für Wassereinlagerungen. Und da ich eh zu monströsen Zyklusschwankungen neige, bin ich garantiert bei locker vier, fünf Kilo Wasser im Gewebe.

Zum Glück habe ich es geschafft, mich nicht zu wiegen. Das hätte nur zur Panik addiert. Maßstab bleibt Hosengröße und Spiegel. Alles „weiche“ Kriterien aber letztendlich das, was ich brauche. Ich bin im Normalgewichtsbereich, habe mithin gute gesundheitliche Voraussetzungen und will nur kosmetisch/sportlich abnehmen. Und dieses Endgame findet nunmal mehr im Spiegel als auf der Waage statt.

Und ich sollte endlich damit ins Reine kommen, dass ich tatsächlich „curvy“ bin. Nicht das „curvy“ der Fat Acceptance-Leute, für die das ein Synonem für „komplett rund“ ist, sondern ich habe breite Hüften, große Brüste und eine sehr schmale Taille. Mein Ideal mag das elfengleich-Androgyne ohne weibliche Merkmale sein … erreichen kann ich das nicht, ohne ins Untergewicht zu rutschen. Und selbst dann wäre ich vermutlich kein ätherisches Wesen, sondern eine immens mies gelaunte, knochige Banshee, die jeden und alles verflucht.

Wenn eine dicke Kuh dünn wird, ist sie eben noch lange kein Reh. Aber vielleicht ist sie so eine Eringer Kampfkuh aus dem Wallis. Und das sind fiese Muskelbündel.

Wenn ich nur wieder gescheit in den Kraftsport reinkäme! Ich mache derzeit echt nichts außer jeden Tag Morgensport (und das sind nur Squats und zwei Sorten Crunches), bei Gelegenheit zwei, dreimal die Woche Joggen und Fahrradfahren. Das ist erbärmlich und reicht nichtmal zum Erhalt. Ich setze Hoffnung in den Motivationseffekt der Krankengymnastik.

Jetzt auf in einen Tag voll Reklamezeug (es reicht nicht, die Spiele zu machen, man muss sie auch bewerben. Leider. Reklame ist furchtbar!) und in der Mittagspause endlich wieder richtig fein Werewolf-Zeichnen! Gargamel und Disney-Princess sind nett, aber halt wenig herausfordernd.

Oder ich lese mein frisch erworbenes Comic „Son of Dathomir“ weiter, das die Lücke für Darth Maul zwischen Palpatines Angriff auf Mandalore und Mauls Auftauchen in Rebels schließen soll. Angeblich. War ein Tipp aus dem Star Wars-Subreddit. Große Spannung und Vorfreude. Ich bin Darth Maul-Fangirl, seit Ray Park zum ersten Mal die Zähne gefletscht hat.

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„Feinimacht!“ – Belohnungen ohne Essen?

Bild für den Erklärfaun. Darth Gargamel. Manchmal will man’s gar nicht wissen!

Ich bin stolz auf mich. Seltenes Ereignis und vermutlich zu früh und unverdient (Holy Relativierung, Batman!) aber ich habe seit gestern Morgen keinen einzigen Call of the Void-Moment mehr gehabt! Und das ohne Medikamente. Also, fast. Ich habe Hoffnung, die Talsohle durchschritten zu haben. Es könnte psychisch aufwärts gehen.

Und dass ich das geschafft, durchgehalten und dabei noch funktioniert habe, macht mich stolz.

Ich würde also gern einmal nett zu mir sein und mich belohnen. Aber … womit?

Das erste, was mir einfällt, ist etwas zu Essen. Ein Eis. Das zweite auch. Die Salzmandel-Ritter Sport. Das dritte ebenso. Gummibären/Jellybeans. Und das vierte auch. Falafelteller beim Olé-Olé-Superdöner in der FuZo.

Ich bin nicht in der Lage, mir eine nicht-Nahrungs-Belohnung auszudenken. Denn alles, was ich haben will, kaufe ich mir eigentlich auch. Bücher, Pflegeprodukte, Spiele, Klamotten, Urlaubsreisen.

Und das, was ich mir versage, wäre auch ein wenig Overkill, weil ein Ford Capri oder ein B-Manta zum Restaurieren (don’t judge. Ich liebe diese Autos!) nicht eben zu „24 Stunden ohne Panikattacke“ passt. Und auch nicht zum Bankkonto, wenn man auf eine Schifffahrt um die britischen Inseln spart.

Ausflüge machen wir auch dann, wenn wir wollen. Ganz ereignisunabhängig. Sei es nun Wochenendwandern, Kino oder einen Tag auf dem Warhammerfest in Düsseldorf.

Was bleibt also … außer Essen? Eine gute Botschaft sendet es jedenfalls nicht an mein Unterbewusstsein. Denn die mit-Essen-belohnen/betäuben-Sache haben wir schon durchexerziert und sie ist mittelfristig eher so scheiße.

Ich bin für Ideen dankbar!

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Kultur, Haare und Star Wars

Neue Kunsthalle, Mannheim. #kunsthallemannheim

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Ach, was für ein großartiges langes Wochenende! Ich hatte zwar nur den Sonntag, um mich wirklich zu erholen – aber ich glaube, guter Freizeitstress hilft mir auch, meine Angst-Spikes loszuwerden.

Am Donnerstag hatten die Waldnymphe und ich eine schöne Werewolf-Session, dann haben wir mit dem Erklärfaun zu Abend gegessen (Gemüse mit Erdnussbutter) und sind dann in Solo. Hach, große Liebe für diesen Film! Nach der Enttäuschung, die The Last Jedi mit seiner brutalst möglichen alles-anders-alles-neu-aber-alles-schlechter-Attitüde (bis auf das Walker-Design. Die überarbeiteten AT-ATs sehen bombastisch aus) für mich darstellte, war dieser Film wie ein in-den-Arm-nehmen-und-über-den-Kopf-streicheln für die alten Hardcore-Fans. Corellia/Coronet City sah aus wie Corellia aussehen muss, der Trench-Warfare-Ausflug stellte einen sich erstaunlich harmonisch einfügenden Bruch zur sonstigen WWII-Ästhetik dar, die Charaktere waren glaubhaft und amüsant und von hübschen Details wie der abgefrästen Sat-Schüssel, dem „I hate you“ – „I know“, dem Sith-Holocron und Bobas Rüstung im Background gar nicht zu reden.

Über die zeitliche Einordnung des Films konnten der Erklärfaun und ich uns mit Wonne die Köpfe heiß reden (SPOILER!!!!), denn ich war der Meinung, Maul hätte seine kriminellen Unternehmungen nach der Übernahme Mandalores aufgegeben (fünfte Staffel Clone Wars). Und Obi Wan tötet Maul ja als Ezra 15,16 ist (dritte Staffel Rebels). Ezra ist so alt wie Luke/Leia, womit es ein echt enges Zeitfenster gäbe, in dem Solo angesiedelt sein könnte. Aber man weiß natürlich nicht, wie lange Han im neuen Canon für Jabba arbeitet. Und ob Maul nicht nach dem Tod seines Bruders wieder eine Zeitlang Crime Boss spielt, bevor er sich Ezra zuwendet.

Was allerdings das Namedropping mit Aurra Sing sollte, verstehe ich nicht ganz.

Genug Hardcore-Geek-Talk. Fazit: Geiler Film für uns Alt-Fans. Hurra und so. Vorfreude auf den Boba Fett-Film („Boba Fett is short for Roberta Fettucine“). Scheiß auf den dritten Teil der Sequels, gebt mir solchen Fan-Service und ich bin zufrieden. (SPOILER ENDE)

Freitags bin ich morgens mit dem Fahrrad nach Heidelberg gefahren und musste auf dem Weg am Waldrand entlang einer Menge Bruchholz vom Gewitter der letzten Nacht ausweichen. Das Unwetter war mir viel weniger schlimm vorgekommen – aber überall abgerissene Äste und sogar geknickte kleine Bäumchen. In der Stadt habe ich mich beim Body Shop mit unbedenklicher Kosmetik eingedeckt und im H&M noch Kleider anprobiert. Leider ist gerade ein Schnitt ganz groß in Mode, der an mir herunterhängt und aussieht wie ein Umstandskleid. Also nix gekauft.

Abends waren wir bei J1s Geburtstagsessen in der Schauenburg. Wie immer war es nicht ganz einfach, in diesem auf Fleisch spezialisierten Restaurant (darin sind sie nach Aussage meiner beiden anspruchsvollen Omnivoren aber auch richtig gut) etwas zu finden – aber zum Glück ist Spargelsaison und ich konnte Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise essen. Plus der Kartoffeln des Erklärfaun, der dieses Gemüse nicht mag.

Den Samstag verbrachten die Waldnymphe und ich in Mannheim. Hinzukommen war nicht ganz trivial, da das Gewitter (siehe oben) einen Erdrutsch verursacht hatte, weswegen die Autobahn komplett gesperrt war und wir über die Landstraße mussten – was aber nirgendwo angekündigt war, so dass wir etwas Zeit verloren. Das Frühstück bei Starbucks wurde dann eben „zum Mitnehmen“ und wir schlugen mit Cafè Latte und je einem Muffin (groß genug, um ein Dorf im Kaukasus drei Wochen satt zu machen) beim Frisör auf.

Endlich kurze Haare! Große Freude. #aproposhaare #hairstyle

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Ich bekam eine umfassende Beratung, ließ die Profis entscheiden und erhielt zu meiner großen Freude kurze Haare. Die Frisörin hat das gleiche Problem wie ich: Feine, dünne Haare, die sich in alle Richtungen aufbauschen. Wir waren uns einig, dass es den Vorteil, deshalb auch kaum Körperbehaarung zu haben, jedoch Wert ist.

Nach der Aufhübschung wanderten wir zum Indochine, ich verzehrte Tofu, Gemüse und Reisnudeln und war glücklich. Weiter zum Games Workshop-Laden, mit dem Besitzer geplauscht, sich über die neuen Sea-Elves-Modelle gefreut (Lasershark!), trotzdem nichts gekauft. Dann noch zur Pafümerie (die Waldnymphe holte sich ein wundervolles Vanille-Apfel-Parfüm, ich bekam ein Pröbchen „The Duke“ von Penhaligon’s abgefüllt, das ich mir irgendwann leisten werde, wenn ich mal reich bin), zum Engelhorn Sport, wo die Waldnymphe sich neue Laufschuhe anmessen ließ (so mit Laufanalyse und so) und ich herumwandern und Shinies finden konnte. Ein Speedrope mit App-Unterstützung! Tolle Workout-Klamotten! Unterarm-Trainer! Schwimmanzüge! Superfancy Fitnesstracker, gegen die der Imperator aussieht wie ein Abakus! Aber ich kaufte dann doch nur Kinesio-Tape für meine Schulter.

Dann wagten wir einen Blick in die Kunsthalle. Deren Neubau wurde dieses Wochenende mit viel Tamtam eröffnet, weshalb auch das totale Affenschießen anstand. Morgens war kein Durchkommen. Als wir mittags nochmal schauten, war es etwas besser, man konnte den Boden sehen. Weshalb wir hineingingen.

Und es war wirklich phantastisch. Absolut gelungene Sache. Präsentation, Hängung, System … nahezu perfekt. Überall interessante Durchblicke. Sogar Anselm Kiefer ging mir nicht auf den Sack, weil sie ihm sehr gewagt Caspar David Friedrich gegenübergestellt hatten. Gar nicht zu reden von der schlauen Präsentation der Erschießung Kaiser Maximilians.

Mit der klassischen Moderne waren sie zwar etwas weniger liebevoll umgegangen (ich finde, Lovis Corinths Apostel Paulus verdient einen Raum für sich. Aber es ist auch eins meiner Lieblingsbilder) und das Logo des Museums hat definitiv Luft nach oben. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Abends dann Salat und mit einem Eis und dem Erklärfaun auf die Couch und Ant-Man geschaut.

Hach, perfektes Wochenende!

Diese Woche habe ich eine Menge vor. Finalisieren von zwei Projekten, ein „Darth Gargamel“-Bild für den Erklärfaun und etwas nackter Werwolf für die Waldnymphe. Ich hoffe, mit meiner Heilung (im Angst-Bereich) weiter voranzukommen und dann muss ich einen sinnvollen Übergang zu einem etwas gemäßigteren Tempo finden.

Essenstechnisch bleibe ich bei Kartoffeln/Skyr/Tomaten, da ich mir darum erst einmal keine Gedanken machen möchte. Aber ich will einen Trainertermin holen, um zu sehen, ob ich Rows auch schulterkonform schaffen kann.

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Krankengymnastik und Wochenende

The mage and the books

Gestern war ich zum ersten Mal bei der Krankengymnastik. Ich hatte keinerlei Ahnung und noch weniger Erwartungen. Und es war großartig! Der Therapeut nahm sich richtig viel Zeit, sprach mit mir darüber, wie ich wieder in Kraftsport reinkommen kann, versicherte mir, dass die Kalkschulter nicht vom Sport kommen kann und nicht durch Sport schlimmer wird – wenn ich mehr auf Technik achte und bestimmte Übungen noch außen vor lasse. Weiter kein Bankdrücken für mich. Und keine Squats mit der langen Stange, sondern weiterhin mit den Kurzhanteln, sozusagen rumänisch gehalten. Außerdem brauche ich mal wieder eine Trainerstunde, um mich beim Row und am Lat-Zug zu kontrollieren.

Er riet mir nicht so vehement wie die Ärzte von einer OP ab, erklärte mir im Gegenteil, dass der minimalinvasive Eingriff ganz gut sein könne. Meinen Entschluss, mal in der Sportmedizin der Uniklinik vorstellig zu werden, unterstützte er vollumfänglich.

Und natürlich hat er Tests gemacht. Ließ mich in allen möglichen Haltungen Gegendrücken und dergleichen. Die letzten zwanzig Minuten hat er mir dann Bizeps und Bizepssehne so irgendwie massiert. Ich dachte zuerst, dass das überhaupt nichts bringt, doch als ich dann nach hause ging, tat mir der Arm plötzlich gar nicht mehr weh! Ich war den Rest des Abends immens beschwingt und glücklich.

Heute Morgen ist es zwar wieder wie immer – aber ich weiß jetzt, dass es besser werden kann. Und, wichtiger noch, dass ich etwas tun kann!

Jetzt noch einen Arbeitstag hinter mich bringen und dann ist langes Wochenende! Leider kein sehr gutes Wochenende für mein Defizit, weil sowohl J1 Geburtstag feiert, als auch ein Tag in der Stadt mit Kino ansteht. Ich esse oder trinke im Kino zwar nie etwas, aber wir wollen davor ins Indochine. Und so leicht diese Küche generell auch sein mag – frittiert wird trotzdem. Und es gibt großartige Nachtische.

Naja, die Hosen sitzen schon deutlich lockerer, da bringt mich ein Wochenende auch nicht aus der Spur.

Unter der Woche werde ich mit meiner „gedämpftes Gemüse und Quark“-Ernährung sehr satt und glücklich, obwohl ich meist ein 800er Defizit (das mit den tausend ist mir dann doch zu energieraubend) fahre. Ist eben viel Volumen und viel Eiweiß. Und zusätzlich finde ich es unglaublich lecker!

Zum Beispiel esse ich heute:

  • Mittags Quarkporridge für 300 Kalorien.
  • Abends 500 Gramm gedämpften Brokkoli mit 200 Gramm Skyr, 300 Gramm Tomaten, Salz, Pfeffer, Season-All-Gewürz und 150 Gramm Handkäse für 519 Kalorien.
  • Für Zwischendurch noch etwas Obst, das ich mit 200 Kalorien generalisiere. (Ich zähle nicht auf die Kalorie genau, da ich schließlich auch meinen Verbrauch nur annähern kann)

Und damit bin ich voll. Etwas über tausend Kalorien und 114 Gramm Eiweiß, was fast zwei Gramm pro Kilo Gewicht sind. Mein heutiger Verbrauch wird bei etwa 1850 liegen.

Klingt gut!