Nichts wirklich Neues

Snow behind the veil
… noch nicht einmal Culinary Diversity, weil der Winter in Sachen Obst und Gemüse keine besonders ergiebige Zeit ist. Ich würde unheimlich gern mal wieder Maronen zu Ofengemüse essen – aber so lange ich vor Weihnachten an den Wochenenden immer so eskaliere, möchte ich die Zeit von Sonntag bis Freitag mittag lieber möglichst sparsam verbringen.

Es ist tatsächlich so: Ich habe auf Erhaltung für die ganze Woche 11.000 Kalorien zur Verfügung. Und Freitag- und Samstagabend verfresse ich im Moment mehr als die Hälfte davon, so dass ich den Rest der Zeit mit deutlich unter tausend Kalorien pro Tag unterwegs bin. Das würde der „nicht unter Grundumsatz essen, sonst fällt dir der Kopf ab!“-Crowd natürlich den Schaum vor den Mund treiben. Ist aber sinnvoll und schadet nicht. Ich komme auf mein Protein und auf meine Vitamine/Mineralstoffe/Kleinzeug.

Derzeit bin ich wieder verstärkt in amerikanischen CICO- und Fitness-Gefilden unterwegs, communitymäßig. Weil es mir in Deutschland immer viel zu schnell esoterisch und dogmatisch wird. Da stimmt die angelsächsische Sicht auf alles Germanische durchaus: Düstere, irrationale Romantik und wütende Emotionalität. Man mag sich hierzulande noch so gern als nüchterne Technologienation betrachten … nope! Hier regiert das limbische System!

Da würde meine Ärztin natürlich wieder die Stirn runzeln, weil sie der (bestimmt berechtigten) Meinung ist, dass ich meine Emotionen (und die anderer Leute gleich mit) gering schätze und mich zu gern darüber lustig mache. Aber mich erschöpfen „gefühlte Meinungen“ und anekdotische Evidenz immer mehr. Vermutlich eine Alterserscheinung!

Generell war das Wochenende großartig! Schnee, mit Freunden Zeit verbringen, Weihnachtsmarktbesuch (sehr kurz, das ist einfach nicht meins) und dann im Warmen sitzen, Stranger Things 2 fertig schauen und der Katze die Verfilzungen aus dem Pelz entfernen. Jetzt hat sie stellenweise einen kleinen Punkschnitt, es war aber notwendig. Die letzte Altlast aus Tierheimzeiten musste beseitigt werden, damit sie sich besser putzen kann und die Haare schön nachwachsen. Butzel hat so unglaublich weiche, feine Haare! Das kannte ich bisher nur von unserer Halb-Perserkatze Lily. „Normale“ Europäisch Kurzhaar habe ich noch nie mit so einem Puschelpelz gesehen. Nicht wirklich lang – aber so kuschelig!

Nur noch zwei Wochen arbeiten, dann habe ich Urlaub. Und ich habe noch zwei Bilder fertig zu bekommen. Das kann sehr schnell gehen aber auch verdammt knapp werden. Je nachdem, wie inspiriert ich bin. Dummerweise bin ich nur bei einem davon inspiriert, für das andere habe ich noch nicht einmal den Ansatz einer Idee …

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Der Überall-Noob-Faktor und noch mehr Erdnussmehl

Letzteres gab es gestern im Konjakpudding als Nachtisch. Ein halber Liter Pudding mit Backkakao, Haselnuss-Flavdrops, Erdnussmehl und verdünnter Milch für um die hundert Kalorien. Sehr lecker aber auch hier war mir der Erdnussgeschmack nicht dominant genug, um die Zusatzkalorien zu rechtfertigen. Ich werde das Erdnussmehl künftig also hauptsächlich als Bananenaufstrich und im Sojaghurt verwenden. In diesen Bereichen strahlt es und die geschmackliche Gnadensonne leuchtet über dem Haus. Dieses Pathos ist absolut angebracht. Das Zeug ist das Mana der Götter.

Beim Seilspringen geht es voran. Mittlerweile schaffe ich achtzig Sprünge am Stück, ohne mich zu verheddern. Natürlich nicht ständig, das ist nur mein Maximum. Aber ich sehe eine Verbesserung. Und das ist mir beim Sport wichtig: Stetige Verbesserung, damit ich motiviert bleiben kann. Derzeit bin ich selbstverständlich noch weit von den utopischen „Och, ich mach so zwei-, dreitausend Sprünge“ Verhältnissen des Erklärfaun entfernt. Meine Einheiten sind eher im Bereich drei- bis vierhundert. Und selbst das macht mich ganz schön fertig. Seltsam, wie man durch Laufen, Crosstrainer, Krafttraining Ausdauer entwickelt und die einem bei einer neuen Sportart wieder so überhaupt gar nichts bringt! Start bei Null.

Und zusätzlich zu meiner Herumnooberei habe ich gestern der Waldnymphe bei ihren ersten Schritten in TESO geholfen. Sie hat noch nie am Computer gezockt, besitzt zwar eine PS4, macht damit aber maximal Puzzlegames wie die Fables-Umsetzung mit Bigby Wolf („The Wolf Among Us“). J1 hat ihr TESO auf ihrem neuen Laptop eingerichtet, Discord samt Zugang zu unserem Server auch gleich dazu – aber das bedeutet ja nicht, dass sie sofort in allem drin ist. Wenn ich mich an meine ersten Schritte in einem 3D-Game erinnere, stellt sie sich verdammt schlau an. Für mich war damals, April 2005, das Startgebiet der Tauren in WoW hauptsächlich Gras, weil ich es nicht kapiert habe, meine Kamera vom Boden wegzubekommen. Nach Ultima Online war WoW wirklich zu viel des optisch Guten!

Ich freue mich darauf, wenn sie aus der Tutorialmission kommt. Dann können wir zusammen spielen. Natürlich mal wieder mit den beiden Wölfen. Unseren Charakteren. Ich habe Rhys ja schon seit Morrowind in TESO nachgebaut, nun gibt es also auch noch Jamie. Culinary Diversity ist dort auch zu erwarten. Immerhin strotzt Tamriel vor interessanten Rezepten und Zutaten (und nein, damit meine ich nicht die aus Skyrim bekannte Riesenzehe …). Im Internet findet man manche auch zum Nachkochen mit irdischen Zutaten. Port Hunding Cheese Fries, Sweetrolls, Garlic Chowder, Orcish Bratwurst in Bun, Whiterun Cheese Baked Trout … Klingt doch alles super!

Aber jetzt erst einmal aufs Wochenende freuen. Heute mit Buddha Bowl, Käsekuchen und Plätzchen beim Vampirespielen, morgen Bastelabend mit dem Erklärfaun.

Und zum Abschluss ein Video aus den Fünfzigern, als man weder Fatlogic noch Fat Acceptance erfunden hatte und wusste, dass man eben verdammt nochmal weniger essen muss, um abzunehmen …

Damals ging das irgendwie noch, heute ist das „genetisch“ und „Umweltgifte“ und „Zucker macht abhängig“. Klar. Keep telling you that!

Die Erdnussflash-Fortsetzung. Und: T minus 1 bis Weihnachtsguzel!

Catloaf. #catcontent #tortoiseshellcat #torbie #catloaf

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Im Porridge war das Erdnussmehl unauffällig bis belanglos, so dass ich mir die Kalorien dafür dort weiterhin schenken kann, ohne Einbußen im Geschmacklichen zu haben. Dafür habe ich gestern Abend noch glücklich Sojaghurt damit verzehrt und war wieder völlig begeistert. Ich fürchte, ich muss im Urlaub mal einen Tag einlegen, an dem ich meinen Gesamtumsatz in Erdnuss-Soja-Joghurt verfresse!

Und ich habe einen Test mit Backkakao, Erdnussmehl, Salz und Süßstoff gemacht. Und bin vor Glück fast rückwärts umgefallen. So etwas Leckeres aber auch! Das muss dringend in größerem Maßstab auf eine Banane! Vielleicht noch mit ein paar Haselnuss-Flavdrops. Dekadenz, ik hör’ dir trapsen. Aber kalorientechnisch voll zu vertreten. Das sind keine 50 Kalorien für eine bananenadäquate Portion!

Momentan hat meine Katze die Vorstellung, dass fünf Stunden Nachtschlaf ausreichend wären, und fängt immer exakt fünf Stunden, nachdem ich schlafen gegangen bin, an zu rennen und zu brüllen. Und das von einem Tier, das laut Internet fast zwanzig Stunden am Tag schläft …

Auf jeden Fall ist es für mich sehr erschöpfend. Und ich habe heute Nacht die Konsequenz gezogen. Beim ersten Gerenne fliegt Butzel aus dem Schlafzimmer und die Tür geht zu. Hat zu meiner Verblüffung sogar geholfen! Ich hatte Protestgekratze und –geplärre erwartet, wurde aber angenehm überrascht.

Schade, da ich ihr eigentlich – wie jeder meiner Katzen bisher – erlauben wollte, nach Lust und Laune auf dem Bett zu übernachten. Aber was nicht geht, geht nicht. Außer es setzt ein Lerneffekt ein. Worauf ich jedoch nicht bauen würde.

Nur noch einen Tag bis Dezember. Bis ich meine all-you-can-eat-free-refill-Adventskalender-Dose bei der Waldnymphe mit Plätzchen (hier: Weihnachtsguzel) auffüllen darf! Und das ist nur ein Feature des Adventskalenders! Da sind auch noch 23 andere Dinge drin, auf die ich sehr gespannt bin. Ich hoffe, meine Kalender für meine Beziehungskonstellation kommen auch so gut an. Der Erklärfaun hat einen Nüsschen-und-Trockenfrüchte-Kalender bekommen (er liebt Joghurt mit Nüsschen) und die Waldnymphe ja den gezeichneten Literaturkalender (nenne ich es mal hochtrabend).

Ich freue mich sehr auf morgen. Und T. kommt auch noch vorbei, weil wir Vampire spielen. Und bringt einen ganz un-vampirischen Käsekuchen mit. Ja, morgen verfresse ich vermutlich das über die Woche angesparte 2500er Defizit vollständig! Wie gesagt – Nullrunde bis Neujahr halten wäre ein Sieg.

Dem Erdnussfetisch frönen

T.s Weihnachts-Space Orc.

Ich mag Lebensmittel, bei denen die Zutatenliste aus einem Wort besteht. Das gibt mir warm fuzzies. Und ich mag Erdnussbutter. Leider passt die nur selten ins Budget, weil sie rein energiedichtemäßig schon gewaltig zuschlägt.

Aber zum Glück gibt es … Erdnussmehl! Eigentlich als low carb-Mehlersatz zum Backen gedacht, macht es sich für die Hälfte der Kalorien geschmacklich 1A in Joghurt. Und kostet zehn Euro pro Kilo weniger als PB2! Und hat nur ein Drittel der Zutaten! Na gut, PB2 hat drei Zutaten und Erdnussmehl nur eine … aber da die beiden anderen bei PB2 Salz und Zucker sind, muss ich die nicht unbedingt dabeihaben. Salzen kann ich selbst und Zucker kommt in Form von Früchten dazu. (Doof, dass man’s überhaupt dazu sagen muss, aber weder der Hersteller des Erdnussmehls noch der von PB2 haben mich in irgendeiner Form gesponsert! Alles selbst erworben!)

Klingt echt fast zu gut, um wahr zu sein. Ich habe es auch erst geglaubt, als mein Sojaghurt damit gestern so unglaublich lecker war, dass ich es bereut habe, schon satt gewesen zu sein. Etwas „crunchier“ als mit PB2. Soll heißen, man hat eine leicht körnige Konsistenz, wie von gemahlenen Nüssen, mit dabeigehabt. Fand ich aber nicht störend, sondern im Vergleich zur Glätte von PB2 sehr angenehm.

PB2 hat dafür aber auch die Schoko-Variante. Die ist genial. Ob ich das mit Backkakao simulieren könnte? Kommt auf einen Versuch an.

Eigentlich dann ja definitiv ein Fall für die Culinary Diversity-Wölfe! Die dürfen dann etwas vorstellen, was ich am Wochenende damit herstelle. Oder bekommen wieder ein Gemüse oder eine Frucht.

Heute wird jedenfalls der Mittagsporridge mit dem Mehl verfeinert. Ich bin gespannt. Ich habe es direkt beim Kochen mit den Haferflocken, dem Flohsamenschalenpulver und dem Wasser verrührt und die Konsistenz wurde noch teigiger als gewöhnlich.

Ich liebe Erdnuss!

Ansonsten läuft es vor sich hin. Ich mache auf der Arbeit des Öfteren Hüpfpausen. Wie andere Leute Rauchpausen. Nur ohne Krebs.

Ich bin immer noch sehr unkoordiniert und schaffe maximal 40 Sprünge ohne mir das Seil anzuhauen. Mühsam, Einhörnchen und so. Das kommt alles noch. Es ist deutlich komplizierter, als mit dem Laufen anzufangen. Kommt mir zumindest so vor. Ich kann noch gar nicht wirklich auf korrekte Atmung achten, weil ich damit beschäftigt bin, einen perfekten Rhythmus zu finden. Eins nach dem Anderen und nicht alles auf einmal. Kein mir sehr naheliegendes Konzept!

Seilspring-Noob

Dunkelheit am Morgen. Regen. Das Rhein-Main-Gebiet verliert schlagartig jede Autofahr-Restfähigkeit. Soviel zur Entspanntheit meines Arbeitsweges.

Außerdem hat Butzel Brombeerschorle gestern den Fernseher heruntergeworfen. Keine Ahnung, wie sie das hinbekommen hat, da das Teil locker dreimal so schwer ist wie sie. Zum Glück funktioniert er noch. Hat auch nicht zur Tiefenentspannung beigetragen, da ich nun Horrorvisionen habe, was sie heute in meiner Abwesenheit zerstören könnte … Tja, Freuden des Katzenbesitzes!

Noch mehr „außerdem“: Wie man sieht geht’s mit den Weihnachtsgeschenken wild voran. Ich bin praktisch auf der Zielgeraden, habe mir aber noch ein Zusatzbild für die Waldnymphe aufgeladen. Weil ich es so wollte. Mal sehen, ob es bis zum Urlaub dafür noch genug Mittagspausen gibt …

Aber nun zum eigentlichen Thema. Dem Seilspringen. Meiner kleinen Cardio-Alternative zum Laufen. Die große Cardio-Alternative ist der Crosstrainer. Aber so ein Seil hat man einfach überall dabei, kann es in der Tasche lassen und dann wo man möchte ein bisschen hüpfen. Eigentlich ideal! Aber – und das ist ein überraschendes und plötzliches „aber“ – irgendwie muss man das auch lernen! Echt jetzt – Seilspringen! Etwas, das man im Kindergarten stundenlang getan hat. Und als Erwachsener steht man plötzlich doof da, haut sich alle paar Sprünge das Seil an den Fuß, kommt in keinen Rhythmus, macht bekloppte Zwischensprünge … wiesu denn bluß?

Ich bin mittlerweile zwar immer noch keine Star-Athletin, würde mich aber auch nicht mehr als gnadenlos unkoordiniert bezeichnen. Der ganze Sport das letzte Jahr hat viel für mich getan. Ich sollte das doch hinbekommen. Sollte und so.

Aber Jammern bringt gar nix. Also bleiben zwei Dinge: YouTube und stetiges Üben. Auf YouTube gibt’s massenhaft gute Anleitungsvideos. Für alles. Also auch zum Seilspringen. Und das Üben … ja, das erledige ich im Lager auf der Arbeit. Da störe ich wirklich niemanden und kann leise vor mich hin fluchen, wenn ich nach dreißig Sprüngen wieder mal hängenbleibe (immer am rechten Fuß. Aber es liegt am rechten Handgelenk, da habe ich eine merkwürdig unrunde Bewegung drin, das muss ich ändern).

Auf jeden Fall – Hauptsache Bewegung auch in der dunklen Jahreszeit!

Zu essen gibt’s heute (Überraschung!) Quarkporridge mit einem Miniapfel (Aldi hat diese anderthalb Kilo Tüten mit zu kleinen oder zu hässlichen Äpfeln. Die sind lecker und günstig). Abends dann Rosenkohl aus dem Ofen und dazu ein bisschen Handkäse.

Die Culinary Diversity-Wölfe stöbern Seltenheiten auf. Teil vierzehn: Zen Bowl

Druck

Diesmal gibt es kein Foto (Heidi Klum rast lachend durchs Bild), da ich, wenn ich in Gesellschaft zu Hause esse, mein Telefon meistens in der Tasche lasse. Aber wenn ich es beschreibe, kann man es sich bestimmt auch gut vorstellen. Plus ein paar Links zu ähnlichen Bowls.

Früher nannte man es „einen großen gemischten Salat, bitte!“, dann kamen die Hipster und es wurde zur Buddha Bowl. Und ein Schnellrestaurant in Heidelberg (Tiger & Dragons, sehr nett) nannte das Ganze noch einmal anders, druckte es auf Flyer und verteilte diese bei diversen größeren Betrieben. So kam die Waldnymphe dazu. Und weil ich gern neue Dinge esse, sprang ich mit auf den Bandwagon und wir haben uns am Freitag zwei Zen Bowls geholt. Ihre mit Thunfisch, meine mit Tofu. Beide mit grünem Salat als Basis, dann braunem Reis, dann diversem Gemüse und Früchten (Gelberüben, Gurken, Sprossen, Ananas, Lotoswurzel, Mango, Zwiebel, Nori, Bohnen, Edamame und vermutlich noch andere Sachen, an die ich mich nicht erinnere), darauf die Proteinquelle, dann Soße (beide Erdnuss), dann noch Sesam und Kräuter obendrauf.

Die Beute schleppten wir nach Hause, wo der Erklärfaun nun doch etwas neidisch war, da er abgelehnt, stattdessen Lachs mit gekochten Eiern als Essen für sich vorbereitet hatte und die beiden Bowls doch deutlich flashier aussahen.

Geschmack und Sättigungspotential waren gut. Der Tofu war mir zu belanglos; leider gibt es dort aber keine andere vegetarische Alternative. Kann man vermutlich ganz weglassen und sich zu Hause entweder selbst Tofu einlegen oder Eier reinhauen.

Prinzipiell kann man das Ding ja sowieso komplett selbst herstellen. Ist nun wirklich kein Hexenwerk. Aber es lohnt nicht wirklich, für zwei oder drei Portionen so viele verschiedene Zutaten anzubrechen, die dann zu einem Viertel weggeschmissen werden, wenn man Pech hat. Für mehr als drei Leute könnte sich die Anfertigung jedoch dann wieder lohnen.

Aber ich bleibe dabei – großer gemischter Salat.

Basteln. Mein Spacewolf namens Hugh, son of Yagg. Mit Bonus-Tyranid. #warhammer40k #spacewolves #spacemarine

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Der Rest des Wochenendes war auch sehr nett. Wir haben Warhammer gebastelt (hier ein Bild meines ersten, fast fertigen, Spacewolves namens Hugh, son of Yagg (ich habe ihn so genannt, weil er ein bisschen wie Hugh Jackman als Wolverine aussieht) und seines Thunderwolves. Mit einem putzigen Tyraniden aus der Armee der Waldnymphe.

Samstag war Plätzchenback- und Werewolftag, was wir sehr genossen haben. Extrem weihnachtlich! Ich freue mich auf den ersten Dezember. Ab dann sind die Plätzchen nämlich freigegeben. Die utopische Vorstellung, ich könnte in der Vorweihnachtszeit zwei Kilo abnehmen, habe ich in den Wind geschossen und auf Januar vertagt. Ich kann jeden Wochentag 600 Kalorien Defizit fahren und trotzdem gleicht das die Wochenenden maximal aus. Und ganz ehrlich – ich will nicht die Spaßbremse sein, die beim adventlichen Schokofrühstück den Tee trinkt. Das wäre einfach unangebracht. Klar, ich wirtschafte unter der Woche weiterhin heftig und esse clean – aber ich werde weder mir noch meinen Liebsten an Frei- und Samstagen auf den Sack gehen. Ich werde hoffentlich eine Nullrunde schaffen und dann im Januar sehen, wie es mit durchgehendem Defizit zu machen ist.

Derzeit stresst mich das übliche Zykluseingelagere sowieso. 62 Kilo! Ich glaub, es hackt! Mal wieder vier Kilo Wasser auf den Rippen. Oder auch nur drei, weil ich über meine Verhältnisse gelebt habe, was weiß ich. Mein momentanes Hauptaugenmerk liegt auf gesundem Essen unter der Woche und Kraftsport. Plus Seilspringen. Was am Ende des Tages im Waagendisplay steht ist nicht ganz so bedeutend. Heute gibt es mein übliches Quarkporridge (das wird mir einfach nicht über!) und abends Kürbissuppe. Vermutlich mit Handkäse. Oder Sojajoghurt. Auf jeden Fall alles zusammen für unter tausend Kalorien. Soll das blöde Wasser doch tun, was es will.

Der Kuchen ist eine Lüge

Weihnachtsgeschenk für Frau Schwan. Romantik und Blut, genau ihr Ding.

Nein, ist er nicht. Er ist einfach nicht da.

Eigentlich war für Sonntag Familienfeier behufs des Geburtstages der Vatereinheit geplant, komplett mit allen Neffen, Nichten, Geschwistern und diesmal sogar von meiner Seite aus mal allen Beziehungsteilnehmern. Aber gestern rief mich die Muttereinheit an: Beide Elterneinheiten krank, nix mit Feier. Keine Schwarzwälder (auf die der Erklärfaun sich aus lokalpatriotischen Gründen sehr gefreut hatte), kein Splitterkuchen, keine Linzertorte, kein gar nix.

Es soll im Dezember nachgeholt werden. Allerdings ist das weniger meine Sorge. Viel mehr treibt mich um, dass die Elterneinheiten krank sind. In unserer Familie ist man entweder gesund oder tot, überspitzt gesagt. Krankheiten, die das Absagen eines Festes verursachen, müssen wirklich kurz vor der spanischen Grippe liegen.

Ich werde heute Mittag mal vorbeischauen. Zwar wurde entrüstet abgelehnt, dass ich für sie einkaufen und kochen könnte, aber man weiß schließlich nie …

In der Firma herrscht auch allgemeines und unspezifisches Gekränkel und sogar mir ging es heute Morgen nicht allzu prickelnd. Ich hoffe, das liegt nur an diesem merkwürdigen, plötzlichen Frühlingswetter und wächst sich nicht zu einer Erkältung aus. Das könnte ich nämlich überhaupt nicht brauchen. Ich muss noch vier Weihnachtsgeschenke zeichnen! Vier habe ich schon geschafft (Erklärfaun, Waldnymphe, Frau Schwan und Voller Napf plus Gang), vier müssen noch. An J1 und D.s bin ich dran, für T. habe ich zumindest eine Idee und für A. und E. … mal schauen! Im Zweifelsfall P0rn, da freuen sie sich immer. Weihnachtlicher P0rn.

Plötzlicher, unerwarteter Themenwechsel.

Gestern bin ich in der Mittagspause tatsächlich im Lager gehüpft und es ging sehr gut. Ich habe niemanden gestört und da ist endlich mal richtig Platz, dass das Seil nirgendwo drandonnert. Außer natürlich meine Füße. Ich bin noch sehr anfängerhaft-unkoordiniert. Aber das sieht dort zum Glück niemand. Und es wird hoffentlich bald besser.

Abends waren Frau Schwan und ich im Wald laufen. Aber es war schon so dunkel, dass wir das wohl nicht wiederholen. Man hat die Strecke zwar fast für sich, aber richtig entspannend ist anders!

Am Wochenende geht’s erst einmal wieder ganz normal ins Gym. Schön Crosstrainern und an die Gewichte.

Essenstechnisch plane ich wieder, da es sich als zu aufwändig (rein mental) herausgestellt hat, immer spontan zu sein. Ich habe mir Gefrier-Ziploc-Beutel gekauft und koche zwei Ladungen Rosenkohl vor, fülle die mit etwas Kokosöl und Gewürzen in die Beutel und muss das Ganze dann abends nur noch in die Auflaufform kippen, um Ofengemüse zu erzeugen. Selbiges für zwei Portionen Bohnen. Oder doch lieber Salat vorschnibbeln? Mal sehen, wie ich Sonntag so drauf bin. Dann noch Kürbissuppe vorbereiten und die Woche ist durch. Dank Konjakpudding als Sättigungsnachtisch läuft auch das Defizit. Obwohl ich heute Abend und morgen wohl wieder mindestens Erhaltung essen werde. Mühsames Einhörnchen. Sehr mühsam.

Und weil der Kuchen keine Lüge war … ein bisschen GLaDOS zum Abschluss