Angststörung

Im Alltag ankommen und Alternativen finden

The unwilling heir

Diese Woche gibt es nichts Neues von den Culinary Diversity-Wölfen. Jamie und Rhys sind, ganz die guten Viktorianer, auch auf der damals beliebten Grand Tour gewesen und müssen sich erst wieder zu Hause einfinden.

Ich bin heute Morgen ziemlich müde. Ich will noch nicht wieder Arbeiten … ich bräuchte noch ein paar Tage, um mich vom Urlaub zu erholen. Aber das läuft nicht. Die nächsten Wochen warten in stetiger Folge mit Dingen auf, an die ich viele Gedanken verschwenden muss. Für „neurotypische“ Menschen kein Problem, für mich ein ständiges Zusammenreißen. Diese Woche ein Termin mit Frau Schwan und vermutlich auch mit der Frau vom Tierschutzverein, die vorbeikommen und prüfen will, ob ich auch ein gutes Heim für Florance bereitstellen kann. Nächste Woche das von mir eher skeptisch betrachtete Seminar zum Umgang mit Aggression (wie erwähnt – fünf Essenspausen … klingt hocheffektiv). Plus Geburtstagsfeier des Erklärfaun. Die ist zwar etwas, auf das ich mich freue, erfordert aber trotzdem Aktion und Aufraffen, was mir gerade etwas schwerfällt. Dann die Woche darauf das größte Hindernis: Die wichtigste Consumermesse der Branche. Und ausnahmsweise müssen wir – die Grafik – auch da sein. Blöd, dass ich die Frau mit dem Führerschein bin. Ich habe aber echt keine Lust, acht Stunden am Tag Auto zu fahren und dann noch vier Stunden Besuchermassen auszuweichen. Da muss ich noch durchsetzen, dass wir mit dem Zug fahren, sonst schaffe ich das nicht.

Dann dürfte ich es erst einmal geschafft haben. In der Woche danach stehen dann Urlaub und die Katze an. Falls ich sie bekomme. Daumen drücken.

Kurzfassung: Der Oktober wird anstrengend. Sehr anstrengend.

Als Ausgleich versuche ich sonst so ritualisiert und planvoll zu sein, wie es geht. Und nett zu mir.

Ich will viel Sport machen und dabei auch auf mich hören – was bedeutet, dass ich mich nicht unter Leute zwingen werde, wenn ich den inneren Widerstand spüre. Lieber zu Hause Bodyweight statt ins Gym, wenn mir nicht danach ist. Zwar werde ich dann unruhig, weil ich „Geld verschwende“, aber das ist weniger schlimm, als den Stress durch zu viel Kommunikation ertragen zu müssen. Das macht nämlich zuverlässig jeden Erholungseffekt kaputt. Ich trainiere dann hektisch und verspannt, hetze mich durch mein Programm und komme gar nicht zur Ruhe.

Und ich werde weiter an meiner Ernährung arbeiten. Ich will versuchen, langsam vom Volumenessen wegzukommen. Ich will mir Spiced Coffee als Belohnung antrainieren. Oder meinen Terrortee, wenn es zu spät für Kaffee ist. Das bedeutet aber auch, dass ich wieder sehr auf meine Proteinzufuhr achten muss. Mehr Handkäse, vermutlich. Mit Ach und Krach 1,6 Gramm Protein sollten zwar drin sein, aber keine Traumzahlen von 2 und mehr. Was nicht ganz so gut ist, wenn ich weiterhin viel Cardio mache. Eventuell muss ich mich dann mal in Richtung Hülsenfrüchte orientieren. Die sind zwar immens kaloriendicht, bringen aber auch ein wenig Eiweiß mit. Shakes wären auch eine Alternative – aber prinzipiell möchte ich lieber weiter in Richtung Clean Eating und Raw (im Sinne von „unverarbeitet“, nicht im Sinne von „Rohkost“). Weil es mir besser schmeckt.

Hindert mich aber nicht an Süßstoff in den Getränken, Flavdrops im Porridge und Schokolade an Wochenenden … Ich bin inkonsequent.

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Arme, Bagel, Cat-Content – Zurück aus Prag

Bunt wie Macarons: Renovierte Jugendstilschönheiten.

Was für eine Woche! Was für ein wundervoller Urlaub! Ich bin sehr begeistert und noch ganz besoffen von den vielen Eindrücken. Und weil ich das ganze sowieso nicht in einen gescheiten narrativen Fluss bringen kann, werde ich es in Stichpunkten abhandeln.

Vorwegbemerkung: Entweder lügt mein Imperator wie gedruckt oder ich werde nun langsam Opfer des in-die-andere-Richtung-Verschätzens. Meiner Meinung nach habe ich jeden Tag in Prag lockere dreitausend Kalorien verzehrt (die böhmische Küche rangiert in Sachen Fettigkeit nur knapp hinter den Inuit). Ich habe an einem Tag ein halbes Rosinenbrot (kein Brötchen!) mit Butter gegessen. Und das war nicht alles. Bagel mit Frischkäse, Pflaumenknödel mit Lebkuchenbröseln, Buchteln mit Pflaumenmus, Schokoladentartes, eimerweise Pumpkin Spice Latte, massenweise Kaffee mit Sahne, Stangenbrot mit Butter, zwei Trdlnik (das ist – vermutlich, ich kann kein Tschechisch – die Mehrzahl von Trdlo, süßem Stockbrot) mit Nutella und ohne … und dabei hatte ich keinen Sport und nur jeden Tag 15.000 bis maximal 23.000 Schritte. Trotzdem habe ich kein Gramm zugenommen. Klar, wir haben das Abendessen meist selbst gekocht (eine Ferienwohnung ist nicht nur günstig, sondern hat auch den Vorteil einer Küche) und ich habe wie üblich statt Frühstück nur Grüntee gehabt – aber das kann’s theoretisch wirklich nicht sein. Irgendwas bleibt da sehr mysteriös!

Im Gegensatz zu Paris hatte ich aber nicht das geringste Problem, immer etwas Vegetarisches auf Speisekarten zu finden. Klar, meist ein wenig versteckt und selten mehr als zwei, maximal drei Sachen – aber trotzdem war ich glücklich. Und die ganzen Süßspeisen waren ja sowieso vegetarisch. In Böhmen ist man sehr, sehr stolz auf seine süßen Dinge. Sie sind auch nett. Nicht so umwerfend, wie einem vorher die Erwartung hochgejubelt wird, aber eben nett und lecker. Und mächtig. Ziegelsteine zu essen wäre oft die leichtere Alternative.

Diese Pflaumenknödel auf Frischkäsebett habe ich im Café Savoy gegessen.

Aber jetzt auf nach Prag! Was ist mir also so im Gedächtnis besonders hängengeblieben …

  • Jugendstil. Überall. Zumindest auf einer Flussseite. Unterschiedlichste Stile. Vom überladen-süßlichen bis zu den wunderschönen klaren Linien der späten Phase. In den buntesten Farben. Als ich vor zwanzig Jahren mit der Schule in Prag war, war dort alles grau und heruntergekommen. Es stank nach Kohlenrauch und die Häuser waren üble Ruinen. Jetzt ist die Stadt herausgeputzt und wunderschön. Die EU und ihre Förderungsgelder sind eine gute Sache und wer etwas anderes meint – fight me!
  • Asiatische Touristen zerfallen in zwei Kategorien. (Achtung – unmögliche Verallgemeinerungen incoming!) Japaner sind schlank, höflich, korrekt gekleidet, leise. Chinesen haben dicke junge Frauen dabei, sind schrill, teuer und geschmacklos gekleidet (sehr teuer! Immer Designerzeug, immer Glitzer, immer bunt), haben mehr Geld als Benehmen und sind wirklich, wirklich laut und unhöflich. Im Ernst – zwei Drittel aller chinesischen Touristen unter dreißig sind übergewichtig bis adipös. Die haben Europa und Amerika rechts überholt, was das angeht. (Die Tschechen sind aber auch proper. Würde sagen, im Schnitt schon echt dicker als die Leute in Deutschland … )

Blick vom Prager Riesenmetronom. An dessen Stelle früher eine Stalinstatue stand.

  • Der Veitsdom rangiert unter den Top Five meiner persönlichen Liste „hässliche Sakralbauten Europas“. Der Erklärfaun meinte sehr weise zum Vitus-Altar „Sieht aus wie ‚Barock designed by Harald Glööckler'“. Ich mag den Eklektizismus der Prager Burg gar nicht. War definitiv mein Reisetiefpunkt. Hingegen fand ich das Barockviertel Mala Strana wunderschön. Weil eben … Barock. Und kein gefrankensteintes Teilemonster.

Der Wallensteingarten in Mala Strana. Der Mann hatte große Freude an Herakles und seinen Taten, wie man sieht.

  • Man kann in Prag sehr zufällig über berühmte Dinge stolpern. Am Freitag hatten wir „getrennte Wege“-Tag und ich wackelte im Barockviertel herum. Wurde auf eine Basilika neugierig, ging hinein und stand vor dem Kind von Prag. Das hatte ich auf meiner „kann man angucken, muss man aber nicht“-Liste, weil es in T.H. Whites Buch „The Elephant and the Kangaroo“ eine amüsante Nebenrolle spielt. Ich liebe das Buch sehr.
  • Wenn man sehr früh unterwegs ist, kann man im Mucha-Museum tatsächlich noch die Bilder betrachten. Aber etwa eine Stunde nach Öffnung ist nichts mehr zu wollen, „g’schdobbde“, wie man bei uns sagen würde – man sieht vor Besuchern den Boden nicht mehr. Der Mann hat aber auch sehr Dekoratives geschaffen. Schade, dass sie sich in der Sammlung auf die Pariser Jahre beschränkt haben. Mich hätten die Märchenillustrationen mehr interessiert. Aber die Vorzeichnungen zu den Plakaten zu sehen war sehr schön und beruhigend. Er hatte auch Probleme mit Händen. Wie jeder einzelne fucking Maler/Illustrator auf der Welt.

Cat-Content. Diese hübsche Katze saß im hintersten Eck des untouristischen Teils des Burgviertels.

  • Am Allein-Wander-Tag wurden die Waldnymphe und ich unabhängig voneinander mehrfach für Einheimische gehalten. Bei mir lag es definitiv daran, dass ich unbewussterweise die Standarduniform tschechischer Frauen eingepackt und angezogen hatte: Kniehohe Stiefel, Thermoleggins in Schwarz, kurzer Rock, kurze Jacke. Ich ging dort absolut in der Menge unter. Und habe dann russischen Touristen die tschechische Beschriftung der Uhuvoliere im Wallensteingarten ins Englische übersetzt, ohne ein Wort Tschechisch zu sprechen. War aber leicht zu erschließen, um was es ging. Etwas Geschichtswissen und fertig ist die Laube. Nur das englische Wort für Uhu ist mir partout nicht eingefallen. Ich machte Öhrchen mit den Fingern und sagte „big owl“, was am eigentlichen „eagle owl“ schon nahe dran war.
  • Ich bin glücklich, gar nichts gekauft zu haben. Außer eine Starbucks-Riesentasse, weil die Tässchen in der Ferienwohnung zu klein für meinen morgendlichen Frühstücksteebedarf waren. Dann noch einen Kühlschrankmagneten mit Mucha-Motiv für Frau Schwan als Mitbringsel und zwei Kleiner-Maulwurf-Überraschungseier (ja, die gibt’s da!) für Kollege M. und seine Patentochter. Haben die Rückreise auch fast unbeschädigt überstanden.

Der „unendliche“ Büchertunnel in der Nationalbibliothek. Ist eine mittels Spiegeln erzeugte Illusion und „in echt“ nur vier, fünf Meter hoch aber schon toll.

  • Im Zoo gab es wunderbar relaxte Wölfe und fünf Gepardenjunge. Und zwei hochaktive Honigdachse. Allein dafür hat es sich gelohnt, dort einen halben Tag zu verbringen. Die Przewalski-Pferde, für die ich eigentlich in den Zoo wollte, waren dann eher unspektakulär.

Der Arm. DER Arm. Der ARM.

  • Der Arm. Der mumifizierte Abschreckungsarm. Ich habe ihn tatsächlich gesehen. Ihn zu finden war gar nicht so einfach! Klar, St. Jakob liegt schön mitten in der Stadt, vom Wenzelsplatz, wo unsere Ferienwohnung lag (zentraler geht wirklich kaum!), zehn Minuten zu Fuß, wenn man langsam geht. Aber aus mir unerfindlichen Gründen wurde in der Kirche selbst null und gar nicht auf diese Attraktion hingewiesen! Kein Schild, keine Beleuchtung, keine Absperrung … nix! Mit mir zusammen waren noch etwa zwanzig andere Besucher in der Kirche, betrachteten alles Mögliche, wurden herumgeführt … und der Guide ignorierte den Arm völlig! Ich habe das Ding auch nur deshalb gefunden, weil ich im Internet Bilder davon gesehen hatte und deshalb eine ungefähre Vorstellung davon hatte. Verdammt, Prag sollte auf diese Attraktion echt deutlicher hinweisen. Da lässt sich doch auch Kapital draus schlagen. So spontan würden mir Schlüsselanhänger und gebrandetes Beef Jerky einfallen.
  • In den entzückend trashigen Alchemie- und KGB-Museen war ich dann doch nicht. Da schreckten mich die Menschenmassen ab. Gegen Ende der Woche habe ich echt viel getan, um möglichst unbegangene Wege zu finden, weil meine soziale Angst mir schon jeden Morgen ein paar Minuten bescherte, in denen ich Atem- und Achtsamkeitsübungen machen musste, um keinen Hassanfall zu bekommen. Hassanfälle sind ein für mich sehr präsenter Teil der Angsterkrankung. Dann habe ich ein unglaubliches Beklemmungsgefühl und mir ist körperlich übel, weil ich mich, meine Umgebung, mein Leben und jeden Menschen auf der Welt so sehr hasse, dass ich Gewalt erwäge. Im Urlaub keine gute Sache. Und wird von zu großen Menschenmengen ausgelöst, denen ich nicht verlässlich aus dem Weg gehen kann.
  • Generell war es so, dass man als Fast-Einwohner von Heidelberg ein sehr heimatliches Gefühl hatte. Der selbe Touristen-Nepp, die selben Menschenströme, die sich zehn Meter außerhalb der ausgetretenen Pfade sofort auflösen, die selben wunderschönen Ecken, wenn man sich etwas wegbewegt.
  • In der Alt-Neu-Synagoge waren wir nicht, ich musste die Ruhestätte des Golems von Außen betrachten. Ich habe sowieso nur drei Sakralbauten besucht. Irgendwie beeindruckt mich das Meiste davon nicht besonders. Vermutlich weil ich mit dem Speyrer Dom das Schönste dahingehend praktisch vor der Haustür habe. Ja, da bin ich voreingenommen. Das jüdische Viertel haben wir gar nicht gefunden. Zumindest nicht bewusst. Zwar drei Synagogen aber irgendwie kann es das doch nicht gewesen sein – die drei, vier Straßen? Seltsam! Aber Cafés mit Bageln.
  • Die Waldnymphe hat sich im Louis-Vuitton-Flagship-Store eine Reisetasche gekauft. Ich war unpassend gekleidet (Lederjacke, Hoodie, Stiefel) und durfte deshalb so tun, als sei ich ihr Bodyguard. Ich habe meinen Zeigefinger ins Ohr gesteckt und mit meinem Ärmel geredet. Das hat mir Spaß gemacht. Und gelangweilt habe ich mich auch nicht, weil es der einzige Ort in Prag mit gutem WLAN war. Echt jetzt – wer Deutschland für Internet-Entwicklungsland hält, war noch nie in der Tschechei! Nur in den größten Hipsterställen freies WLAN und das in einer Qualität wie in Meck-Pomm.
  • Ich habe in Prag praktisch keine Fahrradfahrer gesehen. Verständlich – würde ich dort auch nicht machen. Trotz überall Zebrastreifen wurde ich mehrfach fast umgebügelt. Sehr aggressive Autofahrer. Gab auch kaum Jogger – die wurden wohl auch schon alle plattgefahren. Hingegen waren U- und Straßenbahn gut frequentiert, perfekt getaktet und immer noch so nützlich, wie ich es von der Studienfahrt in Erinnerung hatte. Immer noch gibt es nur drei U-Bahn-Linien – aber die reichen erstaunlicherweise völlig! Alle drei Minuten eine Bahn. Klasse Sache. Und billig! 24 Kronen, also etwa ein Euro, für eine dreißig-Minuten-Karte. Und auch die monströsen Rolltreppen zu den tieferen Linien, an die ich mich mit großer Liebe erinnert habe, waren noch da. Nur der damals sehr präsente Geruch nach Hundescheiße und Vanille, der das gesamte Netz durchzogen hatte, war weg. Nicht, dass ich mich darüber beschweren wollte … Hunille war eher eklig, so als Gesamtaroma.

Jetzt habe ich vermutlich die Hälfte aller interessanten Erlebnisse vergessen und muss sie in den nächsten Tagen nachreichen. Zusammenfassend auf jeden Fall: Toller Urlaub, tolle Stadt, tolle Begleitung.

Soziale Phobie und Sport. Revisited. Mit Bonus-Rant: Ernährungsreligion.

Under strange skies

Wie schon öfter erwähnt – Angststörungen sind nix für Warmduscher. Und ich habe da noch das lange Ende des Strohhalms, weil erstens gut therapeutisch be-werkzeugt und zweitens schon lange nicht mehr in der Stärke, dass es lebensbedrohlich (beim Autofahren zum Beispiel) werden könnte. Aber hin und wieder erwischt es mich im Alltag doch, obwohl ich alle Vorkehrungen getroffen habe. Wobei das vermutlich gerade der Punkt von Angst ist, überraschend alle Vorkehrungen auszuhebeln … egal!

Jedenfalls tue ich gerade beim Sport alles, um Angstsituationen zu vermeiden, weil ich mir diese schöne Beschäftigung nicht negativ konnotieren möchte. Ich gehe zu wenig bevölkerten Zeiten ins Gym und habe eine Joggingstrecke, die so unattraktiv ist, dass ich sie meistens völlig für mich habe, von ein paar Random-Gassigehern einmal abgesehen.

Aber gestern … gestern trabte ich bei Kilometer drei um eine Kurve, in die von rechts unter einer Brücke hervor ein Radweg einmündet. Und da kam doch tatsächlich ein anderer Läufer her! Ein großer, schlaksiger, junger Mann mit wehendem Blondhaar. Und weil ich dummerweise ein paar Meter vorher um die Kurve kam, war er dann hinter mir!

Ich konnte seine Schritte hören. Und das hat mich völlig fertig gemacht. Ich hoffte, dass er mich überholen würde. Immerhin war er locker dreißig Zentimeter größer als ich, der sollte doch viel schneller laufen! Tat er aber nicht. Und ich konnte auch nicht langsamer machen … Weil … ging halt nicht. Das führte also dazu, dass ich mich zwei Kilometer lang kreislaufmäßig vor Panik fast überschlagen habe, bis er dann endlich, endlich abgebogen ist.

Verdammt, das war keine schöne Strecke.

Hoffentlich wird er sich nicht auf diese Runde zu dieser Zeit einschießen.

Ich jedenfalls kann jetzt zwei Abende sowieso nicht laufen, weil ich heute mit Frau Schwan Waldwandern und morgen mit dem Erklärfaun Tattoo-Termin-Shoppen gehen werde. Und am Samstag ist Gym-Cardio und am Sonntag laufe ich morgens. So dass ich ihm maximal am nächsten Montag wieder begegnen könnte. Ich hoffe doch, nicht!

Auch unangenehm: Dass ich mich zur Nervenschonung mal wieder ein wenig vom Ohne-Unsinn-Forum fernhalten muss. Ich merke, dass mir die Ersatzreligion, zu der bei manchen Ernährung geworden ist, zu anstrengend ist. Insbesondere möchte ich das positive Bild von Veganern, das T. in letzter Zeit bei mir aufgebaut hat, nicht wieder zerstören. Im echten Leben kenne ich drei Veganer näher. Zwei davon gehören zur schwer orthodoxen Sorte, blicken auf „Normesser“ herab und sind … schwierig. Keine Gabel benutzen, die mal irgendwann zum Fleischvorlegen benutzt wurde. Kein Essen auf Parties, wenn die Schüsseln mit Milchprodukten neben den veganen Sachen stehen und dergleichen Irrsinn mehr. Ja, diese Menschen sind echt und schaffen es sonst tatsächlich auch, unfallfrei einen Raum zu durchqueren.

Und dann gibt es T. Eines der Drittel von Voller Napf und K. Und T. ist anders. T. ist unkompliziert, bringt sich zur Not ihre eigene Nussbutter mit, wenn ein Frühstück im Café angesagt ist und macht kein Geschiss, wenn die Bienenwachs-Gummibärchen neben ihren veganen liegen. Kurz: T. ist cool. T. schafft es, das Bild des Veganers zu normalisieren.

Aber natürlich gibt es dann noch das Internet. Im Internet finden die gelassenen Veganer wie T. selten statt. Im Internet regieren die Polarisierer, die es in zwei Sätzen schaffen, jeden, der ihrer Sache milde positiv gegenüberstand, zu verprellen. Weil sie es nicht zulassen können, dass Menschen Dinge unterschiedlich tun. Denn sie haben Recht. Sie haben Moral. Und wenn sie die Welt nicht auf ihre Fehler hinweisen, wer dann?

Meine Ernährung ist bis auf zwei unverhandelbare Dinge vegan: Magerquark und Handkäse. Und sollte es die irgendwann mal auf vernünftig-veganer Basis geben, bin ich auch nicht dogmatisch und würde sie essen (bisher noch nicht. Ich versuche, meinen Sojakonsum in Grenzen zu halten). Soll heißen: Ich stehe Veganern so nahe, wie man es ohne komplett umzusteigen überhaupt tun kann. Und trotzdem bin ich genauso „schlimm“ wie der massentierhaltende Eierfarmer aus Niedersachsen.

Bei solchen Diskussionen wächst in mir das Verlangen, mir von meinen Elterneinheiten den G auszuleihen (16 Liter Diesel bei konservativer Fahrweise), zum Penny zu donnern und 1,99-Schnitzel zu kaufen und mir dann bei Primark für 25 Euro eine neue Garderobe zuzulegen, damit ich beim Landfrauen-BBQ auch passend gekleidet bin …

Albern und kindisch, ich weiß. Aber es ist einfach ermüdend, Diskussionen über Tierwohl mit Menschen zu führen, die noch nie auf einem Ökohof gearbeitet haben. Die noch nie eine Ziege gemolken, einem Lamm auf die Welt geholfen, ein Schaf geschoren, eine Gans geschlachtet oder überraschend ein Hühnernest in einer Pferdebox gefunden haben. Die einfach keinen direkten Bezug haben. Die glauben, künstliche Besamung wäre „Vergewaltigung“. Die glauben, dass auf Ökohöfen Lämmer von der Mutter getrennt werden. Die glauben, dass eine Ziege/Kuh nicht genug Milch für Junge und Mensch gibt. Und die ihr Wissen aus reißerischen Circlejerk-„Dokumentation“ beziehen. Aber seltsamerweise kein Problem damit haben, überzüchtete Haustiere 23 Stunden am Tag in ihrer Wohnung zu halten.

Wie gesagt – ich brauche etwas Abstand. Ich bin zu emotional. Und ich bin der Meinung, dass der Mensch erstens ein Jäger ist (unter anderem, aber eben nicht wegzudiskutieren, was man an Jagdwerkzeugen und Knochen gefunden hat. Über Jahrzehntausende hinweg!) und zweitens darin so gut, dass er es zu Recht an die Spitze der Nahrungskette geschafft hat. Der Mensch ist ein verdammt wüstes Mistvieh – da kann sich jeder Xenomorph eine Scheibe abschneiden. Wir heilen Verletzungen weg, an denen jedes andere Säugetier sterben würde, wir entwickeln miese Rudeltaktiken, wir vermehren uns zügig, wir können einen Großteil unseres Blutes verlieren und es überleben, jedes unserer Körpersekrete ist potentiell schädlich, unser Biss ist infektiös, wir sehen in einem extrem breiten Farbspektrum, wir haben frontal angeordnete Augen, wir haben das Potential zu tagelanger Ausdauerjagd … was braucht man noch zu wissen? Ja, der Mensch hat das Evolutionslotto gewonnen. Und damit das Recht, alles aufzuessen, was er möchte.

Dass man das aus einem ganz anderen Grund aber nicht tun sollte, ist klar! Denn der Faktor „Hirn“ hat uns wegen der Rudelsache eben auch „Moral“ und „Voraussicht“ gegeben. Und die sind wir verpflichtet, einzusetzen. Ganz egoistisch dafür, dass unsere Welt lebenswert bleibt. Nicht nur nach dem Nützlichkeitsprinzip.

Fakt bleibt: Wir sind Predatoren. Aber eben nur – unter anderem!

Habe fertig.

Phantomunzufriedenheit

Never trust a Fey ...

Tag eins der unfreiwilligen Sportpause ist vorbei und ich fühle mich schon, als hätte ich einen Monat auf der Couch verbracht. Alles Kopfsache, denn immerhin sind ein, zwei Erholungstage auch in einer völlig normalen Woche etwas, das ich regelmäßig tue (die Vernunft siegt hin und wieder). Aber trotzdem ist es gefühlt etwas völlig anderes. Ich belauere meinen Körper. Suche nach Zeichen für Veränderung in irgendeine Richtung. Das Knie knackt nicht mehr beim Treppensteigen? Hurra, es geht voran! Dafür zieht es irgendwie am oberen Schienbein. Ist das wegen der Entlastung? Der Orthese? Wird mir der Fuß (im örtlichen Dialekt ist „Fuß“ die Gesamtbezeichnung für alles von Zeh bis Hüfte) abfallen und ich nie wieder Sport machen können? Und erst die Schulter … warum tut das immer noch weh, obwohl ich doch schon so verdammt lange (fast drei Tage) kein Hanteltraining mehr gemacht habe? Wird es nun immer schlimmer werden, ich eine Operation benötigen und dann alles den Bach runtergehen? Körperliche Vollvergreisung?

Als Angstpatient kann man nichts so gut, wie jede Situation zu maximaler Verstörung nutzen. Ich hasse das. Diese lauernde, niedrigschwellige Angst. Das ist fast noch schlimmer als plötzliche Attacken, denen ich immerhin noch direkt mit meinen Übungen begegnen kann.

Ich erkenne langsam, wie sehr ich Sport nicht nur als Therapie, sondern auch als eine neue Rüstung genutzt habe. Früher hatte ich Fett, um mich vor der bedrohlichen Außenwelt abzuschirmen. Als das dann verschwand, ich aber noch nicht bereit war, mich Allem head-on zu stellen, habe ich mir neue Schutzmechanismen gesucht, die ich ähnlich zwanghaft betreiben kann. Klar, Muskeln sind eine viel bessere Sache als Speckrollen. Gesünder, nachhaltiger und nicht zuletzt günstiger für’s Selbstbewusstsein. Aber damit wieder in alte Muster zu rutschen kann es eigentlich auch nicht sein.

Dass man überall suggeriert bekommt, dass es ein „zuviel“ an Bewegung gar nicht geben kann, füttert meine Zwangshandlungen natürlich zusätzlich. Denn im Gegensatz zu einem Eimer Schokolade sind sechsmal die Woche Training eher etwas, das Akzeptanz erntet. Hinzukommend, dass ich immer noch kein vernünftiges Selbstbild habe und in meinem Kopf ständig „andere machen viel mehr und haben deshalb auch viel mehr Erfolg, du faule Sau!“ herumtanzt. Von daher ist es vermutlich verständlich, dass ich unruhig bin und mich nicht wohlfühle, wenn ich zur Untätigkeit verdammt bin.

Ich sollte zwar auf mittlere Sicht endlich einmal genug Ruhe und Selbstbewusstsein schaffen, um auch mit Pausen klarzukommen, doch momentan bin ich noch nicht soweit. Was vermutlich dem therapeutischen Effekt der Sportabstinenz zur Heilung etwas zuwiderläuft.

Ich schließe mit mir selbst Kompromisse. „Falls Sonntagmorgen schönes Wetter ist und das Bein nicht weh tut, dann kann ich Laufen gehen“ Oder „Wenn es nächsten Dienstag wieder weg ist, mache ich drei Sätze Glute Bridge und Curls“ (damit ist der Schulterschmerz gemeint). Das beruhigt ein wenig.

Und bis dahin versuche ich, mir selbst immer noch das Eis zu erlauben, auch wenn ich diese Woche ja „viel zu wenig“ dafür getan haben werde.

Ich wiederhole mich: Neurodiversität (ich nenne es ja lieber „Wahnsinn“, aber das ist wohl wieder so ein passiv-aggressiver Schnapper meines inneren Kritikers. Und der soll mal die Klappe halten!) ist nix für Sissies!

Mehr Bodyweight, weniger Menschkontakte

Es ist immer das Gleiche … sobald es mir seelisch weniger gut geht, ziehe ich mich zurück. Daran konnte keine Verhaltenstherapie der Welt bisher etwas ändern. Einzig die Frequenz und Amplitude des „weniger gut“ hat sich geändert und ist erträglicher geworden. Keine Ahnung, ob es überhaupt möglich ist, eine Depression und Angststörungen je komplett zu heilen. Denn wenn der Spaß tatsächlich eine Fehlfunktion im Hirnstoffwechsel ist, muss es ja genetisch sein und deshalb ursächlich wohl kaum mit freundlichen Achtsamkeitsübungen zu vertreiben (ich simplifiziere bewusst).

Auf jeden Fall gruselt mich in solchen Phasen die Aussicht, im Gym auf kommunikative, gut gelaunte Menschen zu treffen und mich im Extremfall sogar mit ihnen auseinandersetzen zu müssen, weil sie ein Gerät belegen und ich darauf warten muss. Soopahcreeepy. Geht gerade gar nicht.

Weshalb ich den einfachen Weg gewählt habe und im Moment nur noch für mich allein Sport mache. Bodyweight. Und Hanteln.

Es ist immer ein guter Indikator für meinen Gemütszustand. Ich fange meistens schon an, auf Prison Workout- oder „Welche Kurzhantelübung für welche Partie …“-Seiten zu landen, lange bevor ich aktiv merke, dass es mir seelisch schlechter geht. Wenn ich mir Preise für Springseile und Hantelbänke ansehe, ist dann eigentlich alles klar und der Käse gegessen.

Aber im Ernst. Ich möchte schon lange ein Sofa rauswerfen und stattdessen eine Hantelbank stellen. Dumm nur, dass es so ein Aufwand ist, diese beschissenen Riesensofas, die ich nie haben wollte, die aber von einer früheren Beziehung einfach dagelassen wurden, aus der Wohnung zu bekommen. Irgendwann zersäge ich die Monster einfach.

Und ansonsten bleibt es derzeit bei Laufen (heute vielleicht … ich sollte noch pausieren, weiß aber nicht, ob ich das schaffe), Bench Dips zwischen Schreibtisch und Stuhl (nicht so gefährlich, wie es sich anhört, da der Abstand zur Wand perfekt ist und der Stuhl deshalb nicht wegrollen kann), Kickbacks, Skull Crushers und dergleichen. Wozu ich dann aber jeden Monat so viel fürs Gym bezahle, ist natürlich rätselhaft.

Vermutlich weil ich immer wieder hoffe, irgendwann „normal“ sein zu können. Letzten Winter hat es ja auch geklappt. Zwar haben mich die Leute dort allein durch Anwesenheit maximal angekäst – aber ich bin trotzdem hin! Schaffe ich derzeit nicht.

It´s called fashion, look it up!

Als mir ein Bekannter den Tipp gab, mir einmal diese Hoodies anzusehen, wusste ich sofort, dass ich mindestens eins davon haben will (Achtung – Herrengröße. Da ist selbst „S“ ziemlich riesig!). Und jetzt besitze ich ein rosa Regenbogeneinhornalpaka-Oberteil. Ich hatte es gestern schon zum Laufen an und habe damit ein paar Teenager, die ich überholt habe, schwer erheitert. Das Beste am Erwachsensein ist immer noch, dass man sich viel weniger bemühen muss, cool zu sein. Das nimmt viel Erwartungsdruck aus dem Leben.

Außer Sport ist gestern wenig passiert. Ich hatte essensmäßig ein gutes Defizit, was meinen Körper nicht daran hindert, immer noch glatt sechzig Kilo zu behaupten. Was ich nicht glaube, mich aber nichtsdestotrotz mies fühle.

Wobei das auch der letzte Rest einer depressiven Episode sein könnte. Beziehungsweise, klarer formuliert: Der Beginn einer depressiven Episode. Aber weil ich immer mehr und bessere Mechanismen dagegen habe, fällt sie vergleichsweise harmlos aus. Noch vor anderthalb Jahren hätte mich das Ganze nun für mehrere Wochen immer weiter runtergezogen, bis ich einige Zeit nur noch im Haus verbracht hätte. Aber jetzt erkenne ich die Anzeichen und steuere aktiv dagegen. Ich glaube, Sport ist ein wirklich gutes Mittel gegen Angstzustände und Depressionen. Zumindest fühlt es sich bei mir so an. Ich bin jetzt zwar unwillig, mit anderen Menschen zu interagieren und sammle Argumente, warum ich die nächsten Tage dringend für mich allein sein muss … aber prinzipiell möchte ich mich dennoch bewegen.

Der Kontrollverlust-Thread im Ohne-Unsinn-Forum hilft mir sehr. Einerseits ist es natürlich beunruhigend, dass so viele andere Leute auch dieses Problem haben. Andererseits hat ein Post von Erzählmirnix auch beleuchtet, dass es diese Schwierigkeiten wohl bei jeder größeren Anpassung im Leben gibt, sie einem aber eben nur an bestimmten Punkten auffallen.

Da kann man Hoffnung haben, dass es sich mit zunehmender Normalisierung der Situation legt. Und bis dahin fahre ich eben eine sich graduell lockernde Vermeidungsstrategie.

Lord Vader! – Yes, Master. – Rise!

Mein Einhorn-Glitzerchoker. Plus gruseligen thank-God-it's-friday-Grinsen.

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Gewicht derzeit 60,9 Kilo, also nur noch 400 Gramm Wasser. Es geht voran und so.

Auch etwas Anderes geht überraschend. Meine Spülmaschine.

Vor einiger Zeit stellte diese plötzlich und ohne großes Drama den Betrieb ein. Jegliche Kooperation wurde mit einem kurzen, müden Brummen verweigert. Es sah nach Exitus aus. Für geistig normale (neuronormal, wie es so schön heißt) Menschen kein Ding. Man ruft den Menschen vom Fachhandel und der repariert das Ding entweder oder entsorgt die Leiche und ersetzt sie durch ein funktionierendes Gerät.

Für jemanden mit einer sozialen Angststörung hingegen, kann das zu einem Problemberg wachsen, dem man hilflos gegenübersteht.

Ich weiß vorher nie, welche Dinge mich so verängstigen, dass ich nicht in der Lage bin, etwas dagegen zu unternehmen. Manchmal sind es komplexe Situationen, meistens jedoch Banalitäten, bei denen mein Hirn aus mir unerfindliche Gründen beschließt, sich völlig auszuklinken und schreiend im Kreis zu rennen. Und es ist völlig willkürlich. Neue Vorhänge kaufen, ausmessen, aufhängen? – Go for it, gar kein Problem! Etwas völlig Unbekanntes wie das Training ausprobieren? – Aber ja, kann ich! Neue Mehrfachsteckdose kaufen? – Himmel, nein; ich werde alles abbrennen! Allein zum Flughafen fahren? – Na sicher! Spülmaschine austauschen? – Auf gar keinen Fall, das bedeutet fremde Menschen in der Wohnung!

Kein Muster erkennbar.

In jedem Fall stand die SpüMa also tot und lauernd in der Küche. Ich nutzte sie als Ablage und ignorierte sie ansonsten völlig weg. Die Waldnymphe hatte zwischenzeitlich sogar angeboten, die ganze Sache mit abholen und ersetzen lassen für mich zu regeln. Aber dass ich nicht auch noch mein Umfeld mit in meine Spirale des Wahnsinns ziehen wollte, versteht sich vermutlich von selbst. Außerdem ist mir das Ganze reichlich peinlich.

Aber gestern … nach Monaten … fiel mir beim Aufräumen die Bedienungsanleitung der Maschine in die Hände. Ich blätterte sie durch. Keinerlei neue Erkenntnisse. Aber irgendwie stach mich der Hafer und ich beschloss, das Ding einfach mal wieder einzuschalten.

Eine der Definitionen von Wahnsinn: Mehrfach das selbe tun und ein anderes Ergebnis erwarten.

Aber dieses Mal … kein kurzes, angenervtes Brummen und wieder Stille, sondern – ein ganz normaler Spülzyklus! Lord Vader erhob sich! Und er scheint bereit, Schrecken und Ordnung in der Galaxis zu verbreiten, denn auch drei weitere Tests ergaben nur dienstfertiges Gespüle!

Ich bin völlig entzückt und werde heute Spülmaschinenreiniger, Tabs und Klarspüler kaufen und das Ding übers Wochenende wieder betriebsfertig machen. Mal sehen, wie lange es so kooperativ bleibt. Auf jeden Fall hat es sich nun den Namen Lord Vader mehr als verdient. Und sollte es dennoch beschließen, wieder kaputt zu gehen, werde ich es schaffen, es zu ersetzen. Durch einen Nachfolger, den ich dann natürlich Luke nennen werde. The last SpüMa, um mit Episode acht zu sprechen.