Ben&Jerry’s

Einmal um den Erdkreis

Birdy told me ...

… so kam es mir zumindest vor!

Drei Stunden Netto-Fahrzeit. Dabei habe ich es zwar nicht geschafft, zum Speyrer Dom zu fahren, da mich eine Panikattacke (danke, Hirn … nicht) mitten auf der Rheinbrücke zum Umkehren zwang, aber ich habe dafür eine große Runde um alle Dörfer und Kleinstädte gedreht, die so auf dem Weg lagen. Manche davon unfreiwillig, da Strecken gesperrt und die Ausschilderung für Fahrradfahrer eher sparsam war.

Auf jeden Fall bin ich um acht Uhr losgezogen, habe zwischendurch sogar eine gute Tat vollbracht, in dem ich einem älteren Herrn, der mit dem Fahrrad vom Rheinland (seinem Dialekt nach) bis zum Bodensee fahren wollte, den Radweg ins nächste Kaff gezeigt habe und bin am Ende der Tour bei meinen Eltern vorbei, um zusammen mit der Vatereinheit den Tacho zu montieren.

Klar, einen Fahrradtacho erst nach der großen Tour anzuschrauben ist nicht ganz so sinnvoll, aber ich wollte die Leute nicht schon um acht Uhr morgens belästigen.

Jedenfalls läuft das Ding und ich werde es heute – weil ich statt meines „normalen“ Sports lieber nochmal eine längere Radtour machen wollte, um mich noch ein bisschen zu schonen – mal auf Herz und Nieren testen. „Schonen“ ist einerseits relativ, weil das doch ganz schön anstrengend sein kann (auch wenn meine Durchschnittsgeschwindigkeit laut Tacho nur so zwischen 18 und 20 km/h pendelt. Meistens so 19,4), aber es ist halt nicht so punktuell wie Laufen und Krafttraining.

Und ich habe von Physik keine Ahnung. So sehr ich auch mein Hirn anstrenge, komme ich nicht drauf, wie viel länger (zeitmäßig) ich radfahren als joggen muss, um mich gleichviel anzustrengen. Man braucht weniger Energie für die gleiche Strecke, das ist klar. Aber eine halbe Stunde radfahren, die mich doppelt so weit bringt, kommt mir auch deutlich harmloser vor als eine halbe Stunde joggen. Ich bin verwirrt.

Die gestrige Tour endete dann kurz vor eins beim Asia Markt, wo ich für die Rückkunft der verrückten Kollegin Mochi (die sie gern isst) als Geschenk besorgt habe.

Den Rest des Tages verbrachte ich mit gammeln, spielen, Mittagsschlaf halten und am Abend erst Grüne Bohnen mit Tofubällchen und dann Eis essen. Durch die ganze Strampelei hatte ich fast schon allein an diesem Tag genug Kalorien angesammelt, um das Eis zu verzehren. Was bedeutet, dass ich einen positiven Übertrag in die Sammlung für nächste Woche mitnehmen kann, wenn die Sparerei auf das Essen mit J1 und D. losgeht!

Scheint bisher ganz gut zu klappen, unter der Woche spartanisch zu leben, um mich dann am Wochenende ungestraft in großen Mengen Futter wälzen zu können. Klar, man muss trotzdem auch Samstags die Dinge im Auge behalten – aber im Vergleich zu früher ist das ja einfach.

Heute Abend koche ich Chili für heute und morgen vor. Ich komme auf komfortable 557 Kalorien pro Portion (Shiratakireis schon eingeschlossen, aber der ist ja pillepalle), muss also heute tatsächlich noch etwas sportmäßig tun, um ein gutes Defizit anzusparen. Schon schräg. Ich esse ja eigentlich Erhaltung … und nehme auch nicht ab … trotzdem habe ich an fünf von sieben Tagen ein Defizit.

Chili – Hurra!

Und für nächste Woche wird auch ge-mealprepped. Kürbisgemüse mit Paprika und Pilzen.

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ADHS-Hörnchen

Never trust a Fey ...

Nein, ich habe kein ADHS. Ich bin nur unglaublich schnell gelangweilt. Oder besser: Ich bin sehr schnell an sehr vielen Dingen gleichzeitig interessiert. Ich schaffe es nicht, nur eine Sache auf einmal zu tun. Geht nicht. Konzentration und das Versinken in einer Welt der Erledigung? Nicht mit mir. Spätestens nach zwei Minuten muss ich mich mit etwas anderem beschäftigen, sonst starre ich nur noch auf die ursprüngliche Tätigkeit und komme nicht wirklich voran. Das gilt selbst bei Sachen, die mir Freude bereiten. Egal ob ich zeichne oder schreibe, ein Buch lese, ein Computerspiel zocke oder eine meiner Lieblingsserien schaue – immer muss ich die Möglichkeit haben, meine Aufmerksamkeit phasenweise auch auf eine Alternative zu richten.

Wenn meine Tätigkeit am Computer stattfindet ist es natürlich einfach. Wikipedia, Reddit oder YouTube sind nur einen Tab entfernt. Ein paar Sekunden alberne Katzen oder das Stöbern in byzantinischen Königslisten und alles ist wieder gut. Mit dem Kindle auf der Couch wird es schon schwieriger. Und da kann dann leicht eine gefährliche Situation entstehen: Dass ich etwas essen möchte. Aus Langeweile. Weil ich dann aufstehen und zum Kühlschrank gehen kann. Also etwas anderes tun als das, was ich bis eben getan habe.

Langeweileessen war mein größter Feind und ist es eigentlich heute auch noch. Nur, dass ich mir mittlerweile bewusster bin, dass es passieren kann.

Besonders gute Strategien dagegen habe ich noch nicht. An normalen Tagen klappt es ganz gut, mir statt etwas zu Essen einen Kaffee mit Flavour zu machen. Der kaum noch nach Kaffee, dafür aber sehr nach z.B. Cookies&Cream schmeckt. Kaffee beschäftigt sehr lange. Man muss immer nachschauen, ob er schon kühl genug zum Trinken ist, man muss umrühren, man braucht lange, bis die Halblitertasse leer ist. Und dazu hat er kaum Kalorien. Nur das Flavourzeug (etwa 7-8) und die Mandelmilch (etwa 20). Für einen Riesenpott. Das ist zu verkraften.

An langen, leeren Tagen (eigentlich nur Sonntagen) wird es aber schwieriger. Wenn mir nichts einfällt. Wenn ich keine Lust auf gar nichts habe. Wenn ich schon Sport gemacht habe und das Wetter zu gut zum Spazierengehen ist (Touristenstädtchen. Man kann bei zu viel Sonnenschein nirgendwo hin, wenn man mit Menschenmengen ein Problem hat). Dann darf ich wirklich gar nichts im Haus haben, das man aus der Hand essen kann. Selbst meine eher geschmacksneutralen Proteinriegel sind dann nicht sicher. Ja, Sonntage sind manchmal echt ein Problem. Dann kann ich nur hoffen, dass einer meiner Online-Zock-Kumpels auch gerade nichts zu tun hat und mit mir Dinge kaputthaut oder virtual barbie („Ne, der Helm sieht in Windhelm Steel besser aus als in Obsidian Black. Und probier´ mal das Ayleid Gold für die Gauntlets …“) spielt.

Sich eines Problems bewusst zu werden soll ja der erste Schritt zur Lösung sein. Stimmt in diesem Fall. Ich kann zwar noch immer nicht zuverlässig jedes Langeweileessen verhindern (dann rationalisiere ich mir immer alles Mögliche hin und her), aber an sechs von sieben Tagen klappt es. Nicht mühelos und oft unter Schmerzen – aber auch das wird wohl Übung und Gewöhnung sein. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Normalität in Nahrungsdingen.

Ebenfalls normal und wie geplant: Meine Kalorien-für-Eis-Spar-Aktion. Ich bin jetzt glatt bei 1200 für diese Woche. Der komplette Monsterpott hat 1330 Kalorien (Prollo-Kaufland hatte im Gegensatz zu Pseudo-Hipster-Rewe Ben&Jerry’s! Ich bin erschüttert. Zwar kein Peanut Butter Cup aber zumindest Cookie Dough). Heute kann ich keinen Sport machen Laufen, weil ich abends Sperrmüll rumschleppen muss und es außerdem doofes Wetter ist (ja, mimimi). Deshalb gehe ich mit den Nahrungskalorien noch etwas nach unten und werde etwa 300 sparen. Und das trotz des geplanten Megasalates mit Handkäse (dat protein!). Morgen Abend möchte ich Lizza essen, werde aber auch dabei noch rund 300 Kalorien sparen, weil ich als Belag Spinat und Tomaten favorisiere und nur der Streumozzarella reinhaut. Und sollte der landwirtschaftliche Wetterdienst sich ausnahmsweise irren und es nicht regnen, könnte ich sogar noch ein paar Sportkalorien draufwirtschaften. Da rechne ich aber mal nicht damit, sondern gehe mit einem geschätzten Guthaben von 1800 Kalorien in den Samstag. Selbst mit einem 1200er Falafeldöner, auf den ich mal wieder richtig Bock hätte, bleibt also alles supercool. 1700 als Umsatz, 400 davon fürs Mittagessen, 1200 fürs Abendessen – das ist doch komfortabel.

Natürlich glaube ich mittlerweile nicht mehr an die absolut genaue Berechenbarkeit des Tagesumsatzes. Dazu gibt es zu viele Variablen. Aber ich denke, dass sich das Ganze im Bereich von 200 Kalorien hin oder her bewegt. Mit den ganzen Faktoren wie NEAT, Zyklus, Stress … sollte man sich nicht zu wahnsinnig machen. Dass ich trotzdem gerne alles aufrechne, ist nur Beruhigung meiner Kontrollwut.

Zwischenstand zu Schulter und Knie: Die Schulter ist trotzig und hat sich nicht verändert, obwohl ich jetzt schon zwei Tage keine Hantel mehr angefasst habe. Das Knie ist so lala. Knackt nicht mehr, mag aber den Druck der Orthese (Wort gelernt!) nicht. Ich lasse das Ding noch bis nächste Woche dran und dann sollte der Käse ja gegessen sein. Kein Fahrradfahren. Definitiv nicht. Mist. Ich wollte am Samstag nach Mannheim radeln. Und am Montag auch, weil da ja mein Auto weg ist, um eine neue Windschutzscheibe zu bekommen. Blödes Timing, das!

Zum Abschluss: Was ich während des Verfassens dieses Blogposts sonst noch gemacht habe … Arbeit erledigt (eine Illustration für einen Spielplan angefangen, Messedeko korrigiert), nachgeschaut, wie das Wetter heute Abend wird, der Waldnymphe und dem Erklärfaun per WhatsApp einen guten Morgen gewünscht, eine jobbezogene Mail beantwortet, meine Eltern angerufen und etwas abgeklärt, kurz auf duden.de hängengeblieben …

Total verkalkt – meine Nützlichkeit im kommenden Skeleton War

Gestern also erstens wieder 400 Kalorien in die Eis-Spardose eingezahlt. Zweitens festgestellt, dass es bei uns im Rewe gar kein Ben&Jerry’s gibt, was meinen Plänen für Samstag einen empfindlichen Schlag versetzt und drittens war ich wegen meiner Schulterschmerzen und dem knackenden Knie beim Arzt.

Der Doktor sah sich zuerst alles an, drehte herum, ließ mich gegen seine Hand drücken, schieben, alles Mögliche eben. Dann wurde geröntgt. Und hier gab´s das Highlight des Tages für mich, als die Arzthelferin mit den Worten „Sie sind ja schlank“ die kleinste Bleischürze von der Ablage nahm. Hoo-fuckin’-raay. Fremdwahrnehmung für den Gewinn. Andererseits hatte ich eh schon Oberwasser, weil mir mittlerweile trotz Muskelzugewinn die Qwertee-Shirts in „S“ passen. Und die sind eigentlich wirklich klein.

Egal, weiter im Text. Die Röntgenbilder ergaben, dass ich einen Kalkeinschluss an der Bizepssehne (kann auch anders heißen und ich verwechsle da etwas) in der Schulter habe. Das führt dazu, dass ich manchmal eine Entzündung produziere, wenn ich mich dort überanstrenge. Was bei Dingen wie Bankdrücken, Reverse Flys und Seilspringen gut passieren kann. Ich muss jetzt also erst einmal zwei Wochen Pause machen, was die Gewichte und Bodyweight (außer Glute Bridge und ein klein bisschen Bicep/Hammer Curls, das darf ich noch) angeht (der Arzt ließ leider nicht mit sich Feilschen. Ich war enttäuscht) und dann sehen, dass ich die für die Schulter belastenden Übungen etwas verteile. Doof, weil mir definierte Schultern mit am Wichtigsten sind und ich mich gern darauf konzentriere. Aber ich höre auf den Experten und mache langsam.

Und dann noch das Knie … zuerst dachte der Doc an beginnende Arthrose, befragte mich zu meiner Lauftechnik und riet mir an, mehr auf dem Vorderfuß zu laufen und noch kürzere Schritte zu machen. Nach dem Röntgen war das mit der Arthrose und die angedachte Kniespülung (örks) zwar reichlich vom Tisch, doch stellte sich heraus, dass ich mir beim übertriebenen Radfahren letztes Wochenende die Kniescheibe leicht nach außen verschoben habe. Das erklärt das Knacken. Außerdem scheint die Patella an sich etwas unsymmetrisch. Jedenfalls wurde mir eine Stützbandage verschrieben, die ich jetzt tragen soll, bis das Knie sich wieder normal anfühlt.

Joggen wurde mir nicht verboten, so lange ich dabei beschwerdefrei bin und die Bandage benutze. Na, wenigstens ein bisschen Sport darf ich die nächsten zwei Wochen also machen!

Tja, die Bandage … ich bin direkt zum Sanitätshaus, das praktischerweise im selben Gebäude ist, und habe die Verschreibung eingelöst. Ich nahm die billige Variante, da ich keinen Unterschied spüren konnte und für zwei Wochen nicht 26 statt sechs Euro ausgeben wollte, wenn sogar die Fachangestellte meinte, das sei meiner persönlichen Präferenz überlassen. Ich bin nach Hause, zog meine Laufsachen an, werkelte die Bandage übers Knie und muss sagen, dass mein Respekt für Annesch noch einmal gewachsen ist. Alter Schlappen, die Vorstellung, so etwas den ganzen Tag am ganzen Bein zu haben … das ist nix für Weicheier. Lady, you rock!

Jedenfalls lief ich damit meine Runde. Konzentrierte mich darauf, einen Extremtest zu machen um zu sehen, ob das Teil rutscht. Dazu dann noch der Versuch, das Vorderfußlaufen und die kleinen Schritte zu praktizieren. Das Ergebnis: Die besten Rundenzeiten, die ich je hatte (5:08!). Bei gleichbleibendem Kalorienverbrauch. Also laufe ich so einfach effizienter. Coole Sache. Und die Bandage ist auch nicht gerutscht oder hat mich sehr behindert.

Heute war die Kleidungswahl fürs Büro allerdings nicht ganz einfach. Meine normalen Jeans sind skinny und die gingen zwar problemlos über die Bandage, ich sah aber aus wie der letzte Honk, weshalb ich auf meine weiten Sommerhosen zurückgegriffen habe. Kann man Bandagen auch über Leggins/Strumpfhosen ziehen? Dann könnte ich mal wieder Rock tragen. Rock ohne was drunter ist mir in unserem Kühlschrankbüro zu kalt.

Heute Abend werde ich mal nachsehen, ob es im Voldemart Ben&Jerry’s gibt. Da ich derzeit nicht Fahrrad fahren sollte, schränkt das meinen Radius ein und ich muss das Auto für diese Expedition nutzen. Dumme Sache. Hoffentlich ist das Knie bald besser! Außerdem schaue ich Youtube-Videos, in denen B&J-Fake-Eis getestet wird. Hilft nur nicht, da die Fakedinger alle nur Cookie Dough (dass der Tester „dough“ die ganze Zeit wie „duu“ ausgesprochen hat, hat mich irrational aufgeregt … ich bin ein Brit-Nerd) zu haben scheinen. Ich will aber Peanut Butter Cup!

Das sind mal Probleme …

Die Culinary Diversity-Wölfe stöbern Seltenheiten auf. Teil zwei: Spitzkohl

Druck

Dieses Mal haben mir die Beiden etwas wirklich Köstliches gefunden! Immer noch farblich eher im Cyan/Magenta-Spektrum habe ich einen großen Spitzkohl gekauft. Hatte ich noch nie. Wusste ich bisher nichts damit anzufangen. Aber ich habe mich vage daran erinnert, dass es zu Hause früher gelegentlich Chinakohlpfanne gab und ich die sehr mochte. Spitzkohl hat mit Chinakohl die Hälfte des Wortes gemeinsam, also beschloss ich, ihn ebenfalls für eine gemischte Gemüsepfanne zu verwursten.

Als ich ihn aufgeschnitten habe, wurde der Kohlkopf übrigens immer mehr. Zwar stand von Anfang an der Plan, ihn zum Mealpreppen zu verwenden, aber als am Ende dann vier Tupperdosen dermaßen gefüllt waren (wenn auch natürlich zusätzlich mit anderem Gemüse, etwas Sojasauce, Gewürzen und je einem Löffel Kokosöl), dass ich sie kaum noch zubekam, geschweige denn ordentlich zur Saucenverteilung schütteln konnte, keimten in mir leichte Zweifel.

Aber letztendlich habe ich es geschafft und alles fertig im Kühlschrank untergebracht. Abends gab es dann das erste Gemüse zusammen mit einem Gemüsebratling. Und … es war sehr, sehr schmackhaft! Gerne wieder. Ordentlich Volumen für wenig Kalorien, dazu noch ein feiner Geschmack – das Gemüse ist ein Gewinner!

Wow, Spitzkohl ist wirklich hübsch!

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Weniger schön ist, dass mein Knie immer noch knackt. Da muss ich es wohl morgen, wenn ich wegen der Schulter sowieso beim Arzt bin, erwähnen. Wie so ´ne Rentnerin.

Ebenfalls unschön ist, dass ich einen Steinschlag in der Windschutzscheibe habe. Muss wohl am Freitag passiert sein und liegt zum Glück an günstiger Stelle. Aber ich sollte es dennoch zeitnah entfernen lassen! Also muss ich jetzt erst einmal einen kleineren bürokratischen Salto bei meiner Autoversicherung schlagen (wobei die normalerweise sehr nett sind. Oder waren. Bisher), dann meiner Werkstatt Bescheid sagen, dann Termin holen, dann Urlaub einreichen … Argh, ich kann schon wieder spüren, wie meine dämliche Angststörung nur darauf wartet, mich in Beton zu gießen. Nein. Ich schaffe das. Ich kriege das hin, ohne dass ich tagelang Anlauf nehmen muss. Weil ich es kann. Weil ich schon weiter bin.

Und sonst? Ich bekomme jeden Tag mehrere liebe WhatsApps meiner beiden signifikanten Otter (die ich sehr vermisse). Boote auf schwedischen Seen vom Erklärfaun und Reese´s Peanut Butter Cup Coffee Creamer, Torten in Pudelform beim Bake-Off der Landfrauen und ein Origami aus Schokoriegeln von der Waldnymphe. Ja, es ist sehr offensichtlich, warum halb Amerika adipös ist! Aber … ich würde jedes dieser Dinge sofort auch nehmen!

Für nächsten Samstag spare ich schon wieder Kalorien. Obwohl ich noch gar nicht weiß, wofür ich sie ausgeben möchte. Vielleicht ein Ben&Jerry´s. So ein Pott hat etwas über tausend fröhliche Kalorien. Da müsste ich mich ranhalten, um die in fünf Tagen zu sparen. Obwohl … absolut machbar. Mit meinem Essen für heute habe ich schon 200 gespart. Wenn ich zum Laufen und zum Hanteltraining kommen sollte sind das nochmal 170 (weil der Imperator Hanteltraining nicht erfasst, kann ich das auch nicht zählen. Blinder Bonus!). 370 schon am ersten Tag. Peanut Butter Cup ich komme! Ziel vor Augen! Ein Pott nur für mich … *heavy breathing*