Ach watt, Leben!, Dat Nerdstuff, Training, Weniger

Nach hinten-unten

Wunder der Technik. Oder so …

Die letzte Physiotherapiestunde hat mir glaube ich bisher am Meisten gebracht. Oder es war die Summe der vorherigen Stunden. Aber besonders hilfreich schienen mir tatsächlich die Übungen und Erklärungen zu meiner Haltung. Und natürlich das „Ihre Schulterblätter heben sich zu sehr ab. Sie sollten immer darauf achten, ihre Schultern nach hinten-unten zu ziehen.“

Was tatsächlich angenehm ist. Aufgerichtet lebt es sich leichter, besonders mit einer Kalkschulter, die in mehr Umgebungsmuskeln eingebettet werden möchte.

Kommt einem nur lebenslange Konditionierung quer. Ich möchte meine Schultern nicht nach hinten-unten ziehen, da das meine Brüste betont. Und ich konnte meine Sanduhrfigur noch nie leiden. Ich wollte schon immer ein körperlich möglichst neutrales Wesen sein. Als das dank Pubertät nicht mehr klappte, war wohl unbewusst das „neutralfressen“ eine Lösung. Ich möchte bittesehr von niemandem in sexueller Hinsicht wahrgenommen werden. Und wenn man fett ist, ist man automatisch neutral, weil einen 95% der Bevölkerung nicht attraktiv finden.

Diese Lösung war’s dann bekanntermaßen doch nicht und schon damals hat es nur begrenzt geholfen, weil ich immer (zu) große Brüste hatte, völlig unabhängig vom BMI. Die mussten dann auch zusätzlich noch versteckt werden. Meine Lösung zu dicken Zeiten waren Schlabbershirts. Mache ich jetzt nicht mehr, weil ich eine andere Ästhetik für mich gefunden habe. Aber die Konditionierung bleibt: Bloß nicht „Brust raus“, was sich aber leider automatisch ergibt, wenn man die Schultern nach hinten-unten zieht.

Weshalb ich jetzt alle paar Minuten aufschrecke und meine Haltung korrigiere.

Themensprung. Über diesem Post sieht man den Grund, warum mein Job vermutlich nicht so bald von Maschinen übernommen werden wird. Ich habe eine Seite gefunden, die Lineart automatisch koloriert (Danke an das Internetisbeautiful-Subreddit!). Und selbst mit Farbvorgaben hat das eher etwas vom Fingerfarbenmaltag im Kindergarten. Aber ich finde es trotzdem faszinierend. Hier zum Vergleich meine händische Kolorierung.

Die Seite hat mehrere Modi, mit denen man spielen kann und läuft sehr flott. So ein kleines Bällchenbad, in dem man seinen Grafiker abgeben kann. Da plantscht er/sie dann fröhlich herum, lacht sich schlapp und stört nicht beim Einkaufen.

Advertisements
Ernährung, Training, Weniger

Some may be from showing up, others are from growing up …

Training und Physio gestern waren großartig. Es hat mir beides sehr, sehr gut getan. Auch wenn ich (hurra, soziale Angststörung!) die Hälfte von dem, was ich machen wollte, nicht tun konnte. Wie üblich – jemand belegt das Gerät und ich traue mich nicht, hinzugehen. Oder noch extremer: Jemand ist grob in der Nähe des Geräts und ich traue mich deshalb auch nicht, hinzugehen. Blöd. Aber prinzipiell war es trotzdem super. Ich bin so glücklich, dass ich überhaupt wieder etwas für die Schultern/Oberarme/Brust machen darf, da ist es egal, dass es erst einmal nur Kraftausdauer ist.

Ich bekam Hoffnung gemacht, dass der Kalkklumpen tatsächlich durch manuelle Therapie verschwinden könnte. Das ist wirklich eine echte Achterbahn – jeder sagt etwas Anderes! Denn gestern war ich schon wieder bei einer anderen Therapeutin. Bisher hatte ich nicht zweimal dieselbe Person. Mal sehen, wie lange ich das noch hinbekomme. Eigentlich sollte ich alle durchhaben.

Und ausnahmslos jeder, der an meiner Schulter werkelt, sagt etwas zu meinen Tattoos. Schon erstaunlich, da Tattoos ja mittlerweile in allen Gesellschaftsschichten angekommen sind. Aber meine sind schon speziell. Es zahlt sich aus, selbst zu entwerfen. Man bleibt einzigartig. Keiner der inflationären Traumfänger, Delphine (die waren eher Neunziger), pseudo-Vintages, verschnörkelten Striche oder Hipsterklötze. Meine Tattoos sind archaisch, für die meisten Betrachter unverständlich und eigentlich nur für mich allein attraktiv. Mein Ziel, wie eine skythische Eismumie auszusehen, habe ich jedenfalls fast erreicht. Eventuell noch die Jagdszene auf Hüfte oder Schulter, aber das zu zeichnen wird wieder ein halbes Jahr dauern. Manchmal habe ich Zweifel, ob meine Bemalung das richtige ist, weil es doch so ganz anders ist, als jedes Tattoo, das ich bisher gesehen habe. Aber dann bin ich wieder völlig sicher, dass es zu mir gehört. Eine gute Übung für meine Dissoziation. Meine Tattoos fühle ich eher als Teil von mir, als meinen Körper.

Mein Körper ist derzeit nicht nur schulterstressig. Ich habe einen besseren Arsch als jemals zuvor, bin mit dem Spiegelbild (in Klamotten) recht zufrieden … und dann passe ich nicht in meine Lieblingsjeans. WTFLOLBBQ? Die ganzen Beinübungen haben meine Waden aufgepumpt. Da ist echt kein Fett („If it jiggles it ain’t muscle“ – nee, da jiggled rein gar nix!). Und trotzdem ist es eine Wurstpellenübung, Skinnyjeans da drüberzupopeln.

Und natürlich der nun besser geformte Hintern. Ich passe schon in die Hosen rein … nur nicht gut! Und das saugt gewaltig.

Ich muss noch schrumpfen. Sehr.

Und das wird dieses Wochenende wieder recht unmöglich, da heute Schwiegermutter1 Geburtstag feiert und morgen Magespielen angesagt ist. Mit Voller Napfs Kochkünsten. Das wird eine Übung in Selbstbeherrschung. Als ob das bei Futter jemals geklappt hätte! Essen und ich – das läuft nur, wenn einer nicht da ist. Ich kann keine Mäßigung. Ich bin und bleibe Sith und „only a Sith deals in absolutes“. Ist Essen da, esse ich es auf. Ist keins da, macht mir das nichts und ich bin auch zufrieden.

„Ich nehme nur ein Stück“ … haha, gruselig!

Culinary Diversity-Wölfe, Training

Die Culinary Diversity-Wölfe schütteln seufzend die Köpfe

Druck

Ich sollte die Aufteilung der Welt akzeptieren. In Mitteleuropa gibt es die besten Süßigkeiten. Überall sonst ist es entweder überzuckertes Klebzeug oder mehlige Bröckeligkeit mit chemischem Nachgeschmack. Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Niederlande. Das ist das Kerngebiet. Italien, Skandinavien und die britischen Inseln spielen in kleinerer Liga auch mit (Zimtschnecken … Cadbury Creme Eggs …). Aber der Rest der Welt … nicht mein Geschmack.

Punktuell begeistern natürlich Baklava, Halva oder dergleichen. Aber prinzipiell sind meine ganz persönlichen, nicht repräsentativen Vorlieben sehr eurozentristisch.

Aber immer wieder falle ich auf Buntes herein. Buntes aus Japan zum Beispiel. Japan hat eine unglaubliche Menge an aufwändig verpackten Süßigkeiten. Und tausende von Kitkat-Sorten. Aber richtig vom Hocker hat mich da auch noch nichts gehauen. Nori-Chips können sie hingegen aufs Köstlichste.

Oder Buntes aus den US of A. Ich bin leichte Beute, wenn in irgendeinem Reddit-Thread vom „best sweet ever“ geschwärmt wird. Und wenn das Zeug dann über Amazon erhältlich ist, wird es bestellt.

So jetzt geschehen mit Saltwater Taffy. Wurde als „totally unique“ angepriesen. Als großartig und nirgendwo sonst so hergestellt. Sogar eine kurze Wikipediarecherche ergab, dass es sich um etwas Besonderes handeln müsste. Toffee mag ich. Und eine völlig neue Toffee-Textur samt bizarren Geschmacksvarianten? Her damit!

Gestern kam der bunte Beutel an. Empfangsdame Ch., Kollege M. und ich starrten erwartungsvoll in die Schachtel, jeder nahm eins, probierte es … und es war hundsgewöhnlicher Toffee, den es in Deutschland in dieser Konsistenz überall gibt! Plus ein bisschen Meersalz, ja. Aber die chemische Geschmackskeule darüber hat das Salzaroma effizient geplättet.

Schade. Aber wenigstens habe ich jetzt einen Beutel mit ungelogen dreißig verschiedenen Varianten und kann mich jeden Tag aufs Neue erschrecken!

Ich sage nicht, dass es in Europa nur gute Süßigkeiten gibt. Diese ostdeutschen Halloren-Dinger haben mich nachhaltig verstört. Und ich mag kein Lakritz, was Skandinavien problematisch macht. Und ab der Oder wird’s eh schwierig. Russische Schokolade lässt Backschokolade cremig wirken. Und nicht alles aus Amerika ist schlimm. Das Care-Paket, das die Waldnymphe mir letztes Jahr aus Georgia mitgebracht hat, enthielt ein paar nette Reeses-Dinge. Reeses ist super. Ganz davon ab, dass ich aus Gründen unbedingt mal Key-Lime Pie essen möchte. Generell jedoch bin ich weitaus öfter enttäuscht als positiv überrascht worden.

Aber …. ach, was mache ich mir vor! Ich werde mit Wonne auch auf die nächste Novelty aus irgendeinem Reddit-Thread reinfallen. Passt wenigstens zu meinem Culinary Diversity-Wolf Rhys. Der probiert auch alles. Immer. Muss nur „neu“ dranstehen, glitzern oder ihm einfach so angeboten werden.

Wenn man schon auf die Fresse fällt, dann wenigstens mit Anlauf und ohne zu Zögern!

Na, das waren jetzt mal wieder jede Menge Worte, die weiter von „clean eating“ weg waren als Ron Swanson von einem Portobello-Burger. Aber ich kann nicht schon wieder meinen Dampfgareinsatz preisen, der mich derzeit jeden Abend mit gesundem Gemüse versorgt.

Gesund war aber meine Physiostunde. Ich habe mich mit der Therapeutin dabei zwar größtenteils über unsere respektiven Katzen unterhalten (sie hat mit Adleraugen die Kratzer an meinem Arm von Butzels letztem liebevollen Treteln bemerkt), aber sie begutachtete auch meinen Trainingsplan und hieß ihn gut. Sehr fein.

Direkt nach der Physio habe ich deshalb auch im fast vollständig leeren Gym (war wieder Fußball? Ich bin so glücklich uninformiert!) mein Programm durchgezogen und fühlte mich trotz Hitze (es gibt keine Klimaanlage) sehr, sehr wohl.

Von mir aus kann die Fußball-WM in dieser Art weitergehen. Temporäre, postapokalyptische Ruhe und keine Hup-Korsos (Korsi? Korsoi?).

Ach watt, Leben!, Training

Heilung ganz ohne Zuckerkugeln

Finn_Val_Verlobung_WiP
Sobald es fertig koloriert ist, kommen noch bunte Einhörner dazu!

Nichts gegen Zuckerkugeln! Die sind lecker. Und als ich mir das Knie geprellt hatte, in dem ich gestolpert bin und mir eine Marmortreppenstufe direkt unter die Patella gerammt habe, waren mir die homöopathischen Schmerzmittel, die mir eine Kollegin anbot, auch ein großer Trost. Nicht, dass sie geholfen hätten, aber etwas Süßes, wenn man sich vor Schmerzen krümmt, ist immer gut.

Egal. Heute kein Homöopathiebashing. Erstens ist es zu einfach und zweitens kann einem jede Biene bestätigen, dass Wasser und Zucker eine feine Sache sind.

Mein Thema diesmal ist aber richtige Medizin. So Tabletten mit schlimmer Chemie drin. Die recht zuverlässig verhindern, dass ich mich depressiv im Bett festliege oder gleich mit dem Auto vor den Baum fahre. Ein Hurra dafür. Aber so gern ich das Zeug mag und so gut es mich die letzten Wochen hat funktionieren lassen … ich bin unendlich froh, dass ich seit einer Woche komplett ohne Mittelchen schlafe und nun auch seit drei Tagen tablettenfrei Auto fahre! Ja, ich bin sogar „die Maschin“ am Samstag ganz ohne Beruhigungsmittel angegangen!

Und das war auch der Durchbruch. Seitdem geht’s mir gut. Wirklich gut. Noch nicht perfekt. Gestern hat mich eine Brücke, unter der ich jeden Tag zweimal durchfahre, wieder übel erschreckt. Aber das war marginal und nur ganz kurz. Direkt mit meiner üblichen Selbstanschrei-Methode wieder im Griff.

Man kann also sagen: Daimler heilt. Dieselgate hin oder her – gebt Angstpatienten einen Sportwagen zu fahren und alles wird gut. Völlig absurd, hat aber in meinem speziellen Fall tatsächlich funktioniert. Es brauchte keine weitere sackenteure Medizin, eine Runde fünfhundert Pferdchen und ich war auf dem richtigen Weg. Wobei „die Maschin“ zugegebenermaßen schon ein … wenig teurer ist als eine Anstaltspackung Lorazepam.

Ich vereinfache gnadenlos. Und bin zu optimistisch. Aber der Depressions-Rollercoaster ist grade ganz oben im Looping, da ist das natürlich.

Mein Fernziel ist und bleibt der Ausgleich. Keine schwarzen Täler, keine grellen Höhen. Mittelweg. Wie ihn die ganz große Mehrheit der Bevölkerung jeden Tag genießt.

Einerseits Sehnsuchtsort, andererseits habe ich Angst davor, das kreative Potential der Höhen zu verlieren. Mir kann man’s echt nicht recht machen!

Anderes Thema. Vom Seelenwehwehchen zur Kalkschulter. Heute gibt’s wieder Physiotherapie. Der Schmerz der letzten Session ist endlich abgeklungen und ich muss mal nachfragen, ob das so beabsichtigt war. Also, dass es schlechter wird. Kann ja durchaus sein, dass man den Körper erstmal nachhaltig verärgern muss, bevor er eine Heilung angeht. Was weiß ich, ich bin kein Experte!

Je nach Dauer und Intensität der Session werde ich noch Training anhängen. Meine neuen Schulterübungen. So richtig voll durch. Ich habe die vage Hoffnung, auch mit Kraftausdauer ein wenig der Definition im Oberarmbereich zurück zu bekommen. Sehr vage.

Dat Nerdstuff, Training

Muskelneid und Selbstbild

Seit ich die Kalkschulter habe und kein Training für die Oberarme/Schultern mehr machen darf, ist alles zum Teufel gegangen, was ich mir vorher so glücklich und mit Spaß und Stolz aufgebaut hatte. Die ganze Definition und Kraft ist weg. Ich könnte heulen. Aber ich kann nichts tun. Nur zusehen und traurig sein. Wenn einem der Körper reingrätscht, ist man eben machtlos.

Und ja, ich sage es: „Der Körper“. Dissoziation vom Feinsten. Mir egal, ich mag es nicht, also ist es „der Körper“ und nicht „ich“. Wäre ja auch nicht so, als hätte ich den Kalk da eingelagert. Das war der Körper ganz allein. Um es mit Helge Schneider – dem Meister – zu sagen: „Hätter ja nich machen müssen. Hätt ja auch was anderes überlegen können, der doofe Hai!“ (Das „Kanner machen was er will, bei mir kann jeder machen was er will!“ hatte ich eine Zeitlang als Warnton am Mac, bis man mich fast unter Tränen bat, das wieder zu ändern … Das war vor Urzeiten, als der Mac noch ein gescheites Betriebssystem hatte, als Steve Jobs noch nicht wieder alles kaputtmachen durfte und man PC-Teile verbauen konnte. Ja, Mutti erzählt mal wieder vom Kriech! Mit Macs konnte man früher tatsächlich arbeiten! Sie sahen aus wie PCs, hatten ein sinnvolles Betriebssystem, an dem man selbst herumschrauben konnte und waren generell großartige Arbeitspferde für Designer, Filmleute und Soundmenschen. Dann kam Steve Jobs zurück, machte aus den Geek-Geräten gequirlte, bunte Hipsterscheiße und klaute Telefondesign. Tja. Nun. Auch Adobe begriff das recht schnell und es gab den Photoshop, der früher Mac-exklusiv gewesen war, bald für PC)

Ich bin unzufrieden, zeichne Rhys mit seiner hübschen Durchbemuskelung (siehe oben) und fühle mich als Versager. Ich setze zwar eine kleine Hoffnung in die Trainerstunde am Montag, aber da bisher jedes Vorfühlen bei den Physiotherapeuten nur zu „kann im Schlimmsten Fall Sehnenabriss hervorrufen“ führte, ist diese Hoffnung nicht gerade ein loderndes Feuer.

Wie heißt es so schön: „Wenn eine Tür zugeht, war vermutlich nur irgendwo ein Fenster auf Kipp“, weshalb ich mich eben mit zusammengebissenen Zähnen auf Beine und Rumpf stürze. Was ich eigentlich nie wollte. Gut definierte Arme/Schulterpartie war immer mein Hauptziel.

Aber wenigstens scheint es mit Beinen und Co voranzugehen. An der Legpress bin ich bei fast 300 Pfund (hört sich besser an als 137 Kilo) bei normalen Reps. Und auch bei den Crunches habe ich an der Maschine einen Sprung auf 43 Kilo gemacht. Und das nur durch tägliches Bodyweighttraining.

Man muss Positives suchen …

Ach watt, Leben!, Dat Nerdstuff, Training, Weniger

Einmal mit Profis

Taped by a pro. 😊 #physiotherapie #kinesiotape #kalkschulter

A post shared by B.S. (@pinkpointypony) on

Gestern hatte ich wieder Krankengymnastik. Diesmal hatte ich die CD mit den Daten des MRT dabei und zwei der Physios haben sich das Ding sehr interessiert angesehen. Offenbar hat es ihnen auch geholfen, denn die eine der beiden, bei der ich dann anschließend auch die Stunde hatte, konnte mir schon viel mehr zu Aussichten und Vorgehensweise sagen. Diesmal wurde wieder zart von einer OP abgeraten. Ich gebe zu, langsam in dieser Beziehung etwas unwillig zu werden. Einigt euch!

Aber prinzipiell war die Session wirklich gut. Es wurde an mir gezogen und geschoben und ich musste sehr viel gegenhalten, was jetzt erst einmal eher banal klingt, sich im Endeffekt aber als gar nicht mal so unanstrengend herausgestellt hat.

Danach bekam ich die Schulter noch professionell getaped und habe mir einen Trainertermin speziell für Geräte für oberen Rücken/Rotatoren geholt. Wobei ich nicht genau weiß, was die Rotatoren mit der Schulter zu tun haben. Na, ich halte mich an das Urteil des Profis. Nur weil ich das Zeug zeichnen kann, habe ich noch lange keine Ahnung davon!

Apropos zeichnen … ich habe von einer alten Freundin einen Auftrag bekommen, bei dem ich nicht weiß, ob ich darüber lachen oder beleidigt sein soll. Zitat „Und ähm … wenn es um erotische Zeichnungen geht habe ich immer zuerst Dich im Kopf. Hat sich im Laufe der Zeit irgendwie so festgesetzt.“

Nein, nicht beleidigt. Das ist eher amüsant. Und es gibt Schlimmeres, für das man Menschen im Gedächtnis bleiben kann! Na, mal sehen, was ich für sie tun kann.

Essenstechnisch war es mir gestern für alles zu schwül und ich habe die Hälfte meines Abendessens ausgelassen. Jetzt fürchte ich mich ein wenig davor, wie unleidlich ich heute Vormittag am Ende des Fastenfensters sein werde. Zum Glück steht heute kein Meeting an – ich kann einfach die Kopfhörer auf die Ohren packen und für mich alleine mies gelaunt sein, während ich fröhliche Reklamesachen bastle (würg). Werbung. Die hässliche Beule des Grafikerberufs, um die man nur selten ganz herumkommt. Ich wünschte, im echten Leben wäre es so einfach wie im Internet, in dem man dank Big Brother Google nur noch bizarr unpassende Targeted Ads sieht (wenn überhaupt, Websites, die wollen, dass ich Adblocker ausschalte, können mich mal gernhaben), die davon ausgehen, dass ich, wenn ich einmal eine Handyhalterung fürs Auto gekauft habe, jede Woche eine neue haben möchte. Das ist immerhin schon wieder lustig.

Nerdcontent: Bethesda hat auf der E3 Elder Scrolls VI angekündigt. Mit dreißig Sekunden Landschaft. Und über die nächsten DLC für ESO gesprochen. Werwolf-DLC! Hurra und so! Leider wird das der Dungeon-DLC für’s Spätjahr, so dass es wohl keine Verbesserungen für uns Werwolfspieler geben wird (hübschere Formen, mehr Fellfarben …) und man nur in irgendwelchen Verließen auf Hircines Tierchen einprügeln darf. Der Outdoor-Quest-DLC wird in Murkmire angesiedelt sein, was mich indifferent zurücklässt. Argonische Kultur ist nicht mein Interessensgebiet. Aber wenn es dort so hübsch wird wie in dem kleinen Teil von Shadowfen, den man im Thieves Guild-DLC besuchen durfte, ist es zumindest eine Reise wert.

Abends habe ich nur kurz mit den zwei Js in ESO herumgetobt, da mein Physiotermin sehr spät lag. Aber zumindest weiß ich nun, wo in Cyrodiil der Monster-Head-Händler herumlungert. Wenn er denn da ist.

Ach watt, Leben!, Ernährung, Weniger

Krankengymnastik und Wochenende

The mage and the books

Gestern war ich zum ersten Mal bei der Krankengymnastik. Ich hatte keinerlei Ahnung und noch weniger Erwartungen. Und es war großartig! Der Therapeut nahm sich richtig viel Zeit, sprach mit mir darüber, wie ich wieder in Kraftsport reinkommen kann, versicherte mir, dass die Kalkschulter nicht vom Sport kommen kann und nicht durch Sport schlimmer wird – wenn ich mehr auf Technik achte und bestimmte Übungen noch außen vor lasse. Weiter kein Bankdrücken für mich. Und keine Squats mit der langen Stange, sondern weiterhin mit den Kurzhanteln, sozusagen rumänisch gehalten. Außerdem brauche ich mal wieder eine Trainerstunde, um mich beim Row und am Lat-Zug zu kontrollieren.

Er riet mir nicht so vehement wie die Ärzte von einer OP ab, erklärte mir im Gegenteil, dass der minimalinvasive Eingriff ganz gut sein könne. Meinen Entschluss, mal in der Sportmedizin der Uniklinik vorstellig zu werden, unterstützte er vollumfänglich.

Und natürlich hat er Tests gemacht. Ließ mich in allen möglichen Haltungen Gegendrücken und dergleichen. Die letzten zwanzig Minuten hat er mir dann Bizeps und Bizepssehne so irgendwie massiert. Ich dachte zuerst, dass das überhaupt nichts bringt, doch als ich dann nach hause ging, tat mir der Arm plötzlich gar nicht mehr weh! Ich war den Rest des Abends immens beschwingt und glücklich.

Heute Morgen ist es zwar wieder wie immer – aber ich weiß jetzt, dass es besser werden kann. Und, wichtiger noch, dass ich etwas tun kann!

Jetzt noch einen Arbeitstag hinter mich bringen und dann ist langes Wochenende! Leider kein sehr gutes Wochenende für mein Defizit, weil sowohl J1 Geburtstag feiert, als auch ein Tag in der Stadt mit Kino ansteht. Ich esse oder trinke im Kino zwar nie etwas, aber wir wollen davor ins Indochine. Und so leicht diese Küche generell auch sein mag – frittiert wird trotzdem. Und es gibt großartige Nachtische.

Naja, die Hosen sitzen schon deutlich lockerer, da bringt mich ein Wochenende auch nicht aus der Spur.

Unter der Woche werde ich mit meiner „gedämpftes Gemüse und Quark“-Ernährung sehr satt und glücklich, obwohl ich meist ein 800er Defizit (das mit den tausend ist mir dann doch zu energieraubend) fahre. Ist eben viel Volumen und viel Eiweiß. Und zusätzlich finde ich es unglaublich lecker!

Zum Beispiel esse ich heute:

  • Mittags Quarkporridge für 300 Kalorien.
  • Abends 500 Gramm gedämpften Brokkoli mit 200 Gramm Skyr, 300 Gramm Tomaten, Salz, Pfeffer, Season-All-Gewürz und 150 Gramm Handkäse für 519 Kalorien.
  • Für Zwischendurch noch etwas Obst, das ich mit 200 Kalorien generalisiere. (Ich zähle nicht auf die Kalorie genau, da ich schließlich auch meinen Verbrauch nur annähern kann)

Und damit bin ich voll. Etwas über tausend Kalorien und 114 Gramm Eiweiß, was fast zwei Gramm pro Kilo Gewicht sind. Mein heutiger Verbrauch wird bei etwa 1850 liegen.

Klingt gut!

Ach watt, Leben!, Training

Alltagsbewegungen und Training – eine Kalkschulter geht ihren Weg

Tyger Tyger, burning bright,

Ich habe mich dieses Wochenende nicht geschont. Am Samstag normal fünf Kilometer laufen gewesen und fünfzehn Kilometer Rad gefahren. Sonntag wieder fünf Kilometer joggen, dann aber dreißig Kilometer Radfahren. Normalerweise ein sicherer Weg, meine Schulter zum Heulen, Luftanhalten-bis-was-passiert und generellem Superschmerz zu bringen.

Zumindest war das vor dem Stehschreibtisch so! Denn heute Morgen habe ich zwar ein bisschen Muskelkater in den Beinen (nicht viel, eher eine gewisse Schwere), aber die Schulter tut so, als sei kaum etwas gewesen! Tja, da scheinen die neun Stunden verkrampfte Haltung täglich, die ich vor der Ankunft des Stehtischs wohl unbewusst eingenommen habe, sich tatsächlich heftiger ausgewirkt zu haben als die drei, vier Stunden Sport pro Woche. Nein? Doch! Oh!

Wie man sieht habe ich das perfekte Frühsommerwochenende also nach Kräften ausgekostet. Ich habe die Gelegenheit genutzt, das Fahrrad mit der Pressluft-Dings-Maschine der Vatereinheit auf Auto-Reifendruck zu bringen, was mir im Schnitt vier km/h mehr einbrachte! Schon heftig, was so etwas ausmacht. Und es ist ja nicht so, als sei ich den Winter über mit platten Reifen herumgegurkt (außer natürlich, dass mir irgendjemand aus dem Haus das hintere Ventil aufgedreht hat. Ich habe die Kinder als einzige Verdächtige, kann aber nichts beweisen. Schlimmstenfalls muss ich eine Kamera anbringen, um die Bratzen abzuschrecken), aber handaufgepumpt wird augenscheinlich von maschinenaufgepumpt um Längen geschlagen.

Nun auf in eine kurze Woche (ich musste wegen des einzig erhältlichen Termins bei meiner Psychologin Freitag morgens um zehn leider einen Tag Urlaub verblasen), der sich ein langes Wochenende anschließt. Schade, dass das wettertechnisch wohl eher mau bis Mist wird – aber wenigstens feiern J1 und D. ihren zehnten Hochzeitstag und wir gehen am Samstag völlig wetterunabhängig aus.

Ach watt, Leben!, Ernährung, Training, Weniger

Würdevolles Fahrradfahren, der Kampf gegen den inneren Kritiker und Entspannungsversuche an der Willenskraftfront

Misosuppe. #miso #ohneunsinnabnehmen

A post shared by B.S. (@pinkpointypony) on

Am Samstag habe ich nicht nur viel Zeit im Gym verbracht und mich dort sehr gut gefühlt (nur Bein/Rumpfübungen. Plus ein paar „gefährlichere“ Sätze Squats und Rows. Die Squats auch nur mit vierzig, statt mit meinem Maximum fünfzig. Und die Rows nur mit zwanzig Kilo), sondern bin danach auch zu dem Fahrradgeschäft, in dem ich vor zwei Jahren mein Rad erworben habe, um mir Lenker und Sattel schulterfreundlich einstellen zu lassen.

Hat man dort auch kompetent und kostenlos (ich habe nur zehn Euro in die Kaffeekasse gesteckt, verlangt haben sie nichts. Fand ich nett!) getan. Nur der Azubi, der das alles übernommen hat, war sehr grantig, sobald die Chefin aus dem Raum war. Also nicht mir gegenüber. Aber er fluchte und schimpfte heftig über seine Arbeitsbedingungen. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte – ich fühlte mich damit überfordert, ihm beizubringen, dass man Kunden gegenüber besser nicht so viel unschöne Interna erzählt.

Wieder einmal eine schwierige soziale Interaktion, bei der ich mich mit Lächeln und Winken herausgehalten habe. Aber mir fiel da wirklich keine sinnvolle Vorgehensweise ein!

Egal. Jedenfalls ist nun der Lenker meines Rades maximal hochgeschraubt und ergonomischer gekippt und der Sattel etwas nach hinten geschrägt. Damit throne ich jetzt also wie so eine römische Matrone (die hatten auch Fahrräder. Ganz bestimmt!) auf meinem Untersatz und habe dementsprechend den CW-Wert einer Ziegelsteinmauer. Bedeutet also: in Zukunft langsameres, mühsameres Fahren. Dafür aber keine so starke Schulterbelastung mehr. Irgendwas ist ja immer!

Sollte die Positionsänderung nicht genügen, brauche ich tatsächlich einen neuen Lenker. Aber über diese Brücke gehen wir, wenn wir zu ihr kommen. Erst einmal probiere ich die derzeitige Lösung mal so hundert Kilometer lang aus. Das sollte als sample size reichen.

Das sorgt dafür, dass ich mich immer mehr aufs Frühjahr und die damit wieder länger werdenden Fahrstrecken freue. Positive Gedanken – yay! Und gegen die nörgelnde Stimme im Kopf habe ich mir spontan das E-Book „10% happier“ gekauft. Mir gefiel der bewusst tiefstapelnde Titel. Es ist auch kein self-help-Buch, sondern die Geschichte eines Mannes, dem sein innerer Kritiker eine Angsterkrankung samt Depression und Drogenproblemen beschert hat. Und der genauso blödsinnig emotionsfeindlich und bis auf die Knochen rational an alles herangehen wollte, wie ich das tue. Ich bin erst bei 30% des Buches, habe deshalb noch keine bahnbrechenden Epiphanien gelesen. Freue mich aber auf seine Bewertung von Meditation und Achtsamkeitsübungen.

(Unrelated: Ich bin heute Morgen hinter einem Lieferwagen mit der Aufschrift „Ganzheitliche Gebäudetechnik“ hergefahren. Die Vorstellung, was diese Firma wohl tut, hat mich bestimmt zehn Kilometer lang amüsiert.)

Und um meine mentalen Truppen nicht weiterhin an tausend Fronten gleichzeitig kämpfen zu lassen, habe ich beschlossen, zumindest die Verantwortung für das Essen ein wenig outzusourcen (yeah, Denglisch!). Ich habe mir einen Kitchen Safe bestellt und werde damit hoffentlich entspannter mit Süßigkeiten/Snacks umgehen können. Ich nehme damit den Druck des „es ist da … ich muss alles aufessen, damit es nicht mehr da ist!“ weg und kann trotzdem jeden Tag irgendeine Kleinigkeit Süßes essen. Ein ziemlich teures Vergnügen, wenn das Teil auch bei Amazon gerade stark reduziert ist. Für den Originalpreis hätte ich es mir definitiv nicht gekauft – nicht einmal mit dreißig Prozent Nachlass ist es wirklich erschwinglich. Aber ich bin langsam ziemlich verzweifelt und erhoffe mir davon Einiges. Morgen kommt es an. Ich werde berichten!

Ach watt, Leben!, Training

Arzt versus Sport. Schon wieder!

Der Orthopäde hält Sport wirklich für die Wurzel allen Übels und tut alles, um mich davon abzubringen. Bewegung scheint ihm die Hauptursache für Schmerzen. Prinzipiell hat er natürlich recht. Würde man sich direkt nach der Geburt in Kunstharz gießen lassen, käme der Gedanke an Schmerzen gar nicht erst auf. Dumm nur, dass meine Eltern mich haben groß werden lassen, anstatt mich als Türstopper zu verwenden.

Jedenfalls … habe ich erst einmal wie üblich sehr viel Zeit im übervollen Wartezimmer verbringen dürfen (eine Stunde dort, noch einmal eine halbe Stunde im Flur vor den Behandlungszimmern – und ich hatte noch Glück! Die beiden Herren neben mir waren schon drei Stunden da …) und musste dann meine fünf Minuten (neuer Rekord! So lange hat er vorher noch nie mit mir geredet! Und ich konnte auch fast meinen abschließenden Fragesatz zu Ende bringen, bevor er wieder aus der Tür war!) mit dem Arzt so effizient wie nur möglich ausnutzen.

So richtig zu Wort kam ich nicht – aber ich habe ein paar Tatsachen bekommen.

  • Keine angerissene/beschädigte Sehne. Nur entzündet. Sehr entzündet.
  • Immer noch die Kalkeinlagerung.
  • Meine Krankenkasse wird keinerlei Behandlung bezahlen. Das ist aber nicht ungewöhnlich – sie sind laut Arzt eher so mittel daran interessiert, ihren Kunden Beweglichkeit zu erhalten. So wird z.B. immer ein künstliches Kniegelenk bezahlt, Therapie, die ein künstliches Kniegelenk verhindern kann, aber nicht.
  • Ich darf drei Wochen keinen Sport machen, der die Schulter belastet. Erst wollte er mir Sport komplett verbieten, aber ich habe wohl zu wütend geguckt, also bekam ich nur verboten: Seilspringen, Planks, Benchpress, Dips, Flys, erstmal Rows, Fahrradfahren. In diesen drei Wochen muss ich jeden Tag drei 600er IBU nehmen, um die Entzündung der Sehne zu behandeln. Ich frage mich, was dieser Arzt für akzeptabel hält, wenn man denn schon so etwas Schlimmes wie Sport machen will. Nordic Walking? Minigolf?
  • Sobald ich schmerzfrei bin, darf ich mit Lat-Übungen und Klimmzügen anfangen. Für immer verboten bleiben werden mir Benchpress, Dips und Flys (er klang ein bisschen selbstzufrieden, als er mir verkündete, dass ich mir die Schulter wohl hauptsächlich mit den Dips ruiniert hätte. Dass der Kalkbrocken aber schon viel länger als mein Interesse an Kraftsport existiert, war wohl nicht relevant). Mit Lat/Klimmzug soll Muskulatur aufgebaut werden, die eine Art „Polster“ zwischen Sehne und Knochen legt, damit das Kalkding nicht immer gleich bei Belastung für eine Entzündung sorgt. Klimmzüge. Hm. Waren immer ein Fernziel, das ich nicht wirklich strack verfolgt habe. Werde ich nun damit anfangen.
  • Ich soll mir ein Hollandrad kaufen, damit ich mich beim Fahrradfahren nicht so auf die Schulter stütze. Ich habe heftig gelacht. Nein. Kein Hollandrad. Ich bin noch unter siebzig. Ich werde mal sehen, ob mir der Fahrradladen einen Bonanza-Rad-Lenker aufmontieren kann. Easy Rider und so.
  • Erlaubter Sport: Stepper, Laufen (ich habe Joggen nicht erwähnt und nehme mal einfach an, dass es erlaubt ist), alle Bein/Rumpfsachen, bei denen ich die Arme nicht bewege. Später dann auch Rows, Squats und dergleichen.
  • Ich habe keine Ahnung, ob Schwimmen okay wäre. Ist aber nicht schlimm. Ich habe früher zwar sehr gerne stundenlang einfach nur Bahnen gezogen, halte mich derzeit aber für zu schwammig, um mich im Badeanzug (den ich eh in keiner passenden Größe mehr besitze) ansehen zu wollen.

Soweit also der Stand der Schulter. Das hätte ich auch alles schon vor einem halben Jahr haben können. Naja, die Waldnymphe meint, ich sollte mir auf jeden Fall in der Sportmedizin noch eine Zweitmeinung holen. Vielleicht möchte da jemand auch etwas länger mit mir sprechen.

Ansonsten bin ich weiter mit mir und meiner Selbstkontrolle unglaublich unzufrieden. Ich weiß nicht, ob einfaches Abwarten hilfreich ist. Ich fühle mich definitiv gestresst und unruhig – aber das ist eine Henne-Ei-Situation, da die Hauptursache des Stresses ist, dass ich keine Selbstkontrolle habe, was dazu führt, dass ich vor lauter Stress keine Selbstkontrolle habe. Mal schauen. Vielleicht bahnt sich ja wieder eine Phase der absoluten Planung an. Ich brauche noch ein paar Strategien. Aber an denen arbeite ich.