Ach watt, Leben!, Ernährung

Vorbereitungen. Nicht ganz richtig im Kopf und so.

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Noch nicht fertig, da fehlen noch Accessoires.

Die Wölfe für die neue Futter-Abwechslungs-Kategorie sind in Arbeit. Brauchen nur noch einen catchy Titel. Daran arbeite ich noch (Vorschläge sehr willkommen!). Heute Mittag werde ich das erste „esse ich selten oder habe ich sogar noch nie gegessen“-Ding kaufen. Ich bin gespannt, was es wird. Dazu begebe ich mich extra zum Voldemart (damals, als Walmart versuchte, in Deutschland Fuß zu fassen, war dieser Supermarkt kurzfristig ein solcher und wir haben ihn mit der bösen Bezeichnung belegt – „der Markt, der nicht genannt werden darf“ – und gemieden. Walmart ist schon lange wieder weg aber der Name blieb hängen). Naja, nicht extra deswegen. Für gutes Obst und Gemüse begebe ich mich lieber zum Gemüsemenschen in der Fußgängerzone. Aber ich brauche noch ein paar andere Dinge, die es beim Aldi nicht gibt. Und weil der Voldemart auf dem Weg von der Arbeit nach Hause liegt, kehre ich eben dort ein.

Unnötig langer Exkurs für eine einzelne Sache: Werde selten Gegessenes/Neues kaufen. Werde Montag die Wölfe berichten lassen. Wölfe brauchen Teamnamen.

Ich freue mich auf die Herausforderung. Und es wird mir guttun, etwas diversifizierter zu essen. Sollte ich mir in Habitica eintragen.

Eine ganz andere Herausforderung steht für morgen an. Zum ersten Mal seit fünf Jahren lasse ich jemanden in meine Wohnung, der nicht meine Eltern ist. Klingt beknackt? Ist es auch. Aber eine fette Agoraphobie kann sich auch darin äußern, dass man Angst hat, andere Menschen ins „Sanctum“ zu lassen. Völlig egal, wie nahe sie einem stehen. Das ist eng mit anderen sozialen Angsstörungen verknüpft und bedeutet im Prinzip, dass man davon überzeugt ist, die Wohnung sei einerseits „heilig“ und niemand dürfe sie betreten, andererseits aber auch so eklig, dass man sie niemandem zumuten könne.

Beknackt, ich weiß. Verrückt sein ist nix für Weicheier.

Ich bin weder ein Messi (ich werfe unheimlich gern Dinge weg!) noch ist es besonders schmutzig bei mir (wenn ich auch, um Max Goldt zu zitieren, froh bin, dass dreckige Fenster nicht stinken. Fensterputzen ist mir eine Qual). Aber es kommt mir trotzdem furchtbar vor.

Aber mittlerweile bin ich mit meiner Heilung/Therapie an einem Punkt, dass ich das unbedingt ändern möchte. Morgen ist dafür die perfekte Gelegenheit. Es ist Lichterfest im Schlossgarten. Voller Napf tanzt dort mit ihrer Ballettschule. Die Waldnymphe und ich werden zuschauen und Hurra rufen (der Erklärfaun ist auf einem Con). Und da wäre es ja dämlich, nicht vorher bei mir einen Picknickkorb vorzubereiten ….

Ich hoffe, ich kriege das hin. Es muss einfach mal klappen. Ich brauche ein Erfolgserlebnis in meiner Entwicklung. Drückt mir die Daumen!

Außerdem dieses Wochenende: Grillen mit J1 und D. Immer ein Fest! Und ein Garant dafür, dass ich zusätzlich zur noch zu erwerbenden Frucht/Gemüse-Novelty auf jeden Fall etwas essen werde, das ich sonst nicht bekomme. Denn niemand findet mehr abstruse neue Lebensmittel als J1!

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