Warhammer

Illustration-Monkey braucht echt wieder Sport

Und ich glaube, ich werde tatsächlich mal ganz, ganz verwegen sein, und am Samstag ins Gym gehen. Das wäre eine halbe Woche zu früh. Aber echt jetzt … ich schwitze wenig an den Unterarmen (glaube ich), das Tattoo heilt unglaublich schnell (der Erklärfaun meinte „Klar, sind doch Werwölfe!“) und ich beanspruche die Haut beim Sport an dieser Stelle nicht. Da liegt keine Stange auf, ich lege den Unterarm nirgendwo ab und die Haut wird auch nicht zusammengeschoben.

Wenn ich mich dann noch auf Rumpf und Beine konzentriere (Ugh … ich hasse leg day …), sollte das doch funktionieren! Ich brauche wirklich, wirklich, wirklich wieder Bewegung. Ich muss den Stress der letzten Wochen abbauen, sonst komme ich nie wieder in vernünftigen Tiefschlaf!

Außerdem möchte ich nun doch wieder ein bisschen abnehmen. Ist im Normalgewichtsbereich eine unglaubliche Schur. Nervt. Ist unangenehm. Dauert ewig, weil ein 1000er Defizit bei mir nur noch 550 Kalorien pro Tag bedeuten würde, was sich mit meinem Sportbedarf nicht verträgt, so dass ich nur ein 500er Defizit anstrebe. Verlängert die Abnahme der geplanten zwei Kilo auf vier Wochen. Eher sechs, wenn ich Wochenenden mit einrechne. Oder bis Ende des Jahres, wenn mir Weihnachten reingrätscht (wobei ich schon ein paar der Guzel-Rezepte von der Abnehmblogger-Website ausprobieren möchte, wenn ich sie hinbekomme. Die einfacheren).

Aber – und das ist ein wichtiges „aber“ – ich habe die Erfahrungen aus der Haltephase. So dass ich meine Mahlzeiten viel sinnvoller planen kann als bei der Hauptabnahme. Ich kann besser und ausgewogener Essen. Ich kann mit Cardio unterstützen. Es sollte also zumindest ein wenig angenehmer sein.

Ist aber schon lustig. Ich habe fast vierzig Kilo ohne mit der Wimper zu zucken runtergerockt. Aber bei zwei Kilo mache ich nun Pläne und rechne. „Intuitiv essen“, my ass.

Ansonsten freue ich mich auf ein Wochenende mit Warhammer-Basteln. Und sonst nicht viel. Weiter auf Netflix herumtoben. Dort fühlt man sich als Geek ein bisschen wie das Kind im Süßwarenladen. Soooo viele tolle Serien! Die alten habe ich zwar schon auf DVD, aber es ist natürlich viel bequemer, Firefly einfach so anzuschalten, als im Regal rumzukramen. Und Netflix merkt sich – im Gegensatz zu Amazon Prime – auch, dass man immer Originalsprache haben möchte. Das finde ich fein. Im Moment schaue ich „Shadowhunter“, eine wunderbar trashige Mystery-Serie voller schöner, gut angezogener Menschen, die den „ass“ in „massive overacting“ bringen! Aber zumindest wird dort auch deviante Sexualität normalisiert. Finde ich gut!

Also, Essenspläne machen, meine Space Wolves zusammenbauen, mit A. und E. ein bisschen RP machen. Feines Wochenende voraus!

Advertisements

Sommeressen

Nachtisch für drei.

Ein Beitrag geteilt von B.S. (@pinkpointypony) am

Na, was fällt einem als Erstes ein, wenn man an heiße Sommertage denkt, an Überfluß im Gemüseregal, an knackende Eiswürfel im Glas? Was ist das perfekte Essen für quietschheiße Juninachmittage, an denen es selbst den Schnieptröten zu heiß zum Brüllen ist?

Na klar, Raclette!

Ja, so hab ich auch geguckt, als ich gestern beim Einkauf in Mannheim, während mir fast die Schuhe am Asphalt festgeklebt sind, auf das „Raclettemobil“ gestoßen bin. Die Waldnymphe meinte, dass nur noch ein erfrischend heißer Glühwein mit Zimt das Sommerfeeling besser machen könnte.

Oder Maroni. Die würden das auch abrunden.

Na, egal. Wer auch immer Raclette als Streetfood hip machen möchte, hatte gestern jedenfalls keinen guten Tag.

Ich hingegen schon. Ich habe mir bei H&M erfolgreich ein paar Klamotten erjagt . Es gab die Sommerhosen, die ich unbedingt wollte – weil weit an der Wade – nur noch in Größe 34. Tja. Was soll ich sagen .. passt! Gekauft. Das sollte meinen Wahn, dass ich in der Haltephase aufgegangen bin wie Hefeteig, etwas eindämmen.

Nein. Tut es nicht. Naturparanoia.

Dann war ich im Luisenpark und habe die Arbeitskollegen besucht, die dort das Spielefest betreut haben. Es war richtig viel los – kein Wunder, bei dem Wetter! – und die Besucher schienen allesamt viel Spaß zu haben.

Humboldtpinguine im Luisenpark. #luisenparkmannheim

Ein Beitrag geteilt von B.S. (@pinkpointypony) am

Ich war noch die Pinguine, Marabus, Gänse und sonstiges Geviech besuchen und bin dann nach Hause, weil wir Grillen wollten. T. hatte sich angesagt, der vom Erklärfaun eine Warhammer-Armee abkaufen wollte und so zerfloß der Abend bei Würstchen (vegane Hackspieße und Maisfladen für mich), Tacosalat und Eis. Da ich 17 Kilometer auf dem Imperator hatte, war das Essen auch kein Problem.

Trotzdem war ich heute morgen direkt um sechs wieder Joggen und habe herausgefunden, dass mir Sprintintervalle Spaß machen. Nachher noch ins Gym und ein paar Eisen geworfen und dann für den Rest des Tages ins Dunkle zurückziehen.

Klingt nach einem Plan!

Chapernack

Fahrradtour ins Blaue. Solange es noch angenehm kühl ist. #radfahren

Ein Beitrag geteilt von B.S. (@pinkpointypony) am

Gestern hatte ich einen sportlich gesehen sehr zweigeteilten Tag. Ich bin um halb fünf aufgewacht (die Vögel brüllen wie bescheuert im Moment), bin direkt aufgestanden und Laufen gegangen, habe um halb sechs eine Tasse Kaffee getrunken, mich dann aufs Fahrrad geschwungen und bin eine Stunde nach Heidelberg geradelt, um dort an den Wohnungstüren von Waldnymphe und Erklärfaun alberne, Warhammer-thematisierte Zeichnungen anzubringen (einen teetrinkenden Tyraniden und eine Kharadron Overlady im Bikini, wem das etwas sagt), die sie überraschen können, sobald sie heute abend nach hause kommen.

Dann wieder eine Stunde zurückradeln (ich habe festgestellt, dass am Rande von Heidelberg ein gruseliges reiche-Hipster-Ghetto namens „Bahnstadt“ am entstehen ist. SUV-Paradies in klinisch sauber. Eklig), beim Lidl vorbei und Lebensmittel einkaufen und um kurz nach neun war es mir dann auch schon zu warm, um noch irgendetwas zu tun.

Also habe ich alle Rolläden runter, alle Fenster aufgemacht und bin den Rest des Tages zu Hause herumgeschlumpft. Habe eine Folge American Gods geschaut, in ESO meinen Babywarden weitergelevelt, mir Anansi Boys gekauft und angefangen es zu lesen … all´ sowas.

Heute bin ich auch um fünf aufgestanden und war Laufen. Dumm, dass das Gym erst um neun aufmacht, sonst könnte ich noch im Kühlen trainieren.

Der Tag wird wohl ähnlich ablaufen: Von neun bis halb elf im Gym, dann in die abgedunkelte Wohnung und eine kühle Brise durch die nach allen Himmelsrichtungen offenstehenden Fenster genießen.

Ich habe echt temperaturmäßig eine sehr, sehr kleine Komfortzone!