Warhammer

Sommeressen

Nachtisch für drei.

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Na, was fällt einem als Erstes ein, wenn man an heiße Sommertage denkt, an Überfluß im Gemüseregal, an knackende Eiswürfel im Glas? Was ist das perfekte Essen für quietschheiße Juninachmittage, an denen es selbst den Schnieptröten zu heiß zum Brüllen ist?

Na klar, Raclette!

Ja, so hab ich auch geguckt, als ich gestern beim Einkauf in Mannheim, während mir fast die Schuhe am Asphalt festgeklebt sind, auf das „Raclettemobil“ gestoßen bin. Die Waldnymphe meinte, dass nur noch ein erfrischend heißer Glühwein mit Zimt das Sommerfeeling besser machen könnte.

Oder Maroni. Die würden das auch abrunden.

Na, egal. Wer auch immer Raclette als Streetfood hip machen möchte, hatte gestern jedenfalls keinen guten Tag.

Ich hingegen schon. Ich habe mir bei H&M erfolgreich ein paar Klamotten erjagt . Es gab die Sommerhosen, die ich unbedingt wollte – weil weit an der Wade – nur noch in Größe 34. Tja. Was soll ich sagen .. passt! Gekauft. Das sollte meinen Wahn, dass ich in der Haltephase aufgegangen bin wie Hefeteig, etwas eindämmen.

Nein. Tut es nicht. Naturparanoia.

Dann war ich im Luisenpark und habe die Arbeitskollegen besucht, die dort das Spielefest betreut haben. Es war richtig viel los – kein Wunder, bei dem Wetter! – und die Besucher schienen allesamt viel Spaß zu haben.

Humboldtpinguine im Luisenpark. #luisenparkmannheim

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Ich war noch die Pinguine, Marabus, Gänse und sonstiges Geviech besuchen und bin dann nach Hause, weil wir Grillen wollten. T. hatte sich angesagt, der vom Erklärfaun eine Warhammer-Armee abkaufen wollte und so zerfloß der Abend bei Würstchen (vegane Hackspieße und Maisfladen für mich), Tacosalat und Eis. Da ich 17 Kilometer auf dem Imperator hatte, war das Essen auch kein Problem.

Trotzdem war ich heute morgen direkt um sechs wieder Joggen und habe herausgefunden, dass mir Sprintintervalle Spaß machen. Nachher noch ins Gym und ein paar Eisen geworfen und dann für den Rest des Tages ins Dunkle zurückziehen.

Klingt nach einem Plan!

Chapernack

Fahrradtour ins Blaue. Solange es noch angenehm kühl ist. #radfahren

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Gestern hatte ich einen sportlich gesehen sehr zweigeteilten Tag. Ich bin um halb fünf aufgewacht (die Vögel brüllen wie bescheuert im Moment), bin direkt aufgestanden und Laufen gegangen, habe um halb sechs eine Tasse Kaffee getrunken, mich dann aufs Fahrrad geschwungen und bin eine Stunde nach Heidelberg geradelt, um dort an den Wohnungstüren von Waldnymphe und Erklärfaun alberne, Warhammer-thematisierte Zeichnungen anzubringen (einen teetrinkenden Tyraniden und eine Kharadron Overlady im Bikini, wem das etwas sagt), die sie überraschen können, sobald sie heute abend nach hause kommen.

Dann wieder eine Stunde zurückradeln (ich habe festgestellt, dass am Rande von Heidelberg ein gruseliges reiche-Hipster-Ghetto namens „Bahnstadt“ am entstehen ist. SUV-Paradies in klinisch sauber. Eklig), beim Lidl vorbei und Lebensmittel einkaufen und um kurz nach neun war es mir dann auch schon zu warm, um noch irgendetwas zu tun.

Also habe ich alle Rolläden runter, alle Fenster aufgemacht und bin den Rest des Tages zu Hause herumgeschlumpft. Habe eine Folge American Gods geschaut, in ESO meinen Babywarden weitergelevelt, mir Anansi Boys gekauft und angefangen es zu lesen … all´ sowas.

Heute bin ich auch um fünf aufgestanden und war Laufen. Dumm, dass das Gym erst um neun aufmacht, sonst könnte ich noch im Kühlen trainieren.

Der Tag wird wohl ähnlich ablaufen: Von neun bis halb elf im Gym, dann in die abgedunkelte Wohnung und eine kühle Brise durch die nach allen Himmelsrichtungen offenstehenden Fenster genießen.

Ich habe echt temperaturmäßig eine sehr, sehr kleine Komfortzone!